Jehovas Zeugen in der Bruchsaler Fußgängerzone

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... und der nonverbale Protest dagegen
Samstag, 6. September 2014 - 14:37

Am heutigen Samstag konnten die Passanten der Bruchsaler Fußgängerzone wieder, so ihnen der Sinn danach stand, vor dem Uhren-Schmitt und dem Pfaff Nähzentrum einen Bücherstand der Zeugen Jehovas [Eigenname des Gottes Israels in der Hebräischen Bibel] besuchen; neuerdings übrigens mit sehr viel Literatur in russischer Sprache.

Und auch dieses Mal fielen wieder zwei junge Männer auf, die in unmittelbarer Nähe zu diesem Rekrutierungsstand der Bibelforscher-Vereinigung Schilder in die Höhe hielten, mit Texten wie "Wer eine Organisation vergöttert, ist Faschist" oder "Der Wachtturm-Jehova muss Satan sein, denn er verbietet den Kontakt zu Jesus".

Überraschend war die Nähe, in der die beiden Männer zu diesem Werbestand der Zeugen Jehovas standen, soll doch bereits Anfang Juni diesen Jahres eine Verfügung durch das Bruchsaler Ordnungsamt ergangen sein, nach dem Rüdiger Hentschel einen Mindestabstand von 200 Metern zum Stand der Zeugen Jehovas einhalten muss. Dies ist so zu lesen auf der von Rüdiger Hentschel verantworteten Internetseite:

" [...] Der Zeuge Jehovas, der den Bruchsaler Bücherstand in diesem Moment vertrat, erteilte mir die Nachricht, dass das Ordnungsamt entschieden hätte, dass ich einen Abstand zu Jehovas Zeugen von 200 Metern einzuhalten hätte. Er drohte mir an, sofort das Ordnungsamt anzurufen, nachdem er ein Beweisfoto von mir gemacht habe. Ich sagte ihm, dass er das bitte sofort machen solle und er ließ sich von seinen jungen, attraktiven, sexy Begleiterinnen ein Foto-Handy reichen. Nachdem die langhaarige Blonde ihm gezeigt hatte, wie man damit ein Foto macht, vergingen ein bis zwei Minuten, bis der Mann seinen Job gemacht hatte. Ich bot ihm auch noch ein Foto von hinten an, denn ich trage die DIN A4-Blätter so, dass auch von hinten weitere Denksprüche, Tatsachen aus der Irrlehre der Wachtturm-Gesellschaft, zu lesen sind. Der Zeuge Jehovas lehnte ab.

Die drei aufreizend gestylten Zeuginnen Jehovas waren während dieser Situation recht belustigt, denn die Behauptung, das Ordnungsamt habe einen 200-Meter-Abstand zwischen Jehovas Zeugen und mir verordnet, muss auch ihnen lächerlich vorgekommen sein. Ebenso war die allergische Reaktion des Super-Jehova-Gurus in sich als Ganzes ein Schauspiel, das diese jungen Frauen leicht durchschauten. Als "wachtturmbiblisch geschulte" Menschen fingen sie sich jedoch schnell und nahmen wieder ihre süffisante Überlegenheit der Wachtturm-Doktrin an.

Natürlich rief der Zeuge Jehovas das Ordnungsamt nicht an, obwohl ich den verordneten Abstand von 200 Metern nicht einhielt. Vielleicht brauchte er nur einen Aufhänger, um von mir ein Foto zu machen. Liebe Zeugen Jehovas! Ihr dürft immer und überall von mir ein Foto machen, wenn ich mich in der Öffentlichkeit aufhalte. Wenn jedoch das Bruchsaler Ordnungsamt wirklich einen von mir einzuhaltenden Abstand von 200 Metern zwischen Jehovas Zeugen und mir festgelegt hat, wäre ich beständig auf der Flucht vor Jehovas Zeugen, um das Gesetz einzuhalten. Jeder Zeuge Jehovas könnte sich willkürlich in meine Nähe begeben und schon hätte ich das Gesetz gebrochen und könnte verhaftet oder verklagt werden.

Wenn das Ordnungsamt Bruchsal eine solche Entscheidung gefällt hätte, hätte dieses Amt eine 200 Meter weite widerspruchsfreie Zone für Jehovas Zeugen verordnet! Was für eine Horror-Vorstellung! Staatliche Stellen verbieten die Aufklärung über die Wachtturm-Irrlehre auf einem Radius von 200 Metern um Jehovas Zeugen herum. Jehovas Zeugen werden vom Staat unterstützt, indem jedes öffentlich vorgetragene Argument gegen das Wachtturm-Dogma verboten wird. Das ist die Wunschvorstellung der Wachtturm-Leute: Freie Verführung zum Irrtum mit direktem Verbot jedweden Gegenarguments. Absolute Verführung zum Irrtum in einem Kreis von 400 Metern Durchmesser.

Diese angebliche Verordnung des Bruchsaler Ordnungsamtes wäre auch gar nicht realistisch auszuführen und zu beachten. Ich dürfte mich in Bruchsal gar nicht mehr aufhalten, denn hinter jeder Ecke könnte ein Zeuge Jehovas stehen und ich könnte sofort verklagt, verurteilt und unter Umständen auch verhaftet werden. [...]"

Dieses vorgebliche Aufenthaltsverbot für Rüdiger Hentschel scheint es also nicht zu geben. Wurde ein Anhänger der Zeugen Jehovas hier eventuell sogar bei einer Lüge ertappt?

Die Gründe für seine Aktivitäten im Zusammenhang mit den Zeugen Jehovas erklärte Rüdiger Hentschel auf Nachfrage so, dass sein Thema die Zeugen Jehovas und deren nach seiner Meinung fatale Irrlehre sei. Ihm gehe es um Aufklärung und um die Rechenschaft und natürlich auch darum, dass eventuell andere Christen der Irrlehre fester widerstehen könnten und wollten.

Bereits Mitte August 2014 veröffentlichte Rüdiger Hentschel auf der von ihm betriebenen Internetseite http://www.antichrist-wachtturm.de/ als "113. Aufklärungsversuch" einen Beitrag über die von ihm und Jürgen gemachten Erfahrungen in der Bruchsaler Fußgängerzone unter dem Titel:

 

Jehovas Zeugen in Bruchsal elitär, abgehoben, selbstgerecht - 16.08.2014

Sie stehen weit über den Menschen.

Wie Jürgen Bruchsal erlebte

Heute waren wir in Bruchsal. Wir fuhren wieder von Rüdigers Wohnung mit den Motorrädern dorthin. Die kurvenreichen Nebenstrecken, die Rüdiger wählte, genoss ich sehr. Auf dem Hinweg nach Bruchsal hielten wir kurz mitten in der Pampa am Wegesrand an einer kleinen heiligen Gedenkstätte an, in der ein Heiligenbild stand und dahinter befand sich im Rahmen ein zweites Bild (Photo) von einem Jungen. Rüdiger meinte, er wüsste nicht, was dem Jungen widerfahren sei, ob er ertrunken sei oder so und dass es sich hierbei um Aberglauben handele. Ich dachte in dem Augenblick an den Schmerz der Hinterbliebenen und dass Aberglaube ein kläglicher Versuch ist, damit umzugehen. Als wir dann in Bruchsal ankamen, hoffte Rüdiger, dass keine Zeugen Jehovas anwesend sein würden, denn das wäre das beste gewesen, aber dem war leider nicht so, wie sich herausstellte.

scientology

Zunächst sahen wir gleich am Anfang der Fußgängerzone einen Stand der Scientologen. Als Rüdiger einen Repräsentanten fragte, ob er es nötig hätte, Science Fiction zu verteilen, wollte der Mann gerade ausholen, um einen Satz hervorzubringen, als Rüdiger ihm aber zuvorkam mit lautstarken Worten "Pfui Teufel, pfui Teufel!" Der Mann beschloss umgehend, ohne ein Wort zu sagen, kehrt zu machen und sich schleunigst zu entfernen. Und das obwohl sie, wie Rüdiger meinte, besonders geschult werden, sich nicht so leicht abblocken zu lassen.

Zunächst holten wir uns erstmal in Rüdigers Lieblingsfischgeschäft etwas zu essen auf die Hand, um dann gestärkt unsere Slogans hochzuhalten. Rüdiger erklärte mir noch kurz die Abstandsregeln zu den Zeugen Jehovas, die einen Stand aufgebaut hatten, und erwähnte noch, dass die Zeugen Jehovas die Polizei holen könnten, wenn der Abstand nicht stimmt. Ich empfand die Atmosphäre in der Bruchsaler Fußgängerzone locker und entspannt. Im Hintergrund hörte man einen Akkordeonspieler, der "Zigeunerlieder" spielte. Die Passanten wirkten gelassen und aufgeschlossen auf mich. Es dauerte auch nicht lange, da kam ein Mann auf Rüdiger zu und ich sah, wie sie sich unterhielten, und ging kurz rüber zu ihnen, um ein Photo zu machen. Der Mann meinte daraufhin erst, er wolle nicht veröffentlicht werden, als er aber erkannte, dass ich nicht zu den Zeugen Jehovas gehörte, sagte er zu mir, wenn er auf unserer Seite, also quasi gegen Zeugen Jehovas veröffentlicht werde, dann ginge das in Ordnung. Ich fand die Reaktion auch in Ordnung.

Als nächstes wurde ich von einer Frau angesprochen. Sie erzählte mir, dass ihr Bruder Zeuge Jehovas ist und sie Christin und dass es ihr sehr weh tut, mit anzusehen, was Jehovas Zeugen aus ihrem Bruder gemacht haben, zumal er keinen Kontakt zur ihr wünscht, obwohl er genau über ihr wohnt. Ich sagte, dass dies eine typische Vorgehensweise der Zeugen Jehovas sei. Dann sagte sie noch, dass Christen miteinander spürbar verbunden sind, und dass diese Verbindung ohne Zwang und ohne diesen ganzen organisatorischen Trott, so wie er bei den Zeugen Jehovas herrscht, besteht. Ich konnte ihr nur beipflichten. Das war für mich sehr ermutigend. Christen erkennen sich untereinander und die Verbindung durch den Heiligen Geist bildet eine Einheit mit Jesus an der Spitze. Ehrlich gesagt bewahrheitet sich genau das bei mir, was Rüdiger mal zu mir gesagt hat, und zwar, dass ich Christen treffen werde, die ähnliche Empfindungen haben wie ich in Bezug auf das "durch Jesus miteinander verbunden sein".

Juergen04

Ein anderer Mann sagte zu mir: "Ich finde gut, dass Sie hier stehen." Wieder ein kleines Geschenk. Ich bedankte mich dafür. Ich stand gerade vor einem Bettengeschäft, als der Ladeninhaber kurz herauskam, um zu lesen, was auf meinen Schildern stand. Als er alles aufmerksam gelesen hatte, lächelte er nur wohlwollend und ging wieder zurück in seinen Laden. Vielleicht war er froh, dass mal jemand den Mut hat, den Zeugen Jehovas Einhalt zu gebieten, dachte ich. Dann beobachtete ich noch, wie eine etwas ältere Dame der Zeugen Jehovas, die mir absolut elitär und konservativ erschien, auf einen Passanten einredete. Ich konnte zwar nicht hören, was sie sagten, aber sehr wohl erkennen, dass sie ihn nicht loslassen wollte, obwohl er ständig durch Gesten Ablehnung signalisierte. Und wir standen quasi mit unseren Schildern dabei. Merkwürdige Situation. Als hätte sie unsere Aktion zum Anlass genommen, um zu zeigen, wer der Stärkere ist.

Jüergen

Etwas später kam dann noch ein älterer Mann auf mich zu mit einem italienischen Akzent. Er sagte, er sei 75 Jahre alt, Italiener und katholisch. Und dann fing er an, mir zu erzählen, dass er in Italien vier Kirchen leite und als Psychologe unterwegs wäre, aber kein Pfarrer und auch kein Psychologe sei. Ich hatte das Gefühl, als wolle er den Eindruck erwecken, dass er eine ganz große Nummer sei auf seinem Gebiet. Er hielt mir dann noch Vorträge über den Unterschied zwischen dem menschlichen Geist und dem Heiligen Geist. Er meinte, dass unsere Straßenaktion nichts bringen würde, da die Menschen zu sehr mit Materialismus und Computer beschäftigt seien, als auf den Mann auf der Straße zu hören usw.. Vermutlich konnte er die Zusammenhänge nicht erfassen.

Jürgen

Ich war erleichtert, als Rüdiger mir zur Rettung kam und dem Mann, der äußerst fokussierend auf mich einredete, ein wenig ausbremste, bevor er noch weiter ausholte. In der Zwischenzeit, während dieser Mann mich abgelenkt hatte, war mir entgangen, dass die Zeugen Jehovas, wie Rüdiger meinte, vorzeitig abgebaut und das Feld geräumt hatten. Rüdiger sagte dann noch aus Spaß zu mir, dass ich ein "ganz mieser Mitarbeiter" wäre, weil ich mich so ablenken gelassen hatte.

Dieser Tag gab mir das Gefühl, dass unsere Aktion nicht umsonst war. Rüdiger und ich waren uns einig darüber, dass sich das Projekt von selbst trägt und dass wir den Erfolg nicht ermessen können. Das überlassen wir einzig und allein unserem Schöpfer Jesus.

Wie Rüdiger Bruchsal erlebte

Direkt am Anfang begrüßte mich ein Paar. Jürgen sagte: "Die haben dich gerade gegrüßt!" Aber da waren sie schon zu weit weg. Das Feedback der Passanten war überwältigend. Von der ersten Sekunde bis zum Schluss sprachen viele Menschen mit uns und nicht wenige bekannten im Gespräch Jesus als ihren Herrn. Jehovas Zeugen mussten das alles schweigend und gut versteckt unter ihrem Pavillion miterleben. Sie wurden vom ganz normalen Leben heftig gefrustet und bauten überpünktlich ihren Gratis-Literatur-Verkaufsstand ab. Diese Leute hatten keine Schnitte bei den Menschen. Selbst die Mega-Super-Elite-Zeugin Jehovas, die immer versuchte, in unserem Rücken Menschen direkt in Werbegespräche zu verwickeln, musste einsehen, dass sie mit ihrer blutigen Botschaft vom Königreich Jehovas nur auf offene Kritik stieß. Die Menschen in Bruchsal sind sensibilisiert und ich danke Jesus dafür.

rüdoiger

Neben den Zeugen Jehovas waren auch die Scientologen mit von der Partie. Diese Science-Fiction-Lügen-Sekte wurde aber durch traurige Gestalten vertreten, die noch nicht einmal ein etwas strengeres Wort verkrafteten. Volunteers Minister stand auf ihren Jacken, was bedeutet: "Wir stehen hier ohne Lohn und ohne Sinn und Verstand. Alles was wir tun, machen wir umsonst." Jehovas Zeugen dagegen waren repräsentiert durch Menschen, die durch ihr Äußeres anzeigten: "Wir sind euch millionenfach überlegen." Diese Leute hätten besser Lobbyismus im Europaparlament machen können. Sie hatten in alle ihre Fassetten die absolute Überheblichkeit eingebaut. Innerlich überheblich, äußerlich angeberisch elegant und festlich gekleidet. Die Jehova-Elite grüßt den Rest der Welt!

Eigentlich waren wir ganz schön spät dran - die Strecke nach Bruchsal war teilweise gesperrt - und in Baden-Württemberg werden die Sperrungen oft erst angekündigt, wenn man nur noch 100 Meter von der Sperrung entfernt ist. Wir haben aber nichts verpasst. Jehovas Zeugen erfüllen in Bruchsal scheinbar nur noch ihre Bücherstand-Pflicht, um den Kampf gegen die Kritiker nicht einfach aufzugeben. Sie stehen da wie Wachsfiguren, lassen sich noch diesen oder jenen Trick einfallen, kommen aber auf keinen grünen Zweig mehr. Selbst die super-edle Zeugin Jehovas mit den weißen Haaren, dem unbeweglichen Gesicht und der militärisch ordentlichen Körperhaltung konnte an diesem Fakt nichts mehr ändern. Ihr Auftreten war absolut unauffällig und sie erreichte bei ihren Gesprächsopfern nichts.

Dagegen liefen bei Jürgen und mir unheimlich viele Gesprächsinteressierte auf. Manfred, den ich schon mehrfach als Gesprächspartner hatte, und viele, viele andere, die ihre Liebe zu Jesus bekundeten. Jürgen kam mehrfach herüber, um mir zu sagen, wie sehr es ihn beeindruckte, dass die Menschen ganz offen auf ihn zu kamen, um mit ihm zu sprechen. Aber es gibt hauptsächlich eben auch die Passanten, die erst die Schilder lesen und dann einen Blick auf die Zeugen Jehovas werfen und dann nachdenklich werden. Die Jagdgründe der Aufklärung sind ewig. Die Aufklärungsarbeit ist nach wie vor notwendig, weil Jehovas Zeugen mit ihrer Verführung nicht aufhören können. Das innere Programm der Wachtturm-Doktrin ist Verführung um jeden Preis.

Rüdiger

Der Tag war wunderbar. Kein Stress, keine Organisation in unserem Rücken, kein Zwang, Stunden abzuleisten, keine Termine, nur Genuss und Ehrlichkeit. Wer sich auf Jesus verlässt, der für jeden ohne Organisationen wie die Wachtturm-Gesellschaft oder die Katholische Kirche erreichbar ist, erlebt die pure Freiheit und erkennt oft gar nicht, was Jesus durch ihn bewirkt. Religion macht Druck. Religion ist Unterdrückung. Jesus befreit und schenkt die echteste Gelassenheit, die man sich vorstellen kann. Jehovas Zeugen sehen das alles live, wenn wir in Bruchsal unsere Schilder hochhalten, und überlegen dann nur noch, wie früh sie abhauen können, ohne das Gesicht zu verlieren. Jehovas Zeugen sind der Inbegriff der religiösen Unterdrückung, für die man sich nach ihrer Lehre etwas ausrechnen kann. Der Leistungsdruck der Wachtturm-Gesellschaft ist das Kreuz bzw. der Marterpfahl, den Jehovas Zeugen auf sich nehmen. Dass dies nicht das Kreuz Christi ist, das sie auf sich nehmen, wollen sie erst gar nicht wissen.

Wenn Jehovas Zeugen auch nur den Hauch ehrlichen Denkens hätten, würden sie sich dieser Wachtturm-Erpressung nicht unterwerfen können. Der Selbstbetrug, der darin liegt, dass sie an Jesu Stelle eine Organisation setzen, ist die Triebfeder, die sie nicht zur ehrlichen Einsicht kommen lässt. Sie glauben gar nicht an Gott, sondern haben nur die billig berechnete Hoffnung auf ein weltweites menschliches Revolutionsprogramm. Sie sind diesen menschlichen Aktivitäten ausgeliefert und können nicht auf Gott vertrauen. Sie arbeiten für Menschen, hoffen auf Menschen und folgen einem Konzept, das vom Kommunismus nicht weit entfernt ist.

Menschen, die so weit gehen und akzeptieren, dass in ihrer Religon Menschen verbluten müssen für einen Gott mit menschlich erfundenem Namen, stellen sich wie Pinguine übertrieben edel gekleidet in die Fußgängerzone von Bruchsal und versuchen, andere Menschen zu ihrer weltpolitischen Organisation zu verführen. Scheinbar wissen sie nicht, was sie tun. Aber diese Erklärung reicht nicht aus. Viele wissen, dass sie Satan dienen, wie zum Beispiel die Zeugin Jehovas in Essen, die ihre Hand als Teufelszeichen geformt in den Himmel reckte und sagte: "Zurück zum Vater."

Die Sache geht weiter und ich freue mich, dass die Schilder-Hochhalterei greift. Jehovas Zeugen kratzen am Boden des Topfes und ekeln sich davor. Für sie ist der Büchertischdienst in Bruchsal zum Brechmittel geworden. Das einzige, was ihnen aus der Klemme hilft, ist hochprozentige Hochnäsigkeit, aber nicht ihr Gott. Jehova ist nicht existent. Jehova kann nur ein Deckname für Satan sein.

© Textübernahmen und Fotos: Rüdiger Hentschel

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Kommentare

Lasst doch die Bibelforscher einfach stehen...

...oder ist es den Bruchsalern lieber, wenn statt dessen eine Sharia-Polizei durch die Fußgängerzone schwadroniert?

Verwunderung

Habe dies heute auch verwundert beobachtet, meines Erachtens gab es hier  - heute während meiner kurzen Anwesenheit -keine Interaktion zwischen den Demonstranten und den vermeintlichen Zeugen. Gleichwohl habe ich dies schon öfter beobachtet und finde, hier können auch mal die Fetzen fliegen, Religion trägt immer auch etwas Agrressionspotential in sich.

Ich selbst habe über extreme christliche Glaubensrichtungen, wie z. b. Die Mormonen schon Bücher gelesen, ebenso wie auch über die Scientology und viele weitere z. B. Auch die Freikirchlichen mit Russland-Bezug. Kurzum, man wird den Eindruck nicht los, es seien alles Geldbeschaffungsmaschinerien.

Ich persönlich bewundere den Mut der Demonstranten. 

Andererseits habe ich Haustür-Zeugen schon zu verstehen gegeben, sie möchten mich und meine Familie bitte in Ruhe lassen, was diese sich aufschrieben und seitdem auch nicht mehr bei uns klingelten. Es sind also nicht alle unbelehrbar!

Alles ein Brei

Ehrlich gesagt weiß man nach Lektüre dieses Artikels nicht, welche Gruppierung einem befremdlicher erscheint...

Dieses "Mein Gott hat den Größten"-Gedöns ist unerträglich.

Warum bleiben die Menschen nicht mit ihrer Religion in den eigenen vier Wänden, dort können sie meinetwegen auch das Krümelmonster anbeten.

Wenn eine Verfügung...

durch das Bruchsaler Ordnungsamt ergangen wäre, wäre der Empfänger doch wohl Herr Hentschel gewesen. Wie soll dieser sich fernhalten, wenn er von einer derartigen Verfügung nichts weiß? Und überhaupt, kann ein Ordnungsamt eine solche Verfügung erlassen? Das ist doch eher Angelegenheit eines Gerichts.... Man soll sich bloß nicht ins Bockshorn jagen lassen....

Verfügung

Ich vermute mal, daß eine solche Verfügung nie ergangen ist...

Aber ehrlich: Die Gegendemonstranten sind doch auch nicht weniger fanatisch als die Zeugen, oder?

Da trieft ja der Hass zwischen allen Zeilen...

Ich werd das nie verstehen, aber in letzter Zeit ist religiöser Fanatismus offenbar auf dem Vormarsch, wirklich beängstigend :-(

Nach Studium

Ich muss hier auch nochmals ganz klar erwähnen, dass ich zwar den Mut bewundere gegen gefährliche Organisationen wie die Zeugen Jehovas vorzugehen, allerdings habe ich mir alles mal wirklich genau durchgelesen und empfinde das "Denken" der Gegendemonstranten auch als arrogant, stellenweise sogar als ebenso gefährlich.

Hier anhand des Erfahrungsberichts oder auf der Internetseite von Herrn Hentschel, habe ich mir nochmal eine Meinung gebildet.

Zusätzlich habe ich mir das ein- oder andere Youtube-Video von ihm angeschaut, wo er uns die Welt, Gut und Böse und auch die Bibel erklärt oder erklären will.

Ich bin nicht so tief gläubig, finde es aber doch sehr von oben herab geurteilt, als ob Herr Hentschel alleine weiss, wo es langgeht und teils ist dies wieder so weit ab von typisch religiösen Themen, dass ich der Diskussion nicht folgen konnte ( ich empfinde dies allerdings nicht als Verlust, dass ich es nicht verstanden habe).

http://www.antichrist-wachtturm.de/ruediger-hentschel.xhtml

Info

In der Württembergerstr beim Graf Kuno sind um es mal so auszudrücken die Chefs eingezogen. Seit die dieses Paar dort wohnt schwirren die überall herum . In der Württembergerstr laufen sie mit ihrem Büchlein herum und klingeln an jeder Türe und Streichen ab wer nicht will bzw wenn sie angetroffen haben. Ich finde es schlimm und nervend was seit diesem Einzug hör in der Straße und Stadt passiert und das nicht nur in bruchsal überall stehen sie oder auch die Wachtürme in jeder Stadt mittlerweile seit Monaten zu beobachten !!

Das Bruchsaler Ordnungsamt...

...KÖNNTE natürlich eine solche Verfügung erlassen - dazu bedarf es keines Gerichtes.
Aber ob es dies DÜRFTE - darüber würde letzten Endes ein Gericht entscheiden.
Und W. Zimmermann hat natürlich recht, wenn er anführt, dass der Betroffene, also Herr Hentschel, als Adressat einer solchen Verfügung, sie erhalten haben und wohl auch kennen müsste.
Demzufolge, wie man hier sagt: "Ohner liegt!"
Oder hat seine Post nicht gelesen.

Aufklärung

Jeder Mensch hat ein Weltbild. Ich durfte zu Jesus finden. Deshalb gehöre ich noch nicht zu einer Religion und werde auch nie einer Religion angehören. Daher ist es ganz falsch, von religiösem Fanatismus zu sprechen.

Jehovas Zeugen geben vor, sich auf die Bibel zu gründen und die Wahrheit zu sprechen. Die Fakten sprechen in allen Punkten genau dagegen. Dies möchte ich öffentlich machen und gerade Jehovas Zeugen selbst und Passanten mit meinen Informationen erreichen.

Wer Jesus nicht kennt, kann auch die Wachtturm-Lügen nicht erkennen.

Ich bin in keiner Religion. Daher kann ich auch nicht religiös fanatisch sein.

Rüdiger Hentschel

@Rüdiger Hentschel

Nicht, daß ich die Zeugen Jehovas irgendwie verharmlosen wollte, im Gegenteil.

Aber: Gehen Sie, Herr Hentschel, in ähnlicher Weise auch gegen salafistische Aktionen vor oder trauen Sie sich das nicht?

Kennen...

Zitat: Wer Jesus nicht kennt, kann auch die Wachtturm-Lügen nicht erkennen.

Da ich mal "vermute", dass auch Sie nicht vor 2.000 Jahren schon gelebt haben, hege ich den "verdacht", dass auch Sie Jesus nicht "kennen". Es sei denn, das dieser, nach seiner Auferstehung bei Ihnen persönlich erschienen ist.

Allenfalls "interpretieren" Sie also die Informationen, von denen man annimmt, dass diese aus dieser Zeit stammen. Genau wie alle religiösen Menschen egal welche Konfession, Glaubensrichtung oder was auch immer. Nach ihren eigenen Argumenten, müssten Sie auch Sonntags vor den jeweiligen Kirchen stehen und ihre "Erkenntnisse", "Verständnisse" und "Interpretationen" in entsprechender Form verbreiten.

Ich frage mich, was also an Ihrer persönlichen Ansicht "besser" sein soll und was ausgerechtet Sie berechtigt, den Glauben eines Anderen zu be-, verurteilen.

Ich für meinen Teil bevorzuge die These: "Jeder soll nach seine Fasson glücklich werden." 

Sollte also jemals eine "Zeuge Jehovas" sich vor mich stellen und mir erklären dass ich gefälligst das zu glauben habe, was er mir erklärt, wird er ähnliches zu hören bekommen.

Wenn die

Wenn die Seite:

http://www.online-polemik.de/kontakt.php

auch von diesem Herrn Hentschel gepflegt wurde, lässt das Vieles in einem anderen Licht erscheinen - zumindest meiner Ansicht nach!

Fassungslos

Ich erlaube mir, hier meine Verwunderung darüber, dass dieser Beitrag zugelassen wird, zum Ausdruck zu bringen.

Klarstellung

Um Irrtümer zu vermeiden - gemeint ist der letzte Beitrag von Morticia. Obwohl auch ansonsten... na ja...

Dieser Beitrag kann ruhig gelöscht werden

Sicher ist Stoff genug da, um sich zum Beispiel auch vor die Kirchen zu stellen mit Mahnschildern. Aber es ist in den Kreisen derer, die an Jesus glauben, eine Tatsache, dass niemand global tätig sein kann, sondern eine Aufgabe hat, die er sich nicht unbedingt selbst ausgesucht hat.

Im Gegenteil! Wer meint, er müsse global tätig sein, besteigt genau diesen Berg der Lügen, den Jehovas Zeugen bestiegen haben.

Von mir aus kann dieser gesamte Beitrag gerne aus dem Online-Magazin bruchsal.org gelöscht werden.

Gute Nacht, Marie!

Ueberschrift koennte auch lauten :

Herr Hentschel elitär, abgehoben, selbstgerecht .
Warum haben Sie ,der doch aus dem etwas entfernten Tairnbach kommt,sich ausgerechnet Bruchsal fuer Ihren "Feldzug" ausgesucht? Es gibt andere Glaubensrichtungen die Anmassender sind.
Mir haben die Zeugen bisher nichts getan wenngleich ich nicht unbedingt Sympathien fuer die Zeugen entwickle .Ich halte es generell mit : " Jeder soll nach seiner Fasson selig werden solange er anderen nicht auf die Fuesse tritt."Es ist doch jedem selbst ueberlassen ob der den Zeugen beitritt oder nicht .Bis jetzt habe ich die Zeugen Jehovas nur dahingehend kennengelernt das diese an irgendeiner Ecke stehen und den Wachtturm hochhalten und niemanden belaestigen der nicht angesprochen werden moechte ;genau so selbst erlebt bei deren sogenannten " Hausbesuchen".Bin gespannt wann sich jemand findet der gegen Sie auf die Strasse geht und seinen Unmut ueber Ihre Aktionen kundtut.

Fasson

Hallo,

Der "wahre" hebräische Name Gottes ist JHWH - und nicht Jehova.
Jeder nach seiner Fasson?
Die Zeugen lassen ihre Angehörigen krepieren, weil sie zB Blutkonserven verweigern. Selbst Kinder werden geopfert für diese Sekte!

@Augur

Und was war an meinem Kommentar jetzt so falsch?

Da baut man sich an ein paar Zeugen Jehovas auf, die zwar zugegeben eine recht spinnerte Ansicht vertreten, aber mE nicht sonderlich gefährlich für Andersgläubige sind. Oder sind Ihnen zB Ehrenmorde oder Selbstmordattentate der Zeugen bekannt?

@Mario: Sind Ihnen Fälle bekannt, in denen Kindern von Zeugen eine lebensrettende Blutkonserve nicht verabreicht wurde ? Ich kann mich täuschen (bitte daher um Belege), aber ich kann mir kaum vorstellen, daß ein Arzt das verantworten würde oder könnte.

 

Spricht für sich

Dass Herr Hentschel sich bis 2009 hauptsächlich mit Rennauspuffen beschäftigt hatte und dann zu den Zeugen Jehovas umgeswitcht ist. 

Bestimmt...

...war das, bevor Jesus zu ihm gesprochen hat. Jesus hatte ja auch keinen Rennauspuff ;-)

Oder war das damals auch schon kritisch? "Der Rennauspuff Satans" oder so?

Sorry, aber ich kann das alles nicht mehr ernst nehmen, da ist doch eine Gruppe lächerlicher als die andere. Vielleicht sollte man "das Leben des Brian" zur Pflicht in Schulen machen ( "Heil Dir oh Brian" !).

 

An Morticias Antwort...

... gefiel mir nicht, dass sie die Zeugen Jehovas und Salafisten gewissermaßen auf eine Ebene stellt.
Bei allem Respekt - oder aller Ablehnung beiden Gruppierungen gegenüber - da gibt es doch mehr als feine Unterschiede.

Genug

Jetzt ist aber wirklich genug, verehrter Augur, genau das habe ich eben NICHT geschrieben.

Lesen sie doch EINMAL richtig!

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