Pyramiden in Deutschland vor der Sintflut?

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Warum jeder dsbzgl. Tomaten auf den Augen hat
Donnerstag, 1. Dezember 2011 - 14:44

Es gab zwischenzeitlich Nachfragen bezüglich unserer Grabungen an der Zwerchhälde in Sternenfels: Wie ist der aktuelle Stand? Kurz gesagt, derzeit sind keine weiteren Aktionen geplant, die Witterung ist einfach zu kalt, als dass man seine Gesundheit riskieren könnte. Wir werden aber im Frühjahr, sobald es die Temperaturen zulassen, weiterforschen.

Die IG Pyramide Sternenfels umfasst derzeit 84 ideelle Unterstützer, von denen leider nur die wenigsten finanziell etwas beitragen (können). Unsere Arbeit wird allein durch Spenden finanziert. Wenn Sie persönlich unsere Arbeit für unterstützenswert halten, dann nehmen wir Ihre Spende natürlich gerne an:

Konto 3008 776 805 bei der Sparkasse Kraichgau, BLZ 663 500 36.

Je mehr Geld sich in unserer „Kriegskasse“ befindet, desto mehr können wir unternehmen, desto größere Teile des Bauwerks können freigelegt werden. Das Interesse ist natürlich gewaltig, immer mehr schauen sich das Bauwerk an, man hat manchmal schon den Eindruck, hier entwickelt sich ein kleines Touristenzentrum.

Die nächste Grabungskampagne soll endlich den gesuchten Eingang zur Grabkammer bringen, die Aussichten dafür sind nicht schlecht. Die Messbilder des Geophysikers Philipp Heidinger von der Uni Karlsruhe können jetzt besser interpretiert werden, d. h. wir haben deutliche Anzeichen, wo die Hohlräume im Bauwerk liegen, und wo ein Gang erkennbar beginnen könnte.

Zeit also, sich auch mit anderen Aspekten der Entdeckung zu beschäftigen. Irritierende Kommentare tauchten auf, die unsere Forschungen ins Zwielicht rücken wollten. Gerne klären wir die Positionen. Eine Jahrtausendentdeckung wie der Fund von Stufenpyramiden hier in Deutschland wirft natürlich jede Menge Fragen auf. Wer das zum ersten Mal hört, der mag das für völlig überzogen, für total gaga halten. Unwissenschaftlicher Nonsense im Stil von Däniken und Co., weiter nichts? Es ist ein langer, sehr langer Erfahrungsprozess, der zu dieser wissenschaftlich fundierten Erkenntnis geführt hat, ein Wissenschaftskrimi, der alle in Spannung hält, die bereit sind, sich mit diesem komplexen Thema auseinander zu setzen.

Daniken ist ja eigentlich ein Wissenschaftsrebell. Er erkennt die gigantischen Widersprüche in unserem Geschichtsbild, die unübersehbaren Verstöße gegen die einfachste Logik, wenn es um technische, architektonische und wissenschaftliche Errungenschaften von vorgeschichtlichen Kulturen geht, die eigentlich mit den primitiven Mitteln und Werkzeugen, die zur Verfügung standen, nicht erreichbar waren. Däniken bietet ein Erklärungsmuster: Nicht Menschen waren die Urheber dieser Hochkulturen, sondern Außerirdische. Diesen Kurschluss begründet er mit Darstellungen, die Raumfahrer und Raumschiffe darstellen sollen, aber auch anders interpretiert werden können.

Die Widersprüche bleiben dennoch. Sie zu klären, und damit auch die Logik von Pyramiden in Deutschland begründen, hat unseren Kreis von Wissenschaftsinteressierten von Anfang an bewegt und ist dabei auf ganz andere Gründe gestoßen. Unser Geschichtsbild insgesamt stimmt überhaupt nicht. Die Chronologie, die derartige Entwicklungssprünge aufweist, muss gravierende Fehler oder Ursachen enthalten, die noch nicht offen gelegt sind. Insgesamt wissen wir jetzt: Fatale Denkfehler der akademischen Wissenschaften sowie eine unglaubliche Rückständigkeit im Lernen, Denken und Handeln verantwortlicher Stellen sind die systemischen Faktoren, die einer Bewusstseinswerdung unserer eigenen Hochkultur vehement im Wege stehen.

Die folgenden Ausführungen mögen gerade systemtreuen Wissenschaftlern gehörig gegen den Strich gehen, dieser Gefahr sind wir uns bewusst. Es geht um die Wissenschaftsgeschichte, um die Entwicklung unseres gegenwärtig gültigen Weltbildes, um das selektive Wahrnehmungsvermögen, dem jeder Mensch und Wissenschaftler unterworfen ist, ohne das es keinen Fortschritt gibt. Entscheidungen werden getroffen, Wege zu beschreiten, zu Lasten anderer, die man eben so hätte gehen können.

Auf diese Weise gingen Forschungsansätze zugrunde, die wohl eher zur Wahrheit geführt hätten, so unsere Überzeugung. Alles was Sie jetzt lesen werden, bewegt sich im unkonventionellen Bereich. Es sind Überlegungen, die manche rundweg ablehnen, andere aber zu völlig neuen Erkenntnissen führen können.

Stellen Sie sich vor, die Pyramiden von Giseh wären gerade erst entdeckt worden, genauso stellt sich die Situation hierzulande dar. Unter dem Wüstensand, der auch die Tempel und Städte der alten Pharaonen ursprünglich bedeckte, kommen riesige Monumente zum Vorschein. Wüstensand aber besteht aus feinen Silikaten, und diese sind geologisch komplett identisch mit dem Lehm, der hierzulande unsere Monumente bedeckt und dadurch weitgehend unkenntlich macht. Offizielle geologische Theorie ist, dass unser Lehm ursprünglich Sand der Sahara war, der während der Eiszeit über Jahrtausende mit dem Wind nach Norden geweht und auf den Bergen abgelagert wurde. Die feinen Stäube haben sich hier lediglich mit viel Wasser verbunden und bieten deshalb Gras, Büschen und Bäumen idealen Nährboden, weshalb unsere vorgeschichtlichen Ruinen meist völlig von Vegetation bedeckt sind.

Es eröffnet sich eine fundamentale Frage: Gibt es eine gemeinsame Ursache, dass sowohl unsere Stufenpyramiden, als auch die Pyramiden Ägyptens unter demselben Staub begraben lagen/liegen?

Wie diese feinen Stäube tatsächlich auf die Erde gelangten ist eine ganz andere Frage, die hier zu beantworten viele weitere tiefschürfende Fragen aufwirft. Soviel schon jetzt, Kometen bestehen neben Eis zum Hauptteil eben aus diesen feinen Silikaten, man sagt auch Sternenstaub dazu. Und Sand kann sich nicht auf Berghängen ablagern. Er wird mit dem Wind weg gepustet und lagert sich naturgemäß im Tal ab. Diese Stäube müssen also ursprünglich, wie im Kometen, mit Wasser verbunden und damit viskos gewesen sein, um sich auf z. T. sehr steilen Hängen – unserer Monumente - ablagern zu können. Es muss einmal in unserer Erdgeschichte Lehm geregnet haben. Im Gilgamesch-Epos der Sumerer wird genau das berichtet, und zwar während dem dort geschilderten Ereignis der Sintflut. In den heißeren Zonen unseres Planeten trocknete dieser jedoch sehr schnell aus und verwandelte sich in feinen Sand.

Das ist die ausschlaggebende geologische Ursache für das Nichterkennen der eigenen Monumentalbauwerke, die allerorten zu finden sind und als Abraumhalden in Steinbrüchen oder sogar als Stufenberge, den sogenannten Zeugenbergen, in der freien Landschaft zu sehen sind. Die beeindruckendsten dürften die Drei Kaiserberge zwischen Schwäbisch Gmünd und Göppingen sein – unsere Pyramiden von Giseh. Wie der Name schon sagt, müssen hier Kaiser bestattet liegen.

Drei Kaiserberge bei Göppingen

Die Drei Kaiserberge bei Göppingen

 

 

 

 

Der Hohenstaufen

Der Hohenstaufen - eine Stufenpyramide?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kelten hatten, was historisch überliefert ist, Kaiser. Doch das wird meist völlig vergessen und fließt auch nicht in die Bewertung der Archäologen und Historiker mit ein, die allerhöchstens Fürsten als oberste Regenten gelten lassen – völlig unverständlich, da doch sogar die irisch-keltische Überlieferung zahlreiche Könige kennt. Keiner weiß, wo die von römischen Autoren abwertend Soldatenkaiser genannten Cäsaren, die meist in Trier residierten, eigentlich bestattet sind.

„Das müsste doch schon längst bekannt sein, wenn diese Berge tatsächlich künstlich aufgebaut und nicht natürlich entstanden sein sollten“, so der Einwand. Nun, die Geologen haben sie tatsächlich untersucht und sind, man staune, auf „wohlgefügte Kalke“ gestoßen, d. h. sie bestehen tatsächlich aus ordentlich gesetzten Kalksteinblöcken normierter Größe, die in Reihen ordentlich gesetzt und mit dünnen Schichten gegossenen Kalkmörtels verbunden sind – ganz offensichtlich Mauerwerk. Anzeichen von Kalkmörtel zwischen den Kalksteinblöcken der Pyramiden von Giseh hat man übrigens auch entdeckt.

Wohlgefügte Kalke

Wohlgeschichtete Kalke? Pures Mauerwerk!

Jeder kann sich davon überzeugen, z. B. am Rechberg (einem der drei Kaiserberge), wo die Geologen einen Querschnitt ins Bauwerk geöffnet haben. Er liegt gleich hinter der Burgruine an der Auffahrt zur Wallfahrtskirche rechter Hand im Hang.

Man fragt sich, wieso die Geologen nicht erkannten, dass es sich um Mauerwerk handelt. Hätten Sie als Geologe das an einem normalen Berg je vermutet? Kein Mensch würde darauf kommen, da uns Deutschen doch immerzu eingetrichtert wurde, dass unsere Vorfahren dumme Barbaren waren, die gegen die Hochkultur der Römer nichts ausrichten konnten. Es gibt keinerlei schriftliches Zeugnis über die hier vorzufindenden Monumente. Alles, was über unsere Vorfahren, die Kelten, berichtet wird, wurde dazu noch von ihren Feinden, den Römern, überliefert. Und haben verfeindete Völker jemals etwas Gutes über ihre Gegner zu berichten gewusst? Die Kelten weigerten sich überhaupt, Schriftliches zu hinterlassen. Alles Wissen wurde nur mündlich weiter gereicht, weshalb ein Name wie Kaiserberg schon allein die größte Glaubwürdigkeit verdient.

Dieselbe Geringschätzung erfährt auch Prof. Semir Osmanagich, der die bosnischen Pyramiden erforscht. Auch er konnte wissenschaftlich einwandfrei klären, dass die von ihm untersuchten Berge komplett aus gefügten Sandsteinplatten und Lehm als Mörtel aufgebaut sind. Dazu befindet sich unter der Hauptpyramide ein kilometerlanges Tunnelsystem, das nur oberflächlich untersucht werden konnte.

Die bosnischen Pyramiden

Die Sonnenpyramide von Bosnien

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Portal der Sonnenpyramide

Das Portal der Sonnenpyramide von Bosnien

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch er fand unwiderlegbare Hinweise auf eine gewaltige Flut, die in dieses Tunnelsystem einbrach und typische Ablagerungen hinterließ, Hinweise, die man in der Geologie allgemein mit dem Ende der Eiszeit und dem Abschmelzen der Gletscher in Verbindung bringt, weshalb er diese Tunnel und damit seine Pyramiden so alt datiert. Neueste C14-Datierungen bestätigen ein Alter von 10.200 Jahren, eine Zeit, als es allerdings keinerlei Zivilisation auf Erden gab. Deshalb die grundlegende Frage, wie sind solche totalen Fehldatierungen möglich?

Man fragt sich überhaupt, wieso diese epochalen Entdeckungen bei uns so gut wie unbekannt sind und nur im Internet erfahren werden können (http://www.bosnianpyramids.org/?lang=de). Es ist tatsächlich gerade dieser Grund, die viel zu hohe Datierung, warum sich die Berliner Archäologen rigide gegen seine Forschungen ausgesprochen haben und jede Unterstützung durch deutsche Nachwuchsarchäologen sabotierten. Die Desinformation, die systemisch auf wikipedia verbreitet wird, tut ihr Übriges.

Auch wir, die Cairn-Forschungsgesellschaft (www.megalith-pyramiden.de), haben es unendlich schwer, Anerkennung zu finden. Im Landesamt für Denkmalpflege sind wir als Spinner verschrien. Wir denken nur nach und bewerten die vorgefunden Fakten neu. Das aber unterlassen die staatlichen Wissenschaftler.

Wir haben uns immer gefragt und fragen uns immer noch, wieso unsere Erkenntnisse und archäologischen Funde auf derartige Ablehnung stoßen. Unsere Erfahrung ist, die Archäologen im Amt kennen unsere Berichte, Dokumentationen, Ausgrabungsfotos und vergleichenden Ausarbeitungen meist gar nicht. Ihre Argumentation ist irgendwo vor 20 Jahren stehen geblieben, als man sich noch müde herabließ, unsere Funde anzuschauen, um sie sofort als, man höre und staune, „ummauerte Abraumhalden“ abzutun. Jeder Steinbruchmeister kann Ihnen bestätigen, dass die hier im Kraichgau und Zabergäu vorgefundenen künstlichen Hügel in sogenannten „Steinbrüchen“ nicht aus Abraum bestehen. Was alle sagen: Abraum kann in dieser enormen Größe und Höhe niemals in einem Steinbruch entstehen. Architekten bestätigen jederzeit, dass es sich bei den ordentlich geschichteten Sandsteinplatten und -blöcken um Mauerwerk in Trockenbauweise handelt.

Aber das alles ignorieren die Archäologen im Amt – und wir können nur ahnen warum. Sie haben es nicht einmal nötig, die neuen Funde anzuschauen und zu kommentieren.

Die Erkenntnis, dass unsere Pyramiden offensichtlich unter dem Schlamm der Sintflut begraben liegen, aber auch die lapidare Erkenntnis, dass die Monumente in Steinbrüchen in der Bauweise megalithischer Cairns entstanden, die man bis 3800 v. Chr, datiert, führten von vornherein zu weitreichenden chronologischen Fragestellungen. 3800 v. Chr. gab es nach offizieller Lehrmeinung noch kein Eisen. Schaut man jedoch die Felswände an, welche die Monumente hierzulande umgeben, so erkennt man eindeutig, dass hier mit Eisenmeißeln Kerben dicht an dicht eingehauen wurden, dieselben Spuren, die man in Pyramidensteinbrüchen Ägyptens findet. Auch dort haben wir es mit enorm großen gemauerten „Abraumhalden“ zu tun, die noch kein Archäologe untersucht hat, z. B. in Gebel El-Silsila.

Es ist also eindeutig, dass derart bearbeitete Felswände, und vor allem die Bauwerke inmitten, nur in der entwickelten Eisenzeit entstanden sein können. Eisenwerkzeuge müssen massenhaft in Gebrauch gewesen sein. Es eröffnet sich also eine chronologische Lücke von bis zu mehreren Jahrtausenden. Die aber in unserem Fall sogar auf konventionelle Weise zu schließen ist, denn es fanden sich mittlerweile Cairns in Ostfrankreich im Gebiet um Saint Soline, die man in den Zeitraum von 1800 bis 500 v. Chr., also tatsächlich in die Eisenzeit der Kelten, datiert.

Kelten sind also nun auch offiziell Erbauer von Cairns, was ich schon immer behauptet habe, aber von den Archäologen als Spinnerei abgetan wurde.

Ein hier im Kommentarteil schreibender Archäologe oder in sonst einer Weise mit dem Metier Beschäftigter, der nur dem Herausgeber bekannt ist, fand es lustig, dass wir uns mit Chronologiekritik beschäftigen. Er findet es müßig zu fragen, warum. Die hier geschilderten chronologischen Widersprüche haben mich tatsächlich schon früh dazu bewogen, die eigentlichen Grundlagen unserer Chronologie und unseres Kalenders auf den Prüfstand zu stellen. Die Werke von Heribert Illig, Gunnar Heinsohn, Uwe Topper und Emauel Velikovsky, vor allem aber der „Karlsruher Geschichtssalon“ des estischen Atomwissenschaftlers Eugen Gabowitsch brachten unendlich viele Denkanstöße in diese Richtung.

Illig erkannte schon in seinem Werk „Wann lebten die Pharaonen“, dass die Bibel der eigentliche Grund für all die Irrtümer ist, die - man glaubt es kaum - recht früh in der Wissenschaftsgeschichte auch der Maßstab für die Epochen der Archäologie wurde. Die wenigsten Wissenschaftler, Archäologen, Historiker und auch Geologen, wissen, dass ihre Lehrgebäude auf den fragwürdigen Grundlagen unwissenschaftlichen Glaubens und christlicher Dogmatik errichtet wurden. Während diese immerzu fragwürdige C-14-Datierungen kaschieren oder einfach unter den Tisch fallen lassen, wenn sie nicht mit der offiziellen Chronologie in Übereinstimmung zu bringen sind, befasst sich ein kleiner Kreis von Privatgelehrten schon seit Jahren mit der Rekonstruktion der wahren Geschichte, die um Jahrtausende kürzer ist, als die jetzt gültige.

Es ist sicher von einer gewissen Dümmlichkeit geprägt, alles was man nicht kennt und mit dem man sich noch in keiner Weise hinreichend beschäftigt hat, von vornherein als Unsinn abzutun. Diese Fehler habe ich bei manch unkonventionellen Themen anfangs sicher auch gemacht – und bereut. Denken ist nun mal eine Vorgehensweise, die einem zu mehr als überraschenden Erkenntnissen führen kann.

In meinem Buch „Die Entdeckung deutscher Pyramiden“ (unter walha1a [at] aol [dot] de zu bestellen) wies ich auf den Fund eines alten Ars-Mundi-Kalenders in Kürnbach hin, der noch das Jahr 3496 zählte. Nicht weit entfernt vom Tor der alten Stadtmauer aber zeigt der Gründungsstein der gotischen Dorfkirche das Datum 1499 in derselben altdeutschen Schreibweise. Hier hat also offensichtlich eine Kalenderumstellung stattgefunden. Weiter Ausführungen dazu auch bei www.sinossevis.de unter http://www.sinossevis.de/upload1/_Causa_Terra___Kalenderfalschung_warum.pdf.

Die Geschichtsschreibung der Juden in der Thora und damit das Alte Testament endet aber schon um 3337 Jahre nach Erschaffung der Welt (424 v. Chr.), was demnach dem Jahr 1337Anno Domini entsprechen würde. Wenn aber unser christlicher Kalender offensichtlich aus einem jüdischen hervorging, heißt das, hier wurden weit mehr als tausend Jahre in die Weltgeschichte hinein gefälscht. Faktisch handelt es sich um 1771 Jahre, die Differenz aus 424 v. Chr. und 1337 n. Chr. Das aber entspricht relativ genau dem sogenannten „big shift“, der großen Zeitverschiebung von 1778 Jahren, die der Moskauer Wissenschaftler und Chronologie-Analyst Anatolij Fomenko aufgrund statistischer Analysen als größten Zeitsprung in der gefälschten Epochenfolge berechnete. Crux seiner auf mehrere Bände ausgelegten Ausarbeitungen ("Fiction or Science?" Band 1 - 4) ist die simple Tatsache, dass die Regierungszeiten der Herrscher einer Epoche sich immerfort wiederholen in anderen, so dass man quasi Fieberkurven erstellen kann, die sich spiegelbildlich sehr ähneln.

Fomenko Grafik

Die Könige von Judäa 928 - 587 v. Chr. / Die Regenten Ostroms 306 - 700 n. Chr.

Fomenko kann keinen Grund nennen, warum es ausgerechnet diese seltsame Anzahl von 1778 Jahren ist. Der Grund kann nur diese in Süddeutschland noch immer zahlreich nachweisbare Kalenderumstellung gewesen sein (siehe o. g. Artikel). Das ist natürlich ein gewaltiger Kulturschock, den es erst einmal zu verdauen gilt.

Anders als hierzulande, wird in Russland Chronologie-Kritik und Chronologie-Rekonstruktion als anerkannte Wissenschaft betrieben. An der Moskauer Lomonossow-Universität gibt es ein eigenes Institut, das mit Einsatz von Computern die ganze Literatur der Weltgeschichte auf Datenmaterial statistisch untersuchte und dabei auf Duplikationen und Multiplikationen von Epochen stieß, die nur eine einzige Matrix zur Grundlage hatten, d. h. mehr als eine historisch nachweisbare Epoche, die Zeit des Habsburger Reichs von etwa 1270 bis zum Dreißigjährigen Krieg, gab es nicht. Alle anderen, die römischen, byzantinischen, mittelalterlichen, sogar die biblischen sind auf Grundlage dieser Matrix entstanden, also glatte Fälschungen.

Fomenkos Analysen sind eine Sache, die andere ist seine Rekonstruktion der Weltgeschichte, der wir beileibe nicht in allem folgen können. Er sieht zu Recht eine viel größere Bedeutung der slawischen Völker, die vor allem in Zentraluropa eine unbekannt große Rolle gespielt haben müssen, aber daraus ein Großreich zu konstruieren, das von Mosaku aus ganze Europa regierte und von neuzeitlichen Historikern verschwiegen wurde, dürfte viele abhalten sich mit seinen mathamatisch korrekten Analysen zu beschäftigen. Die Zeit der Völkerwanderungen bietet tatsächlich noch sehr viel Forschungsbedarf.  

Die Forschungsergebnisses des Bruchsalers Volker Dübbers über den gemeinsamen Ursprung des antiken Julianischen als auch des mittelalterlichen Gregorianischen Kalenders, die immerhin chronologisch mehr als 1600 Jahre auseinander liegen, beweisen, dass hier eine groß angelegte Fälschungsaktion bzw. eine insgesamt ahistorische Kalender- und Weltgeschichtskonstruktion stattfand, die mit den tatsächlichen historischen Ereignisse absolut nichts zu tun hat und in die auch die Judenheit involviert war, denn der jetzt gültige jüdische Kalender schreibt ja bekanntlich aktuell das Jahr 5772 (2011). Und diese Fälschung kann nur im Zeitraum zwischen etwa 1500, der nachweisbaren Kalenderumstellung, und der Gregorianischen Kalenderreform im Jahr 1589 geschehen sein. Die zahlreichen Ausarbeitungen des Privat-Computisten Dübbers auf www.sinossevis.de (http://www.sinossevis.de/upload1/_CR00___Einfuhrung_V_Dubbers.pdf ) beweisen das. Wir sind jedoch sicher, dass auch diese Forschungsergebnisse, je geringer die cerebrale Aktivität, auf desto größere Heiterkeit stoßen werden.

Um 3337 Ars Mundi, etwa 424 v. Chr., endet die jüdische Thora, und die Bibelwissenschaftler fragen sich, warum. Als die Judenheit aus dem babylonischen Exil befreit und ihren Tempel wieder aufgebaut hatte, fand sie es auf einmal nicht mehr für nötig, ihren wertvollsten Beitrag zur Menschheitsgeschichte, ihr fundamentales Geschichtswerk weiterzuführen. Die Vertreibung in die Diaspora kann eigentlich nur dieser Grund gewesen sein. Doch die wird sehr viel später, nach der Kreuzigung Christi, um etwa 70 n. Chr. datiert.

Wenn das Ende des Alten Testaments um 3337 v. Chr. endet, diese Zahl aber ursprünglich dem Datum 1337 n. Chr. entsprach, dann muss das komplette Neue Testament ursprünglich ein Teil des Alten Testaments gewesen sein, das man herausnahm und zeitlich danach einordnete. Die Ereignisse des Neuen Testaments müssen zeitlich parallel zur Babylonischen Gefangenschaft stattgefunden haben. Und das beinhaltet eine gewisse Logik, denn mit Jerusalem, dem Wirkort Christi, und Babylon, dem Entstehungsort des Talmud, dem grundlegenden Werk der Judenheit, zeichnet sich die Spaltung der zwei wichtigsten monotheistischen Weltreligionen ab. Während die jüdische Elite in Gefangenschaft interniert war, lebte das Volk in Jerusalem unter der Besatzungsmacht und schloss sich ihrem messianischen Befreier Jesus Christus an. Das heißt aber auch, dass Christus ein Zeitgenosse Hesekiels gewesen oder vielleicht sogar mit ihm identisch sein muss, die Juden also Christus ursprünglich als ihren Propheten anerkannt hatten. Bibelforscher wundern sich, dass Hesekiel ebenfalls gegen eine ausländische Besatzungsmacht agierte und schon vieles gesagt hat, was Jesus erst sehr viel später verkündete. Auch die Flucht dieses Propheten in die Wüste und die Sammlung von Gefolgsleuten ähnelt frappant der des Heilands. Während Hesekiel in der Ich-Form erzählt, wird über Jesus von Mitstreitern berichtet.

Wir erfahren dadurch, dass die Bibel schlechterdings ein chronologisch verlässliches Geschichtswerk ist und auch nicht sein kann. Wenn es um die Vorgeschichte geht, müssen wir ebensolche Missverständnisse und Irrtümer voraussetzen. Deshalb können wir annehmen, dass auch die Sintflut völlig falsch datiert ist.

Alles, was wir dazu beitragen können, ergibt einen völlig anderen zeitlichen Zusammenhang. Eigentlich ermitteln wir nur einen einzigen plausiblen Zeitpunkt, an dem diese Menschheitskatastrophe stattgefunden haben kann, und der ist sehr spät, nämlich am Ende der Antike. Hier stoßen wir auf eine umfassende Kontinent-übergreifende Zerstörung, die auch hinreichend durch schriftliche Zeugnisse, durch Ausgrabungen und geologische Befunde umfassend dokumentiert ist. Faktisch hat keine einzige sogenannte „römische“ Stadt, keine einzige römische Villa, die in Wirklichkeit alle griechische Bauwerke sind, heil das Mittelalter erreicht. Gewaltige Fluten und Erdbeben machten sie allesamt dem Garaus. Wenn bei Trier zahlreiche antike Tempelfundamente unter mehr als 5 Meter Lehmablagerung freigelegt wurden, kann man das Ausmaß der Schlammflut erahnen. Doch auch die 4 Meter Lehm, unter der die antike Straßenstation bei Flehingen anlässlich des Baus der Kläranlage jüngst gefunden wurde, sprechen für sich.

Die meisten Stadtanlagen wurden quasi vom Erdboden hinweg gefegt. Lediglich ihre Hausgrundrisse und Keller sind heute noch sichtbar. Erstaunlich ist, wie dennoch mit viel Phantasie z. T. die oberirdisch gar nicht nachweisbaren Bauwerke in der Zeit der beginnenden Archäologie im 19. Jahrhundert rekonstruiert wurden. Man nahm sich italienische Vorbilder und baute Ziegel- und Steinhäuser in diesem Stil, einfach deshalb, weil oberirdisch gar nichts mehr, absolut nichts mehr vorhanden war, das als Anhaltspunkt für eine wahre Rekonstruktion hätte dienen können. In Kempten fand man zwar die Fundamente von 70 Tempeln und Heiligtümern, aber sonst fast keine einzige Mauer.

Ich kann mich an die Ausgrabung der römischen Villa in meinem Heimatort Wössingen erinnern, die ich als Zwölfjähriger erlebte. Außer dem Keller war so gut wie nichts mehr vorhanden, nicht einmal genügend Ziegel, die eine Rekonstruktion des aufgebauten Hauses erlaubt hätten. Dafür lag alles unter einer mehr als zwei Meter hohen Lehmschicht, die die gesamte Villa bis dahin komplett verborgen hatte. Neueste Funde, z. B. die Ausgrabung am Vicus von Güglingen, belegen sogar, dass schon damals hier Fachwerkhäuser standen. Der völlig zerstörte Vicus von Güglingen aber zeigt genau dieselbe elementare Zerstörungskraft, die eine gigantische Flut bewirkt, ein Super-Tsunami, der hier die kleine Zaber zu einem gewaltigen Strom aufstaute und alles mit sich riss.

Wie ist es nun möglich, dass das Ende der Eiszeit, das Osmanagich an seinen bosnischen Pyramiden feststellt, mit der sehr viel später stattgefundenen Sintflut zusammenfällt?

Das Ehepaar Tollmann schrieb mit „Die Sintflut gab es doch“ ein fachlich gut fundiertes Sachbuch zu diesem Thema. Demnach hat im 9. oder 8. Jahrtausend v. Chr. der Einschlag vieler Kometen zu einer Sintflut geführt. Dieses Ereignis sei mit dem von Platon im „Timaios“ geschilderten Untergang von Atlantis identisch: Erst gab es eine große Hitzekatastrophe, die nur die Menschen an Flüssen und am Meer überleben ließ, während in der darauf folgende Sintflut dann lediglich die Menschen in den Bergen Rettung fanden.

Auch P. Koch hat in seinem Werk „Der Sintflut-Impakt“ Erstaunliches berichtet. Hier hatte ein Autor zum ersten Mal Zugang zu einem reichen Schatz an volkstümlichen Überlieferungen und Sagen, die der westeuropäischen Literatur bis dahin völlig unbekannt waren. Die Sintflut-Legenden Osteuropas und Asiens, die von der russischen Akademie zusammen getragen wurden und die uns Koch, der des Russischen mächtig ist, vorstellt, schildern den großen Weltenbrand und die darauf folgende Sintflut meist als eine einzige große Weltkatastrophe.

Die Logik verbietet es auch grundsätzlich, dies anders zu sehen. Ein Impaktor verursacht beim Eintritt in die Erdatmosphäre eine gewaltige Reibungshitze. Diese Hitze war durchaus in der Lage, die Eiskappen der Pole zu schmelzen. Amerikanische Geologen, wie etwa der Planetar-Geologe Peter Schulz von der Brown-University in Providence, sehen übrigens seit neuestem einen solchen Kometeneinschlag als Grund für das rasche Abschmelzen der Gletscher am Ende der Eiszeit. Die „schwarze Matte“, eine geologische Schicht, bestehend aus Kohlenstoff und Nanodiamanten sowie Fullerenen mit außerirdischem Helium, beweist den gigantischen Flächenbrand, der zum letzten großen Artensterben insbesondere der Mammuts führte.

Dies eingedenk kommt man auch zu einer völligen Neubewertung der Eiszeit und ihrer angeblichen Nachweisbarkeit. Als wichtigstes Indiz werden die Endmoränen genommen. Sie sollen die außergewöhnlich große Ausbreitung der Kontinentalgletscher dokumentieren. Nur, das hat Dr. Horst Friedrich in seinem Meisterwerk „Jahrhundert-Irrtum Eiszeit“ sehr präzise analysiert, Endmoränen können ebenso das Geschiebegeröll einer großen Flut sein. Denn es gibt diese Endmoränen auch in Gegenden, wo es nie Gletscher gab, z. B. in Arizona oder Griechenland.

Weltenbrand und daraus entstehende Sintflut folgen also unmittelbar und kausal aufeinander. Diese Ereignisse voneinander zu trennen ist folglich wissenschaftlicher Unfug. Stimmt aber auch Tollmanns Datierung? Keineswegs. Man muss nach den Grundlagen dieser Datierungen schauen. Und da ist man immer wieder verblüfft, wie gutgläubig Autoren den Angaben griechischer Philosophen und Autoren gegenüber sind. Wenn Platon den Untergang Atlantis in die Zeit 12.000 Jahre vor seiner Zeit setzt, dann nehmen viele das Ernst. Da solch ein Datum dann aber wiederum mit anderen Faktoren nicht zusammenpasst, wird halt eben herum geschoben, bis irgendein Datum herauskommt, das zwar dem Originalzitat nicht mehr entspricht, aber immer noch ein gewaltig hohes Alter hat (siehe Tollmann).

Es ist schon verblüffend, mit welcher Ahnungslosigkeit die Atlantisautoren zu Werke gehen. Man stelle sich vor, da geht eine voll entwickelte Hochkultur zugrunde, die es schon vor 12.000 Jahren gegeben haben soll. Die Archäologie kennt für diese Zeit nur die Hinterlassenschaften der Altsteinzeitler, Speerspitzen aus Stein, Faustkeile, etc. Keine Spur von Hochkultur. Auch um 9000 oder 8000 v. Chr. sieht es nicht viel anders aus.

Jürgen Spanuth hat dagegen einen viel realistischeren Ansatz. Er fasst die 12.000 Jahre als Mondjahre auf und reduziert damit den Zeitraum auf lediglich 1000 Jahre vor Platon. Er kommt damit in den Zeitraum um 1200 v. Chr. als die Seevölker Ägypten angriffen. Spanuth eruiert, dass diese Seevölker die Überlebenden von Atlantis sind. Dieser Ansatz hat die größte Logik überhaupt.

Leider aber ist Platon eine historisch fragwürdige Person. Anatolij Fomenko sieht ihn als ein alter ego des mittelalterlichen Philosophen Pletho, als eine literarische Erfindung dieses Autors, womit auch der Zeitraum um 1200 v. Chr. fragwürdig wird.

Martin Freksa datiert in seinem Buch „Genesis Europas“ die Sintflut auf 3000 v. Chr. Sein Motiv ist offenbar die geheimnisvolle Megalithkultur. Hier haben wir die unübersehbaren Zeugnisse unserer eigenen Hochkultur. Wer behauptet, diese Monumente, die Steinkreise von Avebury und Stonehenge, Hünengräber, Cairns und Stufenpyramiden, wären ohne Verwendung von Eisen machbar gewesen, der sollte mal selbst die Obsidianwerkzeuge der Altsteinzeit zur Hand nehmen und damit versuchen, die Quader von Stonehenge herzustellen.

Feksa nimmt also an, dass damals harte Metalle zur Steinbearbeitung durchaus bekannt waren. Die Sintflut beendete angeblich diese Hochkultur. Doch auch mit dem Datum 3000 v. Chr. kommt er gehörig mit den offiziellen Datierungen ins Gehege, denn die Archäologie sieht ein Ende der Megalithkulturen erst um 1800 v. Chr. damals entstanden keine Hünengräber aus großen Hinkelsteinen mehr, jetzt in der entwickelten Bronzezeit wurden Erdgrabhügel gebaut. Wieso eigentlich? Zu dem Zeitpunkt, als erstmals einigermaßen gebrauchsfähiges Metall zur Steinbearbeitung zur Verfügung steht, fällt man auf Erdarchitekturen zurück. Völlig unlogisch. Das lässt sich auch mit einer angeblichen Neuentdeckung des Metalls nicht erklären.

Doch diese Unlogik ist ein elementarer Zug der Prähistorie. Wir stehen vor den Zeugnissen einer völlig falsch rekonstruierten Vorgeschichte und eines Zeitschemas, das den Namen nicht verdient. Denn es ist völlig haltlos zu behaupten, die Megalith-Architekturen würden 1800 v. Chr. enden. Tatsächlich wurden steinerne Stufenpyramiden, die sog. Cairns, von 3800 v. Chr. bis in die Eisenzeit 500 v. Chr. gebaut. Als Entdecker von megalithischen Cairns in Süddeutschland, habe ich mich intensiv mit dieser Materie auseinander gesetzt und kann daher die architektonische Entwicklung beurteilen (Die Entdeckung deutscher Pyramiden, Cernunnos Verlag, 2003). Diese Grabhäuser mit Ganggräbern entsprechen in ihrer Konstruktion in großen Zügen den aus Steinen gebauten Grabhäusern der etruskischen Eisenzeit, die in ähnlicher Form bis in die Spätantike und das frühe Mittelalter gebaut wurden. Diese Gänge und Kammern besitzen Wände aus Trockenmauern und Decken aus schweren Felsplatten und werden auch als Dolmen bezeichnet.

In Italien ist die Megalithkultur wenig ausgeprägt. Alle vergleichbaren Megalith-Architekturen werden dort automatisch in die Eisenzeit datiert, wo sie auch hingehören. Dass der Bau süddeutscher Megalith-Cairns in der Eisenzeit stattfand ist am besten anhand der Meißelkerben an den umgebenden Felswänden zu erkennen. Nur Meißel aus Eisen sind imstande, solche Spuren zu hinterlassen.

Das ist der große Irrtum der akademischen Vorgeschichtsrekonstruktion: Die Megalithkulturen sind allesamt Erzeugnisse der entwickelten Eisenzeit. Und es gibt auch keinen Einschnitt, der diese Entwicklung unterbrochen hätte. Allerdings gibt es einen solchen erst gegen Ende der Bronzezeit (offiziell um ca. 1250 v. Chr.), am Beginn der sogenannten Unrnenfelder-Zeit, eine Zeit des Umbruchs und der Völkerwanderung, und auch am Ende der eisenzeitlichen Kulturen um 531 n. Chr., die aber zugleich das Ende der Antike ist. Womit wir wieder eine große Zeitverschiebung von 1781 Jahren haben.

Ich habe im Magazin 2000+ „Alte Kulturen 5/264“ den Artikel „Mumien der Sintflut“ veröffentlicht, der sich mit den Trockenmumien in europäischen Mooren beschäftigt. Dies sind die wahrhaften Zeugen des Weltenbrands und der Sintflut. Kein Mensch hat sich je darüber gewundert, dass Leichen im Moor lederartig konserviert worden sein sollen. Normalerweise zerfällt jeder Leichnam im Wasser in wenigen Monaten. Die offizielle „wissenschaftliche“ Theorie besagt, dass allein die in Mooren nachweisbare Gerbsäure diese Konservierung bewirkt hätte. Doch das wird durch die Analyse der Lederkonservierung widerlegt, denn Leder muss erst getrocknet werden, um es anschließend mittels der Säure haltbar zu machen. Anders funktioniert das Herstellungsverfahren nicht. Leichen, die ins Moorwasser getaucht wurden, hatten allerdings niemals die Chance, diese konservierende Trocknung zu durchlaufen.

Die Reibungshitze des Impaktors dagegen trocknete alles Organische, was nicht unmittelbar zu Asche verwandelt wurde, und zwar zu lederartigen Mumien, in Form der Moorleichen Norddeutschlands, Großbritanniens und Skandinaviens, aber auch im alpinen Raum, da auch hier die Gletscher schlagartig schmolzen, weshalb Ötzi der besterhaltenste und typischste Zeuge dieses Kataklysmus ist. Er ist ja keine typische Gletscherleiche, die Fettwachs aufweisen müsste, sondern eine Trockenmumie, die man am ehesten in der Sahara erwarten würde. Als es nach der Gluthitze erstmals wieder Niederschläge gab (90 Tage lang laut Sintflutbericht), im Hochgebirge der Schnee fiel, wurde der „Steinzeitmensch“ unter dem neu entstehenden Gletscher für lange Zeit begraben.

Ebenso von Eis begraben waren die Mammuts Sibiriens, bevor sie aus den tief gefrorenen Sümpfen gegraben werden konnten. Auch sie haben haargenau dieselbe konservierende Trocken-Frostung durchlaufen, mit der man heute Kaffee haltbar macht, aber eben auch organische Materie über dermaßen lange Zeit überdauern konnte. Wie bei den Moormumien erfuhren die Mammuts einen plötzlichen Temperatursturz um mehr als 100 Grad, von der Verdampfung bei 100 Grad Celsius bis zur Eisbildung bei unter 0 Grad.

Es ist entlarvend, dass die große Zahl der Moorleichen in die entwickelte nordische Eisenzeit von etwa 500 v. Chr. bis 500 n. Chr. datiert wird. Schon allein dieser Umstand gibt schwer zu denken. Wieso sollen nur in diesem schmalen Zeitkorridor Menschen vom Moor konserviert worden sein? Wenn es tatsächlich einen naturgesetzlichen Vorgang geben sollte, der Leichen im Moor mumifiziert, müssten die Funde über alle Zeiten des menschlichen Daseins reichen und Barockmenschen ebenso wie Neandertaler umfassen.

Die Moormumien sind die besten und glaubwürdigsten Zeugen für den gigantischen Kataklysmus, der einst die Erde traf und dessen exakten Zeitpunkt.

Deshalb muss es Mammuts noch am Ende der Antike und nordischen Eisenzeit in Sibirien gegeben haben. Das ist auch kein sonderlich ungewöhnlicher Gedanke. In Europa gab es diese Großsäuger zu dem Zeitpunkt offensichtlich schon lange nicht mehr. Alle bekannten Funde Westeuropas sind aus der Altsteinzeit. Von Trampeltieren ungestörte Landwirtschaft konnte in der Jungsteinzeit nur entstehen, da die Steinzeitjäger sie in Europa schon weitgehend ausgerottet hatten. In den weiten menschenleeren Tundren dagegen hatten sie eine viel größere Überlebenschance als im dicht bevölkerten Europa, weshalb riesige Herden von dem Impakt überrascht und in den Sümpfen konserviert wurden.

Im fernen Sibirien waren sie auch weit außerhalb des erreichbaren Wissens antiker Geographen. Niemand bekam mit, dass sie dort so lange existiert hatten. Lediglich Herodot berichtet von merkwürdigen Wesen weit oben im Norden, deren Beschreibung aber so unglaublich sind, dass sie kein reales Bild ergeben.

Tatsächlich stimmt die Datierung der Moormumien 500 n. Chr. sehr gut mit dem Ende der Antike zusammen, die auch zugleich das Ende des nordeuropäischen Megalithikums war. Denn zu diesem Zeitpunkt fielen alle (!) Städte des „Römischen“ Imperiums infolge schwerer Erdbeben in Trümmer und wurden vielfach unter gewaltigen Lehm (Schlamm)-Schichten bis zu 10 m tief begraben, dem Schlamm der Sintflut. Köln, die einstige Römerstadt, wurde komplett vom Wasser hinweg gespült, dass die neu siedelnden Franken nur noch in weiten Kurven um die Ruinenhügel fahren konnten. Dementsprechend stellen sich heute die einst kerzengeraden Straßen dar.

Viele, die sich mit den Fragen der Vor- und Frühgeschichte auseinander setzen, werden einwenden, dass diese völlige Neukalkulation mit den C14-Datierungen der modernen Wissenschaft in keinster Weise in Einklang zu bringen sind. Die gewaltigen Zeiträume, die diese bietet - immerhin 12.000 Jahre seit dem Ende der Eiszeit, die in Wirklichkeit das Ereignis der Sintflut darstellt, schrumpfen auf kaum 1000 Jahre zusammen - scheinen ja alle durch Artefakte belegt, deren organische Bestandteile, also Kohlenstoff, dank C14 datiert werden konnten.

Doch dass hier Fundamentales nicht stimmen kann, erweist schon die Situation megalithischer Steinkreise der Bretagne oder der Normandie, die heute zu Teilen im Meer stehen, also Opfer eines radikalen Anstiegs des Meeresspiegels wurden, der eigentlich nur durch das Abschmelzen der Eiszeitgletscher, bzw. der Einbringung ungeheurer Wassermassen durch Eiskometen, ausgelöst worden sein kann. Um insgesamt 60 Meter soll er seither gestiegen sein. Insofern hätte Freksa recht, wenn er die Sintflut ans Ende des Megalithikums setzt. Nur, eben auch antike Städte sind vom Meer verschlungen worden. Das aktuell im Bewusstsein haftende Beispiel ist Alexandria und der Tempel Cleopatras, heute tief im Mittelmeer liegend. Dazu gibt es weitere Beispiele aus dem antiken Kleinasien, Griechenland, der Levante, Spanien und Italien.

Man muss sich vor Augen halten, dass die C14-Methode auf Artefakte gründet, die schon vorher in viel zu langen Zeiträumen datiert wurden. Libby, der Erfinder dieser Technik, nahm zur Eichung seiner Methode ägyptische Grabbeigaben, die schon vorher nach der biblischen Chronologie (die ja ahistorisch ist) datiert worden waren. So kann also auch die Methode nur falsche Ergebnisse produzieren. So kann z. B. Semir Osmanagich, der Entdecker der bosnischen Pyramiden, eine C14-Datierung bekommen, die 10.200 Jahre v. Chr. lautet.

Dass das falsch datierte Ende der Eiszeit der grundlegende Lapsus in der Anwendung der C-14-Methode darstellt, illustriert auch der Wissenschaftsskandal des Prof. Protsch von Zieten von 2005. Der Leiter des Instituts für Anthropologie und Humangenetik für Biologen an der Frankfurter Universität datierte z. B. einen kaum mehr als 200 Jahre alten Schädel fälschlich als Neandertaler mit einem Alter von 31.200 Jahren. Das Nachrichtenmagazin Spiegel versuchte daraufhin den Eindruck zu vermitteln, dass Protsch seine in den USA gekauften C-14-Messinstrumente nie benutzt, sondern stets über den Daumen kalkuliert habe.

Das kann jedoch nicht stimmen, da die im Institut gesicherten Schädel Löcher zur Probenentnahme enthielten. Es kann nur an der amerikanischen Eichung der C-14-Methode liegen, die Protsch offenbar anwendete, da er ja diese Methode in den USA studiert hatte. Tatsächlich bieten die Kulturstufen der indianischen Urbevölkerung vor dem Eintreffen der ersten europäischen Siedler relativ wenig datierbares Material. Gleich nach dem Abschmelzen der Eiszeigletscher, das wie auch hier vor 12.000 Jahren stattgefunden haben soll, datiert man die altsteinzeitliche Clovis-Kultur. Danach gibt es keine erkennbare zivilisatorische Entwicklung bis um etwa 1500 Anno Domini. Gerade diese nicht vorhandene Entwicklung zeigt, dass hier Zeiträume künstlich aufgebläht wurden. Die gesamte Chronologie des amerikanischen Kontinents stellt sich als absurd weit aufgespreizt dar.

Eine getreuliche Übernahme dieser C-14-Eichungskurve konnte nur völlig falsche Ergebnisse auf dem europäischen Kontinent ergeben. Hier haben wir eine große Bandbreite falscher Ergebnisse, die von Institut zu Institut, von Eichungskurve zu Eichungskurve stark differieren können. Ein Test, der mit einer grönländischen Harpune aus Walfischknochen durchgeführt und verschiedenen Instituten zur Untersuchung eingereicht wurde, erbrachte Datierungen von 1300 Jahren bis zu 27.000.

Auf das Mittelalter spezialisierte Kurven lassen sich nicht mit postglazialen in Konvergenz bringen. Und der angebliche Beweis einer durchgehenden, aus Baumringsequenzen bestehenden Eichungskurve ist der größte Schwindel überhaupt, denn sie gaukelt eine Lückenlosigkeit vor, die überhaupt nicht vorhanden ist, denn die zahlreichen Lücken in der Baumring-Chronologie wurden mittels C-14-Datierung überbrückt. Es gab und gibt gar nicht soviel organisches Material (z. B. im Moor oder im Flussschlick gefundenen postglaziale Bäume), um eine solche lückenlose Baumringfolge herzustellen.

Osmanagich ließ sein organisches Material an einem polnischen Institut datieren. Man weiß, dass es historisch eine enge Beziehung zu russischen Instituten gibt, die große Erfahrung mit aufgefundenen Mammuts haben. Da aber aus Gründen, die sich logisch kaum mehr nachvollziehen lassen, das angebliche Ende der Eiszeit so weit zurück datiert wurde, sind auch die Mammuts Sibiriens so alt gemacht worden, obwohl sie aussehen, als seien sie erst gestern verendet. Ein an russischen Eichkurven orientiertes polnisches Institut kann folglich auch das passende Datum liefern.

Entlarvend dazu ist auch ein Kinofilm, der immer wieder im Fernsehen zu sehen ist, „Das Jesus-Video“. Der Film handelt von der fiktiven Wiederauffindung des Grabes Christi. In einer Filmsequenz, bei der es um die Datierung dieses Grabes geht, wird der Darsteller von einem Angehörigen des C-14-Instituts gefragt, welches Stichwort er seiner Materialprobe, einer Öllampe, geben wolle. Da ihm nichts Besseres als das Wort Massada einfällt, das Ereignis das zur Vertreibung des jüdischen Volkes aus Palästina um konventionell datiert 70 n. Chr. führte, bekommt er auch genau diese Datierung. Der Kunde ist also immer König in solch einem Institut und bekommt immer das gewünschte Resultat, so die Botschaft dieses diesbezüglich gar nicht so unrealistischen Films.

Man stelle sich das vor. In der Altsteinzeit, als nach heute gültiger Geschichtsschreibung die Menschen in der eiszeitlichen Tundra Europas Mammuts jagten, wären auf dem Balkan schon Pyramiden gebaut worden. Wie großzügig man hier mit Jahrtausenden jongliert, als wären es Jahrzehnte verwundert jeden rational denkenden Menschen. Wenn man bedenkt, welche Entwicklung der Mensch allein in hundert Jahren durchmacht, wie hätte er sich in diesen gigantischen Zeiträumen entwickeln müssen

Die Auseinandersetzung mit der gefälschten Chronologie ist also mehr als nötig, um die wahren Zusammenhänge und die eigentlichen Ursprünge unserer Zivilisation, die schon recht früh eine Hochkultur war, zu verstehen. Denn unsere Pyramiden wurden zum prominentesten Opfer dieser alles unter einem Schleier des Vergessens begrabenden Flut. Die Unbeweglichkeit der akademischen Wissenschaften gegenüber neuen Forschungsansätzen allerdings beweist, wie schwer es objektive Wissenschaft überhaupt hat.

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Kommentare

Fazit? Verwirrt!

Ein kürzerer Artikel, der sich weniger mit der Würdigung der Thesen in der Wissenschaft, sondern mit der strukturierten Darstellung derselben wäre bedeutend besser.

Welches Fazit zieht der Autor nun? Wann war was?

Sintflut

Super, dass Sie über diese Themen "Weltenbrand", "Sintflut", "Sand" und "Pyramiden" geschrieben haben. Die Geschichte der Erde und des Menschen ist eine ganz Andere, als diese, die uns erzählt wird. Der Weltenbrand ist eine Folge von einem Himmelskörper - Einschlag. Der Quarzsand ist ein Produkt aus der daraus folgenden Verbrennung der Luft. Danach kam die Sintflut, nicht nur wegen Tsunamis, sondern auch wegen des Dauerregens, denn die Atmosphäre war mit Wasserdampf gesättigt.
Das alles erklärt der Autor, Herr Peter Brüchmann, in einem Buch. Den Autor habe ich kontaktiert, weil ich zu ähnlichen Ansichten, wie er gelangen bin und ich mir einen Meinungsaustausch wünschte.

Herr Peter Brüchmann unterstützt seine (Hypo)These mit Hilfe seines Berufes. Er war Ingenieur bei der Lufthansa. So konnte er aus der Fliegersicht weltweit seine Ansichten bestätigen. Das alles erklärt der Autor sehr genau in seinem Buch "Mars und Erde, Katastrophenplaneten". Herr Brüchmann geht etwas weiter mit seinen Annahmen. Er behauptet, die Dinosaurier lebten bis vor DIESER Katastrophe (Himmelsörper- Einschlag) und die Gebirgsketten auf der ganzen Welt sind durch den Eintritt des Himmelskörpers in die Erde entstanden.
Ich gehe noch etwas weiter mit meinen eigenen Ansichten, da ich überzeugt bin, dass die Erdmasse, die aus Amerika, Afrika und Europa (!) bestand, durch diesen Einschlag auseinanderbracht und so die Kontinente, wie wir sie heute sehen, bildete.
Ich plane ein Buch, um das alles genauer zu erklären.
Schöne Grüße, Mari

A jetzt ja........

hätte ich zu Anfang noch kein Verständnis für die Ignoranz der Schulwissenschaftler und Archäologen im Amt gehabt, kann ich sie jetzt verstehen - zumindest ein wenig.........

Sintflut

Hans-Joachim Zillmer "Irrtümer der Erdgeschichte" schreibt ziemlich genau dasselbe wie Brüchmann. Auch er sieht diesen gigantische Kataklysmus, sucht aber noch nach dem exakten Zeitpunkt, den er jedoch in der geschichtlichen Zeit des Menschen sieht und als Sintflut bezeichnet. Auch er meint, dass damals erst die Saurier ausstarben und die Hochgebirge entstanden, weshalb die Antike und sogar das Mittelalter noch Drachentöter kennt. Saurierjäger.   

Irrtümer der Erdgeschichte

Herr Peter Brüchmann zitiert Herr Dr. Zillmer mehrmals in seinem Buch. Auch die anderen Bücher: "Darwins Irrtum", "Dinosaurier Handbuch", "Columbus war der Letzte" und "Die Evolutionslüge".

Man kann sich auf stratigrafische Untersuchungen bei der Bestimmung von Arten nicht verlassen, denn bei dieser globalen Katastrophe, viele Erdschichten durcheinander gebracht wurden, so dass heute viele ältere Erdschichten sich oben befinden und Neuere unten.

Nach Brüchmann soll diese Katastrophe die einzige Eiszeit verursacht haben. Das heißt vor ~10.000 Jahren. Die Atmosphäre soll nicht nur mit Wasserdampf gesättigt sein, sondern auch mit Staubpartikeln (Quarzsand, Erde, Mineralkristallen). Die Sonneneinstrahlungen konnten nicht durch. Es wurde ziemlilch kalt. Ich kann mir schon vorstellen, dass die unendliche Anzahl an feinen Sandkörnern praktisch die Kerne für Schneeflocken wurden.

Ich habe auch festgestellt, dass die Plattentektonik so, wie es erklärt wird, nicht hinhaut. Es ist ein infantile Vorstellung. Wenn ich mir die Zeichnungen über Subduktionzonen anschaue, schüttele ich erstaunt den Kopf. Der gleichen Meinung ist Herr Peter Brüchmann.

Bezüglich "Dinosaurier" gab es eine schöne Sendung über "Drachen". Wissenschaftlicher stellen sich dabei viele Fragen über die "legendären" Drachen, und sie hätten viele plausiblen Antworten, wenn sie akzeptieren würden, dass die Dinos bis zur Katastrophe existierten, denn ihre "frische" Knochen und ihre "frische" DNA es bestätigen.

Hier ist derbLink für das Video über die "Drachen": http://www.youtube.com/watch?v=lIwVW_kuQcQ&list=FLd11G0AJTqQVBasWf3aeCnQ...

weiterführende Informationen?

Falls sich noch jemand -wie ich- fragt, worum es hier überhaupt geht, über die Suche findet man den folgenden Artikel (vielleicht kann ihn der Autor oder ein Administrator ja auch im Haupttext verlinken, als Service für Leser, die die Hintergründe noch nicht kennen):

http://www.bruchsal.org/story/abraumhalden-oder-stufenpyramiden

Topp wäre es natürlich, wenn der Autor noch Geokoordinaten hinzufügen könnte, damit man sich vor Ort ein Bild machen kann. Nach der Beschreibung auf http://www.megalith-pyramiden.de/AA-004-A-Stufen-Pyramide-Sternenfels-Zw... glaube ich, dass die Fundstelle etwa an folgendem Ort liegt, aber sicher bin ich mir nicht:

http://maps.google.de/maps?q=49.060932,+8.841419&num=1&t=p&vpsrc=0&ie=UT...

Fundstelle

Schauen Sie mal hier:

Fundstelle

Von Oberderdingen kommend kurz vor Sternenfels links. Schwer zu finden.

Herzlichen Dank!

Vielleicht mache ich demnächst mal einen Spaziergang dort hin, vorausgesetzt, das Wetter bessert sich wieder...

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