Zwei Premieren in zwei Tagen

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TRAURIGER TIGER TOASTET TOMATEN und SUPERMAN IST TOT an der BLB
Mittwoch, 12. März 2014 - 12:51

Mit den Stücken „Trauriger Tiger toastet Tomaten“ und „Superman ist tot“ feiert die Badische Landesbühne gleich zwei Premieren in zwei Tagen (13./14.3.).

Den Anfang macht am Donnerstag, 13. März, das Ensemble des Kinder- und Jugendtheater mit der Uraufführung „Trauriger Tiger toastet Tomaten“ von Nadia Budde.

Tiger

Kurze Katzen können krumme Katzen kratzen.

Wie lernen wir sprechen? Und wie lernen wir lesen? In ihrem zauberhaften Bilderbuch „Trauriger Tiger toastet Tomaten“ schlägt Nadia Budde verspielt und mit einem entschiedenen Mut zu Irrwitz und Kalauer die Methode des „bescheuerte-Alliterationen-bildens“ vor. So prägen sich Buchstaben des Alphabets unwiderruflich in die betreffenden Hirnregionen ein und verbinden sich dort zu einer ebenso neuartigen wie unheilbaren Lese- und Sprechlust.

„Trauriger Tiger toastet Tomaten“ lädt uns alle ein, Wörter neu zu hören, Sprache spielerisch und anarchisch zu benutzen und somit mehr Spaß am Sprechen und sprichwörtlichen Quatschen zu haben. Als angenehmer Nebeneffekt wird die Humordrüse eines jeden Ausübenden trainiert und zu regelmäßigen Ausschüttungen animiert. Ein Wunderwerk an Eselsbrücken für lesehungrige ABC-Schützen und solche, die es werden wollen.

Premiere: 13. März 2014 / Ein Stück für Menschen ab 4 Jahren

 

Einen Tag später, am Freitag 14. März, zeigt das KiJu-Ensemble „Superman ist tot“ von Holger Schober.

Superman

Soll ich dir einen bauen?

Luisa und Karl. Das ist wie Batman und Catwoman oder Superman und Lex Luthor. Oder wie Star Wars gegen Star Trek, Knight Rider gegen MacGyver. Nur bei der Frage „Zu dir oder zu mir?“ sind die beiden sich schnell einig. Um der tristen Wirklichkeit zu entfliehen, erfinden sie ständig neue Comic-Figuren. Oder sie nehmen Drogen. Insbesondere Karl genießt die tägliche Volldröhnung, und aus Liebe zu ihm wird auch Luisa bald zum Junkie. Vollgepumpt mit Drogen fühlen sie sich unbesiegbar. Doch der Absturz droht.
Nach „Schwarze Milch oder Klassenfahrt nach Auschwitz“ zeigen wir zum zweiten Mal ein Stück von Holger Schober. Seine Dialoge sind Dichtung und Collage, verdichtet, verspielt und voller Anspielungen auf Film, Musik, Comic, Internet und alles, was uns Zeitgenossen die Zeit stiehlt. Als besonderen Gast bei dieser Produktion stellen wir Philter vor. Der Tontechniker, Musiker, und Progressive Trance - DJ arbeitet zum ersten Mal für die BLB und stellt ein DJ-Set aus eigenen Tracks als Tonspur für die Heldentaten und Karambolagen in „Superman ist tot“ bereit.

Premiere: Freitag, 14. März 2014, 19.30 Uhr Profa (Wilderichstr. 31)

 

Mehr auf www.dieblb.de

 

 

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