Legalisierung von Cannabis?

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"Die meisten Marihuana-Raucher sind „Neger“, Latein-Amerikaner, Jazz-Musiker und Entertainer. Ihre satanische Musik ist von Marihuana angetrieben"
Samstag, 28. Januar 2012 - 16:51

26.01.2012
Linkenheim-Hochstetten: Cannabis-Plantage entdeckt  | Eine aus 25 Pflanzen sowie mehreren Transformatoren und Lüfteranlagen bestehende Cannabis-Plantage wie auch über 200 Gramm Marihuana entdeckten in der vergangenen Woche die Beamten der Zentralen Ermittlungsgruppe Rauschgift in einer Wohnung in Linkenheim.

18.01.2012
Karlsruhe: Cannabispflanzen beschlagnahmt | Einen besonderen Fund machten Polizeibeamte des Reviers West am Dienstagabend, als sie bei einem im Stadtteil Mühlburg wohnenden 27-Jährigen einen Vorführungsbefehl vollstrecken wollten.

28.10.2011
Karlsruhe: 65-Jähriger baute Cannabis an | Dank eines Hinweises stießen Beamte der Ermittlungsgruppe Rauschgift am Freitagvormittag auf einem Grundstück in Grünwettersbach auf zwei mannshohe Cannabispflanzen.

15.09.2011
Eggenstein-Leopoldshafen: Streit mit Folgen: Cannabisplantage entdeckt | Einen von ihm am späten Mittwochabend entfachten Ehestreit wird ein 37 Jahre alter Mann aus Leopoldshafen wohl so schnell nicht vergessen.

Im Zeitraum von noch nicht mal fünf Monaten veröffentlichte das Polizeipräsidium Karlsruhe diese vier Pressemitteilungen, die sich mit dem Auffinden von Cannabis-Plantagen in und um Karlsruhe herum beschäftigen.

Cannabis

Das Thema Drogen war bereits einmal bei bruchsal.org Gegenstand einer längeren Erörterung Mein Sohn nimmt Drogen! Er ist drogensüchtig!. Garniert ist dieser Bericht mit einer Suchttabelle die ausweist, dass ganz vorne bei den Drogen mit dem größten Suchtpotential Alkohol und Nikotin rangieren. Beides legalisierte Drogen, bei deren Genuss das Steuersäckel jedesmal vor Freude aufjuchzt, denn mit Einnahmen von rund 13,5 Mrd. EUR im Jahr 2010 ist die Tabaksteuer nach der Energiesteuer die ertragreichste besondere Verbrauchsteuer. Die Verbrauchssteuern auf Alkoholika betrugen im Jahre 2010 für Alkopops 2 Mio EUR, für Bier 700 Mio EUR, Branntwein 2 Mrd. EUR und für Schaumwein 400 Mio EUR. Für alkoholische Getränke (auf Wein wird keine Steuer erhoben) im Jahre 2010 also insgesamt 3,1 Mrd. EUR.

Auf der oben genannten Suchttabelle rangiert Cannabis erst weit hinter Alkohol und Nikotin auf Platz 10 der Drogen mit Suchtpontential. Trotzdem ist Cannabis, anders als Alkohol und Nikotin, in Deutschland verboten. DIE LINKE tritt seit 2009 für eine staatliche Regulierung des Cannabismarktes, unter Gewährleistung des Jugendschutzes, nach dem Vorbild der Niederlande, ein, wohl wissend darum, dass es keine harmlose Droge ist. Zitat aus der Homepage der Partei DIE LINKE: „Legale Drogen wie Alkohol und Zigaretten sind allgegenwärtig. Verbotene Drogen werden trotz Verbot gehandelt und konsumiert. Ihr Missbrauch kann zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden und menschlichen Tragödien führen. Dabei sagt die Einteilung in legale und illegale Drogen nichts über deren Gefährlichkeit aus. Im Gegenteil: Nikotin und Alkohol schaden der öffentlichen Gesundheit in Deutschland mehr als alle illegalen Drogen zusammen. Die gleichzeitige gesellschaftliche Verharmlosung legaler Drogen ignoriert, dass in Deutschland besonders Alkohol- (mit 9,5 Millionen Abhängigen) und Medikamentenmissbrauch verbreitet sind.“

Hier die Meinung von DIE LINKE zum Thema Drogen: http://www.die-linke.de/index.php?id=4211

Der FOCUS berichtete:http://www.focus.de/politik/deutschland/experten-streiten-ueber-cannabis-verkauf-in-lizenzierten-drogenfachgeschaeften_aid_706885.html

Auf der Seite Jacob Jung Blog http://jacobjung.wordpress.com/ erschien jetzt unter der Headline „ Starker Tobak: Die Legalisierung von Cannabis" ein Beitrag, den ich gerne veröffentliche, da viele darin geschilderten Umstände weitgehend unbekannt sind und vielleicht erklären, warum die wesentlich giftigeren Drogen Nikotin und Alkohol sanktioniert sind, Cannabis jedoch nicht – dank guter Lobbyarbeit.

Starker Tobak: Die Legalisierung von Cannabis (Teil 1)

27.1.2012 – Drei Ereignisse der letzten Zeit haben die Cannabis Diskussion in Deutschland neu angefacht: Das Bekenntnis der Linksfraktion zur Legalisierung, die absurde Antwort der Kanzlerin auf die Legalisierungsfrage im Rahmen des „digitalen Bürgerdialogs“ und die aktuelle Anhörung zur Einführung von Cannabis-Clubs nach spanischem Vorbild.

Bevor man sich mit dem Sinn einer Legalisierung von Cannabis auseinandersetzt, sollte man sich allerdings die Frage stellen, warum es eigentlich weltweit verboten ist. Die Antwort darauf liefert dieser erste Teil meiner Cannabis-Serie.

Kurze Geschichte des Hanf

Die Hanfpflanze (lat. Cannabis) ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Welt. Ihre Samen sind wohlschmeckend und nahrhaft, ihre Stängel liefern besonders lange und sehr robuste Fasern, die schon früh zur Herstellung von Kleidung verwendet wurden. Die ältesten Funde, die den Anbau von Hanf belegen, sind rund 5.500 Jahre alt und stammen aus dem Raum Eisenberg in Deutschland. Berichte über die medizinische und rituelle Anwendung ihrer Inhaltsstoffe sind 2.400 Jahre alt.

In Deutschland wurde Hanf früher als preiswerter Ersatz für Tabak verwendet. Begriffe wie „starker Tobak“ oder „Knaster“ verweisen noch heute auf diese Gewohnheit. Durch den robusten Wuchs, den problemlosen Anbau unter verschiedenen klimatischen Bedingungen, die positive Wirkung für den Ackerboden und die vielfältigen Anwendungs- und Nutzungsmöglichkeiten, gehörten Hanffelder in früheren Zeiten, auch hierzulande, zum festen Bild der Landschaften.

Wer heute eine Hanfpflanze im Garten oder auf dem Balkon hält, der muss damit rechnen, unangenehmen Besuch von einem Sondereinsatzkommando der Polizei zu bekommen und zu empfindlichen Strafen verdonnert zu werden. Die rechtliche Situation ist dabei fast auf der ganzen Welt einheitlich.

Wie ist es eigentlich dazu gekommen, dass der Anbau von Hanf weltweit verboten ist und eine Pflanze, die einst zu den wichtigsten Kulturpflanzen gehörte, aus der öffentlichen Wahrnehmung weitgehend verschwunden ist?

Papier und Textilien

Neben seiner medizinischen, rituellen und berauschenden Wirkung lassen sich die Hanfpflanze und ihre verschiedenen Bestandteile sehr vielfältig verarbeiten und nutzen. Dabei stehen vor allem die Eigenschaften der Fasen in den Stängeln der Pflanze im Mittelpunkt. Diese sind nämlich besonders lang und besonders widerstandfähig und eignen sich von daher hervorragend zur Herstellung von Papier und Textilien.

Ende der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts kam in den USA eine neuartige landwirtschaftliche Maschinen auf den Markt, mit der sich die wertvollen, innenliegenden Fasern des Hanf automatisch gewinnen ließen. Zuvor erfolgte diese Arbeit mühsam mit der Hand. Dazu mussten die abgemähten Pflanzen zunächst über einige Wochen auf dem Feld liegen bleiben, um dort allmählich zu verrotten. Erst dann konnten die aufgeweichten Stängel in Handarbeit geöffnet und die Fasern entnommen und weiterverarbeitet werden.

Aus diesem Grund konnte sich die Hanfpflanze über lange Zeit nicht gegen die einfacher zu erntende Baumwolle durchsetzen. Mit der Erfindung der Maschine änderte sich dies plötzlich. Mit ihr konnten innerhalb von nur einer Stunde ein bis zwei Tonnen Hanf verarbeitet und die wertvollen Fasern entnommen werden.

Diese Entwicklung rief nun vor allem zwei Industriezweige auf den Plan. Zum einen die chemische Industrie, die zu dieser Zeit viele Patente für neuartige Kunstfasern angemeldet hatte und angesichts der neuen Verarbeitungsmöglichkeiten Konkurrenz befürchtete. Zum anderen die Papierindustrie, die zur Papierherstellung Holz einsetzte und ebenfalls von wirtschaftlichen Einschränkungen und Verlusten ausging.

Es galt also, etwas gegen den drohenden Vormarsch der modernen Hanfverarbeitung zu unternehmen. Und hierzu spielte sich in der Folge ein regelrechtes Lehrstück in Sachen Lobbyismus ab.

Ein Lehrstück in Lobbyismus

Die Schlüsselfigur innerhalb dessen, was nun geschah war der ehemalige Eisenbahndetektiv Harry Jacob Anslinger. Durch seine Heirat war der 1892 in Pennsylvania geborene Mann plötzlich der Schwieger-Neffe des Bankiers und Politikers Andrew William Mellon, der von 1921 bis 1932 als Finanzminister an der US-amerikanischen Regierung beteiligt war.

Von da an kam die berufliche Karriere Anslingers in Fahrt. War er noch bis 1917 als Detektiv bei einer Eisenbahngesellschaft beschäftigt, so stieg er bis 1920 zum Mitarbeiter der amerikanischen Botschaft in Den Haag auf, war bis 1923 Vizekonsul in Hamburg und von 1924 bis 1928 Vizekonsul auf den Bahamas. Nach seiner Rückkehr in die USA arbeitete Anslinger in leitender Funktion beim „Prohibition Bureau“, das für die Überwachung der Einhaltung des Alkoholverbots in den USA zuständig war.

Als die Prohibition im Jahre 1932 abgeschafft wurde, musste Anslinger ein neues Betätigungsfeld für sich und seinen Stab suchen. Er entschied sich dafür, anstelle des Alkohols dem Cannabis den Kampf anzusagen und leitete ab 1933 das „Federal Bureau of Narcotics“.

Der Kampf gegen die beliebte und wirtschaftlich interessanter werdende Kulturpflanze gestaltete sich aufgrund ihrer starken Verbreitung schwierig. Anslinger suchte sich deshalb einflussreiche, mächtige und vor allem finanzstarke Verbündete und startete eine Kampagne, die fast beispiellos ist.

An seiner Seite kämpfte nicht nur sein Onkel, der Bankier und bisherige Finanzminister Andrew William Mellon, der Anslingers Kampagne mit 100.000 US-Dollar (heute rund 1,5 Millionen Euro) unterstützte. Zusätzlich wurde er von dem Medienmogul, Waldbesitzer und Papierhersteller (Paper Manufacturing Company) William Randolph Hearst, Verleger zahlreicher Publikationen der Yellow Press und von dem Chemiekonzern DuPont unterstützt, der sich unter anderem im Besitz der Patente von Nylon und Ryan befand.

Die Kampagne gegen Cannabis

Um den Weg für ein Verbot des Hanfs zu ebnen, musste zunächst etwas gegen die große Beliebtheit und positive Betrachtung der Pflanze unternommen werden. Hier kam Anslinger vor allem der Verleger Hearst zur Hilfe, der über mehrere Jahre Artikel in seinen Zeitungen veröffentlichte, die vor den großen Gefahren von Cannabis für die amerikanische Gesellschaft warnten.

Anslinger, Hearst, Mellon und DuPont bedienten sich hierzu vor allem rassistischer Klischees. Im ersten Schritt wurde hierzu ein neuer Begriff für den positiven Hanf geprägt. Aus der Sprache mexikanischer Einwanderer entlehnte man die Bezeichnung „Marijuana“ und veröffentlichte nun in schneller Folge immer neue Berichte über Menschen, die unter dem Einfluss der teuflischen Droge Mord, Totschlag und andere Gewalttaten begingen, ihre Familien ausrotteten oder Frauen vergewaltigten.

Anslingers eigene Aussagen hierzu kennzeichnen die Art und Qualität der damaligen Publikationen am besten:

„Most marijuana smokers are Negroes, Hispanics, jazz musicians, and entertainers. Their satanic music is driven by marijuana, and marijuana smoking by white women makes them want to seek sexual relations with Negroes, entertainers, and others. It is a drug that causes insanity, criminality, and death — the most violence-causing drug in the history of mankind.“
(Die meisten Marihuana-Raucher sind „Neger“, Latein-Amerikaner, Jazz-Musiker und Entertainer. Ihre satanische Musik ist von Marihuana angetrieben und wenn weiße Frauen Marihuana rauchen, dann suchen sie sexuelle Beziehungen mit Negern, Entertainern und andere.. Es handelt sich um eine Droge, die Wahnsinn, Kriminalität und Tod verursacht – die gewaltverursachendste Droge in der Geschichte der Menschheit.)

Ihren Höhepunkt nahm die Kampagne mit der Veröffentlichung des Films „Reefer Madness“ im Jahr 1936. Einige Quellen besagen, dass der Film, der zunächst unter dem Titel „Tell your Children“ herauskommen sollte, von Anslinger, DuPont oder Hearst finanziert wurde. Erzählt wird die Geschichte von ursprünglich braven High-School Schülern, die durch den Genuss von Cannabis zu Vergewaltigern und Mördern werden und dem Wahnsinn verfallen.

„Reefer Madness“ ist ein bemerkenswertes Beispiel früher amerikanischer Propaganda. Da er historisch interessant, lizenzfrei und voll unfreiwilliger Komik ist, stelle ich ihn hier in voller Länge zur Verfügung. Es handelt sich um die englische Originalfassung. Das Anschauen, zumindest in Auszügen, lohnt sich aber auch ohne ausgeprägte Englischkenntnisse. Mit einem Klick auf das „cc“ Symbol lassen sich zusätzlich deutsche Untertitel einblenden.

Marijuana Tax Act von 1937

Die klug eingefädelte und konsequent umgesetzte Kampagne von Anslinger, Mellon, Hearst und DuPont war erfolgreich. In der Folge wurde im Jahr 1937 der sogenannte „Marijuana Tax Act“ als US-Bundesgesetz verabschiedet. Hier wurden nun sämtliche Bestandteile der Hanfpflanze unter dem Begriff Marihuana zusammengefasst und einer hohen Sondersteuer unterworfen.

Pro Unze, dies entspricht ungefähr 28,35 Gramm, musste mit Inkrafttreten des Gesetzes eine Steuer in Höhe von einem US-Dollar entrichtet werden. Handelte es sich um einen nicht registrierten Erzeuger, dann erhöhte sich dieser Betrag auf 100 Dollar. Ein Dollar in dieser Zeit entspricht dabei heute rund 15,00 Euro. Durch dieses Steuergesetz war es nicht mehr möglich, Hanf wirtschaftlich zu erzeugen.

Da nun viele Landwirte damit begannen, Hanf inoffiziell auf ihren Feldern anzubauen, gingen die amerikanischen Behörden mit zunehmender Härte hiergegen vor. Die betreffenden „Täter“ wurden dabei wegen Steuerhinterziehung angeklagt und zu hohen Strafen verurteilt. In der Folge wurde der Anbau von Hanf in immer mehr Staaten der USA vollständig verboten.

Für den Chemie- und Kunstfaserhersteller DuPont, den Papierproduzenten Hearst und den ehemaligen US-Finanzminister und Bankier Mellon war die Kampagne damit außerordentlich erfolgreich.

DuPont gehört noch heute zu den größten chemischen Konzernen der Welt, beschäftigt 58.000 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2009 einen Jahresumsatz in Höhe von 26,1 Milliarden US-Dollar.

William Randolph Hearst zählte im Jahr 1935 mit einem Vermögen in Höhe von 200 Millionen Dollar zu den reichsten Menschen der Welt, besaß 25 Tageszeitungen, 24 Wochenzeitungen, zwölf Radiosender, zwei weltweite Nachrichtenunternehmen und das Cosmopolitan Filmstudio. Hearst verkaufte damals 13 Millionen Zeitungen pro Tag und erreichte damit rund 40 Millionen Leser. 1934 traf sich Hearst, der mit dem deutschen und dem italienischen Faschismus sympathisierte, mit Hitler. Anschließend veröffentlichte er in seinen Zeitungen Artikel gegen die Sowjetunion und eine Artikelserie von aus der Feder von Herman Göring.

Die private Bank von Andrew William Mellon und seine ebenfalls private „Union Trust Company“ verfügten 1946 über ein Vermögen von mehr als einer Milliarde US-Dollar. Der Bankier und Politiker gehörte zu den Financiers von DuPont und William Randolph Hearst. Seit 2006 bilden die Unternehmen von Mellon gemeinsam mit der „Bank of New York“, den Finanzdienstleister „The Bank of New York Mellon Corporation“, der Vermögen von mehr als 1,14 Billionen US-Dollar verwaltet und heute die größte Depotbank der Welt ist.

Die Interessen der äußeren Rechten

Harry Jacob Anslinger hatte mit der Durchsetzung des „Marijuana Tax Act“ von 1937 die Grundlage für das amerikaweite Verbot von Cannabis gelegt und bemühte sich im weiteren Verlauf darum, seine Überzeugung auf die ganze Welt auszudehnen.

Im Jahr 1947 ließ er sich in die UN-Drogenkommission beordern und kämpfte seitdem für das internationale „Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel“. Dieses wurde  schließlich 1961 erlassen und trat 1964 in Kraft. Es setzte Cannabis mit Opiaten gleich und verpflichtete sämtliche Mitgliedsstaaten zum Verbot des Hanfanbaus und der strafrechtlichen Verfolgung des Cannabis-Konsums.

Im Jahr 1973 wurde das Abkommen auch durch die BRD ratifiziert. Bis heute ist der Umgang mit Cannabis weltweit maßgeblich von den Auffassungen des Eisenbahndetektivs und Rassisten Anslinger geprägt, der sich durch seinen vermögenden Onkel Andrew William Mellon, den Medienmogul, Waldbesitzer und Papierhersteller William Randolph Hearst und den Chemiekonzern DuPont eine Propaganda-Kampagne finanzieren ließ, die den Hanf in der öffentlichen Wahrnehmung von einer wertvollen Kulturpflanze zur todbringenden und wahnsinnig machenden Droge machte.

Anslinger zog sich 1970 aus dem Kampf gegen Cannabis zurück und starb 1975 in Pennsylvania. In seinem Buch „Murderers“ offenbarte er gegen Ende seines Lebens, dass ihm die Drogenpolitik immer nur als Machtinstrument zur Durchsetzung der Interessen der äußeren Rechten diente. Seinen Aktennachlass vermachte Anslinger der Pattee Library an der Pennsylvania State University. Bei dessen Sichtung stellten die Wissenschaftler fest, dass es sich bei 95 Prozent der zusammengetragenen Quellen um Ausschnitte aus Boulevardzeitungen handelte.
 
Dieser Beitrag ist der erste von mehreren über Cannabis, seine Geschichte, sein weltweites Verbot und die heute Situation in Deutschland. Wer sich für die kommenden Teile der Serie interessiert, kann sich auf der Blogseite von Jacob Jung http://jacobjung.wordpress.com/ mit seiner Mail-Adresse als Abonnent eintragen und wird dann automatisch über neue Artikel informiert.

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Kommentare

Endlich wird es klar,

wie gefährlich die Linken sind. Sie wollen Cannabis legalisieren und uns damit alle zu „Negern“, Latein-Amerikanern, Jazz-Musikern und Entertainern machen. Deutsche wehrt Euch indem ihr nichts hinterfragt und alles glaubt, was die Mächtigen sagen.

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