Straßenstrich floriert in Bruchsal

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Das neue Wahrzeichen von Bruchsal ist das große EROTIC-Schild im Industriegebiet an der Autobahn. Unterzeile ERDBEERMUND.
Dienstag, 3. Juni 2014 - 10:38

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Zuerst berichtete Stadtrat Jürgen Schmitt auf bruchsal.org zum Thema Straßenstrich: Bruchsal - der Schwalben-Tempel (http://www.bruchsal.org/story/bruchsal-schwalben-tempel), jetzt berichtet der SWR über dieses Bruchsaler Thema überregional:

"Das neue Wahrzeichen von Bruchsal - sagen Kritiker - ist das große EROTIC-Schild im Industriegebiet an der Autobahn. Unterzeile ERDBEERMUND - von Weitem und vor allem von der A5 aus schon sichtbar. Da wissen die Besucher doch gleich, woran sie sind. Sex für Geld kann man in Bruchsal aber auch auf der Straße haben. Seit ungefähr einem Jahr gibt es in der Stadt nämlich einen gut florierenden Straßenstrich. Und der wird immer größer - sehr zum Ärger der Anwohner."

Zum Bericht und den Interviews mit den Betroffenen bitte diesen Link klicken: http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/karlsruhe/aergernis-in-bruchsal...

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Kommentare

Gut florierender Strassenstrich

....jetzt muss Herr Schmitt aber schon die Hose runterlassen und erklären, woher er um die gut florierenden Geschäfte der Damen weiss.
Stören die Bettelbetrüger in der Fussgängerzone, die allabendlich organisiert wieder eingsammelt werden, nicht?

Kürzlich

Vergangenes Wochenende stand auch nachmittags eine Bordschwalbe auf der Heidelberger Straße etwa am Ortseingangsschild. Ich wollte fast anhalten und fragen, wohin sie trampen möchte, aber dann dachte ich, sie fährt lieber mit einem Mann mit.

Sextourismus in Bruchsal

Von Busladungen sexhungriger Männer aus Frankreich und Holland ist im SWR-Beitrag die Rede. Der BTMV wird jubeln: Neben Spargelbarrock endlich eine weitere Attraktion in Bruchsal - und das ohne jeden Einsatz von Steuergeldern! Was will man mehr?

Ein Ausbau der notwendigen Infrastruktur für die Touristenströme sollte umgehend in Angriff genommen werden: Transport, Warteräume, Kurzzeit-Hotellerie, Gastronomie (hier könnte evtl. der Spargel konzeptionell eine tragende Rolle spielen). Marketing unter dem Slogan "Wein, Weib und Gesang".

Verkehrsbetriebe

Sollte der Bus-Maxxe nicht probeweise neue Haltestellen einrichten, damit sich das Verkehrsgeschäft ausweiten lässt?

Ein Hoch auf den Bürgermeister,

der wohlweislich die Lage des (geplanten) Sperrbezirks nicht bekannt gibt. Die betroffenen Bürger könnten sich ja sonst schon im Vorfeld zur Wehr setzen. Ein schlauer Fuchs!

"Das neue Wahrzeichen von Bruchsal ...", der Erdbeermund. Und ich dachte immer, der sei in Karlsdorf, wie man sich doch täuschen kann. Und neu? Gibts den nicht schon ein Jahrzehnt?

Schade, dass die Bruchsaler Initiatoren dieses Beitrags (Winzer und Stadtrat?) den Reporter nicht besser informiert haben. Bemerkenswert ist auch die Zahlenangabe der Damen, die rund um Bruchsal tätig sind. Die Herren hätt' ich gerne beim Zählen gesehen oder schicken sie ihre Vasallen dazu?

Und wenn da ganze Busladungen bedürftiger Männer aus Frankreich und den Niederlanden gesichtet wurden: "Sex für Geld kann man in Bruchsal aber auch auf der Straße haben", stellt sich doch die Frage, wo treiben's die denn dann? Sind das Busse mit Vorhängen und Liegesitzen? Oder treiben's die wirklich auf der Straße? Fragen über Fragen, die mich brennend interessieren und die keiner beantwortet. Oder fand die Berichterstattung des SWR gar deshalb statt, um Bruchsal bekannter zu machen?

Und die armen Kindlein, die müssen an solchen bösen Mädchen vorbei in die Schule gehen, wo sie im Sexualkundeunterricht über Oral- und Analverkehr informiert werden. Sodom und Gomorrha in Bruchsal, wo soll das noch hinführen?

Ach, früher war doch alles besser: Über Schwule und Lesben hat man  noch hinter vorgehaltener Hand getuschelt, ehelicher Sex fand nur bei gelöschtem Licht statt, ein General wurde aus der Bundeswehr entfernt, weil er fälschlicherweise als schwul bezeichnet wurde und die Aufklärung der Kids noch fand auf der Straße statt und nicht in der Schule.

Dieser Zeit trauern die Winzer und Stadträte sicherlich noch nach.

Hm, wobei die Damen doch ein guter Anlass zur Aufklärung der Kids durch die Eltern wären ......

Buseweise

Woh!
Ganze Busladungen an sexhungrigen Männern!

Da haben wir dann ja bald das Geld für die Sanierung von Bruchsal um Umgebung zusammen, die Gewerbesteuereinnahmen müssen doch geradezu sprudeln!


Verkehrsberuhigung

Man mag sich ja irren: Aber seit das Mädel sich zaghaft zwischen Angela Merkel und Martin Schulz bemerkbar macht, meint man, die B3 habe sich in eine verkehrsberuhigte Zone verwandelt. So anständig habe ich die Fahrzeugkolonnen schon lange nicht mehr fahren gesehen.

Bitte NICHT!

"jetzt muss Herr Schmitt aber schon die Hose runterlassen ....". Eine grauenvolle Vorstellung, wie Herr Schmitt mit heruntergelassener Hose die Damen zählt. Nein, bitte lieber Gast, fordern Sie keine solche geistigen Vorstellungen heraus.

Das mit den Bettlern ist doch gar nicht so schlecht. So kann auch der ärmste Bruchsaler Bürger vorbeidefilieren mit dem stolzen Gefühl, so weit unten bin ich noch nicht.

Aber jetzt im Ernst: Betteln und Sexofferten erledigen sich ganz schnell, wenn keiner mehr etwas gibt oder benutzt. So dumm sind weder die Bettelbanden noch die Liebesdienerinnen, um für umme einen Platz zu besetzen. Aber scheinbar gibt es noch genügend Menschen, die Mitleid haben und Männer mit genügend Druck.

Spargelstadt Bruchsal

"Veronika, der Spargel wächst...."

Das Höschen bleibt oben..

.. lieber Filou.

Jetzt mal ganz nüchtern: Prostitution ist völlig normal und legal obendrein. Allerdings kann niemand behaupten, dass eine Nutte, fest im Straßenbild verankert, eine KIeinstadt wie Bruchsaler bereichert, oder, genauer,   ihr entspricht.  Sogar in St. Pauli-Herbertstraße, dem Urpunkt der käuflichen Liebe, gibt es Absperrwände, die ein Mindestmaß an Diskretion zulassen. In unserer Provinzstadt springen die Damen  wie der Teufel aus der Kiste aus dem Gebüsch, um aus Männern Freier zu machen. Das mag ökonomisch nachvollziehbar sein, gehört aber sicher nicht ins Straßenbild, denn es zeigt eine schiefe Realität. Bruchsal ist keine Hafenstadt mit eine Vielzahl - tatsächlich - bedürftiger Männer.

Bruchsal entwickelt sich in einer normalen Welt schlicht und ergreifend zu seinem landesweiten Schwerpunkt der Prostitution - eine Kleinstadt. Was soll das?

Der zuständige Bürgermeister löst das Problem nicht. Das ist das Problem.

Nunja

Die Damen springen zwar bestimmt nicht "wie der Teufel aus dem Gebüsch, um aus Männern Freier zu machen", das dürfte noch jeder für sich entscheiden können, aber grundsätzlich hab ich schon ein Problem damit, daß die Prostitution so offen an Plätzen erfolgt, an denen ich damit so nicht rechnen würde.

Prostitution gibt es und wird es immer geben, aber unter welchen Bedingungen diese Damen vom Strassenstrich arbeiten, das bleibt nunmal zweifelhaft. In sofern finde ich den Vergleich mit den organisierten Bettlerbanden (nicht nur in der Innenstadt) nicht falsch. Muss nicht sein...

Nicht wegen des Bettelns an sich, aber deshalb, weil hier organisierte und abgezockte Banden am Werk sind. Diese kommen bei uns zB auch schonmal an die Haustür, mit laminierter Erklärung ihrer Notsituation selbstverständlich ;-)

Die Prostitution an diversen Bruchsaler Orten erfolgt ähnlich aufdringlich , es scheint nichtmehr so zu sein, daß man diverse Orte einfach meiden oder sie als "Bedürftiger" nur dann aufsuchen kann, wenn einem der Sinn danach steht, es ist Teil des Straßenbildes, das finde ich weniger erfreulich.

Ich hab völliges Verständnis für Herrn Klumpp und würde an seiner Stelle ebenfalls auf ein Einschreiten der Behörden hoffen.

Ich bin mit Sicherheit nicht prüde, aber es gibt Grenzen. Für den Mann ist das geschäftsschädigend und das kann so nicht geduldet werden.

 

Mich hat auch....

noch keine aus dem Gebüsch heraus "angesprungen", wenn ich dort parke. Das tue ich schon jahrelang, um mit meinem Hund in den dahinterliegenden Weinbergen spazieren zu gehen, und ich lasse mich durch die jungen Mädchen-das sind sie ja, nicht stören. Im übrigen: So leicht ist der Job gar nicht. Es ist nicht so, daß die Männer nach dem Motto "Nümmerchen to go" massenweise anstürmen, manche der Mädchen (den Ausdruck "Nutte" finde ich etwas abwertend, sind doch viele, nehme ich an, dazu gezwungen) stehen Stunden leicht bekleidet in der Kälte rum, ohne daß nun aus Bussen die Sex-Touristen herausströmen. Mir tun sie manchmal richtig leid, so sein Geld verdienen zu müssen, und wenn man selbst Töchter hat, kommt einem über diese Ausbeutung die Wut hoch.
(Was das Weingut Klumpp betrifft: soll es doch das Beste daraus machen, auf den Trend abfahren und "Weinverköstigungen mit Stangenspargel à la Bordellaise" anbieten... :-)

Es wird wohl niemand geben,

Es wird wohl niemand geben, der diese Mädchen um ihren "Job" beneidet.

Sie KÖNNEN einem nur leid tun. Zumal, wie gesagt, die "Arbeitsbedingungen" auf dem Strassenstrich in der Regel ganz andere sind als die anderer Prostituierten.

Ich sags mal so: Wenn Männer diese Leistung in Anspruch nehmen, dann sollen die auch ordentlich Geld dafür hinlegen und nicht die schnelle Nummer für ein paar Euro bekommen, das ist meine Meinung. Und hier könnte man auch mal nachhaken. Woher kommen diese Mädchen, unter welchen Bedingungen arbeiten sie, wer profitiert davon?

Unter Umständen hätte sich das Problem schnell erledigt.

 

 

Wenn ich meine Angebote

Wenn ich meine Angebote schreibe und Preise mache muß ich seit 14 Jahren permanent die Hosen runterlassen und noch die Socken runterkrempeln. Hat auch die konservativsten Bruchsaler, die auf dem Hals einen Betonwürfel tragen, nicht gestört.

Dem kann abgeholfen werden

Lieber Herr Schmitt, wenn es Ihnen um die Diskretion geht: "Sogar in St. Pauli-Herbertstraße, dem Urpunkt der käuflichen Liebe, gibt es Absperrwände, die ein Mindestmaß an Diskretion zulassen", dem kann doch auch in Bruchsal abgeholfen werden. Irgendwo werden sich doch ein paar Absperrwände finden lassen. Aber Spass beiseite:

Wenn es darum geht, die leichten Mädchen woanders in Bruchsal zu stationieren, dann können Sie mit Protesten der dann betroffenen Anwohner oder Firmen rechnen. Dass Sperrbezirke in einer "Kleinstadt" sinnvoll sind, kann ich mir nicht vorstellen. Außerdem müssen Sie dann die Befolgung kontrollieren. Solange die Dame nur dort steht, können Sie sie nicht verteiben. Sie müssen also darauf lauern, dass sie mit einem Kunden verhandelt. Das ist aufwendig, oder nicht?

Sie beklagen nur, bieten aber keine Lösung an. Postieren sie Polizeistreifen gut sichtbar an den Halteplätzen. Sie erreichen damit zwei Ziele: Kein Autofahrer bleibt stehen und die Geschwindigkeit wird deutlich reduziert.

Ach, wir haben zu wenig Polizei um das zu realisieren? Und die Polizei hätte andere Aufgaben? Dann muss eben das Ordnungsamt mehr Hüter einstellen. Mit wem wollen Sie denn die Sperrbezirksverordnung überwachen?

Ach, da fehlt das Geld? Die Herren und Damen Ordnungshüter könnten sich ihr Gehalt durch Anzeigen von Falschparkern, Rotlichtfahrern usw. "verdienen". Zwei "Starenkästen" in der John-Bopp-Straße brächten auch jede Menge Geld in die Kasse (dort ist 20 km/h angesagt). Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Oder wie wäre es mit einer Gesetzesvorlage ala Frankreich? "Zentraler Punkt des neuen Gesetzes ist die Bestrafung des Kunden. Wenn ihn die Polizei »in flagranti« erwischt, droht ihm eine Geldstrafe von 1500 Euro und im Wiederholungsfall von 3000 Euro, während die Prostituierte nicht bestraft wird."

Ach so, das ist alles unpopulär. Ja dann, lieber Herr Schmitt, was hätten's denn gern? Das war jetzt der dritte Anlauf (2x in bruchsal.org und 1x im SWR). Aber konkrete Lösungsvorschläge habe ich nicht gelesen oder gehört. Wie wär's, wenn Ihre Lösungsvorschläge in der nächsten Antwort stünden?

Au ja!

Eine Umfrage machen, vielleicht auch noch eine wissenschaftliche Studie: "Woher kommen diese Mädchen, unter welchen Bedingungen arbeiten sie, wer profitiert davon?", damit hätte sich "Unter Umständen hätte sich das Problem schnell erledigt.".

"Wenn Männer diese Leistung in Anspruch nehmen, dann sollen die auch ordentlich Geld dafür hinlegen und nicht die schnelle Nummer für ein paar Euro bekommen", das ist die Idee, und die Stadt legt die Tarife fest?

Nein, ehrlich, da kann ich nicht mehr ernst bleiben oder ernsthaft diskutieren, tut mir Leid.

Gehts noch?

Finden sie das wirklich sooo lustig?

Ist es wirklich so befremdlich, die Herkunft dieser Damen zu hinterfragen? Warum?

Steht es ihnen nicht auch zu, für ihre Dienste ein ordentliches Geld zu erhalten ohne Abgaben an den "Meister"? Ist es der Stadt nicht möglich, das zu überprüfen? Zumindest ansatzweise?

Ihre Belustigung darüber, diese Menschen ernstzunehmen ist mir zuwider. Haha, was für ein Spaß, nicht?

Haha, die Stadt legt die Tarife fest (wer hätte das behauptet? (Es ist ja nunmal Tatsache, daß Strassenprostituierte nicht eben die besser verdienenden sind). Was für eine Gaudi, die doofen Nutten, wer interessiert sich denn für die? Ist echt ne Supersache, ganz toll...

Nö, echt nicht.

Ja, es geht noch

werte Morticia. Ja, ich finds lustig, wie so mancher den Moralapostel herauskehrt. Ich habe herzhaft gelacht über den Vorschlag von Waldemar.Z, "Weinverköstigungen mit Stangenspargel à la Bordellaise" anzubieten. Anders kann man diesen Sturm im Wasserglas gar nicht verstehen.

Ich habe keine Probleme mit den Damen. Mich stören sie nicht, ich brauche sie nicht. Ich bin für ihr Einkommen nicht verantwortlich. Ich bin auch nicht ihr Kindermädchen. Die hochgelobte Freizügigkeit in Europa (wobei ich Ortswechsel und nicht Prostitution meine) hat auch ihre Nachteile wie man sieht.

"Steht es ihnen nicht auch zu, für ihre Dienste ein ordentliches Geld zu erhalten" , fragen Sie. Ja und nein. Früher hatte eine Hure keinen Anspruch auf Bezahlung. Heute ist das staatlich fixiert. Es ist Angebot und Nachfrage, was den Preis macht. So wie im ganz normalen Leben auch. Ein Mensch, der nach 3 Jahren Lehrzeit mit weniger als 5 Euro abgespeist wird (Frisörin), sollte der nicht auch ordentliches Geld bekommen? (der Mindestlohn von 8,50 Euro ist übrigens eine Lachnummer).

Ich bin nicht mit einem Weingut verbandelt, ich brauche keine Wählerstimmen. Und wenn ein weit angereister Besucher des Weinguts nichts anderes zu tun hat, als diese Liebesdienerinen zu fotografieren, so what!

"Ist es wirklich so befremdlich, die Herkunft dieser Damen zu hinterfragen?""Und hier könnte man auch mal nachhaken. Woher kommen diese Mädchen, unter welchen Bedingungen arbeiten sie, wer profitiert davon?"

Ist das Nachhaken nun rhetorisch gemeint gewesen (also sich selbst hinterfragen und Überlegungen anstellen) oder ist damit Ermittlung der Fakten gemeint?
Wer bitte sollte das dann machen? Herr Schmitt, Herr Klumpp, die Polizei, .... ?
Und was würde es dann ändern? Legt man dann ein Hilfsprogramm auf? Vermittelt man die Damen in ordentliche Berufe (falsch, Prostitution ist ja schon ein anerkannter Beruf). Soll man sie verscheuchen, damit sie woanders wieder auftauchen? Sagen Sie doch einfach, was Sie wollen und wie es zu verwirklichen sein soll.

In Zeiten in denen unsere Gesellschaft Flatratesex toleriert, wo der Staat am Sex mitverdient und wo ein Bundespäsident mit seiner Mätresse durch Europa reist, da braucht mir keiner mit alten Moralvorstellungen zu kommen.

Um es mal einfach auszudrücken...

...die Bruchsaler wollen "BUNT"! Jetzt haben sie "BUNT". Mit den Folgen müssen sie nun klar kommen.

Kommentar entfernt...

...da persönlich beleidigend und gegen die Nutzungsbedingungen von BRUCHSAL.ORG

admin

Hallo

Hallo Waldemar Z,
bitte unbedingt auch hier weiterhin hier die "langweiligen" Bilder posten! ;-)

Selbst das "Langweiligste" davon, ist besser als gewisse Kommentare von bestimmten "Gästen".

Richtig, Herr Nichtern,...

... ganz richtig.
Und nichtern betrachtet - ach, lassen wir's...

Nun gut

Ums nochmal zu erklären: Ich erwarte nicht vom Staat oder der Gemeinde, die "Tarife" der Strassenhuren zu überwachen, aber ich erwarte sehr wohl, zB zu überprüfen, ob hier alles legal zugeht (genauso wie bei den neuerdings auftretenden "Bettlerbanden zB).

Ansonsten sollte sich ein jeder Freier überlegen, ob er die Dienste einer solchen Dame in Anspruch nehmen und hiermit solche Bedingungen unterstützen möchte oder guten Gewissens kann. Von der eigenen Gesundheit der Freier red ich hier noch garnicht, aber bitte, wer sich dem aussetzt...

Über miserable Löhne in Deutschland braucht man hier nicht diskutieren, andere Baustelle. Daß das teilweise unter aller Kanone ist, keine Frage.

Für mich ist Prostitution noch immer kein "normaler" Beruf, sorry. Ich akzeptiere die Tatsachen und verurteile die Frauen nicht, aber es ist dennoch ein Unterschied, jemandem einen Haarschnitt zu verpassen oder einen Blowjob. Das muss auch für den Kunden preislich noch ein kleiner Unterschied sein.

Diese Prostituierten sind ja in Bruchsal nicht nur beim Weingut Klumpp, sondern auch an anderen Stellen gehäuft anzutreffen. Gut, an anderer Stelle kann man hinterher noch schnell bei McDonalds vorbeifahren, da hat man sämtliche körperlichen Bedürfnisse schnell erledigt. Qualität dürfte sich ähneln, aber was solls...

Ich finde dieses Übermaß an to-go-Sex für ein Städtchen wie Bruchsal wirklich befremdlich und wie ich mir hab sagen lassen ist es nicht nur hier durchaus Stadtgespräch.

Unser Bundespräsident reist im Übrigen mit seiner Lebensgefährtin...

Daß ausgerechnet Sie anderen "alte Moralvorstellungen" vorwerfen entbehrt nicht einer gewissen Komik. Sie haben ja noch nichtmal verstanden, daß es beim neuen Bildungsplan nicht darum geht, Kindern Anal-oder Oralverkehr näherzubringen, spucken sie doch nicht so große Töne!

 

 

Google

Die Suche bei Google nach "Bruchsal+Strich" (man will ja informiert sein) bringt übrigens interessante Berichte zutage, auch aus dem Arbeitsalltag der Damen.

Zum Fremdschämen (nicht für die Damen)!

Aber egal, immerhin haben sich hier so manche Befürchtungen meinerseits hinsichtlich Bedingungen und Tarifen bestätigt !

 

Dann bin ich gerne ein Komiker

@Morticia

Wenn ein Mann, der sich in der DDR um Freiheit nie geschert hat, von Merkel extrem bekämpft wurde, damit er nicht Präsident wird dann auch noch hechelnd und verschwitzt zur Kanzlerin eilt (nachdem sie Wulff fallen gelassen hat), um als erster Mann im Staat uns Vorbild zu sein, dann kann er meinen Respekt nicht erwarten.

Wenn ein Mann mit einer Frau verheiratet ist und mit einer anderen Frau zusammenlebt, dann ist sie seine Mätresse. Noch nicht einmal hier kann er klare Verhältnisse schaffen. Das hat nichts mit alten Moralvorstellungen zu tun.

Eben sehe ich, dass sie sich über Preise informieren. Dass über das Problem des Straßenstrichs im Netz diskutiert wird, ist im Zeitalter von Facebook und Twitter normal. Was hier zu lesen ist wirft m.E. ein bezeichnendes Licht auf die Schreiber.

Nun hat die gesamte Umgebung das Problem der wachsenden Straßenprostitution. Pforzheim, Karlsruhe, Heidelberg, Bretten, Stutensee, Wiesloch, Waghäusl ......... In der Bürgerfragestunde in Durlach heißt es in der Stellungnahme des Ordnungsamtes: "......dass es keine rechtliche Handhabe gegen den Straßenstrich gibt. Die geltende Sperrbezirksverordnung verbietet die Straßenprostitution in diesem Bereich nicht. Ein generelles Verbot oder Unterbinden der Straßenprostitution ist daher rechtlich nicht möglich".

Also bitte nicht so tun, als ob es allein ein Bruchsaler Problem wäre. Und wie soll es denn gehen? Alle Ausfallstraßen zum Sperrbezirk erklären und das Angebot in die Innenstadt verschieben? Oder ganz Bruchsal zum Sperrbezirk erklären? Wo sind dann die Ordnungshüter (die ja jetzt schon präsent sein könnten)?

Wenn wir nach Tschechien zu unserem Zweigwerk gefahren sind, standen die Damen reihenweise kurz nach der Grenze am Straßenrand. Kilometerweit. Jetzt sind die Grenzen offen. Was erwarten Sie? Dass die Damen zu Hause bleiben?

Was wollen Sie denn? Moral und Ordnung? Oder Gaucksche Freiheit? Oder was? Wenn Sie mir komische Ansichten unterstellen, gerne, ich gebe das Kompliment mit Freuden zurück.

Ich glaube. Ich glaube alles, was man mir sagt: Es gibt keine Zuwanderer wegen der sozialen Leistungen, es gibt keine kriminellen osteuropäischen Bettlerbanden, die Zunahme an Einbrüchen hat nichts mit der Öffnung der Grenzen zu tun, die Zunahme der Straßenprostitution liegt auch nicht an der Freizügigkeit aus dem östlichen Europa, Lohndumping oder Lohnprellung  von Scheinselbständigen (Subunternehmertum) gibt es nicht, nicht einmal staatliche und kommunale Bauten werden mit solchen Mitteln hochgezogen usw.. Da schämt sich auch keiner.

Ich bleibe dabei: Lieber bin ich Komiker als Heuchler.

Bitte

Es interessiert mich nicht im Geringsten, wie sie zu Gauck und seinen Verhältnissen stehen.

Ihm vorzuwerfen, er habe sich in der DDR nicht für Freiheit interessiert halte ich für überzogen. Ansonsten gehen uns seine Familienverhältnisse nichts an, das hat ihn, seine Nochfrau und seine Lebensgefährtin anzugehen, sonst niemanden.

Auf der Seite, die ich in erster Linie meinte, geht es nicht um eine Diskussion um den Strassenstrich, es melden sich hier Freier zu Wort, die in einer Weise über die Prostituierten schreiben, die ich nur als "ekelerregend" bezeichnen kann.

Ich hab da eher zufällig reingeklickt, fand es aber zugegeben erschütternd. Auch die Forderung einiger nach, nunja, ungeschütztem Sex, für ,wenn das so stimmt, 30 Euro. Aber es kann ja jeder nachlesen, was dort "tolles" geschrieben steht.

Ich will mich damit nicht mehr auseinandersetzen, ich schäme mich nur für manche Mitmenschen...Soetwas menschenverachtendes und widerwärtiges ist mir noch selten untergekommen.

UND: Ich bin genausowenig Heuchler wie Sie Komiker. Sie sind nämlich nicht komisch!

Diskussionsregeln

Bitte beachten Sie die Nutzungsbedingungen, damit die Diskussion für alle Leserinnen und Leser interessant bleibt:

"Kommentare, die sich auf einer anderen als der Sachebene bewegen, die dialogischen Charakter aufweisen und/oder nicht von allgemeinem Interesse sind. Für die private Diskussion mit anderen Leserinnen und Lesern bietet sich stattdessen eine direkte Kontaktaufnahme über das Nachrichtensystem von BRUCHSAL.ORG oder E-Mail an"

Danke!

Wie bitte?

Öhm, es ist in einer Diskussion manchmal so, daß Beiträge "dialogischen Charakter" aufweisen.

Was hier von "allgemeinem Interesse" ist kann man nun schlecht wissen, wie auch ?

Aber gut, ich hab nichts dagegen, mich aus dieser Plattform auszuschließen. Es gab hier schon Beiträge, die ganze Bevölkerungsgruppen diffamiert haben, ohne daß etwas geschah. Was war jetzt grade das Problem?

Gab es jetzt gerade Beleidigungen oder ähnliches (wenn ja wäre es nett, den Stein des Anstoßes konkret zu benennen)? Ganz so zart besaitet darf man auch nicht sein, wir sind hier ja nicht im Kindergarten..

Wie gesagt, auf der von mir gemeinten Site (kann jeder finden) geht es konkret um die Bruchsaler Prostituierten, DA stehen Dinge, die sehr wohl von öffentlichem Interesse sind und es werden Tips ausgetauscht, wie man welche (als Auswärtiger) wo finden kann. Ist das im Interesse Bruchsals? Sorry, auf solche Touristen kann ich verzichten. Falls das jetzt gemeint sein sollte.

Anzüglichkeiten und Chat

@Morticia

Weil das Thema Sex hier eine Rolle spielt, möchte der admin nur rein prophylaktisch auf die NBn hinweisen.

Erfahrungsgemäß gleiten solche "Schmuddel"-Themen schnell in Bereiche ab, die man als Foren- oder Blogbetreiber nicht haben möchte.

Mit "dialogischem Charakter" sind Zwiegespräche/Chats gemeint.

Ich glaube, dass bei allen Vorbehalten, die man gegen Prostituierte und deren Dienste (ohne Anführungszeichen!!) haben kann, die Damen (und Herren) sehr wertvolle soziale Arbeit leisten.

Sagen wir es ganz deutlich: Die Gesellschaft braucht die Liebesdiener/-innen, nur vor Ort will sie keiner haben. Das kann ich sogar teilweise verstehen, wenngleich ich mich persönlich nicht so sehr an den Damen störe, die irgendwo halbnackt in der Kälte stehen, sondern wegen des Publikums, das sie auch anlocken. Insofern hab ich Verständnis für Herrn Klumpp.

Auf der anderen Seite müssen diese Dienste irgendwo angeboten werden dürfen! Man sollte sich ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzen und dabei immer im Hinterkopf behalten, dass wir, die Gesellschaft,  dieses Gewerbe ebenso brauchen wie einen Metzger oder Optiker.

Kann sein

Vielleicht haben sie recht.

Wie gesagt: Die Arbeit der Prostituierten schätze ich durchaus, ob es Strassenstrich sein muss ist für mich fraglich.

Auch das nehme ich aber hin, ist nunmal so (obwohl es mir als Frau bitter aufstößt, wenn solche Dienste zum geringen Lohn und unter zweifelhaften Bedingungen angeboten werden).

Was ich nicht akzeptiere ist, wie sich Freier im Internet über diese Damen äußern, das schockiert mich einfach. Diese Damen bieten ihre Dienste auch diskret an (naja, zumindest was Aussagen zu den Freiern betrifft ;-) ).

Da macht ja auch keine Aussagen zu einzelnen Verhaltensweisen oder körperlichen Auffälligkeiten mit Personenbeschreibung des Freiers. Was sind das nur teilweise für Männer? Haben die nicht soviel Anstand, für ihre läppischen paar Euro, die sie zahlen, den Mund zu halten und nicht jede Aktion im Internet (mit genauer Beschreibung der Dame und ihrem Standort) breitzutreten? Ich kann das kaum fassen...

Und das in einer Art und Weise, die nur noch menschenverachtend ist? Bei sowas wird mir wirklich schlecht, sorry, bin auch nur ne Frau;-)

 

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