'Von Wahlkämpfern und Zurückruderern' oder 'Wahlkampf der FDP in Bruchsal'

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One Step Up And Two Steps Back
Sonntag, 8. September 2013 - 15:26

Gerade rechtzeitig zur Bundestagswahl am 22. September schafft es der Bruchsaler Ableger der „Dreipünktchen-Partei“, der Ortsverband der Bruchsaler FDP, durch seine Präsenz in der Bruchsaler Rundschau zu überzeugen. Mit dem Thema „Raucherkippen auf Bruchsals Kinderspielplätzen“ setzte die Bruchsaler FDP eine Duftmarke -  nein, manchmal roch es schon recht intensiv.

Das von der Bruchsaler FDP gesetzte Thema Raucherkippen und Beschilderungen oder Nichtbeschilderungen mit dem Hinweis auf ein auf Kinderspielplätzen strikt einzuhaltendes Rauch- und Kippenwegwerfverbot füllten bis gestrigen Samstag den Lokalteil der Bruchsaler Rundschau. Kinder und Suchtgifte sind wirklich Themen die bewegen, hier kann jeder mitreden, hier kann Flagge gezeigt werden - und hier kann sich die FDP als die echte Bürgerpartei präsentieren: Menschen für Menschen und Menschen wie Menschen, „aus Verantwortung für heute und morgen“, denn "die FDP setzt sich wie keine andere Partei für Freiheit und Bürgerrechte ein" - wohl ganz in der Tradition der polnisch-deutschen (jüdischen) Politikerin Rosa Luxem- burg, die den Satz prägte: "Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden".

Ein harmloser Beginn: eine Pressemitteilung

Begonnen hat der Aufreger des Jahres, mit einer noch recht kleinen Pressemit- teilung, die der Ortsverein der Bruchsaler FDP in der Bruchsaler Rundschau vom 28. August platzieren konnte: „FDP begutachtet Bruchsals Spielplätze“. Begründet wurde dies mit dem Hinweis, dass es bei der FDP „immer wieder Beschwerden aus der Bürgerschaft und von Eltern [gab], dass Spielplätze […] durch Zigarettenkippen und Flaschen verunreinigt waren oder Spielgeräte zerstört wurden“. Nicht fehlen durfte in der Pressemitteilung der Hinweis, dass auch Lucia Biedermann, die Bundestagskandidatin der hiesigen FDP, bei der Spielplatzangucke dabei sei.

Komm, wir gehen raus: Aktives Forschen und Entdecken

Kippen

Der von der FDP ambitiös „politische Sommertour“ genannte Spielplatzkontroll- gang fand auch statt und zeitigte wohl auch das von der FDP erwartete und angestrebte Ergebnis: „Erschreckend hohe Zahl von Zigarettenkippen gefunden“. Beim Krabbeln und Wühlen im Sand und Gras des Schlossgarten-Spielplatzes wurden von den quirligen Mitgliedern des FDP-Ortsverbandes innerhalb weniger Minuten über 100 Zigarettenkippen aus Sandkasten und Grünfläche gepuhlt, wie eine Pressemitteilung des Ortsverbandes der FDP aufgeregt meldet.

Die Pressemeldung berichtet weiter über das helle Entsetzen der FDP-Bundestags- kandidatin Lucia Biedermann über diese erschreckenden Zustände ebenso über die Forderung eines Herrn Wacker, der mit der schonungslosen Aussage zitiert wird: „Wir brauchen hier ein Rauchverbot. So kann das nicht weitergehen."

Schuld sind immer die anderen

Am 3. September nahm Bruchsals Lokalredakteur Daniel Streib in einem Beitrag der Bruchsaler Rundschau das Thema auf und schrieb, „die Bruchsaler FDP fordert ein Rauchverbot, das es laut Stadtverwaltung längst gibt.“ Denn Daniel Streib hat etwas getan, was die sich im Wahlkampfmodus befindende Bruchsaler FDP wohl versäumte: Er hatte sich bei der Stadtverwaltung kundig gemacht; danach gilt auch in Bruchsal ein striktes Rauchverbot auf Spielplätzen.

Dies habe der Gemeinderat vor fünf Jahren beschlossen – sicher auch mit den Stimmen der FDP-Fraktion. Auf Nachfrage durch die Bruchsaler Rundschau musste der FDP-Sprecher Christian Jung reuig eingestehen: „Diese Verordnung kannten wir in dieser Form nicht“. Aber als gut geschulter Pressesprecher tritt er nach (Vorbild Patrick Döring?) und merkt empört an, dass die Angelegenheit jetzt umso schlimmer sei, da die Verordnung weitgehend unbekannt sei und deshalb nicht beachtet werde.

Daniel Streib ätzt

In einem „Angemerkt“ zum redaktionellen Beitrag kommentiert Daniel Streib die Unwissenheit der FDP. Unwissenheit schütze nicht vor Strafe, auch nicht Politiker, die im Wahlkampf Verbote fordern, die längst existieren. „Die politische 'Strafe' lautet: Rechtsvorschriften erst einmal durchlesen, zu denen man Forderungen erhebt!“ Allerdings weist Streib auch darauf hin, dass die Spielplatzaktion der FDP das Problem wieder ins öffentliche Bewusstsein gerückt habe.

Tickende Zeitbombe für Kleinkinder

Am nächsten Tag, 4. September, wurde eine weitere Pressemitteilung der Bruchsaler FDP in der Bruchsaler Rundschau veröffentlicht. Darin zeigt sich FDP-Ortsvorsitzender Timo Imhof zutiefst schockiert: „Bei unseren Spielplatz-begehungen […] kannten wir diese Verordnung nicht. Wir sind infolgedessen sehr entsetzt, weil in der Bevölkerung die Verordnung wenig oder gar nicht bekannt ist. Die Raucher auf den Spielplätzen kümmert das überhaupt nicht.“ FDP-Sprecher Christian Jung fordert in der Pressemitteilung die Stadtverwaltung auf, schnellst möglichst zu handeln, spontane Kontrollen durchzuführen und sich in Zukunft mehr um die Sauberkeit der Spielplätze zu kümmern, denn Zigarettenkippen auf Spielplätzen seien „tickende Zeitbomben vor allem für Kleinkinder“. Die FDP-Bundestagskandidatin Lucia Biedermann plädiert für mehr Verbotsschilder (offizieller FDP-Slogan: "Mehr Freiheit, weniger Verbote") und unterstreicht, dass für solche Rauchverbotsschilder sich sofort Sponsoren gewinnen ließen.

Daniel Streib ätzt schon wieder

Auch Daniel Streib lässt sich nicht lumpen. In der gleichen Ausgabe der Bruchsaler Rundschau nimmt er zum Thema Stellung: „Spielplatz-Rauchverbot eine Alibi-Regelung? FDP fordert Stadtverwaltung zum Handeln auf“. Er berichtet über ein erneutes Zurückrudern des Bruchsaler Ablegers der FDP: „Freilich räumt die FDP ein, dass die Stadt auf den neueren Parkverordnungsschildern sehr wohl das Rauchverbot vermerkt hat, aber eben längst noch nicht auf allen“. Die Stadtverwaltung habe allerdings der Bruchsaler Rundschau inoffiziell mitgeteilt, dass die Schilder planmäßig nach und nach ausgetauscht würden.

In die Hose gegangen

FDP

Nur drei Tage später, am 7. September, schlägt sich das Thema wieder in der Bruchsaler Lokalpresse nieder. Daniel Streib zitiert die Stadtverwaltung mit einer offiziellen Verlautbarung: „Es kann in Bruchsal mitnichten davon die Rede sein, dass das Rauchverbot auf den städtischen Spielplätzen unbekannt sei.“ Streib schreibt weiter: „Auf mehr als zwei Drittel aller Hinweis- schilder an den Spielplätzen sei das Rauchverbot deutlich vermerkt, […] weil aber noch 2006, also zwei Jahre vor dem Rauchverbot-Beschluss, eine ganze Ladung alter Schilder (ohne Rauchverbot) bestellt worden war, hatte es die zuständige Abteilung mit der Umrüstung offenbar nicht sehr eilig. 'Die Umrüstung der Schilder erfolgt sukzessive', hieß es auf BNN-Nachfrage“. Daniel Streib schließt seinen Artikel mit diesen einfühlsam-versöhnlichen Worten: „Zumindest am Schlossgarten-Spielplatz hatte die FDP-Beschwerde umgehenden Erfolg. Bislang waren dort ein neues und ein altes Schild angebracht. Nach einem aktuellen BNN-Bericht tauschten Mitarbeiter der Stadt das alte gegen ein aktualisiertes Schild aus.“

Es gibt ihn noch, den gesunden Menschenverstand

Barbara Lauber, eine Leserin der Bruchsaler Rundschau aus Untergrombach, in dieser ländlichen eingemeindeten Ortschaft ist auch die FDP-Landtagskandidatin Lucia Biedermann beheimatet, deren Kandidatur die Donquichotterie des Bruchsaler FDP-Ortsvereins wohl befeuern sollte, schreibt in einem Leserbrief an vorgenannte Zeitung: „Bei allem Wahlkampfgetue und dem verzweifelten Versuch Aufmerksamkeit zu erregen, ist diese Aussage [Spielplatzverordnung sei unbekannt] nicht korrekt. Auf vielen Spielplätzen hängt das Rauchverbotsschild deutlich sichtbar“. Frau Lauber berichtet, dass zusammen mit dem Untergrombacher Ortschaftsrat Begehungen von Spielplätzen stattfanden, wo Mitarbeiter der Stadtverwaltung informierten und erklärten, wobei das Problem des Rauchens ausführlich besprochen wurde. Frau Lauber schreibt weiter: „Allein mit Schildern, selbst wenn mehrere auf einem Platz hängen, erreicht man dies [eine Verhaltensänderung] nicht. Es erfordert die Zivilcourage eines jeden. Kontrollen müssen selbstverständlich auch stattfinden. […] Das Schöne am Wahlkampf ist, dass Themen und Sachverhalte hervorgekramt werden, für die es schon längst Regelungen gibt, die es aber durchaus verdienen, wiederholt zu werden“.

Gut gebrüllt, Löwin. Wie klar man doch ein Thema auf den Punkt bringen kann, wenn man seinen gesunden Menschenverstand einsetzt.

Fotos: FDP Ortsverband Bruchsal

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Kommentare

Wahlkampfsprüche

Naja, angesichts von Sprüchen im Wahlkampf wie "Lieber Maria als Scharia" bleibt mir das Lachen über diese Fehlleistung im Halse stecken.

Solche Lapsusse (oder Lapsuus?) passieren halt und man will sein Gesicht nicht verlieren.

Wer von uns ist schon frei von Eitelkeit?

Gerade dann

Wenn man solche Vorschriften überwacht, sieht man doch mal, dass sich so gut wie keiner daran hält. Wenn dort schon -verbotenerweise- geraucht wird, sollte man erwarten können, dass die Kippen wenigstens im Mülleimer entsorgt werden, zumal die dortigen Besucher zumeist ja auch selbst kleine Kinder haben. Oder sind es die Jugendlichen, welche diese Plätze in den Abend- und Nachtstunden aufgrund fehlender Jugendtreffs missbrauchen? - Auch diese dürften ja dort zumal sie noch nicht volljährig sind nicht rauchen, wer überwacht eigentlich dies? Dass Zigaretten unter 18 Jahren nicht gekauft werden dürfen weiss mittlerweile fast jeder, aber offenbar finden die Jugendlichen unter 18 immer wieder Leute, die ihnen die Zigaretten besorgen oder gar zustecken. Seien wir ehrlich stillschweigend wird dies doch von den allermeisten auch geduldet, wer will auch einem 17 einhalb Jährigen noch das Rauchen verbieten? Auch hier ist die Politik gefragt.

Zum Thema noch, kürzlich ist mir aufgefallen, dass auch am Bruchsaler Krankenhaus ein striktes Rauchverbot gilt. Geraucht werden darf nur vor dem Block A, direkt am Haupteingang. An den zahlreichen Seiteneingängen und im Innenhof oder am Hinterausgang ist dieses strikt untersagt. Wen kümmerts, wenn man nicht gerade rauchende Patienten oder Besucher dort trifft, stößt man zumeist auf rauchende Pfleger und Ärzte, die Kippen werden von diesen auch einfach auf dem Boden entsorgt, da wegen des Rauchverbots und den allgemeinen "Regeln" zur Müllvermeidung schon gar keine Aschenbecher oder Mülleimer mehr aufgestellt werden. Es freut sich der Reinigungsdienst, der diese zu Dumpinglöhnen zusammenkehren kann.

Auch in der Innenstadt gibt es ja kaum öffentliche Aschenbecher und gerade dort wo Zigaretten verkauft werden, sucht man Aschenbecher vergebens.... Wenn überhaupt, wird man vor einem Friseursalon fündig und auch der Müller oder H&M haben zwar jede Menge rauchende Kunden, aber die Kippen oder sonstigen Abfall wollen sie nicht haben....

Armes Bruchsal

Och Gottele...

Zigarettenkippen!
Wie entsetzlich!
Nicht das ich es gut finde. Nur... man sollte die Damen und Herren mal allabendlich, zumindest an warmen Tagen, mal zu einem "Spaziergang" in den Abendstunden in den Bürgerpark inkl. Kinderspielplatz einladen.

Da sind "Zigarettenkippen" nun wirklich das kleinste Problem für die "Kleinen".

Halberwachsene ( >18 <25) und Jugendliche die mit allen Arten vorn Glasflaschen Weit- und Zielwerfen im gesamten Park und auf dem Spielplatz veranstalten. Eltern, die tatenlos dabeistehen, wie ihre Kinder im Sandkasten aus angespitzten Holzspiesen "Palisaden" errichten oder Eltern die ein kleines Loch in den Sand buddeln, damit ihre Kinder dort pinkel und kacken können.

Ja, Nikotin aus Filtern ist gefährlich...

Und besonders sinnvoll: Schilder mit Hinweisen: "Es gilt die Spielplatzverordnung der Stadt Bruchsal".

Das reißt es raus! Damit weiss Jeder: Erst mal zur Stadtverwaltung laufen, dort die Spielplatzverordnung anschauen, bevor man den Platz betritt. Extrem "sinnig".

Aber! Kippen sind ja sooooo gefährlich!

Wer nichts macht, macht auch nichts falsch!

Von „gesundem Menschenverstand“ kann weder bei dem Autor Rolf Schmitt noch bei der Leserbriefschreiberin Barbara Lauber die Rede sein. Schließlich sind beide alles andere als neutral. Schmitt ist bekannterweise SPD-Mitglied, Lauber CDU-Ortschaftsrätin.
Schmitts Artikel ist wenig originell und lediglich eine polemische Wiederverwertung von anderen Pressemeldungen. Hier war wohl der wahlkämpferische Neid größer als der Fleiß.
Der Neidfaktor war offensichtlich auch bei Laubers spöttischem Leserbrief
der Vater bzw. die Mutter des Gedanken.
Spott ist lediglich der verzweifelte Versuch den Neid der Chancenlosen humorvoller zu verpacken.
Fakt ist, dass die FDP auf ein Problem aufmerksam gemacht hat. Hier wird wenigstens agiert, während andere nur ideenlos kommentieren. Streng nach dem Motto: Wer nichts macht, macht auch nichts falsch.
An alle Parteien: Man gewinnt keine Wählerstimmen, indem man andere schlecht redet. Lieber mal vor der eigenen Haustür kehren und selbst für positive Schlagzeilen sorgen. Missgunst ist definitiv kein positives Aushängeschild für „Sozialdemokraten“ und „Christen“.

Seltsam

@Realist

Man "darf" durchaus auch mal was "falsch" machen, selbst als Politiker.

Aber man sollte "blinden Aktionismus" für Wählerstimmenfang nicht auch noch schön reden/schreiben wollen.

Ich "denke" es gäbe für die FDP genügend Dinge für die es sich lohnen würde in Bruchsal etwas zu tun. Zigarettenkippen dürften da eine Prioritätsstufe von 1 haben auf der nach oben offen Skala. Wer sich also um solche "Nebensächlichkeiten" kümmern muss, um bei den Wähler überhaupt zu Punkten, der sollte auch mit der Häme darüber leben können, wenn er sich schon nicht mal richtig informiert, bevor er versucht andere bloß zu stellen.

In Bruchsal fehlt es an vielen Ecken und Enden... aber die FDP braucht Nichtraucherschilder auf Spielplätzen... und natürlich auch "Aufpasser" welche es kontrollieren...

Schilder die man NICHT benötigen würde, wenn der Zitierte "gesunde Menschenverstand" bei den Leuten vorhanden wäre, von denen man das lesen dieser Schilder anschließend erwartet.

Harter Tobak,

politisch anders denkenden Menschen den "gesunden Menschenverstand" abzusprechen.

Ich fand die Zusammenfassung und Kommentierung von Rolf Schmitt amüsant. Nur ein Fehler war in seinem Aufsatz: Die FDP hat ihre drei Pünktchen schon lange verloren :-).

Plakate der EnnPeeDee

Da es hier halbwegs passt und mein Artikel hier bei bruchsal.org bislang noch nicht erschienen ist, sei hier nochmals gemeldet, dass die SPD und die JuSos bei der Stadt erreichen wollen, dass volksverhetzende Plakate Rechtsnationaler abgehängt werden müssen.

Es wird dem einen oder anderen schon aufgefallen sein, dass man da Sprüche wie "Geld für Oma statt für Sinti und Roma" oder "Maria statt Scharia" lesen kann.

Ein unglaublicher Affront. Stellvertretend für die Piraten erkläre ich der SPD hier volle Solidarität. Wir werden auch in anderen Gemeinden gegen diese Plakate vorgehen.

Die FDP-Kippendiskussion finde ich daneben völlig unwesentlich.

Spielplatzordnung und/oder Erziehung

MitbürgerInnen, die auf Spielplätzen Zigarettenstummel wegwerfen, scheren sich auch einen Dreck um Vorschriften.
Da hilft nur Überwachung - und zwar nicht nur durch den Gemeindevollzugsdienst, sondern auch die Landespolizei.
Aber die ist ja soo unterbesetzt...

Plakaterie

.. und als Parteiloser, mein Werbetipp für alle Parteien: Am Bruchsaler Bahnhof Stegwiesen ist ein 2x4m Graffiti bestehend aus einem Hakenkreuz und zwei SS Symbolen. Dazu prangen an vielen Laternenpfählen Aufkleber von rechtsradikalen Gruppierungen. ( Während die Stadtverwaltung in Bruchsal Werke von international namhaften Grafittikünstlern entfernen lässt, da sie nicht mal in der Lage sind urbane Kunst und Schmiererei zu unterscheiden)

Und ausnahmsweise danke an Piraten und spd, dass Sie sich gegen npd Plakate stark machen. Wir haben die früher immer gern selbst abgehängt oder unkenntlich gemacht. Aber die hängen mittlerweile so hoch. Und ich bin einfach zu alt, um noch Laternen zu erklettern.

Sachbeschädigung und Diebstahl statt...

... politischer Auseinandersetzung - sind wir wieder so weit - oder immer noch nicht weiter?

F D P

Die F D P war vor der Wahl schon immer gut für einen Brueller...

http://m.youtube.com/watch?v=K8dICY17MGk

SPD.org?

Schade, dass es keine sachliche Berichterstattung mehr gibt. Bruchsal.org kritisiert einerseits die CDU-Freundlichkeit der BNN, sieht sich als das Sprachrohr der Bürger. Dabei steht bruchsal.org der BNN an Parteilichkeit an nichts nach. Die Texte sind ja wohl eindeutig SPD-freundlich. Es sollte wohl besser SPD.org heißen.

CDU.org!

Sehr geehrter Kommentator,

danke für Ihre Feststellung bzgl. eines Mangels an sachlicher Berichterstattung. Sie übersehen allerdings im Eifer das Konzept von BRUCHSAL.ORG, das nicht etwa ein redaktionell geführte Zeitung ist, sondern von den Beiträgen interessierter Mitmenschen lebt. Somit kritisiert nie BRUCHSAL.ORG als Plattform oder wie Sie es richtig nennen, Sprachrohr, sondern immer derjenige, der das Sprachrohr nutzt, also der jeweilige Autor. Gerne können auch Sie sich als Autor anmelden, die Ihrer Meinung nach fehlenden Inhalte jedweder Färbung (soweit auf dem Boden unseres Grundgesetzes verankert) beisteuern und damit zur fehlenden Ausgewogenheit beitragen.

Herzliche Grüße
Christian Kretz

Stimmt!

Ich bin ausgesprochen SPD freundlich....

und CDU freundlich...

Und FDP freundlich...

und freundlich zu allen Parteien, selbst zu den Hanebüchensten...

Aber dummerweise nicht "bekloppt" genug, Umfug nicht auch als solchen zu erkennen, egal von welcher "Partei" er kommt. Schreiben Sie doch einfach mal einen ähnlichen Beitrag über die SPD und warten Sie auf die Reaktionen. Ein gewisser SPD-Stadtrat der hier regelmässig schreibt hat auch schon regelmässig sein Fett weg bekommen... aber wer Anderen Einseitigkeit unterstellt, sollt selbst nicht einseitig lesen.

PS: Dafür das "andere" Parteien diese Seite meiden wie der Teufel das Weihwasser und lieber ihre "Meinung" auf Seiten verbreiten, bei denen man sich nicht äussern kann/darf, dafür kann diese Seite nix... oder wollen Sie der Redaktion aus deren "Arroganz" einen Vorwurf machen?

@ Augur

...politische und legale Mittel sind mir natürlich lieber.

SPD.org

Ich meine hier weniger die Gastautoren, sondern die schreibenden Initiatoren von bruchsal.org. Zumindest Schmitt ist doch bekennender SPDler. Das kann man doch nicht verschweigen. Und wenn man sich unter "Warum bruchsal.org?" die Gründe für die Erstellung dieser Plattform durchliest, weiß man doch Bescheid. Aber ich erkenne natürlich an, dass es furchtbar nett ist, theoretisch auch andere Meinungen zu veröffentlichen. :-))

@ Team4

Wie dieses Foto beweist, ist Schmitt bekennendes Mitglied der LINKEN. Das darf er nun, da auch seine SPD-Mitgliedschaft geoutet wurde, nicht mehr verschweigen. Und Team4 hat Recht. Alle von Positionen der LINKEN abweichenden Meinungen werden nur theoretisch veröffentlicht. Es ist gut, dass Team4 so gut über Schmitt Bescheid weiß. Es kann Team4 nicht hoch genug angerechnet werden, dieser linken Bazille die Maske von der Fratze des Bösen gezerrt zu haben und vor ihr und ihren subversiven Umtrieben gewarnt zu haben.

Schmitt, linkes Parteimitglied

Linke Bazille

 

Parteilichkeit und mangelnde Objektivität

Es ist ja keine Schande einer Partei anzugehören. Aber gerade wenn man den durchaus ehrenswerten Anspruch an sich selbst hat, eine unabhängige Plattform zu installieren, dann ist es einfach nicht akzeptabel, als Plattform-Betreiber ständig eigene einseitige Texte unter dem Mantel der Objektivität ins Netz zu stellen. Hier werden die Leute absichtlich getäuscht. Dann sollte man das Ganze eben nicht "bruchsal.org", sondern wieder "Rolfs Blog" nennen.
Aber so ist bruchsal.org leider nur das rote Gegenstück zur schwarzen BNN.
Vielleicht sollte jede Partei einfach eine eigene Zeitung mit ganz individuellen Wahrheiten entwerfen. Echt traurig!

Ändert das was?

Ändert die politische Ansicht des Schreibers was an dem Unfug, der durch ihn aufgezeigt wird?

Gut, ein FDPler hätte es entweder gar nicht erst geschrieben oder "geschönt" dargestellt. Auch "hätte" man weniger "spöttisch" schreiben können... aber ... wer den Unfug baut, spottet nun mal eh jeder Beschreibung. 

@Rolf...

Gut das die Maske jetzt endlich weg ist! Ich hatte schon "Angst", das Gesicht könnte echt sein. ;-)

Und danke an dich, denn als bekennender BNN nicht Abonnent hätte ich diese neuesten "Spass" gar nicht mitbekommen.

Parteimitglieder sind nun mal nicht unabhängig!

Es geht darum, dass bruchsal.org es angeblich besser machen will als die BNN. Wenn man aber Anhänger einer Partei ist, darf man sich in diesem Fall nicht "unabhängig" nennen. Punkt.

Nun ja

Bei Rolf kann man es auf Grund des Klarnamens wenigstens noch feststellen und entsprechend einordnen.

Die Anderen "Parteigenossen" mit "Fantasie" hier hingegen "tarnen" sich lieber statt zu dem zu stehen. 

Bei der BNN schreiben ja auch Redakteure mit Parteibuch und die Zeitung wird als "Unabhängig" angesehen.

Also liebes Team4-Mitglied... wo sehen sie den Unterschied? Ausser das es dieses mal ein anderes "Parteibuch" getroffen hat?

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