Waffen für den Frieden

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Grüße an Steinmeier, von der Leyen und Co.
Sonntag, 17. August 2014 - 17:56

Schickt endlich Waffen in die Krisenregionen! Nach Israel, nach Syrien, in den Irak, zu den Kurden, nach Afghanistan, nach Ägypten, nach Libyen …..!
Die Waffenhersteller und Waffenhändler werden es Euch danken!

1,15 Billionen Euro haben die Staaten dieser Welt 2010 für das Militär ausgegeben, soviel wie noch nie. Die staatliche Entwicklungshilfe betrug nach Zahlen der OECD nicht mal ein Zehntel der Rüstungsgelder.

Und im Sinne der Marktwirtschaft muss dieser Markt wachsen, denn Stillstand wäre Rückschritt.

Ja, nicht alle Waffen bleiben erhalten. Bomben und Raketen sind nur einmal zu gebrauchen, aber Feuerwaffen summieren sich und können weitergegeben werden. Es gibt noch genügend Gebiete auf der Welt, in denen Minen vergraben werden können, die auch noch nach Jahren ihren Dienst tun, nämlich Menschen verletzen oder töten.

Wer sich jetzt genügend aufgeregt hat über das, was hier steht, der sollte mal anfangen nachzudenken!

Waffen bringen keinen Frieden. Sie sind gemacht um zu verletzen und um zu töten! Der Mensch, der Staat, das Volk ist stark, wenn man mehr Militärmacht besitzt. Dann kann man dem anderen an den Kragen gehen.

Allerdings genügen Waffen allein noch nicht. Man braucht noch Anführer und Agitatoren, die die Energie in die von ihnen gewünschten Bahnen lenken. Reicht das allgemeine Feindbild nicht aus, so nimmt man die Religion dazu. Und die Presse. Man muss die Gedanken nur in die richtige Richtung lenken.

Christus hat nie etwas gesagt von Selbstverteidigung. Er hat dem Soldaten das Ohr wieder angeheilt, das Petrus abschlug. Er hat gesagt: „Wenn dich jemand auf die linke Backe schlägt, dann halte ihm auch die rechte Backe hin“ (wer sich am Wortlaut stört, der Übersetzungen aus dem Hebräischen waren so viele …). In seiner Bergpredigt hebt er ausdrücklich die Friedfertigen hervor: „Selig sind die Friedfertigen, denn sie werden Gottes Kinder heißen.“ (Matthäus 5.9).

Wenn Waffen keinen Frieden bringen, was dann?

Brauchen wir etwa Regierungen, die zeigen, was man im Frieden alles erreichen kann (nichts hat den technischen Fortschritt so vorangebracht wie Krieg)? Brauchen wir etwa eine neue friedfertige Religion (die wir durchsetzen wie die katholische Kirche: und willst du nicht mein Bruder sein, dann ……).

Nützt es, wenn wir für den Frieden beten? Gott mischt sich nicht mehr ein, sonst wäre es ja ein parteiischer Gott, so es denn einen gibt. Wenn ich die Greuel auf dieser Welt sehe, und es gäbe Gott und er ließe sie zu, was nützte dann ein Gebet?

Niemand weiß scheinbar eine Antwort. Noch nie war eine richtige Antwort dabei, wie man Frieden erreichen kann. Also schickt doch endlich Waffen in die Krisengebiete! Die Toten werden es euch danken. Aber auch die Lebenden: Die Menschen, die an Waffen ihr Geld verdienen, die Ärzte und Pflegekräfte, die Verwundete versorgen, die Menschenschmuggler, die den Armen das letzte Geld abnehmen, selbst die Vermieter, die Flüchtlinge in Drecklöchern gegen horrende Mieten wohnen lassen …..

Wenn jetzt jemand sagt, dieser Artikel sei sarkastisch, dann sage ich: Nein, es ist die Wirklichkeit.

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Kommentare

Herr Bundeskanler Filou -

was wäre Ihre Alternative?

Frieden ohne eigene Waffen

Tatsaechlich eine ganz einfache Loesung aller Konflikte. Wir hoeren auf, Waffen zu Produzieren und halten einfach die andere Backe hin.
Oh Mann, wenn sie schon 200 Jahre nach der Aufklaerung immer noch an Geisterwesen glauben, habe ich trotzdem eine nuechterne Friedensbotschaft fuer sie.
Keine Waffen mehr herstellen, dann dauert es nicht mehr lange bis zum Frieden. leute wie die von der IS brauchen dann nicht lange, bis sie aufgeraeumt haben. Ab dann hoeren alle Kriege auf und wir leben alle in frieden. Sie muessen sich halt klarwerden, ob sie mit dieser Art Frieden leben wollen.
Ich vermute aber mal stark, dass die meisten das nicht wollen.

Sorry

so einfach sollte man es sich nicht machen.

Das Isis-Problem konnte doch erst entstehen, nachdem man Saddam Hussein beseitigt hatte. Mit einem Krieg, den die Amerikaner nachweislich auf Lügen aufgebaut geführt haben. Wenn Assad weg sein sollte, wird Israel erst die richtigen Probleme bekommen. Nach Gaddafi hat sich in Libyen nichts gebessert. Als Mubarak abgesetzt wurde, ging es mit Ägypten abwärts. Als die integrative Person Tito 1980 starb, war der Zerfall Jugoslawiens vorprogrammiert.

In all den aufgezählten Staaten hat die Einmischung von außen die Probleme verschärft. In keinem der Länder hat die militärische Auseinandersetzung eine Lösung gebracht. Auch nicht in Vietnam, nicht in Korea, nicht in Afghanistan. Es wurden dabei mehr Zivilisten und Rekrutierte getötet, als es die "Despoten" fertig gebracht haben. Ah! Der massakriert sein Volk, da müssen wir mit Waffen drein schlagen! Soll das die Lösung sein? Aber scheinbar ist für manche Menschen das Töten für einen "guten Zweck" hinnehmbar.

 Wie ich schon sagte, beten nützt auch nichts. Bei den Christen wundert mich immer, dass sie alle möglichen Christusworte deuten wie sie lustig sind: Zum Beispiel rechtfertigt das Wort: "Du bist Petrus der Fels und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen" die Macht des Papstes, andere Worte, wie über die Friedfertigkeit ignorieren sie, wenn es um Macht geht. Die Verbrechen der Missionare will ich gar nicht ansprechen.

Drohen ruft nur Gegenreaktionen aus (Boykott, Sanktionen). Warum darf die Ukraine nicht zerfallen? Weshalb ist dies ein Grund, um einen weltweiten Konflikt zu beginnen? Welche Grenzen hat Amerika mit der Ukraine?

Wie wäre es mit Verstand? Mit Reden und Verhandeln? Mit Vereinbarungen und Hilfen (die wären in jedem Fall billiger als Kriegsführung).  Aber auch mit einem klaren NEIN.

Zum Beispiel, nein zum Islam in seiner orthodoxen Form. Die IS-Kämpfer sind aus ihrer Sicht keine Terroristen, nein, sie handeln streng nach ihrer Religion! Tötet die Ungläubigen, errichtet den Staat Gottes (Allahs).

Deshalb auch nein zur bedingungslosen Glaubensfreiheit in unserem Land. Wer die Glaubensgesetze über unser Recht stellt, hat in unserem Land nichts verloren. In den Staaten des Islam müssen sie ihre Glaubenskämpfe selbst austragen. Eine Einmischung ist ein Fehler und falsch verstandenes Gutmenschentum.

Ich habe keine Lösung, lieber Augur. Aber ich glaube auch nicht mehr alles, was mir vorgesetzt wird. Trotz mehr Informationsmöglichkeiten als früher habe ich den Eindruck, dass die Mehrheit immer kritikloser wird. Ein Beispiel dafür ist die Beliebtheit der Bundeskanzlerin. Sie wartet ab, taktiert, und wenn sich ein Trend eingestellt hat, beauptet sie, das wäre es gewesen, was sie gewollt hat. Und dafür liebt sie die Mehrheit der Deutschen (lt. Umfrage 60%).

Frieden Schaffen, aber OHNE Waffen.

Seit wann ist die Ukraine ein NATO und/oder EU Mitglied? Habe ich da was verpasst??? Was hat also die NATO und ihr Oberkrieger Anders Fogh Rasmussen hier zu suchen????
Die Herren aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten wollen ihren Einflussbereich ausdehnen und setzen natürlich auch auf ihre Vassallen aus D. NEIN, es soll natürlich Verbündete heißen.
Und Isreal hat sich sein heutiges Staatsgebiet durch völkerrechtswidriges Verhalten unter den Nagel gerissen. Aber das darf man in Deutschland nicht so laut sagen, wegen der Schuld die wir Deutsche auf uns geladen haben. Sonst wird man als Antisemit eingestuft.
Es wundert mich doch sehr wie oft hier in diesem unserem Lande nach mehr Verantwortung die wir Deutsche tragen sollen, laut gerufen wird. Es sind meistens Politiker (Pfarrer Gauck und andere) und Journalisten von sogenannten Qualitätsmedien, die noch nie einen Krieg miterlebt haben, die solche Forderungen erheben. Als ich davon meiner guten alten Tante (93 Jahre alt) davon berichtet habe, war ihr Kommentar dazu: Sind die verrückt?
Meine Tante hat die Bombadierung Bruchsals am 1. März miterlebt, in einem Keller sitzend.
@ Filou: Ich denke wir sollten die Bibel ergänzen - um ein Joachim (Gauck) Evangelium, dessen einziger Satz lautet: willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein.

Lieber Winfried

vielleicht sollte man einmal schauen, woher die Organisation des "Islamischen Staates" (IS oder ISIS, s. Anmerkung 1) seine Unterstützung bezieht. Es sind dies Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Emirate. Es sind genau dieselben, an die Deutschland bedingungslos Waffen liefert (s. Anmerkung 2). Und jetzt wollen wir auch noch an die andere Seite liefern? Erzeugung von Nachfrage?

Wir wollen Waffen an die Kurden liefern, die gar kein Staat sind, sondern Nationalisten in der Türkei, in Syrien, im Irak und im Iran, die in ihrem Sielungsgebiet vermischt sind mit Arabern, Persern, Asserbaidschanern, Turkmenen, Türken, Assyrern und Armeniern?

Gehts noch, Herr Steinmeier und Frau von der Leyen? Und möglichst ohne Parlament? Mit dem Segen des Präsidenten Gauck? (s. Anmerkung 3).

"Oh Mann", um bei Ihrem Wort zu bleiben, gewinnt jetzt wieder die Großmannssucht Oberhand? Müssen wir jetzt wieder die Welt mit Waffen retten? Können wir uns nicht darauf beschränken humaitäre Hilfe zu leisten, und zwar unabhängig von der politischen Lage?

Einen Bundespräsidenten Köhler haben die Journalisten niedergemacht, weil er in einem Interview von der Verteidigung der Handelswege durch die Bundeswehr sprach (was ja stimmte), ein Gauck hat scheinbar Narrenfreiheit? Das verstehe wer mag, ich nicht.

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Anmerkung 1: Der IS-Staat ist nichts Neues. Es ist ein politisches Konzept, das schon lang von muslimischen Gelehrten diskutiert wurde und das seit Mitte des letzten Jahrhunderts eine große Rolle im politischen Denken des Islam spielt.

Anmerkung 2: Dorthin liefern wir aus strategischen Gründen. Es sind Stützpunkte gegen den ..... gegen was eigentlich?

Anmerkung 3: Dieser Gauck, den übrigens niemand wirklich wollte und der von der SPD nur als Notkandidat gegen Wulff aufgestellt war. Die Geister, die ich rief, ich werd' sie nicht mehr los!

Waffen für Terroristen?

Die Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) ist eine Untergrundorganisation. Sie kämpft politisch und mit Terrorgewalt für die Autonomie kurdisch besiedelter Gebiete in der Türkei und in angrenzenden Ländern. Dabei verübt sie Anschläge auf militärische und zivile Ziele. Die Organisation und ihre Nachfolger (KADEK, KCK) werden unter anderem von der Türkei, der EU, dem Vereinigten Königreich, dem Irak, Syrien, Saudi-Arabien, Australien Kanada und den Vereinigten Staaten als terroristische Vereinigung eingestuft. Noch bis 2004 hat die PKK Kindersoldaten rekrutiert, die nach 2004 natürlich nicht entlassen wurden. Das jüngste Beitrittsalter von Gefallenen lag 2005 bis 2007 bei 11 Jahren.

Diesen Terroristen will man jetzt Waffen liefern, um andere Terroristen zu bekämpfen? Wo sind die Pflicht und das Militär des irakischen Staates, um die IS-Milizen in ihrem eigenen Land zu bekämpfen? Schließlich hat man dem Irak in den letzten Jahren doch genügend Waffen geliefert? Oder hat man den Irak bewusst so geschwächt, dass er gar nicht in der Lage oder Willens ist, sich gegen den Gottesstaat zu wehren?

Man bedenke, Waffenlieferungen an die Kurden sind keine Waffenlieferungen an einen Staat! Es gibt keinen Kurdenstaat. Und was ist, wenn die IS-Milizen den Kurden die Waffen genau so abnehmen, wie sie es bei dem irakischen Militär machen? Wo bleiben die unmittelbar mitbetroffenen Staaten wie die Türkei, der Iran und Syrien?

Und sind die bisher Bösen (PKK) dann wieder Gute, die man unterstützt, wenn es noch Bösere (IS) gibt? Den Teufel mit dem Belzebub austreiben?

Oder bläst man gerade nur wieder einmal die Backen auf, wie man es in Syrien getan hat? Oder interessiert gar nicht mehr, was in Syrien geschieht?

3Sat schreibt auf der homepage
http://www.3sat.de/page/?source=/scobel/172813/index.html

Mit Rüstungsgütern werden Konflikte geschürt, Kriege geführt und Leben vernichtet. Nach offiziellen Angaben sterben jährlich über 740.000 Menschen durch Waffengewalt. Kleinwaffen sind die am meisten vorkommenden Waffen in der Welt. Unter Kleinwaffen fasst man Maschinenpistolen, Maschinengewehre sowie voll- und halbautomatische Pistolen zusammen.

Der Einsatz von Streubomben und Minen gehört ebenfalls zu Auswüchsen der Kriegsführung. Israelische Kampfflugzeuge beispielsweise bombardierten im Sommer 2006 Libanon mit Millionen von Streubomben. Bis heute töten und verletzen hunderttausende Blindgänger unschuldige Zivilisten. Minen kann man kostengünstig herstellen: ein Stück kostet gerade ein Dollar. 1000 Dollar dagegen kostet es, eine verlegte Mine zu entsorgen. Firmen, die sowohl für ihre Herstellung wie die Entsorgung verantwortlich sind, machen ein doppeltes Geschäft.

Es ist für mich als im 2.Weltkrieg Geborener unvorstellbar, dass Deutschland geradezu darauf aus ist, Waffen in Krisengebiete zu liefern, selbst wenn die Kontrahenten beide als Terror-Milizen eingestuft sind. Pfarrerstochter und Pfarrer haben es bei uns weit gebracht.

Und was rät Filou?

Oh, sprich!
Wenn wir keine Waffen an - ehemalige und potentielle -Terroristen liefern dürfen, lassen wir die ISISten weiter gewähren und beweinen sonntags ihre Opfer?
Oder rät Filou zur einzig ehrlichen Alternative: Wir, d. h. auch die Bundeswehr, nimmt ihre eigenen Waffen, geht "schnell 'rein und (hoffentlich) auch wieder schnell 'raus" - mitsamt ihren Waffen.
Und ihren Gefallenen...
Oder?

Also sprach Filou

Gemäß dem letzen ZDF-Politbarometer sind 67% der Befragten gegen Waffenlieferungen und nur 27 % dafür, obwohl die sich Berichterstattung in den deutschen Medien eher für Waffenlieferungen ausspricht. Neutrale Berichterstattung sieht anders aus.  Nur die FDP hat eine deutlich abweichende Meinung. 46% der FDP-Anhänger sind für Waffenlieferungen. Warum eigentlich die FDP?

Bei einer demokratischen Entscheidung hieße das Ergebnis: keine Waffenlieferungen. Meine Meinung wäre also mehrheitsfähig.

Ob Sie die Opfer Sonntags oder Montags beweinen ist mir egal. Oder haben Sie geweint, als in Afrika einige 10 Millionen Menschen in Bürgerkriegen getötet wurden?

Weinen Sie mit den Syrern und liefern Waffen an Assad? Oder lieber an die Milizen, die den Bürgerkrieg in Syrien immer noch schrecklicher machen? Die Milizen (oder auch Rebellen) bestehen aus verschiedenen Strömungen und haben nicht dasselbe Ziel nach einem Sieg. Die Zivilbevölkerung leidet unter Assads Armee genau so wie unter den Aufständischen. Mehr Waffen, mehr Tote Wer liefert diese Waffen für das Morden?

Warum jetzt an die Kurden liefern? Oder verwechseln Sie die Kurden mit den Jesiden?

Glauben sie, dass strengläubige moslemische Kurden die "ungläubigen" Jesiden verteidigen wollen? Nein, die Kurden wollen ihren eigenen Staat errichten. Sollen wir das unterstützen?

Warum soll sich Deutschland einmischen? Ist es nicht in erster Linie ein Konflikt zwischen Kurden, ISIS, Iran, Irak, Syrien und besonders der Türkei? Welcher der aufgezählten Staaten wird von IS angegriffen? Wenn wir die Kurden stärken und sie gründen einen eigenen Staat in der Türkei, also wenn wir Partei nehmen gegen unserem Nato-Verbündeten. Was dann?

Oder sollen wir sie sie nur viel stärken, dass sie sich gegenseitig massakrieren können, dann aber machtlos bleiben? Nennen Sie mir nur einen Bürgerkrieg, in dem Waffenlieferungen von unbeteiligten Drittstaaten sich die Lage für die Menschen im Bürgerkriegsgebiet nur einen Deut verbessert hat. Verhgessen Sie dabei nicht, auch die andere Seite (IS) hat Unterstützer! Also aufrüsten?

Ich fände es aber hilfreich in der Diskussion, wenn Sie auch mal einen Standpunkt vertreten und begründen würden.

Ein letztes: Lasst die Bundeswehr zuhause. Sie hat dort nichts verloren. Genau so wenig wie in Afghanistan. Zumal die Bundeswehr scheinbar damit beschäftigt ist, Kitas zu errichten und Papi in Elternzeit zu schicken. Tja, Frauenpower!

Haltbarkeitsdatum läuft ab

Nach Informationen von tagesschau.de haben die Planer im Verteidigungsministerium etwa auf umfangreiche Bestände von "Milan"-Panzerabwehrraketen in Bundeswehr-Depots hingewiesen. Diese Raketen - eine deutsch-französische Gemeinschaftsentwicklung aus den 70er-Jahren, kann gepanzerte Ziele in bis zu drei Kilometern Entfernung bekämpfen. Die Raketen wären schnell verfügbar, bei vielen laufe das Haltbarkeitsdatum ohnehin in absehbarer Zeit aus, heißt es aus Koalitionskreisen.

Wo kann man die Raketen besser entsorgen, als in Krisengebieten? Und wenn dann die Waffen in die Hände der Gegner fallen, kann man sagen: "Ätsch, Gebrauchsfähigkeit abgelaufen". Wer jetzt sagt, das wäre zynisch, nein, das Zynische kam aus den "Koalitionskreisen".

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