Straßenstrich floriert in Bruchsal

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Das neue Wahrzeichen von Bruchsal ist das große EROTIC-Schild im Industriegebiet an der Autobahn. Unterzeile ERDBEERMUND.
Dienstag, 3. Juni 2014 - 10:38

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Zuerst berichtete Stadtrat Jürgen Schmitt auf bruchsal.org zum Thema Straßenstrich: Bruchsal - der Schwalben-Tempel (http://www.bruchsal.org/story/bruchsal-schwalben-tempel), jetzt berichtet der SWR über dieses Bruchsaler Thema überregional:

"Das neue Wahrzeichen von Bruchsal - sagen Kritiker - ist das große EROTIC-Schild im Industriegebiet an der Autobahn. Unterzeile ERDBEERMUND - von Weitem und vor allem von der A5 aus schon sichtbar. Da wissen die Besucher doch gleich, woran sie sind. Sex für Geld kann man in Bruchsal aber auch auf der Straße haben. Seit ungefähr einem Jahr gibt es in der Stadt nämlich einen gut florierenden Straßenstrich. Und der wird immer größer - sehr zum Ärger der Anwohner."

Zum Bericht und den Interviews mit den Betroffenen bitte diesen Link klicken: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/karlsruhe/aergernis-in-bruchsal...

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Kommentare

unterirdisch ...

Tja, "GEIZ IST GEIL" ... - auch hier und in Doppelbedeutung.
Alles (inkl. Frauen) hat billig, schnell auswechselbar, möglichst To-Go zu sein.
Glücklich und beneidenswert die Herren mit "Überdruck", die sich möglichst oft auf die Schnelle ein neues "Ventil" "leisten" können ... - im Sperrbezirk, damit es die "Normal"-Bürger nicht mitbekommen.
(Für J. Schmitt: Da haben Sie den "Warencharakter sozialer Beziehungen" in Reinform ... !)

In der Tat, das Diskussionsklima bei diesem Herrenklub hier hat ein Niveau, das einfach unterirdisch ist.
Man(n) muss in den Keller gehen, um es zu suchen ... :-)

Und Tschüss ... !

Falsche Debatte.

Die Mädchen sind, salopp ausgedrückt, arme Schweine. Das könnte jeder in Erfahrung bringen, der sich mal die Mühe machte, mit dem Tankwart in der Heidelberger Straße zu sprechen, der wohl der einzige ist, mit dem eine oder zwei der 30 Straßenprostituierten Kontakt haben.  Sie sprechen kein Deutsch, haben kein Geld und keine Orientierung. Wenn sie telefonieren wollen, brauchen sie fremde Hilfe. Es gibt  für niemanden eine Grundlage Witze zu reißen, eher eine um den Staatsanwalt zu bemühen. Denn ist offensichtlich so, dass wurzellose Osteuropäerinnen von Zuhältern ausgebeutet werden und die Bruchsaler Bürokratie schaut weg.

Bruchsal ist der Schwerpunkt der Prostitution im Umkreis von 100 km geworden. Das ist hinlänglich diskutiert und muss vom zuständigen Bürgermeister H. als Problem bearbeitet und gelöst werden.  Aber dieser, Bürgermeister H., hat (Seine Antwort auf eine Beschwerde aus Forst) "Besseres zu tun, als sich darum zu kümmern" .

Die Straßenmädchen,  die jeden Cent an ihre Zuhälter abliefern müssen, haben keine Freude an ihrer Arbeit, nicht einmal das Geld dafür dürfen sie behalten.  Ich weiß wirklich nicht, warum das so schwer zu verstehen ist. Der Straßensex ist eine einseitige Angelegenheit.

Verrücktes Weltbild

Ach, Morticia
was regen Sie sich auf?

Warum sind denn Männer so dumm und bezahlen auch noch für Sex, wenn Frauen den doch umsonst bekommen können?

"Sie schreiben hier unumwunden, daß hart arbeitende Männer sich "Frauen leisten". Wer sich keine "eigene" leisten kann, der "leistet" sich eben ab und an eine an der Straße für 30 Euro, Und hier wird sich gewundert, daß sich Frauen aufregen?"Verfasst von Morticia am 21. Juni 2014 - 2:05.

Im Übrigen fände ich es durchaus angemessen, wenn Sie mich korrekt zitierten. So, wie Sie meinen Beitrag hier wiedergeben und interpretieren war er schlichtweg nicht gemeint.

@ Jürgen Schmitt

(Temporärer Rückfall)

@ Jürgen Schmitt:

Bitte kümmern Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten darum -
wer sonst, wenn nicht Sie als einflussreicher SPD-Stadtrat kann/soll es denn sonst tun?

Wenn nötig, bemühen Sie tatsächlich den Staatsanwalt - bzgl. der kriminellen Hintermänner.

Seltsame Argumentation

"ab welcher Stadtgröße eine Straßenprostitution (die niemand ganz verbieten verbieten kann) rechtlich noch möglich ist. 35.000 Einwohner, die derzeitige Grenze ist grober Unfug, weil durch Eingemeindungen von Dörfern (wie Obergrombach und Helmsheim) auch Provinzkäffer die Erlaubnisgrenze erreichen. Man sollte diese Grenze  deshalb  nur auf geschlossene Siedlungsgebiete anwenden." (Zitat Herr Jürgen Schmitt). Schön übrigens, dass Sie Obergrombach und Helmsheim als Provinzkäffer bezeichnen!

Es geht Herrn Schmitt gar nicht um die Frauen, es geht nur darum, dass es in Bruchsal geschieht.

"Die Straßenmädchen,  die jeden Cent an ihre Zuhälter abliefern müssen, haben keine Freude an ihrer Arbeit, nicht einmal das Geld dafür dürfen sie behalten." (Zitat Herr Jürgen Schmitt)

Jetzt könnte man meinen, es ginge um die Frauen. Scheinbar gefehlt. Denn hätte die Kernstadt 35 000 Einwohner, ja dann wäre alles wieder in Ordnung?

"Ich hab völliges Verständnis für Herrn Klumpp und würde an seiner Stelle ebenfalls auf ein Einschreiten der Behörden hoffen. Ich bin mit Sicherheit nicht prüde, aber es gibt Grenzen. Für den Mann ist das geschäftsschädigend und das kann so nicht geduldet werden." (Zitat Morticia).

Es geht also nicht um die Frauen, sondern um einen Weingutsbesitzer?

" Wenn Männer diese Leistung in Anspruch nehmen, dann sollen die auch ordentlich Geld dafür hinlegen und nicht die schnelle Nummer für ein paar Euro bekommen, das ist meine Meinung." (Zitat Morticia)

"... aber es ist dennoch ein Unterschied, jemandem einen Haarschnitt zu verpassen oder einen Blowjob. Das muss auch für den Kunden preislich noch ein kleiner Unterschied sein." (Zitat Morticia)

Es geht also um mehr Geld für Dienstleistungen, nicht um Bruchsal, nicht um die Frauen und nicht um den Straßensex?

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Ich teile die Meinung, dass Straßenprostitution eine herabwürdigende Tätigkeit ist. Sie wird moralisch weder besser, wenn sie besser bezahlt wird, noch kann man darüber hinwegsehen, wenn der Ort ein wenig größer ist. Auch die Größe von 35 000 Einwohnern haben nicht aufgeschlossene, junge Politiker erfunden.

Diskutanten, die den moralischen Zeigefinger erheben und dann von Geld oder Einwohnerzahlen schreiben, kann ich nicht ernst nehmen. Sie schreien wie Else Kling in der Lindenstraße:"Sodom und Gomera" und meinen in Wirklichkeit ganz etwas anderes. Sie meinen, mehr Geld hebt die Moral auf und mehr Einwohner läßt über die Sache hinwegsehen oder wenigstens, wenn es hinter Schamwänden geschieht. Sie können dann zehn Mal bedauern, wie leid ihnen diese Frauen tun, die wahren Gründe haben sie selbst dargelegt.

"Arme Schweine""

Ich weiß nicht, woher Sie Ihr Wissen bzgl. der Damen haben, allenfalls kann auch Ihr Tankwart nur mutmaßen, was er Ihnen weitererzählt.

Aber nehmen wir mal an, dass es so ist, wie Ihr Tankwart vermutet...:

Warum kann sich dann eine OBin hinstellen und den sich beschwerenden Bewohnern der Südstadt gegenüber sinngemäß behaupten, sie könne da nicht viel tun??

Hat man Zuhälterei als strafbewehrtes Verbrechen abgeschafft? Bieten kommunale Regeln und Gesetze keine Grundlage, die Mädchen in Frauenhäuser oder andere sichere Orte zu bringen, notfalls auch gegen deren Willen, vielleicht schon mit der Begründung, dass man sie ärztlich untersuchen müsse.

Aber auch Ihnen, Herr Schmitt, möchte ich nochmals in Erinnerung rufen, was Sie in Wahrheit selbst wissen, aber vielleicht verdrängen: Sie werden den Strich nie abschaffen! Sie können ihn vielleicht aus Bruchsal hinausbringen, dann stehen die Damen (wie übrigens in Tschechien, wo ich regelmäßig bin) halt (einzeln!!) im Wald herum, an Rastplätzen oder sprechen vermeintliche Freier direkt vor den Ladengeschäften an.

So bedauerlich es ist: Solange es Armut bis hin zur Existenzbedrohung gibt, die im Inland auch durch die Politik der SPD nicht weniger geworden ist, so lange wird es auch Damen geben, die ihren Körper verkaufen (müssen).

Es kann also nicht die Frage sein: Straßenstrich oder nicht Straßenstrich, sondern Kontrollierter Strich oder unkontrollierter Strich. Ich bin überzeugt, dass wenn es eine "Ecke" in Bruchsal geben könnte, in der diese Dienstleistungen unter Auflagen angeboten werden dürften, dass man dann für die Frauen und Mädchen sehr viel mehr täte, als wenn man sie einfach verscheucht, damit man sich mit den "armen Schweinen" nicht auseinandersetzen muss.

Wenn ein Bürgermeister H. seinen Aufgaben nicht nachkommt, erwarte ich, dass eine Dienstaufsichtsbeschwerde eingeleitet wird, statt tatenlos mit den Achseln zu zucken, um die Missstände, die Ihr Tankwart vermutet, in den Griff öffentlicher Ordnung zu bekommen.

Unterirdisch diese

Unterirdisch diese Diskussion. Liebe Frauen, die ihr hier schreibt. Hämmert doch bitte nicht nur beleidigt in die Tasten eurer Tastatur, sondern TUT ETWAS für eure Geschlechtsgenossinnen. Telefoniert mit einer(m Gemeinderat/rätin, die/den ihr kennt oder geht sogar zu ihr/ihm. Telefoninert mit dem zuständigen Bürgermeister und anderen zuständigen bei der Stadtverwaltung. Macht Druck!!! Dadurch, dass ihr versucht, den Ball den Männern zuzuspielen kommt keines der Mädchen von der Straße weg. Wer, wenn nicht ihr Frauen könntet gegen diese Ignoranz der Männer angehen. SEID STARK! WAGT EUCH RAUS! KÄMPFT FÜR DIE FRAUEN, DIE VON ZUHÄLTERN AUF DEN STRICH GESCHICKT WERDEN! Aber "kämpft" nicht mit irgendwelchen unnützen Kommentaren. Kämpft mittels eurer Präsenz, geht auf die Straße, werdet aktiv, solidarisiert euch, schließt euch zusammen! Leistet Widerstand! Gegen die Zuhälterei, gegen den Straßenstrich, meinetwegen auch gegen "die Männer". Hört auf so verzagt rumzupiensen und ergreift die Initiative!!! Wer, wenn nicht IHR????? Seid die Frauen, vor denen die Männer in ihren Herrenrunden immer warnen!!!!!

Unterirdischer Beitrag

Da fordert ein "Gast" (eine Gästin?) in Ausnutzung der Anonymität andere zu Aktionen auf, bezeichnet Männer pauschal als Ignoranten und fordert auf, "die Frauen [zu sein], vor denen die Männer in ihren Herrenrunden immer warnen".

Es wäre mir nicht bewusst, je andere vor einem besonderen "Schlag" Frauen gewarnt zu haben.

Geehrter Gast, soweit ich mich erinnere, haben wir eine FRAU als Oberbürgermeisterin. Und ich schrieb bereits zweimal, dass genau diese FRAU offensichtlich keine rechtliche Handhabe zu haben glaubt, um die Dirnen "von der Straße" zu bringen. Wohin auch?

So ein Beitrag mit Pauschalschelte auf die bösen Männer, noch dazu anonym und selbst anscheinend wenig zu Engagement motiviert, nützt den Mädchen draußen gar nichts!

 

Stadt fungiert als "Ersatz-Lude"?

Jetzt wird ´s wirklich widerlich, wenn das stimmt, was mir eben ein Kunde erzählte:

Angeblich kassiert man von den Damen, die "überall" herumstehen würden, pro Nase und Tag 25 Euro Ordnungsgeld!

Nehmen wir mal an, es treiben sich pro Tag so 50-60 Huren in Bruchsal herum, dann scheint das bald so lukrativ, wie Parksünder aufzuschreiben.

Die "fehlende Rechtsgrundlage" bekommt so aber ein ganz fades G´schmäckle, Frau Oberbürgermeisterin!!

Ich habe selten

in 4 Sätzen so viel Unsinn an einem Stück gelesen. Selbst wenn die Stadt ein Ordnungsgeld verlangen würde, dann ist sie doch kein "Ersatzlude".

"Ordnungsgeld"?

Was soll den DAS sein?!
Hier wird jeder Blödsinn veröffentlicht, ohne jede Nachprüfung.
Was aus diesem bruchsal.org wurde - ein Jammer.

Schnauze voll

Jetzt reicht ´s, ich hab die Schnauze gestrichen voll. Jammern Sie nicht über bruchsal.org und wie es ist, sondern bemühen Sie sich, es zu dem zu machen, was es sein sollte. Da sind gerade Sie nicht nur vorteilhaft aufgefallen!

Nennen Sie die Forderung an die Huren, wie immer Sie wollen. Die Botschaft sollte sein, dass den Damen täglich 25 Euro abgeknöpft werden, denen man angeblich wegen fehlenden Rechtsgrundlagen einen Sperrbezirk verweigert. Und jeder ist entrüstet über die frauenverachtende Art und Weise, wie da Sex angeboten wird, aber die Stadt partizipiert an diesen Geschäften und Sie und Ihresgleichen scheinen das in Ordnung zu finden. Sie stoßen sich da an vielleicht falschen Begrifflichkeiten, weil Sie sonst nichts beizutragen haben, aber zwanghaft etwas posten müssen. Das ist jämmerlich!!

Es geht Ihnen nur darum, andere lächerlich zu machen. Wenn das Ihr Verständnis vom Sinn vom bruchsal.org ist, dann bin ich hier falsch.

Ich werde meinen Nick hier löschen lassen, dann haben Sie Ihre Ruhe.

Und ich meine auch!

Nichts verstanden?

" ......dass den Damen täglich 25 Euro abgeknöpft werden, denen man angeblich wegen fehlenden Rechtsgrundlagen einen Sperrbezirk verweigert."

Die wollen doch keinen Sperrbezirk. Dort ist nähmlich Prostitution verboten! Und laut Gesetz könnte m.E. ganz Bruchsal zum Sperrbezirk erklärt werden, s. http://de.wikipedia.org/wiki/Sperrbezirk

Womit die Entscheider hier ein Problem haben, wurde noch gar nicht angesprochen. Hier wurde statt auf Gesetze eher auf Emotionen gesetzt.

Sex-Knöllchen gegen Straßenstrich

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