Stromspar-Check für bedürftige Haushalte

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Caritas Energieberatung im Rathaus am Otto-Oppenheimer-Platz
Montag, 7. Juli 2014 - 14:29

 

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Bruchsal (pa) | Ab Donnerstag, 17. Juli und künftig jeden ersten und dritten Donnerstag im Monat, wird in Kooperation mit der Stadt Bruchsal, im Rahmen der kommunalen Klimaschutz-Aktivitäten, eine Energieberatung durchgeführt. Die kostenlose Beratung für bedürftige Haushalte findet im Rathaus am Otto-Oppenheimer-Platz 5, Zimmer A007, zwischen 16 bis 18 Uhr statt. Personen, deren Einkommen unter der Pfändungsfreigrenze liegt, können im Anschluss nicht nur eine ausführliche Einsparungsanalyse erhalten, sondern bekommen auch Strom- und Wasserspargeräte im Wert von bis zu 70 Euro kostenlos zur Verfügung gestellt.

Seit Mai 2013 konnten die Energieberater der Caritas-Tafel Bruchsal über 350 Haushalte im Landkreis Bruchsal zu Einsparung von Energie beraten. Dadurch werden die Haushalte zukünftig durchschnittlich etwa 150 Euro im Jahr an Energiekosten einsparen und unsere Umwelt um 340 Kilogramm CO2 im Jahr entlasten.

Weitere Informationen erhalten Sie beim Caritasverband Bruchsal, Telefon: (0 72 51) 30 20 336 oder im Agenda-Büro der Stadt Bruchsal, Telefon: (0 72 51) 79-373, E-Mail: Agendabuero [at] Bruchsal [dot] de

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Kommentare

Ist das seriös?

Energieberatung nicht vor Ort sondern im Bürgerbüro? Wie kann das über allgemeine Ratschäge hinausgehen? "Dadurch werden die Haushalte zukünftig durchschnittlich etwa 150 Euro im Jahr an Energiekosten einsparen". Es wird so dargestellt, als ob diese durchschnittliche Einsparung selbstverständlich ist.

Vielleicht könnte diese Einsparung möglich sein, wenn der/die Beratene alle angesprochenen Maßnahmen tatsächlich ergreifen würde (hypothetisch!)! Dass das Ganze gleich in kg COzwei umgrechnet wird finde ich ganz toll. Hoffentlich beziehen diese Haushalte keinen Strom aus Windrädern oder Solarkollektoren, sonst stimmt die Umrechnung nicht mehr!

Obwohl, ich frage mich oft, wie das geht - dass ich sicher sein kann, dass mein verbrauchter Strom nicht in Braunkohlekraftwerken erzeugt wurde? Ich nutze dann schmutzigen Strom und bezahle doch für grüne Energie. Ich glaube, da werde ich, besch ... eiden gesagt, gelinkt.

Von dem allem abgesehen, finde ich es gut, dass die Caritas jetzt in Energieberatung macht.

Energieberatung im Bürgerbüro?

Im Bürgerbüro?
Wo steht das?

Unter der Pfändungsfreigrenze

Schön, beraten wird man, wenn das Einkommen unter der Pfändungsfreigrenze liegt. Aber wie hoch ist die Pfändungsfreigrenze? Wo erfahre ich das? Wie weise ich nach, dass mein Einkommen unter der Pfändungsfreigrenze liegt? solche pressemitteilungen sind wenig hilfreich.

Ja, ich war ungenau

"Caritas Energieberatung im Rathaus am Otto-Oppenheimer-Platz 5, Zimmer A007, zwischen 16 bis 18 Uhr"

Für mich war das Rathaus immer für die Bürger da, dachte ich jedenfalls. Und ein Büroraum (Tschuldigung Zimmer) ist auch angegeben. Also für mich ein Bürgerbüro. Wer es allerdings so genau nimmt, werter Augur: Zimmer A007 (A007 heißt aber nicht Agent007).

Das Bürgerbüro...

... ist mit ausreichend Publikum eingedeckt.
Da müssen nicht noch Hunderte von "IrrläuferInnen" dazukommen - nicht wahr, werter Filou?

Grüner Strom..

Es kommt auf den Stromanbieter an, werter Filou. Mein Stromanbieter, Naturstrom in Düsseldorf, liefert Strom aus erneuerbaren Energien (Wasser, Wind, Solar) . Strom aus Braunkohle ist billig - meint der Wirtschaftsminister - und deshalb wird die Braunkohle abgebaut. Wunden werden der Landschaft zugefügt und Orte verlegt.
Mit der EnBW ist günstiger Strom nicht möglich, denn als AG sorgt sie sich für das Wohlergehen ihrer Aktionäre. Mit Unterstützung der Kunden. Ich halte die Beteiligung an Firmen für eine gute Sache, aber Stromriesen im depot das braucht keiner...

Ach ne,

lieber Herr Lang,

es ist also tatsächlich möglich, nur grünen Strom aus der Steckdose zu bekommen? Ihr Anbieter ist also nicht mit Europa vernetzt? Er hat ein getrenntes Netz und Sie haben eine Standleitung?

Unfassbar!

Pfändungsfreigrenze

@Gast

Die Pfändungsfreigrenze liegt bei ca. 1050 Euro/Monat. Es ist der Betrag, den die Linke (und ich) gerne als BGE sehen würden. Dieser Betrag entspricht, umgerechnet auf den Stundenlohn einer Vollzeitkraft ca. 6,15 € netto/Stunde

Pfändungsfreigrenzen

@Gast

Die Pfändungsfreigrenzen (seit Juli 2013) für Arbeitseinkommen sind in § 850c ZPO geregelt. Ohne Unterhaltsverpflichtung gilt im Moment ein monatlicher Freibetrag von 1.045,04 Euro.

Für den ersten Unterhaltspflichtigen steigt der monatliche Freibetrag um 393,30 Euro. Für jeden weiteren Unterhaltspflichtigen kommen 219,12 Euro hinzu.

Bei mehr als fünf unterhaltsberechtigten Personen kann die Pfändungsfreigrenze auf Antrag erhöht werden.

Die korrekte Antwort muss also lauten, der Betrag ist abhängig davon, wieviele unterhaltspflichtige Personen der Betreffende zu versorgen hat.

Wie ist das, wenn kein

Wie ist das, wenn kein Arbeitseinkommen sondern andere Einkommen zum Bestreiten des Lebensunterhalts vorliegen sollten? Der Link zur ZPO gibt keine Auskunft. Wie wird gerechnet, wenn unterschiedliche Einkommensarten zum Lebensunterhalt beitragen. Z. B. Rente und Mieteinkünfte.

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