Vorstand des BranchenBundes macht sich stark für einen dritten Verkaufssonntag

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Montag, 7. Oktober 2013 - 16:29

Bruchsal (pa) |Die im BranchenBund zusammengeschlossenen Einzelhändler haben einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Bruchsaler Innenstadt heute quirliger ist, denn je.

Wir haben schon viel Neues angestoßen“, sagte Sven Wipper, der Erste Vorsitzende des BranchenBundes bei einem Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern des Gemeinderats der Stadt Bruchsal und nannte als Beispiel das Projekt „Ein Opel für Bruchsal“, die „Brusl Night“ im Sommer 2012 und 2013, das Info-Blatt „B3 aktuell“, eine neue App, Laternenumzug, eine neue Werbelinie, Malaktionen für Kinder und vieles mehr.

Die Aktionen mit der größten Resonanz waren und bleiben jedoch die Verkaufssonntage“, so Michael Zeibig, der Zweite Vorsitzende des BranchenBundes und Geschäftsführer des Modehauses Jost. Die Niederlassungen seines Hauses in Grünstadt und Landau haben mit einem weiteren Verkaufssonntag nach den Weihnachtstagen die besten Erfahrungen gemacht, so Zeibig weiter. Auch in der Stadt Bretten gebe es drei Verkaufssonntage.

Deswegen wollen die Einzelhändler auch in Bruchsal einen dritten Verkaufssonntag organisieren. Im Jahr 2013 soll er – so der Wunsch – am 29. Dezember stattfinden. Das bestätigten auch die Beiratsmitglieder Bärbel Mangei, Christian Mergenthaler und Steffen Leitz sowie Vorstandsmitglied Peter Sieg.

Unter dem Motto „Ein Herz für Bruchsal“ wollen die Einzelhändler dem Kinderhaus St. Raphael ein Forum für eine detaillierte Präsentation bieten und ihre Kunden animieren, während der gesamten Adventszeit für das Projekt zu spenden.

Die Stadträte Raimund Glastetter und Günter Brüstle empfahlen dem Vorstand, sich vor weiteren Schritten mit den Kirchen in Verbindung zu setzen um Konsensmöglichkeiten auszuloten. Wärend Stadträtin Rosemarie Majewski bat, den Weihnachtsmarkt auf jeden Fall vor Dienstag, 24. Dezember wieder abzubauen hinterfragte ihre Kollegin Susanne Bacher den Termin. Allein Jürgen Schmitt unterstütze die Initiative auf Anhieb. In Edenkoben habe er erlebt, dass die Kirche sich an so einem Tag, an dem ohnehin sehr viele Menschen in der Innenstadt befänden, nutze um ein „Kirchen-Café“ einzurichten und damit vielen Menschen eine kleine Insel der Besinnlichkeit biete.

Über die Durchführung eines dritten verkaufsoffenen Sonntags entscheidet abschließend der Gemeinderat der Stadt Bruchsal.

branchenbund

Blick in den Sitzungsraum während des Treffens zwischen Vertretern des BranchenBundes und des Bruchsaler Gemeinderates (v.l. Steffen Leitz, Jürgen Schmitt, Christian Mergenthaler, Günter Brüstle, Susanne Bacher, Rosemarie Majewski und Raimund Glastetter. Bei der Besprechung waren noch Sven Wipper, der Erste Vorsitzende und Michael Zeibig, der Zweite Vorsitzende des BranchenBundes und Bärbel Mangei)

Bildquelle: mcs


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Kommentare

MEA CULPA -

Das Bild veranschaulicht gut, wie wenigstens einer der GRs schon gedankenversunken schwadroniert. In fast träumerischer Gewissheit kommuniziert er - genaues ist nicht bekannt, gerüchteweise aber überliefert- mit sich selbst:
"Wie die B3-Vorschläge wohl nicht nur auf Herrn Sieger, sondern auch auf die nicht zum Plausch geladenen und nicht am Austausch beteiligten Niedriglöhner wirken...?
Da letztere überdurchschnittlich in der Innenstadt leben und nur in Ausnahmefällen beiderseits des Rheins lärmgeschützte Refugien als Obdach unterhalten (kann ja auch nicht jeder haben...)...
Aber sind es nicht gerade die Niedriglöhner, die durch diese B3-Verkaufssonntage werktätig sein dürfen, also extra-Kohle machen und daher vom Lärm zu Hause sowieso nicht betroffen sind...?
Ergo: eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten...!
Bleibt noch der Querkopf Sieger...
Neben den B3-Spenden für die katholische Caritas - ein toller strategischer Schachzug der B3 - machen wir als SPD (ja wir - denn mein Mitstreiter aus Büchenau, auf den ich mich ja immer verlassen kann, ist dabei) ein unschlagbares Kompromissangebot, das sicherlich noch Wählerstimmen bei der Kommunalwahl nächstes Jahr einbringen wird:
1. Da viele Einwohner am ersten Sonntag nach Weihnachten (verloren) in der Innenstadt Bruchsals herumirren (habe ich in anderen Metropolen ja selbst schon gesehen, man denke nur an EdenwieEdenwas war das für ein Kaff gleich noch mal...), werden an diesem Sonntag per GR-Beschluss auch alle Ämter inkl. dem Bürgerbüro sämtlichen Bittstellern zugänglich gemacht...
Klasse...
Meine Idee...
2. Im GR lassen wir eine Liste zirkulieren, auf der sich GRs sowie deren Angehörige auf Abruf zum Arbeitseinsatz bei unterbesetzten Einzelhändlern bereit halten. Punkt 2 gilt allerdings nur, wenn der betreffende Einzelhändler ggf. Heißgetränke und eine warme Mahlzeit offeriert.
3. Zusätzlich laden wir die örtlichen Gewerkschaften dazu ein, an einem Infostand Material, wie bspw.

http://www.allianz-fuer-den-freien-sonntag.de/antwortspd.pdf

bereit zu legen.

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