Warum die Parfümerie Stephan beim Bürgerzentrum schließt

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Freitag, 8. November 2013 - 14:44

Vergangenen Mittwoch wurde in der Bruchsaler Rundschau unter der Überschrift „Schier unendliche Diskussion – Unternehmer vermisst klares Konzept für Bruchsaler Zentrum / Parfümerie schließt“, in Auszügen der Inhalt eines offenen Briefes von Kai Stephan, Geschäftsführer der STEPHAN Exklusiv-Vertrieb GmbH in Forst, zitiert. Gerichtet war das Schreiben an die Verantwortlichen im Bruchsaler Rathaus sowie die Bruchsaler Gemeinderäte. Dieses Schreiben liegt bruchsal.org vor. Damit der Inhalt dieses Schreibens in seiner Gesamtheit einem breiteren Kreis bekannt wird, veröffentlichen wir dieses mit Zustimmung von Herrn Stephan nachfolgend in vollem Umfang.


Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin Petzold-Schick,
sehr geehrter Herr Bürgermeister Hockenberger,
sehr geehrter Herr Stadtplaner Ayerle,
sehr geehrter Herr Ordnungsamtschef Schneider,
sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,

ich muss Ihnen heute leider mitteilen, dass wir unsere oben genannte Filiale zum Jahresende 2013 schließen müssen.
Der wirtschaftliche Erfolg ist mittlerweile nicht mehr gegeben und im dritten Jahr mit negativem Ergebnis haben wir beschlossen, Ende des Jahres die Reißleine zu ziehen.

Wie Sie möglicherweise wissen, haben wir unser Geschäft 1991 in der Fußgängerzone "Am alten Schloss 3" eröffnet und über zwei Jahrzehnte sehr erfolgreich an diesem Standort betrieben.
Den Bauplatz hatten wir 1990 von der Stadt gekauft, das Haus geplant und gebaut und mit einer positiven Entwicklung der Fußgängerzone an diesem Platz fest gerechnet. Nicht zuletzt wegen der Verbindung Parkhaus BÜZ - Markt - Innenstadt.

Dieser Plan ging auch jahrelang auf, wenngleich der Verkehr über den Platz immer wieder unterschiedlich geregelt wurde.
Einmal mit und einmal ohne festen Poller, einmal gab es eine Fußgängerzone dann wurde es wieder ein verkehrsberuhigter Bereich und so weiter und so fort...!

Seit Ende des Jahres 2010 änderte sich allerdings die Frequenz der Fußgänger (=Kunden) dramatisch.
Der zunehmende und meist nicht überwachte Verkehr sowie die teilweise Verschiebung des Fußgängerlaufs in Richtung Rewe (Parkhaus) forderte seinen Tribut.
Deutlich weniger Kunden brachten natürlich deutlich weniger Umsatz und die Attraktivität des Platzes (Parkplätze, Park-Suchverkehr und Durchgangsverkehr zwischen Kübelmarkt und Altem Schloss) ließ über Jahre hinweg keine Verbesserung der Situation zu.
Teilweise verloren wir bis zu 30% (!) Umsatz im Vergleich zum Vorjahr.
Natürlich spielte da auch die Eröffnung des Kaufhauses Müller Ende 2010 eine (kleine) Rolle, denn unser zweites Geschäft am Friedrichsplatz hatte im Vergleich "nur" ein minimal schlechteres Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr.

Die vor fast zwei Jahren angestrengte Diskussion und letztlich auch die Entscheidung der Platzierung eines versenkbaren Pollers kommen leider deutlich zu spät.
In der Hoffnung, dass der sich beruhigende Verkehr wieder eine erhöhte Fußgängerfrequenz und somit eine Verbesserung der Umsatzsituation mit sich gebracht hätte, wurde durch endlose Diskussionen ohne greifbares Ergebnis verhindert.

Eine nötige Investitionen in unser Geschäft, welche ebenfalls seit jetzt über drei Jahren geplant war, konnte unter den gegebenen Umständen nicht stattfinden.
Diese wären nur möglich gewesen, wenn mindestens eine mittelfristige Planung greifbar gewesen wäre.

Es ist schmerzhaft mit ansehen zu müssen, wie äußere Umstände den Niedergang unseres einstmals florierenden Einzelhandelsgeschäftes letztlich verursacht haben.
Nicht zuletzt die schier unendliche Diskussion um das Hin und Her der Verkehrsführung in der Innenstadt und der Platzierung der Poller besiegelten das Ende des Geschäftes.

Leider werden in Kürze zwei weitere Geschäfte Am Alten Schloss schließen beziehungsweise schließen müssen.
Wie Sie sich denken können, wird das nicht zur Verbesserung der hiesigen Situation beitragen.
Leider hat die Politik an dieser Stelle total versagt.
Eine frühzeitige Entscheidung und eine konsequente Umsetzung wären möglicherweise der unbedingt notwendige Rettungsanker in dieser schwierigen Situation gewesen.

Ich kann mir nur wünschen und hoffen, dass unser Schicksal für die zukünftigen Entscheidungen der Stadt Bruchsal die Innenstadt betreffend ein Grund ist, die ebenfalls noch bestehenden Baustellen der Stadt schnellstens zu schließen, damit sich solch ein Drama nicht wiederholt!
Ich denke hier z.B. an den Kübelmarkt, die obere Kaiserstraße sowie neuerdings auch an die Wörthstraße.
Für unser Geschäft kommt das alles leider zu spät!

Die sofortige Schließung unseres Ladens ab heute hat tatsächlich nur etwas mit krankheitsbedingten Ausfällen in anderen Filialen zu tun.
Unsere hiesigen Mitarbeiter wurden kurzfristig dorthin versetzt.
Diese Schließung wird deshalb nur vorübergehend sein und unser Geschäft am alten Schloss wird noch bis Jahresende in gewohnter Manier mit bester Auswahl und bestem Service unsere noch verbliebenen Kunden glücklich machen.

Mir bleibt am Ende nur die Hoffnung, dass wir für unsere ansprechenden Räume adäquate Nachmieter finden können, damit zumindest die neue Miete ein noch katastrophaleres Ergebnis verhindert.
Natürlich würde ich mich in dieser Situation ganz besonders freuen wenn jemand von Ihnen eine Idee bzw. einen Kontakt betreffend einer potentiellen Nachvermietung hätte.

Das Immobilienangebot haben wir bereits gestern auf Immoscout24 im Netz veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

Kai Stephan
STEPHAN Exklusiv-Vertrieb GmbH

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.4 (5 Bewertungen)

Kommentare

Fussgängerzone?

Es gibt in Bruchsal eine "Fußgängerzone"?

Es gibt Schilder, die so etwas ausweisen wollen, aber keine Fußgängerzone!
(Die Schilder selbst taugen eher als musikalische Untermalung wenn der Wind hindurch flötet)

Kübelmarkt/Otto-Oppenheimer-Platz ist ein verkappter Parkplatz mit Wendemöglichkeit (Im Grund die erste Fußgängerzone in der man Halteverbotsschilder aufstellen muss).

Babette-Ihle-Platz ist entweder Anwohnerparkplatz oder Drive-In für die Kirchenbesucher.

Die Strecke zwischen der Parfümerie und Ratskeller ist Durchgangsstraße für alle die nicht "drumrum" fahren wollen.

Und auf der gesamten Kaiserstraße von Pavillon bis OO-Platz ist man ständig damit beschäftigt irgendwelchen Autos aus zu weichen, egal zu welcher Uhrzeit. Um das Rathaus herum besonders ausgeprägt... da weiß man dann nie... sind die "quietschenden" Reifen nun einer der stark bremsen muss weil ein Fußgänger nicht aufgepasst hat oder einer der stark beschleunigt damit die Fußgänger nicht zu lange im weg sind.

Und... damit es ja nicht einfacher wird, ändert man regelmäßig die Bestimmungen was nun wo und wie gilt. Je nach "Gegebenheit" und "persönlichem Nutzen", wird es geduldet, ist es Verboten, wird es gestattet oder Untersagt...

Als Anwohner müsste man mind. 1 mal im Monat in der Stadtverwaltung anrufen und nachfragen ob gerade wieder etwas "verboten" ist, was bisher "geduldet" war.

Ich warte nur noch darauf, das in der "Fußgängerzone" wirklich ein Drive-In aufmacht... gefördert mit Geldern der Stadt damit die Innenstadt "belebt" wird.

Von daher kann ich "Stephan" verstehen.

Nicht die Politik versagt hier...

... sondern die Verwaltung, und zwar deren beide sogenannte "Spitzen" - die Oberbürgermeisterin und der Bürgermeister.
Die Politik hat schon vor Jahren ihre Hausaufgaben gemacht - zwar nicht besonders gut, aber bei den seinerzeit herrschenden Oberlehrern war nichts Besseres zu erwarten.
Dennoch - die notwendigen Beschlüsse wurden gefasst und in Bebauungsplänen, also Satzungen, d. h. gemeindlichem Recht, vorgegeben.
Fußgängerzone - was das bedeutet, steht in der Straßenverkehrsordnung. Wie man das um- und durchsetzt, wussten und wissen Bernd Doll und Ulli Hockenberger, gelernte Verwaltungsleute, und auch die Oberbürgermeisterin, Frau Petzold-Schick (sie ist nämlich, man glaubt es kaum, gelernte Juristin).
Nur gehört dazu eine gewisse Charakterstärke und nicht nur das andauernde Schielen auf "bolidische Dadsachen" und, tut mir leid, die eigene Karriere, sprich letztlich der Geldbeutel.
Natürlich trifft auch diesen und frühere Gemeinderäte eine Mitschuld und zwar keine geringe. Sie haben nämlich "die Verwaltung" und deren Chefs zu kontrollieren - aber...
Den Rest kennen Sie ja.

Nun ja...

Unsere OB mag ja einen gewaltigen Hang zum Konsens haben, der wohl auch so ausgeprägt ist, dass sie lieber zentral auf eine Hauswand fährt, statt eine Entscheidung für Rechts oder Links treffen zu müssen, aber "verbockt" wurde es schon lange in der Zeit davor und das Exzessive.

Der Kübelmarkt z.B. war Parkplatz, wurde "Fußgängerzone", wurde Parkplatz, "soll" Durchfahrtsstraße werden. Und das in den letzten 15 Jahren! Das sich dort oben kein Geschäft halten kann ist irgendwo verständlich. Man weiss ja nie, ob die Kundschaft morgen noch zum Geschäft durchkommt. Wieviele Biergärten mag es in Deutschland geben, durch die eine vielbefahrene Strasse führt? Oder Fußgängerzonen in denen es Staus gibt, weil die einfahrenden Autoschlangen, die ausfahrenden Autos behindern? (Mehrfach beobachtet am Kübelmarkt)

Man "könnte" den Verkehr weitgehend aus der "möchtegern" Fußgängerzone verbannen, wenn man statt 10 Zufahrten nur 2 hätte. Aber ... diese Fußgängerzone ist löchriger wie ein schweizer Käse. Nachdem sie mittlerweile eh schon fast vollständig geteert ist, wäre es an der Zeit, einen Mittelstreifen zu ziehen, damit die Autos wissen wie sie aneinander vorbeikommen...

Aber... wir brauchen eine Brötchentaste und eine Sandy-Uhr für Kurzzeitparker die öffentliche Verkehrsmittel nutzen! Über so ein "Unfug" wird diskutiert!

Man stelle sich vor! Jemand könnte mit dem Auto nicht mehr direkt in die Fußgängerzone, sondern müßte tatsächlich 200-300 m Umweg "fahren".

Klarstellung: Kübelmarkt und Holzmarkt...

... sind seit vielen Jahren laut Bebauungsplan-Satzung vom Gemeinderat beschlossene Fußgängerzone.
Punktum.
Das Hin- und Her oder besser "Zurück" der letzten Jahre wurde nicht vom Gemeinderat beschlossen (zeigen Sie mir den Beschluss zur Änderung dieses Bebauungsplanes!), sondern vom Oberbürgermeister Bernd Doll als Leiter der Unteren Straßenverkehrsbehörde. Also gegen die geltende Satzung.
Zugeschaut hat dabei der zur Kontrolle der Verwaltung gewählte Gemeinderat in seiner überwältigenden Mehrheit.
Jetzt könnte die große Oberbürgermeisterin Petzold-Schick, die dereinst gewählt wurde, um die Übel der letzten Jahrzehnte zu heilen, die Dinge ganz einfach ändern.
Warum tut sie es nicht?
Nicht weil es hier um einen Konsens ginge - im Gegenteil. Sie läuft einseitig der autogläubigen Geschätslobby nach, obwohl gerade bei diesen beiden Plätzen deutlich wird, wie einfallslos die Parkplatzdiskussion in Bruchsal immer wieder verläuft - von dort bis zum Eingang der Parkgarage sind es wirklich die berühmten "5 Minuten" - eher weniger.
Und diese Oberbürgermeisterin schafft es nicht, das dutzend dort illegal parkende Autos in die Parkgarage zu bringen.
Aber die Friedrichstraße (und die Schönbornstraße?) will sie jetzt autofrei machen.
Wer's glaubt...

Herr Doll hat gegen die geltende Satzung verstossen?!?

Immer wieder lese ich Herr Doll hat dies schlecht gemacht,das schlecht gemacht oder bestimmt, aber Herr Doll war nicht der Einzige der Jahre lang fuer die Belange der Stadt Bruchsal zustaendig war bzw. Entscheidungen getroffen oder darueber abgestimmt hat.Aus meiner Sicht ist nicht nur der Schuld der gegen eine geltende Satzung handelt / vestoesst ,sondern auch(mehr sogar) der/die ,in diesem Fall, Gemeinderaete die dies zulassen/ zugelassen haben.Es ist einfach ,wir haben das schon mal gehabt in Deutschland ,zu sagen das habe ich nicht gewusst ,gewollt oder was haette ich dagegen tun sollen und uebrigens der Mohr ( Herr Doll) hat seine Schuldigkeit getan und ist , mit Sicherheit , schon laengere Zeit auch nicht mehr an allem Schuld ,weil Andere bzw. neben der neuen OB ,evtl. mit die gleichen Gemeinderaete,das Steuer in der Hand haben.

Ehrlich?

Es ist mir vollkommen egal, wer dafür verantwortlich oder zuständig war!

Es ist mir Schnurz, ob dies von Herrn Ex-OB entgegen irgendwelcher Satzungen bestimmt wurde.

Ich kann aus meiner Sicht nur sagen, wie es ist. Dass es so "gewollt" ist, kann auch Jeder erkennen, der mehr tut als im Trachtenjackerl stolz erhobenen Hauptes durch die Stadt zu laufen. Denn sobald das Kinn nicht mehr nach oben zeigt, kann er/sie erkennen, was tatsächlich der Fall ist.

Man "könnte" diese Missere auch mit recht wenig Aufwand beheben, so denn der Wille dazu überhaupt vorhanden wäre...

Aber... dann würde doch tatsächlich ein Restaurant pleite gehen, weil die Besucher 200 m laufen müssten oder beim Babette-Ihle-Platz ihren Ar... 3 Min. früher aus der Haustür bewegen müssten um nicht erst beim Glockenläuten vor dem Portal an zu kommen und einen Parkplatz zu finden. (Die viel genannten Rollatorfahrer/schieber suche ich darunter übrigens vergebens)

Ich habe sogar schon "Diskussionen" vor dem Fußgängerzonenschilde erlebt in der Art: "Was? Dieses Schild gilt auch am Sonntag und nach 18:00 Uhr?"

Es ist einfach von keiner Seite wirklich ein Wille vorhanden etwas zu tun. Ist ja soooo praktisch.... freies Parken mit fast der gleichen Change ein "Knöllchen" zu bekommen, wie 4 Richtige am Samstag beim Lotto.

Die CDU mauert um wohl bei der nächsten Wahl sagen zu können: "Mit uns wäre das nicht passiert..." der "Rest" schweigt sich aus um ja nicht angegriffen zu werden. Und die Dame die ein Machtwort sprechen könnte, ist so damit beschäftigt, es jedem Recht zu machen, dass selbst in weiteren 4 Jahren nichts passieren wird... ausser dass der klägliche Rest auch noch unter Teer verschwindet weil der Fahrbahnbelag nicht auf "Durchgangsverkehr" ausgelegt ist.

Die geteerte Fußgängerzone.

Das wackelnde Pflaster im Bus-Rendezvous.
Das schon Jahre (oder Jahrzehnte?) "nogebabbte" Durchfahrtsprovisorium beim Rendezvous.
Die rot-weißen Spargel vor dem jämmerlichen Bahnhof.

Und.. und... und...

"Brusl hinne...!"

UND DANN VON EINER SCHLOSSPROMENADE SCHWÄTZEN!!!

Da macht man es sich

als Unternehmer aber einfach - halt mal allen anderen die Schuld gegeben....

Konsens...

... bedeutet die Übereinstimmung von Menschen hinsichtlich einer beschreibbaren Thematik ohne verdeckten oder offenen Widerspruch."
So definiert das Wikipedia.
Ob die Frau Oberbürgermeisterin tatsächlich in diesem Sinne arbeitet oder ob ganz andere Beweggründe - oder Fehleinschätzungen - ihrem Handeln zugrunde liegen - darüber kann man wohl trefflich streiten - oder?

Wenn wir es uns nur einfach gemacht hätten Al. B....

...dann hätten wir sehr viel Geld gespart!

Nach fast drei Jahren der Diskussion und finanziellen Verlusten in fünfstelliger Höhe sprechen wir sicher nicht mehr von "einfach"!

Andererseits muß auch jedem klar sein daß wir unsere Investitionen nur dort tätigen wo wir auch mit einem Ertrag rechnen können.
Und ich meine rechnen, nicht glauben oder hoffen!

Sind wir mal ehrlich, bringen Sie auch Geld zur Arbeit mit?
Wenn nein, wovon ich ausgehe, dann hat sich auch die "Schuldfrage" dahingehend geklärt daß wir nur dort Geld investieren können, wo sich diese eben nicht stellt oder aber die Rahmenbedingungen klar sind. Und Sie werden nur dort zur Arbeit gehen wo Sie auch bezahlt werden.

Wir MÜSSEN (nicht wollen oder sollen oder glauben es tun zu können) mit den getätigten Umsätzen beste Waren für unsere Kunden kaufen, überdurchschnittlich gute Mitarbeiter bezahlen, ambitionierte Mieten erwirtschaften und mit modernen Läden (die übrigens auch verdient werden müssen) in den Innenstädten gegen übermächtige Mitbewerber antreten und (übrigens meist erfolgreich) der allgemeingültigen Meinung der "Dienstleistungswüste Deutschland" entgegenwirken.

Also wirklich, von " halt mal allen anderen die Schuld geben" kann nun wirklich nicht die Rede sein.

Und wenn das alles so einfach wäre, dann säße ich außerdem ganz sicher an einem anderen Platz!

Schöne Grüße
Kai Stephan

Danke

Für die Aufklärung und das freundliche Wort Ihrerseits, wo ich sie ja ein bisschen verärgert haben dürfte mit meinem Statement - was so nicht geplant war.....

Nun liegt ihr Geschäft heutzutage halt leider nicht mehr im Zentrum des Kundenstroms, wobei es mir jetzt neu wäre, dass es überhaupt mal im Zentrum eines solchen gelegen hätte.

Gleichzeitig ist es ja aus meiner Sicht nicht die Aufgabe der Stadt Bruchsal Kundenströme an den Geschäften in der Innenstadt vorbeizuleiten. Dies ist zwar ein wünschenswerter Nebeneffekt der Stadtplanung, gleichzeitig kann man es ja nun mal aber nicht jedem recht machen.

Leider für Sie hat einige Meter entfernt und in weitaus besserer Lage die Konkurrenz mit dem großen "D" im Namen eröffnet und den Rathausumbau mitsamt dem großen "M" als Zugpferd wünschte man sich ja um die Einkaufsstadt Bruchsal attraktiver zu machen.

Dann liegt es ja leider auch in der Natur der Sache, das man sich bei Ihnen gerne beraten lässt - aber bei der Konkurrenz kauft oder etwa im Netz bestellt.

Das tut mir persönlich leid, aber die Fakten sind nun einmal so.

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