Schlichtung Stuttgart 21: Hämisches Grinsen, ein Schwadronierer und eine taumelnde SPD

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Donnerstag, 2. Dezember 2010 - 7:24

Bruchsal-Neu

Wieder mal gemeldet aus dem seit gestern Abend tief verschneiten Obergrombach hat sich Alexander Schlitz, seines Zeichens bissig Kommentierender all dessen, was auf der politischen Bühne in Bruchsal, um Bruchsal und um Bruchsal herum passiert. Wobei das "um Bruchsal herum" manchmal auch gerne Weltpolitik sein kann - Bruchsal, der Nabel der Welt im Herzen Europas.

Alexander Schlitz scheinen die Schlichtungsverhandlungen zu Stuttgart 21 gar nicht gefallen zu haben. Unter der Überschrift "Vom Tiger zum Bettvorleger" gibt er seinem Unmut kräftig Ausdruck: Mal ehrlich, was haben wir uns eigentlich von dieser "Schlichterei" um Stuttgart 21 erwartet?

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Kommentare

Informelle Volksbefragung

Nun, ich habe von Heiner Geissler eigentlich erwartet, dass er - neben Hinweisen zu Verbesserungen usw. - die Durchführung einer "informellen Volksbefragung" vorschlägt.
Das heißt, ohne große Formalien erhält der in Baden-Württemberg wohnhafte Bürger die Möglichkeit, an einem Werktag und einem Sonntag in wenigen Abstimmungslokalen und/oder den Meldeämtern/Bürgerbüros seine Meinung zu äußern - mit einem schlichten JA oder NEIN.
Kein Versand von irgendwelchen "Abstimmungsbenachrichtigungen" usw. - der Ausweis genügt, im Abstimmungsraum ist eine Meldeliste vorhanden, der ganze Apparat wird auf geringsten Aufwand heruntergefahren.
Und dann hätten wir auch mal erfahren wen das Thema wirklich interessiert.

Schlichtung S21?- Ausser Spesen nichts gewesen...

Was ist denn anderes erwartet worden? Hätte einer gewagt, dieses Endergebnis zu Beginn der Gespräche zu prognostizieren, er wäre wie ein Judas behandelt worden.

Die Linie Geißlers ist es,

Die Linie Geißlers ist es, dem Volk nur dann zuzuhören, wenn dadurch kein Schaden für Politik und Wirtschaft entsteht. In seiner Begründung der Ablehnung folgte Geißler dabei 1:1 dem rhetorischen Gerüst der Deutschen Bahn. Für die Projektgegner ist dies ein Schlag ins Gesicht, weiß doch jeder Beteiligte, dass überall dort, wo ein echter Wille ist, sich auch ein Weg findet.

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