Plastik-Embryos im Briefkasten zur Aufklärung von Mann und Frau

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Donnerstag, 19. August 2010 - 14:46

Embryo

 

Die Saarbrücker Zeitung berichtet unter der Schlagzeile Plastik-Embryos im Briefkasten über die Aktion eines gemeinnützigen Vereins, der nach eigenen Angaben 63.000 Euro investiert hat, um die saarländischen Frauen mittels Postwurfsendungen an alle Haushaltungen vor Abtreibungen zu warnen. Auf der Homepage des Vereins wird diese Aktion als "Embryonenoffensive" angekündigt.

Den Nachrichtenwert für bruchsal.org erhält diese Aktion dadurch, dass der Sitz des die Aktion durchführenden Vereines Durchblick e.V. sich in Östringen befindet und früher seinen Sitz in Bruchsal hatte. Vereinsvorsitzender ist Thomas Schührer aus Bruchsal-Helmsheim.

Diese Aktion findet im Saarland keinen positiven Anklang. Die Saarbrücker Zeitung schreibt von vielen Rückmeldungen und den  Ärger über Plastik-Embryos im Briefkasten, wobei die Kritik an der Aktion im Wesentlichen von Frauen geäußert wird:

"Ich halte diese Aktion für eine Unverschämtheit". "Ich habe heute Morgen einen dieser Plastikembryos im Briefkasten gehabt. Mir schlägt das Herz bis zum Hals, vor Wut! Ich finde es bodenlos, was sich diese selbsternannten Lebensschützer herausnehmen."

Positive Stimmen gibt es jedoch auch: "Die Aktion will Frauen weder "an den Pranger stellen" noch "kriminalisieren", sondern vielmehr aufklären!"

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Durchblick verschickt 300.000 Plastik-Embryonen

Mittlerweile hat auch die Bruchsaler Rundschau das Thema aufgegriffen:

Plastik-Embryonen

 

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