"Mein Leben können sie mir nehmen, aber meine Würde nicht"

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Zwei Reden, gehalten anlässlich der Feierlichkeiten zur Enthüllung der Gedenktafel zur Erinnerung an Ludwig Marum
Donnerstag, 20. November 2014 - 9:40

Am Samstag, den 8. November 2014, wurde in Bruchsal eine Gedenktafel für den früheren Bruchsaler Mitbürger Ludwig Marum enthüllt. Ludwig Marum, geboren am 5. November 1882 in Frankenthal, wuchs in Bruchsal auf und wohnte zunächst in der Kaiserstraße 29, später in der Bismarckstraße 2. Er besuchte das Bruchsaler Humanistische Gymnasium und war als Referendar am hiesigen Amtsgericht beschäftigt. 1904 trat er in den Ortsverein der Bruchsaler SPD ein.

Anlässlich der Enthüllung dieser Gedenktafel für Ludwig Marum waren drei Angehörige der Marum-Familie nach Bruchsal gereist. Aus Simsbury im US-amerikanischen Bundesstaat Connecticut reiste Ludwig Marums Enkeltochter Dominique Avery an. Ihre Mutter Elisabeth war die älteste Tochter von Ludwig Marum und dessen Ehefrau Johanna, geb. Benedick. Aus Berlin reiste Andrée Fischer-Marum an, die Enkeltochter von Hans Marum, dem Sohn von Ludwig Marum.

Der Enkelsohn von Ludwig Marum, Pierre (Eli), in Israel lebender Sohn von Ludwig Marums zweiter Tochter Brigitte, konnte an der Veranstaltung leider nicht teilnehmen. Die Eltern von Pierre (Eli) wurden kurz nach dessen Geburt ermordet. Seine Mutter Brigitte wurde 1943 ins KZ Sobibor deportiert und dort ermordet, sein Vater Peter Hollaender wurde im KZ Sachsenhausen ermordet.

Als weiterer Angehöriger der Marum-Familie nahm als Gast der Stadt Bruchsal an den Feierlichkeiten der in Stuttgart wohnhafte Urenkel von Ludwig Marum, Alexander Marum, teil.

Anlässlich der Feierstunde im Bruchsaler Rathaus betonte Oberbürgermeisterin Petzold-Schick nachdrücklich die aufrechte Haltung von Ludwig Marum, die beispielgebend sein solle für uns alle. Der Vorsitzende Harald Denecken des Forum Ludwig Marum (1) unterstrich, dass das Wissen um das Streben Ludwig Marums nach individueller und politischer Freiheit gerade für junge Menschen wichtig sei.

Ludwig Marums Enkeltochter Dominique Avery sprach in ihrer Rede insbesondere ihren Dank an den Bruchsaler Kulturamtsleiter Thomas Adam sowie Bruchsals Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick aus. Diese hatten es ermöglicht, dass in Bruchsal jetzt auch mittels einer Gedenktafel an zentraler Stelle an Ludwig Marum gedacht wird.

Dankenswerterweise überließ Frau Avery ihr Redemanuskript bruchsal.org zur Veröffentlichung:

Rede von Dominique Avery am 8. November 2014 im Rathaussaal von Bruchsal

Rede Dominique Avery

Dominique Avery. Foto: privat

Meine Damen und Herren,

ich bin sehr froh, heute mit meinen Verwandten, Andrée Fischer-Marum und Alex Marum, in Bruchsal zu sein, um meinen Großvater Ludwig Marum zu ehren.

Es war Karlsruhe, wo mein Großvater seine Anwaltspraxis hatte und das er als badischer Land- tagsabgeordneter und als Reichstagsabgeordneter vertrat. Und in Karlsruhe hat man viel unternommen, um an ihn zu erinnern, wie viele von Ihnen wissen. Bücher wurden über ihn geschrieben und ein Theaterstück; eine Schule wurde nach ihm benannt, das Ludwig-Marum-Gymnasium in Pfinztal-Berghausen. Man hat ihm auf dem Karlsruher Hauptfriedhof ein Ehrengrab gegeben und jedes Jahr werden in seinem Namen zwei Preise vergeben: der Ludwig-Marum-Preis der Karlsruher SPD und der Preis der Ludwig-Marum-Stiftung in Pfinztal.

Das alles ist natürlich nicht von selbst gekommen. Das erste, was Karlsruhe tat, war, eine Straße nach ihm zu benennen. Aber das war 1946. Und dann gab es mehr als dreißig Jahre lang nichts mehr.

Marum war mehr oder weniger vergessen, bis meine Mutter, Elizabeth Marum-Lunau, im Ruhestand war und zum 50. Jahrestag ihres Abiturs aus New York nach Karlsruhe kam. Damals erschien ein Zeitungsartikel über ihren Besuch mit vielen Einzelheiten über ihren Vater. Und bald danach fingen die Dinge an, sich zu entwickeln.

Es gab viele Gründe für die lange Verzögerung. Zwar fielen ihre regelmäßigen Besuche mit einem neuen Interesse in Deutschland an der Nazi-Zeit zusammen, aber ich denke, der Hauptgrund an dem geringen Interesse an Marum war, dass es in Karlsruhe, bis zum Besuch meiner Mutter, keine persönlichen Verbindungen zu Ludwig Marum mehr gegeben hatte.

Hier in Bruchsal, wohin Marum im Alter von sieben Jahren gezogen war, wo er aufwuchs und wo er das Gymnasium besuchte, benannte man einen Weg nach ihm. Und 1984 war meine Mutter hier am Schönborn-Gymnasium zu einer Gedenkfeier, bei der eine Tafel enthüllt wurde für die Lehrer und Schüler, die in den beiden Weltkriegen gestorben waren, und für die Verfolgten des Naziregimes. Aber sonst gab es in Bruchsal nichts.

Bis eine persönliche Verbindung zu Marum entstand. Diese Verbindung kam genau gestern [7. November 2013] vor einem Jahr zustande. Ich war mit meiner Kusine Andrée und einigen Freunden nach Bruchsal gekommen, um, bei einem Treffen des SPD-Stadtverbandes Bruchsal, einen Vortrag von Monika Pohl über ihr neues Buch über Ludwig Marum zu hören.

Vor dieser Veranstaltung kam ich ins Gespräch mit einem Mann, der neben mir saß. Ich erzählte ihm, dass ich Ludwig Marums Enkelin bin. Und nachdem er erfahren hatte, dass ich aus den USA kam, sagte er mir, dass er neulich von einer Reise dorthin zurückgekommen sei. Als ich ihn fragte, wo er gewesen sei, sagte er: „Connecticut“. Nun ist das genau der Staat, in dem ich wohne und ich fragte: „Wo in Connecticut?“ Und er sagte: „Simsbury“. Ich war baff. Da wohne ich nämlich! Und Simsbury ist ein kleines Städtchen, das nicht sehr bekannt ist!

Dieser Mann war Rolf Schmitt – er und ich hatten eine persönliche Verbindung hergestellt. Als ich in die USA zurückgekehrt war, schickte er mir eine E-Mail und fragte, ob ich daran interessiert sei, ein Interview mit ihm zu machen für den „Kurier“. Ich sagte zu und das Interview wurde im Januar veröffentlicht. (2) Er schrieb auch von Monika Pohls neuem Buch über Ludwig Marum und fügte ihre Rede vom November 2013 bei. (3) (4) Das machte viele Menschen auf Ludwig Marum aufmerksam. Im Frühjahr 2014 fand auch eine Ausstellung des Forum Ludwig Marum Karlsruhe hier im Rathaus statt. Und das alles führte zu der Entscheidung, Ludwig Marum heute hier zu ehren.

Also, vielen Dank an Monika Pohl, die ursprünglich durch ihre Freundschaft mit meiner Mutter dazu inspiriert wurde, über Ludwig Marum zu schreiben. Dank an Dich, Rolf (Schmitt) für alles, was Du getan hast.

Vielen Dank an Thomas Adam für all Ihre Arbeit und schließlich (last but not least) Dank an Sie, Frau Oberbürgermeisterin Petzold-Schick, und ich sage dies im Auftrag der Familie. Danke für die Ehrung, die unserem Großvater Ludwig Marum heute widerfährt.

 

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

Beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Bruchsal. V.l.n.r.: Alexander Marum, Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Andrée Fischer-Marum, Dominique Marum. Foto: privat


Anlässlich der Enthüllung der Ehrentafel für Ludwig Marum am Gebäude des heutigen Finanzamtes, hielt Andrée Fischer-Marum,die andere Enkeltochter von Ludwig Marum, eine Ansprache, die bruchsal.org hier ebenfalls im Wortlaut veröffentlicht.

 

Rede von Andrée Fischer-Marum am 8. November 2014 anlässlich der Enthüllung der Ehrentafel für Ludwig Marum in Bruchsal.

 

Werte Frau Oberbürgermeisterin Petzold-Schick, werte Anwesende!

Wir Nachkommen von Ludwig Marum, des heute hier Geehrten, freuen uns, dass Sie diese Ehrung für unseren Großvater ermöglicht haben und dass Sie mit uns hier zusammengekommen sind.

Bruchsal – dieser Ortsname zählte zum festen Bestandteil meiner Kindheit und Jugend. Wenn sich mein Vater und meine Großmutter über das vergangene Leben unterhielten, oder wenn meine Tante, bei uns zu Besuch weilend, dazukam, fiel gewiss der Name Bruchsal. War es im Zusammenhang mit der Kindheit und Jugend des geliebten Mannes und des Vaters oder war es im Zusammenhang mit dem Konzentrationslager? Ich weiß es nicht, aber Bruchsal gehört ebenso wie Albersweiler (5) und Karlsruhe zu einem Teil des vergangenen Lebens der Marum-Familie, der sich mir fest einprägte und zu meinem Leben gehörte, ohne je dort gewesen zu sein. Bruchsal – das war in meiner Kindheit und Jugend für mich ein Ortsname der Erinnerung. Er lag in weiter Ferne, ähnlich weit und kaum erreichbar wie etwa literarische Orte – und doch präsent.

Das hing zusammen mit der politischen Entscheidung, die meine Eltern (6) bereits in ihrer Jugend getroffen hatten, ebenso wie meine Großmutter Johanna (oder Ma, wie sie in der Familie genannt wurde) später, nach der Ermordung ihres Mannes Ludwig. Vor allem aber hing es zusammen mit der Entwicklung, die Deutschland genommen hatte, die zur Ermordung meines Großvaters führte, hier, ganz in der Nähe, in Kislau, und die seine Schwester Anna, genannt Tante Ännchen, und ihre Familie weiter weg führte, erst nach Holland und von dort aus in die Gaskammern von Auschwitz. Und diese Entwicklung betraf nicht nur die Familie, sondern führte zu einem Krieg, zu einem Weltkrieg, der auch nach Beendigung dieses Krieges die Welt und damit auch Deutschland prägte. Infolge dieses Krieges war die Welt geteilt, ebenso wie Deutschland und die Familie. So kam es, dass ich – aus Ost-Berlin kommend – erst 1990 Bruchsal kennen lernte. Und heute stehe ich hier vor dem Gymnasium, das mein Großvater besuchte.

Ludwig Marum ist seit dem Ende des zweiten Weltkrieges zu verschiedenen Zeiten und auf vielerlei Weise geehrt worden: Zuerst, 1946, wurde die Maxaustraße in Karlsruhe in Ludwig-Marum-Straße umbenannt. 1951 folgte dann in Berlin die Gedenkstätte der Sozialisten in Berlin-Friedrichsfelde, die Wiedererrichtung der von den Nationalsozialisten zerstörten Gedenkstätte - 1926 im Andenken an die Opfer der Novemberrevolution errichtet, u. a. für Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg (7). Das geschah unter maßgeblicher Beteiligung von Wilhelm Pieck, dem damaligen Vorsitzenden der SED. An der Ringmauer dieser Gedenkstätte ist der Name Ludwig Marum (wenn auch falsch geschrieben) eingemeißelt inmitten der Namen von 518 weiteren Vertretern der deutschen Arbeiterbewegung, davon unter der Rubrik „Von den Faschisten ermordet“ 405 Namen.

Die nächste Ehrung folgte 1984, anlässlich des 50. Jahrestages der Ermordung von Ludwig Marum. In Karlsruhe stiftete die Stadt Karlsruhe ein Ehrengrab für Ludwig Marum, und in Kislau, vor der Justizvollzugsanstalt, wurde eine Stele errichtet. Das Ehrengrab und die Stele wurden gestaltet von Gerhard Karl Huber. Und im folgenden Jahr gab sich ein neues Gymnasium in Berghausen den Namen Ludwig-Marum-Gymnasium. Diese Namensgebung war ein Vorschlag von Schülern dieses Gymnasium. Diese drei Ereignisse erfolgten in Anwesenheit der Tochter Ludwig Marums, Elisabeth Marum-Lunau.

Das Ludwig-Marum-Gymnasium ehrt auf vielfältige Weise seinen Namensgeber, z. B. mit einem Ludwig-Marum-Tag alle fünf Jahre, bei denen in vielfältiger Weise Projekte vorgestellt werden, in denen Schüler zeigen, wie sie die Ideale und die Lebenshaltung meines Großvaters für sich, in unserer heutigen Zeit umsetzen. In diesem Jahr haben Schüler zum ersten Mal eine Vollversammlung gestaltet, bei der sie mit eigenen Überlegungen verdeutlichten, warum sie Ludwig Marums gedenken.

Jetzt möchte ich von der chronologischen Aufzählung abgehen und nenne Ereignisse, Orte, Formen der Erinnerung an Ludwig Marum.

Gedenktafeln

Gedenktafeln vor dem Deutschen Reichstag. Foto: privat

Ein schlichtes Denkmal vor dem Reichstag, 1988 von Berliner Bürgern errichtet, erinnert Namen für Namen an die während der Nazizeit ermordeten Abgeordneten des Hohen Hauses: 42 Abgeordnete der KPD, 40 der SPD - einer von ihnen Ludwig Marum -, vier des katholischen Zentrums und jeweils ein bzw. zwei Abgeordnete der Bayrischen Volkspartei, der Deutschen Demokratischen Partei und des Zentrums. Und wenn wir schon beim Bundestag sind: Gehen wir die wenigen Schritte von diesem Denkmal zum Gebäude des Bundestagesmit dem ursprünglichen Bau des Reichstages, wo Ludwig Marum seine letzte Wirkungsstätte hatte. Seit Anfang 1992 erinnern drei großformatige Gedenkbücher und eine Kupfertafelan die in der Zeit der Gewaltherrschaft von 1933 bis 1945 ermordeten Mitglieder desReichstages der Weimarer Republik.

Außerdem wird in einem Gedenkraum an alle Abgeordneten erinnert, die seit 1918 dem Reichstag, seit 1949 dem Bundestag angehörten. Besonders hervorgehoben werden die in der Zeit zwischen 1933 und 1945 ermordeten Mitglieder des Reichstages - darunter auch Ludwig Marum.

Stolperstein Marum

Stolperstein für Ludwig Marum. Foto: privat

Eine weitere Form des Gedenkens sind Stolpersteine, die an umgebrachte jüdische Bürger erinnern, meistens vor dem Ort, wo sie wohnten. Für Ludwig Marum wurden drei Stolpersteine gelegt: 2006 vor der Karlsruher Wendtstraße 3, dem letzten Wohnort von Ludwig Marum, bevor er 1933 verhaftet und ins Gefängnis verbracht wurde. In Frankenthal, seinem Geburtsort, wurde ebenfalls ein Stolperstein für ihn verlegt. Vor dem Haupteingang des Ständehauses, dem langjährigen Ort seines hauptsächlichen politischen Wirkens, wurde 2013 für elf Abgeordnete des ehemaligen Badischen Landtags in Karlsruhe, unter ihnen LudwigMarum,S tolpersteine verlegt.

Und heute erleben wir eine weitere Würdigung meines Großvaters, hier, wo er und seine Schwester Anna, Tante Ännchen, ihre Kindheit undJ ugend verbrachten. Diese Stadt, Bruchsal, erinnert sich seiner, weil Ludwig Marum hier in der Nähe, in Kislau, vor 80 Jahren, hinterhältig ermordet wurde. Der Weg seiner Schwester zu ihrer Ermordung war weiter. Am 9. Oktober 1944 wurde Anna Pfeffer (7) aus Theresienstadt nach Auschwitz deportiert, wo sie zwei Tage später vergast wurde. Sie war 58 Jahre alt.

Ludwig Marum war ein Kämpfer für Demokratie, für soziale Gerechtigkeit, gegen Rassismus, und er war sehr tolerant und hat sich für Toleranz in der Gesellschaft eingesetzt. Dass wir das auch tun, dass sich viele Menschen in diesem Land für die Ziele Ludwig Marums einsetzen, dazu möge diese Tafel hier, in Bruchsal, der Stadt, in der er seine Jugend verbrachte, beitragen.

Es bereitet mir eine große Freude, dass die Stadt Bruchsal nun, 80 Jahre nach der Ermordung Ludwig Marums, eine deutlich sichtbare Erinnerung an unseren Großvater, den ehemaligen Bürger dieser Stadt anbringt. 

Mit diesem öffentlichen Gedenken sollte aufmerksam gemacht werden, weshalb an Ludwig Marum erinnert wird. Ermordet wurde er, weil er standhaft eintrat für einen gewaltfreien Verlauf der Revolution und als deren Ergebnis die Einführung der Republik, die Erklärung der Menschenrechte, die Verabschiedung einer demokratischen Verfassung, die Geltung eines allgemeinen Wahlrechts, das auch das Frauenwahlrecht einschloss. Dem Sozialdemokraten Marum war besonders daran gelegen, dass die Sozialpartnerschaft von Unternehmern und Gewerkschaften in der Tarifautonomie gewährleistet war und das Streikrecht sowie das Koalitionsrecht gesichert waren. Ihm galt die soziale Gerechtigkeit neben der Freiheit und Gleichheit als Leitwert des neuen republikanischen Staatswesens.

Ermordet wurde er als entschiedener Gegner des Nationalsozialismus. Er war als Landtagsabgeordneter gegen die Nationalsozialisten angetreten, er hatte Prozesse gegen ihre menschenverachtende Politik geführt, er war, kurz vor 1933, für den gemeinsamen Kampf der beiden großen Arbeiterparteien gegen den Faschismus eingetreten. Und er hatte sich auch nicht während seiner Haft, von den Nazis „Schutzhaft“ genannt, unterkriegen lassen. In kaum einem Gedenken an ihn fehlt der Satz: Mein Leben können sie mir nehmen, aber meine Würde nicht.


 

  1. Forum Ludwig Marum

  2. Würdiges Denkmal statt Stolperstein

  3. Verfolgungsschicksal eines Sozialdemokraten - Teil 1

  4. Verfolgungsschicksal eines Sozialdemokraten - Teil 2

  5. Albersweiler ist der Geburtsort von Johanna Marum, geb. Benedick, der Ehefrau von Ludwig Marum.

  6. Andrée Fischer-Marum ist die Tochter von Hans Marum und Sophie, geb. Gradenwitz. Hans ist der Sohn von Ludwig Marum und dessen Ehefrau Johanna, geb. Benedick. Die Familie floh zunächst nach Frankreich, dann nach Mexiko und ließen sich nach Ende des 2. Weltkrieges zusammen mit Johanna, der Witwe Ludwig Marums, in der DDR nieder.

  7. Gedenkstätte der Sozialisten

  8. Anna Marum war verheiratet mit Salomon Pfeffer. Dieser kam 1941 in Laren, Niederlande, zu Tode. Die beiden Söhne von Anna und Salomon, Heinz und Ernst, sowie die Schwiegertochter Henriette De Leeuw kamen 1944 in Auschwitz bzw. 1945 in Dachau um. Jan Peter und Thomas, die Söhne von Heinz und Henriette, wurden 1944 in Auschwitz ermordet.

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