Tierschutzarbeit

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Schutzhof für nichtvermittelbare Tiere
Mittwoch, 4. Januar 2012 - 14:53

Es ist gleichgültig, wie wir uns nennen, wir Menschen, die versuchen, Tiere unter ihren Schutz zu stellen. Wichtig ist, daß wir ein gemeinsames Ziel  haben und es  verfolgen! Es gibt viele Themen, die ich in diesem Bereich ansprechen könnte. Ich möchte mich  zuerst dem mir wichtigsten zuwenden:

- der Verantwortung in der unkontrollierten Tiervermehrung 

Nicht jeder sieht sie, aber jeder Bürger weiß davon: die vielen herrenlosen Straßenkatzen! Der eine findet sie nett und füttert sie, dem anderen sind sie ein lästiges Übel und er verfolgt sie.

Katzen sind seit Jahrtausenden domistiziert und leben auf verschiedene Weise mit dem Menschen zusammen. In unserer Gesellschaft neigt man oft dazu, sie als Kuscheltier und Sofakissen zu betrachten und sogar das Schnurren soll gesundheitsfördernd sein. Das will ich dem Wesen der Katze nicht absprechen und auch ich weiß, wie gerne sie um die Beine des Menschen streicht, um gefüttert oder gestreichelt zu werden. Aber etwas ist ihr geblieben: eine Wildheit mit dem Drang zur Freiheit, die das Herumstreunen und den Mäusefang beinhaltet. Und sie vermehrt sich gerne, sogar zweimal im Jahr!

 Aus vieler Herren Länder kommen sie in unsere Haushalte. Jedoch egal wo sie geboren wurden: sie bleiben Tiere mit individuellen Ansprüchen und das Zusmmenleben mit Katzen ist nicht mit dem von Hunden zu vergleichen. 

Ein Kater, der seine Duftmarken im Haus setzt oder eine Kätzin, die "rollig zirrend" durch die Wohnung streicht, sind bei Menschen nicht beliebt. Es gibt eine Möglichkeit,  dies zu vermeiden, indem man sie kastrieren läßt. Allerdings ist dies mit Aufwand und Kosten verbunden und das möchte nicht jeder Bürger auf sich nehmen. Also, wie vereinfacht man dies: man öffnet dem Tier  Tür und Tor! Für einen Katerbesitzer bleibt dies ohne Folgen, für den Besitzer einer Kätzin gibt es nach wenigen Wochen die Geschenke in Form von kleinen, wuscheligen Samtpfoten. Was tun?? Man kann sie töten,  verschenken, sie ins Tierheim geben oder -  und das ist eine beliebte Form: sie aussetzen und  ihrem Schicksal überlassen. Sie wandern in Feld und Wald oder leben in den Straßen der Städte und vermehren sich unkontrolliert weiter. Sie werden verfolgt, mißhandelt und auf grausame Weise getötet.

Dies alles kann vermieden werden, wenn jeder Katzenbesitzer Verantwortung zeigt, indem er seine Katze kastrieren läßt.

Wenn Sie Vorschläge haben, mithelfen wollen, dann sprechen Sie mit uns, damit wir gemeinsam Lösungen finden. Denn Tierschutz geht jeden etwas an!

Ihre Carola Henninger  www.die-katzeninsel.de

 

 

 

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