Mein Kühlschrank ist ja so was von alt und ein richtiges Stromfressschweinchen.

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Aber ich werde jetzt was für die Umwelt tun!
Donnerstag, 15. Juli 2010 - 14:18

 

Kühlschrank

 

 

Unser Kühlschrank ist alt. Sehr alt. Und ganz sicher verbraucht er viel Energie. Sehr viel Energie. Zum Thema stromfressender Kühlschränke fand ich auf der Seite energiesparclub interessante Ideen, wie Strom beim Einsatz eines Kühlschrankes gespart werden kann. Über diese Tipps hinaus gibt es aber noch weitere Ideen. Dazu mehr am Ende des Artikels. Der Energiesparclub empfiehlt:

 

Stromfresser Kühlschrank

Wie viel Strom verschwenden Sie im Schlaf?

Der Kühlschrank ist der gefräßigste Dauerläufer in privaten Haushalten. Tag und Nacht ist er in Betrieb und verbraucht dabei Strom. Wir zeigen Ihnen, wie Sie den Verbrauch senken und weitere Stromfresser ausfindig machen können.

Mehrere hundert Euro lassen sich während der Nutzungsdauer eines Kühlgerätes sparen - wenn man beim Kauf nicht nur auf den Neupreis, sondern zusätzlich auf den Stromverbrauch achtet. Auch der Austausch alter Geräte lohnt sich oft, bevor das Gerät kaputt geht - für den Geldbeutel und das Klima.

Für eine komfortable und gründliche Analyse bietet der Energiesparclub zahlreiche praktische Werkzeuge, zum Beispiel den  KühlCheck und das Energiesparkonto. Damit lässt sich auch feststellen, was der Austausch eines Stromfressers gebracht hat. Auch wer kein neues Gerät kauft, findet Hinweise zum Einsparen von Energie, Geld und CO2-Emissionen. Schließlich beeinflussen auch Faktoren wie die tägliche Nutzung oder der Standort des Geräts den Energieverbrauch.

Wer sich für den Kauf eines neuen Kühlschranks entschieden hat, erhält ebenfalls Unterstützung. Wir zeigen Ihnen, worauf Sie dabei achten sollten und wie Sie anschließend den Erfolg kontrollieren - mit dem kostenlosen Energiesparkonto.

Kühlschrank austauschen? Der alte tut doch noch...

Dinge erst wegschmeißen, wenn sie wirklich kaputt sind: Klingt sinnvoll, sowohl für den Geldbeutel als auch für das Klima. Das muss aber durchaus nicht immer so sein: Insbesondere bei Kühlgeräten hat es in den vergangenen zehn Jahren große technische Fortschritte gegeben. Die haben dazu geführt, dass es ökonomisch und ökologisch sinnvoll sein kann, einen noch funktionierenden Kühlschrank auszutauschen und durch ein neues, energieeffizienteres Gerät zu ersetzen.

Ein Austausch erscheint auch dann sinnvoll, wenn die gesamte Umweltbilanz des Kühlgeräts betrachtet wird: Eine solche Bilanz berücksichtigt nicht nur die Energie, die beim Betrieb des Geräts verbraucht wird, sondern auch die Energie und die Ressourcen, die bei Herstellung, Auslieferung und Entsorgung aufzubringen sind.

"Das Öko-Institut hat ermittelt, dass der geringere Stromverbrauch der neuen Geräte meistens nach fünf Jahren die Umweltbelastungen der Herstellung wieder ausgeglichen hat. Dies gilt zumindest, falls Sie Geräte, die älter als 10 Jahre sind, durch sehr energieeffiziente Geräte der Klasse A++ ersetzen", erklärt Dr. Ines Oehme, Expertin im Umweltbundesamt.

Achtung beim Kauf eines Kühlgeräts...

Über einen neuen Kühlschrank kann und soll also auch dann nachgedacht werden, wenn das alte Gerät noch funktioniert. Bei der Kaufentscheidung ist die Effizienzklasse des neuen Geräts ausschlaggebend. Dabei ist zu beachten, dass die Energieeffizienzklasse A heute der Durchschnitt bei neuen Kühlschränken und Gefriertruhen ist. Ein mit einem grünen A ausgezeichnetes Gerät ist also nicht besonders gut, sondern lediglich durchschnittlich. Und Geräte unterhalb der A-Klasse sind heute nicht mehr zeitgemäß.

Über die Effizienzklassen hinaus ist es wichtig, einen Kühlschrank mit einem passenden Volumen auszuwählen. Für Ein- bis Zwei-Personen-Haushalte reicht normalerweise ein Kühlschrank mit 100 bis 140 Liter Nutzinhalt. Bei größeren Haushalten ist mit zusätzlich rund 50 Litern pro Person zu rechnen (weitere Tipps).

...und auch bei der Entsorgung von Kühlschrank & Co.

Bei der Entsorgung des alten Kühlschranks ist zu beachten, dass Elektrogeräte nicht im Hausmüll landen dürfen. Insbesondere Kühlflüssigkeit und Dämmmaterialien können sonst erhebliche Umweltschäden verursachen. Für eine sachgerechte Entsorgung können die kostenlosen Sammelstellen der Kommunen genutzt werden, außerdem bieten auch Händler und Hersteller häufig eine Rücknahme an.

Ratgeber und Energiesparkonto helfen, Kühlgeräte zu überprüfen

Mit dem kostenlosen Ratgeber KühlCheck des Energiesparclubs können Sie bequem über das Internet Ihren alten Kühlschrank mit neuen Geräten vergleichen. So erfahren Sie, wie viel Geld Sie beim Austausch sparen und welches neue Gerät für Sie in Frage kommt. Gleichzeitig werden die CO2-Emissionen Ihres Altgerätes und die Umweltentlastung beim Kauf eines Neuen berechnet. Mit unserem kostenlosen Energiesparkonto finden Sie heraus, wie viel Energie und Geld Sie mit Ihrem neuen Gerät tatsächlich eingespart haben, außerdem werden Sie kontinuierlich beim Energiesparen beraten."

Bis hier die Empfehlungen des Energiesparclubs. Diese Empfehlungen beziehen sich jedoch nur auf das Sparen von Energie, landläufig Strom genannt. Und jetzt sparen wir bei der Anschaffung eines neuen Kühlschrankes.

Tipp 1: Die Energie- und Wasserversorgung Bruchsal GmbH, kurz ewb, bezuschusst jede Anschaffung eines neuen A++ Kühl- oder Gefriergerätes mit 100 Euro. Der Antrag kann am Ende dieses Artikels runtergeladen werden (Dateianhang). Aber Achtung: Der Betrag wird in fünf Raten à 20 Euro von der jährlichen Stromrechnung abgezogen.

MediaMarkt

Und jetzt Tipp 2, der allerdings nachbarschaftliches Engagement erfordert und nur dann sinnvoll ist, wenn der gewünschte Kühlschrank teurer als 400 Euro ist: Der MediaMarkt fährt bis zum 24. Juli 2010 die Aktion "Haushaltsgeräte zum 1/2 Preis. Kaufen Sie ein Haushaltsgerät ab einem Warenwert von 400 Euro und Sie bekommen ein zweites billigeres Haushaltsgerät zum halben Preis dazu. Die Aktion gilt nur bei gleichzeitigem Einkauf von zwei Haushaltsgeräten. Umtausch nur gegen Gutschein." Kurz: 1. Haushaltsgerät kaufen ab 400 Euro + 2. Haushaltsgerät gibt's zum 1/2 Preis (das Billigere von Beiden). Und die Ersparnis kann man sich dann brüderlich teilen.

 

Beispielrechnung:

Im Internet wird der Einbau-Kühlschrank, Bauknecht KVI 1399, A++ für 480 Euro angeboten. Den will sich A zulegen. Der Nachbar B will auch Energie sparen, will sich aber den Bosch KR 355 Pure A++ IO Kühlschrank für 490 Euro anschaffen.

Normalerweise müssten die beiden Nachbarn insgesamt 970 Euro zahlen. Sie nehmen jedoch beide das Angebot der ewb wahr. Dadurch wird der Kauf erstmal um 200 Euro billiger. Und dann kaufen die Nachbarn gemeinsam ein, bekommen das billigere Gerät zum halben Preis, sparen also so zusätzlich 240 Euro. Insgesamt kosten somit die beiden Kühlschränke 530 Euro. Brüderlich geteilt sind das dann für jeden nur noch 265 Euro statt 480 bzw. 490 Euro.

So macht sparen doch Spaß? Und für die Umwelt hat man auch etwas getan!

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Kommentare

Energiesparclub

Klingt im ersten Moment gut der Energiesparclub. Man sollte aber auch etwas kritisch hinterfragen.
Hier ein Artikel, der sich u. a. damit auseinandersetzt...
http://www.biallo.de/finanzen/Energie/energiesparclub-clevere-idee-mit-h...

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