Benefiz-Gala des Fördervereins Hospiz

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Donnerstag, 5. April 2012 - 12:48

Bruchsal (pa.). Am Freitag, 20. April, 19.30 Uhr, findet im Hofkirchensaal Bruchsal, Schönbornstraße 5, die Benefiz-Gala des Fördervereins Hospiz Ettlingen statt.

Gerlinde Hämmerle, Regierungspräsidentin i.R. rezitiert unter dem Titel

Leben und leben lassen”

auf ihre ganz besondere, unnachahmliche Weise Texte von Erich Kästner – ernst bis heiter.

Musikalisch auf hervorragende Weise umrahmt wird die Lesung durch die Band des Regierungspräsidiums Karlsruhe, die Combo „Symbadico“ unter der Leitung von Klaus Schäfer. Sie spielen u.a. flotte Melodien und einprägsame Songs aus den 20er und 30er Jahren.

Dieser Abend ist ein Unikat, das man in vergleichbarer Art nicht findet.

  • Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Ökumenischen Hospizdienst Bruchsal durchgeführt.

  • Schirmherrin ist die Oberbürgermeisterin der Stadt Bruchsal, Cornelia Petzold-Schick,

  • Dank gilt der Seelsorgeeinheit St. Damian und Hugo (Hofkirche) Bruchsal für die Unterstützung.

Eintrittskarte 12 Euro (im Vorverkauf 9,50 Euro)

Vorverkaufsstellen: Touristikcenter Stadt Bruchsal; Buchhandlung Baier und Buchhandlung Braunbarth in Bruchsal; Buchhandlung Abraxas in Ettlingen und über die Tickethotline: 07246-7081717 (Montag bis Freitag, von 9 bis 12 Uhr)

Zum Inhalt der Veranstaltung

Die Texte, ihre Auswahl, vor allem aber die unwiderstehliche Art des Vortrags durch Gerlinde Hämmerle sind ein einzigartiger und zugleich spannender Genuss. Die Musik umrahmt nicht nur, sondern die Songs spiegeln den jeweiligen Zeitgeist. Alles ist absolut live und z.T. auch interaktiv: das Publikum singt mit!

Genießen Sie den großen Geist der deutschen Literatur in einem Querschnitt durch Lyrik, Alltagssatire und politischer Kritik. Hinter dem leichten, manchmal sarkastischen Ton von Kästners Lyrik und Prosa, verbirgt sich ein ernstes Anliegen, der die Menschen zum Nachdenken, aber dennoch auch zum Lachen bringt.

Zu den mitwirkenden Personen und Institutionen:

Gerlinde Hämmerle

Zur Person von Gerlinde Hämmerle, Regierungspräsidentin i. R., an dieser Stelle etwas auszuführen bedeutet eigentlich „Eulen nach Athen“ zu tragen, gibt es doch kaum eine bekanntere und geschätztere Persönlichkeit in der Region. Die Stadt Karlsruhe ernannte sie 2010 zur Ehrenbürgerin.

Die vielfach für ihre Verdienste ausgezeichnete Politikerin verstand es immer über alle Parteigrenzen hinweg zum Wohle der Menschen zu wirken. Sei es als Stadträtin in Karlsruhe, als Bundestagsabgeordnete und parlamentarische Geschäftsführerin und vor allem in ihrem Amt als Regierungspräsidentin (1994 - 2005 ) sowie bei den unzähligen ehrenamtlichen Aufgaben, die ihr übertragen wurden. Auf ihre ganz besondere Weise engagiert sie sich seit Jahren in hohem Maße für die Hospizidee, den Bau des Hospiz „Arista“ und dessen nachhaltige Sicherung.

Combo „Symbadico” - Band des Regierungspräsidiums Karlsruhe

Die Combo entstand 1997, zuerst bekannt unter dem Namen „Schlambas”, abgeleitet von den Namen der Gründungsmitglieder. Gerlinde Hämmerle förderte die Gruppe in ihrer Amtszeit als Regierungspräsidentin. Seit 2006, ihrem Eintritt in den Ruhestand, spielt sie auf der Gitarre mit.

Symbadico

Von links nach rechts: Volker Nelson, Gitarre • Michael Ambrosoli , Akkordeon • Manfred Etzkorn, Bass • Gerlinde Hämmerle, Gitarre • Klaus Schäfer, Saxophon, Klarinette und Leitung • Heinz Fillipi, Schlagzeug • Volker Eichhorn, Alt- und Tenorsaxophon • Nicht im Bild: Birgit Kuisl, Trompete und Siegfried Fischer, Gitarre.

Zum Stationären Hospiz „Arista“

Das Hospiz will »Herberge am Weg des Lebens« sein. Es wurde in der Nachfolge des Hospiz Sonnenlicht in Karlsbad-Auerbach errichtet und am 1. März 2006 eröffnet. Seitdem nahm es mehr als 700 lebensbedrohlich erkrankte und sterbende Menschen aus der Stadt Karlsruhe und dem Landkreis Karlsruhe auf.

Als Standort des Hospizes wurde, auf Beschluss aller beteiligten Gremien sowie des Landkreises und der Stadt Karlsruhe, der Platz neben der „Scheune“ in Ettlingen gewählt. Hier leben die Menschen – eingebunden in das ganz normale Leben - mitten in der Gemeinschaft. Betriebsträger ist die Diakonie.

Das Haus verfügt über zehn freundlich und hell gestaltete Einzelzimmer mit Bad. Ein gemütliches Wohnzimmer, der Raum der Stille, Balkone und der Garten ermöglichen Begegnung und Kontakte zwischen den Gästen, aber auch zwischen ihren Angehörigen.

Die Hospizgäste können ihr Zimmer aber auch individuell gestalten und auf Wunsch sogar ihr geliebtes Haustier mitbringen. Angehörige und Freunde können den Hospizgast wann immer und so oft besuchen wie er es wünscht und auch nachts bei ihm bleiben. Hierfür stehen sowohl Schlafsessel in den Zimmern wie auch ein Gästezimmer zur Verfügung.

Die individuellen Lebensgewohnheiten und persönlichen Wünsche der Hospizgäste stehen im Mittelpunkt. Die Patienten erleben im Hospiz eine fachlich besonders qualifizierte Pflege und Betreuung durch hoch motivierte Pflegefachkräfte, und umfassende und gezielte Schmerztherapie und medizinische Betreuung durch besonders engagierte Ärzte. Darüber hinaus – dies ist ein Kernpunkt der Hospizarbeit – erfahren die Gäste eine liebevolle persönliche Begleitung durch ausgebildete, ehrenamtlich tätige Hospizhelferinnen und -helfer.

Auf Wunsch besuchen die vertrauten Gemeindepfarrer /innen den Hospizgast oder es kommen die Geistlichen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Ettlingen zum Gespräch ins Hospiz „Arista“. Die Begleitung der Angehörigen wird durch den Hospizdienst Ettlingen auch über den Tod des Hospizgastes hinaus angeboten.

Für den Bau, die technische Ausstattung und das Mobiliar wurden 1,3 Mio. Euro benötigt.

Weil sich Kooperationspartner mit Zuschüssen, vor allem aber viele Bürger/-innen, Firmen und Organisationen sich mit kleinen und größeren Spenden, Benefizveranstaltungen und Aktionen an der Finanzierung der Baukosten beteiligten, ist aktuell der Bau inzwischen finanziert.

Aber auch die Unterdeckung der laufenden Betriebskosten – die Kassen zahlen bei einem Hospiz grundsätzlich nur 90 % der vereinbarten Kostensätze – muss durch Spenden abgedeckt werden. Jährlich sind hierfür rund 75.000 bis 85.000,00 Euro aufzubringen. Auch hierfür engagiert sich in hervorragender Weise der Förderverein Hospiz e.V..

Der Förderverein bittet die Bürger/innen jedoch nicht nur um Spenden, sondern vor allem auch um eine Mitgliedschaft, die einen steuerabzugsfähigen Jahresbeitrag von mindestens 31 Euro bedingt. Die Mitglieder tragen einen unverzichtbaren Beitrag dazu bei, das Hospiz „Arista“ auf Dauer zu sichern.

Man kann jedoch das Hospiz „Arista“ auch durch eine eigene Aktion unterstützen, z.B. bei einem runden Geburtstag durch „Spenden statt Geschenke“ oder andere pfiffige Ideen. Wirklich jeder Euro wird freudig und dankbar entgegen genommen. Sehr willkommen ist auch eine Patenschaft für „Ein Tag im Hospiz Arista“. Hierfür werden je Tag 250 Euro benötigt.

Weitere Informationen über die Ziele und Inhalte der Arbeit im Hospiz „Arista“, aber auch zu den vielfältigen Ideen, die Menschen zu Gunsten der wertvollen sozialen Einrichtung in unserer Region entwickelten, finden Sie unter:

http://www.hospizfoerderverein.de/arista

 

Hospiz Arista

 

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