Wer entschärft Rasmussen ?

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NATO-Chef als Kettenhund der USA
Dienstag, 20. Mai 2014 - 12:39

In der heutigen Ausgabe der BNN (20.5.2014) verlangt Rasmussen eine „Neuaufstellung der NATO“. Er „nimmt Mitgliedstaaten in die Pflicht“ und regt „mehr Manöver der NATO-Truppen“ (in Osteuropa) an.

Rasmussen verlangt, auf die „völlig neue Sicherheitslage in Europa“ zu „reagieren". Er verlangt einen Plan für „mehr Alarmbereitschaft und Reaktionsfähigkeit“. Die Neuaufstellung der NATO soll Anfang September beschlossen werden – am Ende seiner fünfjährigen Amtszeit. 

Rasmussen gibt  – natürlich in Abstimmung mit Washington -  noch einmal tüchtig „Gas“.  Dem Mann liegt diese Rolle: Er wurde, wie bereits berichtet, unrühmlich bekannt in seiner Scharfmacher-Rolle in der sogenannten „Mohamed-Karikaturen-Krise“, mit der sich Dänemark den Zorn der gesamten muslimischen Welt zuzog.

Das aktuelle Problem, soweit ersichtlich:

Krim

Mit der Abspaltung der Krim von der Ukraine (nach anderer Lesart: der Rückkehr der russischsprachigen Krim zu Russland) sind vor allem die enormen Gasvorräte im Schwarzen Meer – vor der Krimküste - verloren gegangen. Die Gasfelder gehören zur Krim.

Die Ausbeutungsrechte an den gigantischen Vorräten hatten sich  zwei US-Konzerne binnen Wochen, also im Höchsttempo mit offenbar vorparaphierten Verträgen, nach Implementierung der sogenannten Übergangsregierung vertraglich gesichert - ausreichend um die 5 Milliarden Dollar zu amortisieren, die die USA in den Regierungswechsel investiert hat (ich berichtete bereits).

Leider ist im Internet der aktuelle Link zu dieser Information nicht mehr aufzufinden. Hier ein älterer Link, der über die Gasmengen informiert und ein Plan der Gasfelder südlich der Halbinsel.

Was Rasmussen und die USA anlangt,  hat die Bundesregierung die Pflicht sofort mäßigend einzugreifen. Sollte tatsächlich die absurde Idee seitens den USA   bestehen, die Krim – via NATO - samt den Gasfeldern zu kassieren (und damit den US-Konzernen die Gasfelder „zurückzugeben“) kann  das nicht im Interesse Deutschlands und Europas liegen. Ein solcher Vorgang ist ohne militärische Auseinandersetzung nicht möglich – aber wozu haben wir NATO?

http://www.nachdenkseiten.de/?p=21712

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/hydratforscher-im-meer-sprudel...

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Kommentare

Was macht der Rasmussen

eigentlich in Bruchsal?
Oder welche Relevanz hat so ein Artikel im Kontext von Bahnstadt und Stadtbahn? Besteht die Gefahr dass nach der Krim nun der Bergfried von Russland annektiert wird?
Inhaltlich muss man glaube ich nicht viel zum Thema sagen, das hat ein anderer schon besser gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=AX5m5swD-QU

Weiß nicht.

Lieber Dujardin (der Nickname ist wohl selbstironisch) ch schätze Steinmeier als einen der ganz wenigen Politikern, die mit hohem Verantwortungsbewußtsein die Krise zu entschärfen suchen: das erklärt auch seine ungeheure Anspannung, die das Video zeigt.

Allerdings ändert dies nichts daran, dass die Kriegsgefahr laufend wächst. Und: dieser Konflikt wird Bruchsal nicht außen vor lassen. Und: Steinmeier hat fast keine Chance - leider.

Gute Fragen

"Was macht der Rasmussen
eigentlich in Bruchsal?
Oder welche Relevanz hat so ein Artikel im Kontext von Bahnstadt und Stadtbahn? Besteht die Gefahr dass nach der Krim nun der Bergfried von Russland annektiert wird?"
fragt "Dujardin forever".

Dann frage ich mal ihn:
1.Was macht die Bundeswehr in Bruchsal?
2.Wozu gibt es einen Atombunker in der Bruchsaler Innenstadt
und wer hat Anrecht auf ein Plätzchen drin?
3. Wer hat aus der Bombardierung Bruchsals 1945 nichts gelernt
und warum?

Gastritis' "Atombunker"

Ein "Atombunker" in Bruchsal! In der Innenstadt!!
Oh, lieber Gastritis - Sie nerven.
Gehen Sie nächstens mal nicht mehr zum Internisten, sondern zum Neurologen.
Es wird kritisch!
Übrigens: Die Plätze in diesem "Atombunker" werden verlost - wer eine Niete zieht, darf draußen bleiben.
Die "Gewinner" müssen rein...!

gespielte "Aufregung"

Ein sonderbar entlarvender Beitrag von "Gast" zu meiner Anmerkung ( http://www.bruchsal.org/comment/reply/24287/12843#comment-128439 ),
entnommen aus einem Handbuch, um die die Meinungsäußerungen andersdenkender öffentlich zu diskreditieren. Ihr Versuch geht daneben. Das Bauwerk existiert.

Wo ist der Bunker?

Kenne den nicht, will aber unbedingt rein, wenn Putin wegen der Ukraine demnächst einen atomaren Präventivschlag gegen Europa führen wird. Die Kriegsgefahr wächst! Steinmeier, nicht nachlassen!

Steinmeier, dieser Schreihals...

...als Kind wurde mir gelehrt: "Wenn Menschen schreien, haben sie etwas zu verbergen, oder ihnen sind die Argumente ausgegangen." Das trifft beim Außenminister auch zu?

Singen und Klatschen

http://www.bruchsal.org/comment/reply/24287/12856#comment-12856

Herr Waldemar.Z wird dort wohl keinen Platz finden,
oder doch?

Als vermutlich die meisten Leser von Bruchsal.org in ihrer Bildung noch mit Singen und Klatschen beschäftigt waren, konnte dieser bereits sinnentnehmend lesen.
Er müsste sich an eine Zeit erinnern, als der Schutzraumbau lang und breit diskutiert wurde. Hier eine kleine Erinnerungshilfe:
http://www.geschichtsspuren.de/artikel/28-bunker-luftschutz-zivilschutz/...

http://www.verwaltungsvorschriften-im-internet.de/bsvwvbund_10011989_080...

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/06/033/0603345.pdf

Wenn Herr Zimmermann als ausgewiesener Spurensucher nicht nur seinen Hund im grünen Gürtel um Bruchsal ausführte, sondern auch mal "unter Tage" im Zentrum, müsste ihm doch als aufmerksamem Beobachter dort etwas auffallen.

Wir haben heute das Problem, dass die Leute zu viel in der virtuellen Welt leben und zu wenig in der wirklichen.
"Wenn Google keine Treffer bringt, dann gibt es das nicht."
Das wäre ein Trugschluss. Es gab eine Zeit vor dem Internet
und vor Google. Aus der stammt ein Teil der oben angezeigten Medien. Das Thema Schutzraumbau war in den siebziger Jahren und danach in allen (!) damals verfügbaren Medien (Fernsehen, Presse) virulent, auch in der Bruchsaler Rundschau.

Selbstverständlich....

"erinnere" ich mich noch an die Zeiten des Schutzraumbaus. Kann aber sein, daß ich, gerade als in Bruchsal ein solcher gebaut wurde, für ein paar Jährchen abwesend war....weiß deshalb immer noch nicht, wo sich der Bunker befindet. Velleicht helfen Sie mir. Mein Hund ist leider kein "Bunkerspürhund", obwohl ich, wie man an Hand meiner Beiträge verfolgen kann, genau so in Bruchsals Innenstadt auf "Spurensuche" bin wie in der Natur. Und Sie wissen ja: "Die Kriegsgefahr wächst!" Vielleicht schafft es Steinmeier doch nicht...  :-)

Herr Zimmermann, wo gab es im

Herr Zimmermann,

wo gab es im oben angeführten (breiten, ja ich weiß) Zeitraum
in Bruchsal das größte Loch, das man mit Beton auskleidete
und in das heute zum Leidwesen vieler Bürger immer noch viele Steuermittel versenkt werden?

Hier kommt man der Sache näher http://ka.stadtwiki.net
in der Grundsteinlegungsurkunde vom 19.04.1984 wird "Bürgermeister" Doll ausdrücklich erwähnt, so wie sein Vorgesetzter Oberbürgermeister Dr. Bieringer.

...und hier ganz detailliert:
http://www.geschichtsspuren.de/datenbanken/bunker-datenbank.html?resetfi...

Diese Hinweise werden Ihnen gewiss ausreichen.

Warum...

sagen Sie nicht klar und deutlich, daß sie das Bürgerzentrum (Tiefgarage) meinen (das hätte Ihnen einige Arbeit erspart) und ergehen sich stattdessen in kryptischen Andeutungen? Vielen Dank übrigens. Werde versuchen, da einen Platz zu ergattern. Sie wissen doch: "Die Kriegsgefahr" steigt". Steinmeier traue ich zwar viel zu, aber Putin noch mehr...  P.S. Ist die Tiefgarage wirklich atombombensicher? Das müßte ich schon wissen. ansonsten ich zu Hause bleibe, mir eine Zeitung über den Kopf halte und hinter dem Sofa in Deckung gehe...  :-)

zivilschutz? Fehlanzeige!

zum Beitrag http://www.bruchsal.org/story/wer-entsch%C3%A4rft-rasmussen#comment-12882

Was hat der Rasmussen mit Bruchsal zu tun? Ist es nicht erschreckend, dass so wenige User von Bruchsal.org in der Lage sind, wesentliche Tatsachen vor der eigenen Haustür wahrzunehmen? Wissen die Menschen überhaupt, dass sie hier in Sichtweite mehrere kerntechnischer Anlagen leben, die mittlerweile "in die Jahre" gekommen sind? Wer weiß, wo sich überall "Mehrzweckanlagen" (MZA) befinden? Erst bei meiner Recherche bin ich auf diesen Begriff gestoßen. Philippsburg hat übrigens deutlich mehr als nur die eine bekannte in Bruchsal und Karlsruhe eine ganze Reihe davon. Selbst wenn man nicht von einem Kriegsfall ausgehen möchte, sondern von einem ganz kleinen "harmlosen Bumser" in einer einer der umliegenden Kerntechnischen Anlagen könnte es einen doch interessieren, wo man da Schutz finden könnte.
Wo sind solche Anlagen?
Wer unterhält sie (noch?)?
Wer hat zuerst Zutritt zu diesen und warum?
Wieso findet man bei der Internetsuche mit den üblichen Begriffen nichts relevantes?
Wer ist denn für den Zivilschutz in Bruchsal zuständig?
Wer organisiert den?
Wieso existiert der nicht in der Öffentlichkeit?
Warum werden hierfür keine "Events" gemacht?

In Bruchsal wird eine "Bahnstadt" gebaut, in unmittelbarer Nachbarschaft einer dicht befahrenen Bahnlinie, die von kilometerlangen Güterzügen benutzt wird. Wer ist darüber informiert, was in den Kesselwagen transportiert wird?
Was geschieht bei einem Unfall? Sind in der "Bahnstadt" Schutzräume, Verzeihung, "Mehrzweckanlagen" hiefür vorgesehen? Wenn ja, wo? Wenn nein, warum nicht?

Wie kann es sein, dass die Bürger einer Stadt, die Stammsitz einer Landesfeuerwehrschule ist, in völliger Ahnungslosigkeit gehalten werden?

Diese Fragen, Herr Zimmermann, hätte ich Ihnen gerne überlassen.

Lieber Gastritis....

diese Fragen - interessieren mich einfach nicht. Ich überlasse es Ihnen, da ein bißchen näher einzutauchen und erschreckend uninformierte Bruchsaler Bürger aufzukären. Nur zu - schreiben Sie doch mal einen Artikel, anstatt immer nur Kommentare.... Mich interessiert nur eines: Wie komme ich da rein? Sie wissen ja, die Kriegsgefahr..... und Steinmeier, nun ja   :-)

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