Sparmaßnahmen

DruckversionPer e-Mail versenden
Doch noch Geld in der Kasse
Donnerstag, 11. August 2011 - 14:48

Es ist doch noch Geld in der Kasse. Oder wieso kann jetzt, nachdem es Jahrzehnte ohne ging an der Kreuzung Augsteiner/Mozart-/Beethoven-/ Söternstr. solch ein Bauwerk entstehen. welchen Sinn soll es haben? Einzig was passieren wird, ist dass die Schilder regelmäßig umgefahren werden.

Verkehresinseln

 

Ein Sparvorschlag im Sinn mancher Stadträte: Da das Ordungsamt es weiterhin nicht schafft u.a.das hemmungslose Faschparken in der Innenstadt konsequent anzugehen, könnte man das Amt vielleicht ganz abschaffen. Keine Einnahmen (in anderen Kommunen trägt sich der Ornungsdienst selber) aber auch keine Ausgaben.

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.6 (8 Bewertungen)

Kommentare

Gefahr im Ver-/ Vollzug?

Weiss jemand, aus welchem THH oder welcher Produktgruppe das Geld kam bzw. welchen Fördertopf man da anzapfte?

Falls das Geld nicht vollständig aus Fördertöpfen kam (obgleich das auch nur eine schwache Rechtfertigung wäre) - warum wurde dieses Projekt als dringend erachtet, so dass man Teile des Allgemeinbudgets angezapft hat? 

Gefahr im Verzug (oder gar "im Vollzug") lag wohl nicht vor...

Unter Gemeindestrassen im Haushaltsplan 2011 findet sich nach erster Durchsicht m.W. jedenfalls explizit nichts dazu. Aber bei 644 Seiten mag ich da auch etwas übersehen haben.

Wahnsinn

Der glatte Wahnsinn - mehr fällt mir dazu nicht ein. Und der letzte Beweis dafür, dass weder die Oberbürgermeisterin noch der dafür direkt verantwortliche Dezernatsleiter, Bürgermeister Hockenberger, ihren Laden im Griff und verstanden haben, was es heißt, sparsam zu wirtschaften.
Von den offensichtlich verantwortungslosen Mittätern in der Stadtverwaltung gar nicht zu reden.

Beziehungskiste?

Ja, das lässt sich mit einem normalen Verwaltungs-Entscheidungsvorgang eigentlich nicht erklären.
Als Unfallschwerpunkt ist diese Kreuzung doch auch noch nicht aufgefallen.
Das riecht stark nach einer kommunalen Beziehungskiste - wer wohnt denn da in der Nachbarschaft und hat Schwierigkeiten bei Befahren dieses Verkehrsknotenpunktes?
Oder gab es da in der letzten Zeit einen Verkehrsunfall mit Promi-Beteiligung?

Mit 50 Euro "subventioniert"

Mal abgesehen davon, dass ich an der Kreuzung eine verbesserte Verkehrsführung durchaus für sinnvoll erachten kann, kann ich das Rätsel der Finanzierung vielleicht lüften.

Man nimmt in der Stadt Bruchsal für das Entladen eines Fahrzeuges vor dem Saalbach-Stüble in den Abendstunden 30 Euro. Kommentar auf meine Beschwerde beim Ordnungsamt: Die OB hat rigorores Durchgreifen angewiesen. (@Klaus Schmidt: Halten Sie das für "hemmungsloses Falschparken?") Die OB hat sich nicht herabgelassen, auf meine Mail eine Antwort zu senden.

Man nimmt in der Stadt Bruchsal für die Ehrlichkeit einer Schülerin, zuzugeben, dass sie schon vor längerer Zeit ihre Perso verloren/geklaut bekommen hat und annahm, dass der Reisepass genüge, 20 Euro wegen einer Ordnungswidrigkeit, da auch der Reisepass unbemerkt abgelaufen war. Auf meine Beschwerde beim Bürgerbüro : Die Stadtverwaltung habe das so angewiesen. Auch bei Schülern, die kein Einkommen haben, wird das so gehandhabt. Ich werde noch klären, ob das rechtlich zulässig ist.

Wir wissen aber nun, wofür das Geld gebraucht wird. Allerdings könnte es ja sein, dass Frau OBin bald zu höheren Weihen kommt und aus Bruchsal einen Abgang macht.

Ich glaube, es werden auch unter ehemaligen Unterstützern nicht alle unglücklich sein.

Abendentlader

"Entladen eines Fahrzeuges in den Abendstunden..." - oh jeh, die Kunst der Formulierung!
Wegen des Entladens in den Abendstunden haben Sie sicherlich keine Verwarnung erhalten - was hat man Ihnen wirklich vorgeworfen?
Und die "ehrliche Schülerin" - wie alt ist denn das arme Kind? Und verloren/verschlampt hat sie ihren Personalausweis nicht - nein, sie muss ja unschuldig sein, sie hat ihn vielleicht geklaut bekommen... und wie lange nichts davon bemerkt?

Anstand und Logik?

@Gast

Ich bin zum Transportieren eines Marktschirmes in die dortige Fußgängerzone gefahren und habe beim Ausladen geholfen. Das kostet 30 Euro. In Bruchsal hat man Marktschirme samt Ständer unter ´n Arm zu nehmen oder anzuliefern, wenn die Geschäfte offen haben und entsprechend Fußgänger unterwegs sind und die Gefährdung anderer um ein Vielfaches größer ist als in den Abendstunden.

Das nennt man dann stadtverwalterische Logik!

Die Schülerin hätte schlau sein und behaupten können, sie hätte vor ein paar Tagen ihren Ausweis irgendwo verloren. Dann hätte man sie nicht wegen einer "Ordnungswidrigkeit" belangt. Aber wenn man in Bruchsal ehrlich ist, dann hat man u.a. solche Verkehrsinseln zu subventionieren.

Das ist stadtverwalterische Moral und Logik.

Ich nenne das unverschämte Abzocke! ....jetzt verstanden?

Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen