Spatenstich St. Josef

DruckversionPer e-Mail versenden
"Kurze Wege - kurze Beine"
Dienstag, 19. März 2013 - 23:48

Spatenstich

Spatenstich am Josefstag

Das Warten hat endlich ein Ende. Mit dem Spatenstich am heutigen St. Josefstag wurde ein Projekt in Angriff genommen, das bereits beim Bau der Kirche vor vielen Jahrzehnten geplant war: Das Grundstück neben der Kirche war schon damals für einen Kindergartenneubau vorgesehen, wie die Oberbürgermeisterin in ihrer Rede betonte.

Unter Federführung von Bürgermeister Ulli Hockenberger wurde im Jahre 2008 das Projekt auf den Weg gebracht. In 2009 wurde im Gemeinderat der Beschluss für einen nicht offenen Realisierungswettbewerb gefasst, als dessen Sieger die Architekten Bär, Stadelmann, Stöcker aus Nürnberg hervor gingen.

Neue konzeptionelle Überlegungen unter dem Motto “Kurze Wege - kurze Beine” und die Entwicklung des Haushalts haben schließlich dazu geführt, dass der Baubeginn um zwei Jahre verschoben wurde, so die Oberbürgermeisterin.

Im März 2012 hat der Gemeinderat der Stadt Bruchsal schließlich über die Neukonzeption der Kleinkindbetreuung entschieden und sich dabei für eine dezentrale Betreuungsstruktur ausgesprochen, was sich auch postiv auf den geplanten Neubau auswirkte, der nun mit sechs Gruppen anstatt der geplanten neun übersichtlicher werden wird, was Vorteile für das pädagogische Konzept und die Betreuung der Kinder mit sich bringt. 

Im Nachgang zum Architektenwettbewerb wurden die neuen konzeptionellen Festsetzungen planerisch umgestaltet, wobei die ursprüngliche Fassadengestaltung erhalten bleibt. Der Grundriss wurde von einem Rechteck hin zu einem Quadrat verändert. Im Mittelpunkt der Planung steht das Kind.

Mit dem Spatenstich geht der Neubau St. Josef heute in die Realisierung. Der geplante Bauverlauf sieht wie folgt aus: Ab Mitte März 2013 wird der Rohbau für das zweigeschossige Gebäude durch eine Mannheimer Firma fertig gestellt. Danach wird die Bruchsaler Zimmerei Schmidt die in Elementbauweise vorgefertigte Holzfassade montieren. Das zweite Ausschreibungspaket für die weiteren Arbeiten wird derzeit auf den Weg gebracht. Wegen der staatlichen Zuschüsse werden die Bauarbeiten in einem sehr engen Zeitfenster ausgeführt werden. Die Stadt geht gegenwärtig davon aus, dass der Einzug, wie geplant, im Dezember diesen Jahres stattfinden kann.

Im neuen Kindergarten entstehen zwei Krippengruppen für Kinder ab 1 Jahr, die nicht nur einen wichtigen Beitrag zu einem bedarfsgerechten Krippenausbau in der Stadt leisten werden, sondern unter dem Motto “Kurze Wege - kurze Beine” zunächst einmal die Betreuungssituation in der Weststadt verbessern. Das gilt auch für zwei geplante Ganztagesgruppen, die sich an der realen Lebenswelt orientieren und beiden Elternteilen die Möglichkeit gibt, berufstätig zu sein. Des Weiteren wird es eine Regelgruppe und eine Gruppe mit verlängerten Öffnungszeiten geben, die in bewährter Form einen wichtigen Beitrag zur Kinderbetreuung in Bruchsal leisten.

Diese Aufzeichnung zeigt eindrucksvoll, so die Oberbürgermeisterin, wie die Kindergartenkonzeption fortgeschrieben und am Bedarf der Elternschaft orientiert wurde. “Vor allem mit Blick auf die Krippengruppen ist dies alles andere als selbstverständlich, um so mehr freut es mich nun, dass auch schon Kleinkinder die Geborgenheit einer wertorientierten Kleinkindbetreuung erfahren können”.

Bis zu Beginn der Feierlichkeiten um 14.00 Uhr zeigte sich der Himmel bewölkt, aber da Pfarrer Neidinger “ein Gespräch mit dem hl. Josef führen konnte”, riß der Himmel auf und es fielen lediglich gegen Schluß noch ein paar kleine Tröpfchen. Unter Anteilnahme zahlreicher Gemeinderäte, Eltern, Erzieherinnen und - natürlich der Kleinsten, wurde der erste Spatenstich durchgeführt, nicht ohne dass die Kinder zuvor ein Lied auf den lang ersehnten Kindergarten vortrugen und sich anschließend mit ihren kleinen bunten Spaten rege am “Spatenstich” beteiligten,

Spatenstich, Kinder

bevor es dann in warme Räumlichkeiten ging, wo man zu einem kleinen Imbiss Gedanken austauschen konnte und die Oberbürgermeisterin noch ein Kurzinterview gab...

Wer wissen möchte, wie die Veranstaltung ablief, der kann sich das Video ansehen. Dazu möchte ich noch anmerken, dass ich, entgegen des Trends zur zweiminütigen Zusammenfassung, wenn möglich, die volle Länge einer Veranstaltung zeige, gemäß meiner Philosophie, die Zuschauer, die nicht dabei waren oder ihre Informationen lediglich aus der Presse beziehen, am Geschehen teilnehmen zu lassen , damit sie sich ein eigenes Urteil bilden können. Das hat auch den Vorteil, dass man als Leser die Objektivität der schriftlichen Berichterstattung oberhalb des Videos jederzeit überprüfen kann...

Wem ein solches Video zu lange ist, der kann mit Hilfe des Schiebereglers am unteren Rand zu den Stellen fahren, die ihn interessieren. Wenn gewünscht, kann ich zukünftig für Eilige zusätzlich eine Kurzzusammenfassung erstellen. Nun aber wie immer: Zur Verbesserung der Wiedergabequalität nach dem Start des Videos auf das Zahnradsymbol klicken und dann auf 720 oder 1080p, wenn Ihr Computer das bei Vollbild nicht schon automatisch macht.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (2 Bewertungen)
Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen