Hundeausführer

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Mit Absicht, dumm oder nur gedankenlos?
Mittwoch, 13. August 2014 - 21:24

Ich nenne es extra Hundausführer, weil ich nicht weiß, ob diese Personen die Besitzer des Tieres sind.

Die erste, unangenehme Spezies schert sich um überhaupt nichts. Sein Hund darf pinkeln und koten, wo er gerade Lust hat.

Die zweite Sorte lässt es auch zu, nimmt aber den Haufen von der falschen Stelle auf und befördert ihn in einen mitgebrachten Beutel.

Die dritte Spezies hat einen gut erzogenen Hund, der weiß, wann und wo er darf und soll. Das sind meist Hunde, die auch unangeleint neben dem "Herrchen" laufen ohne jeden Passanten anzuspringen.

Und dann gibt es noch die vierte Kategorie: Der Köttel wir ordnungsgemäß aufgenommen, wie es die zweite Spezies macht und dann schmeißen sie später, man traut seinen Augen nicht, das Ganze samt Plastikbeutel in die Landschaft.

Was Hundeausführer allerdings überhaupt nicht vertragen: Wenn man ihnen sagt, dass man den Scheißhaufen vor der Tür überhaupt nicht schätzt.

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Kommentare

Ich frage mich echt

Wie das früher z. B. Vor 20 Jahren war, als das Hundescheissen noch nicht öffentlich geregelt war und man auch mal noch vor sich auf den Weg schauen musste, ob da ein Scheisshaufen liegt. Wenn man wo reingetreten ist, konnte man die Schuld unweigerlich nur bei sich selbst suchen und ist nicht gleich aufs Rathaus gerannt um sich zu beschweren.....

Manchmal gab es da auch Anwohner, die haben Scheisshaufen noch beseitigt. Es gab natürlich immer mehr, die sich drüber aufgeregt haben, doch fragte ich mich damals schon, was diese wiederum in den 50er Jahren gemacht haben , als sie selbst noch einen Hund hielten.

Wem es zu langweilig ist, sollte vielleicht mal in die Büsche schauen, was da sonst noch an Zivilisationsmüll liegt, ob den wohl auch böse Hundebesitzer dorthin geschmissen haben? Ich kann hier ein paar Stellen nennen, wo seit längerem Überbleibsel von IKEA-Möbeln oder Matratzen, Farbeimer und dergleichen entsorgt wurden. Nur weil halt hier keine Bungalows von den "oberen Zehntausend" in der Nähe sind, wird es dann halt weiterhin liegen gelassen....

Nun ja...

Es gibt auch ein paar Kategorien "Hundestänkerer".

1. Die, welche einen Hundehalter, der mit seinem angeleinten Hund unterwegs ist anpöbeln und sich verbitten, dass der Hund vor ihre Tür kackt... dabei ist der Hund weder in der nähe dieses Hauses unterwegs, noch je dort gewesen.

2. Die Zeitgenossen, die einen Hundehaufen am wegrand sehen und den nächsten mit Hund, der daran vorbei geht beschuldigen.

3. Die "liebenswerten" Menschen, die einen Hundehalter mit der Tüte in der Hand bei ihrem Hund stehen sehen, ihn aber unbedingt ansprechen müssen, das er die ja wohl sofort zu entfernen hat, obwohl es noch nicht mal aus dem Hund überhaupt raus ist.

Diese Liste lässt sich fasten ebenso "beliebig" fortsetzen...

Es ist definitiv sehr ärgerlich, wenn Jemand seinen Hund einfach irgendwo hin koden lässt und es dann nicht entfernt... es aber aber mindestens genauso "ärgerlich", wenn man als Hundehalter unter Generalverdacht gestellt wird.

Im übrigen... ich finde mindestens genausoviel Taubenmist auf den Gehwegen und Leute dies diese und die dazugehörigen Ratten füttern...  von den zerbrochenen Glasflaschen, weggeworfenen Dönern, Zigaretten und anderem Dreck mal überhaupt nicht zu sprechen... und die Parkpinkler, Sandkastenschei.. usw. die braucht man schon fast garnicht mehr zu erwähnen.

Es gibt immer und überall die "schwarzen Schafe". Dummerweise wird jeder Hundeführer generell mit diesen gleichgestellt... siehe diesen Beitrag.

Ich will

das Sprichwort: "Getretene Hunde bellen" hier nicht anwenden. Ich hätte nichts dagegen, wenn Hundbesitzer ihre Hunde vor dem eigenen Haus kacken und pinkeln ließen. Sie können es dann auch gerne beseitigen oder auch liegen lassen, ich würde gerne ausweichen. Ansonsten, vor fremden Häusern und Gärten finde ich es eine Unverschämtheit.

"doch fragte ich mich damals schon, was diese wiederum in den 50er Jahren gemacht haben". In den 50er Jahren gab es nur einen Bruchteil der Hunde in Privathaushalten. Dass heute jeder zweite Hund 10 Stunden allein in der Wohnung ausharren muss, hat mit Tierliebe wenig zu tun. Ich würde es begrüßen, wenn jeder Hundehalter mindestens einen Nachweis zur Fähigkeit der Tierhaltung (geistig und räumlich) erbringen müsste. Man muss sich nicht über Nutztierhaltung aufregen, wenn man sieht, was teilweise mit Haustieren geschieht.

Mir ist auch nicht klar, wie man das Eine (Hundhaufen) mit dem Anderen (Zivilisationmüll) entschuldigen will. Das Eine ist so wenig akzeptabel wie das Andere. Da liegt Müll im Gebüsch, dann dürfen die Hunde auch dort wo sie wollen? Oder was sollte Ihre Argumentation?

"Es gibt immer und überall die "schwarzen Schafe". Dummerweise wird jeder Hundeführer generell mit diesen gleichgestellt... siehe diesen Beitrag.", schreibt Herr Nichtern. Genau das habe ich nicht gemacht. Aber schön, dass Sie in dieselbe Kerbe hauen wie Al.B., dass es ja auch anderen Dreck gibt. Und deshalb dürfen die Hunde das, oder vielleicht doch nicht?

"Dass mir der Hund das Liebste sei, sagst du o Mensch, sei Sünde? Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde" wird Franz von Assisi zugeschrieben. Ich habe auch schon gefunden von: Schopenhauer und mit Textvarianten.

Bevor mit jemand dieses Zitat entgegenhält kann ich nur sagen, wer unter den Menschen keinen echten Freund gefunden hat, der ist zu bedauern.

Nicht gleich gestellt?

Wenn Sie alle Hundeführer "nicht" gleichgestellt haben, wie würden Sie es dann nennen?

Und mit der Bemerkung zu kontern, das getroffene Hunde bellen, macht es auch nicht besser. (Ja, ich weiss... haben Sie nicht... deswegen ja auch extra der Hinweiss ) Was mich einzig an Ihrem Beitrag gewaltig stört: Für sie gibt es nur Hundebesitzer die sich falsch verhalten. Das die überwiegende Mehrheit dies nicht tut, ignorieren Sie geflissentlich oder nehmen es, da der Kot ja entfernt wird, nicht zur Kenntnis.

Stellt man Ihnen dann andere Beispiele entgegen, so ist dies natürlich etwas vollkommen Anderes, denn es geht ja um Hundekot und nicht darum, dass auch andere Dreck machen. "Oh heiliger St. Florian... verschon MEIN Haus zünd andere an..." ( könnte man sagen... werde ich aber nicht ;-) )

Es ist ärgerlich, wenn Jemand seinen Hund einfach irgendwo hin kacken lässt und es nicht entfernt... ebenso "ärgerlich" ist es, wenn sie als Hundehalter/Besitzer/Führer oder an Leine hinterherlaufer, unter Generalverdacht gestellt und angegriffen werden.

Um bei den, nach Ihrer Meinung nicht zutreffenden Beispiel zu bleiben: Rennen Sie auch jedem Döhneresser hinterher und fordern diesen auf, seinen Döhner nur ja nicht auf die Strasse zu werfen... und wenn doch, dann bitte nur vor seiner Haustür?

Für sie gibt es 3 Kategorien... und keine davon macht es richtig. Und wehe es widerspricht Jemand! Sollten Sie also von dem "getroffenen Hund", nämlich meinen, jemals etwas vor ihrer Haustür oder in ihrem Garten finden, sagen Sie mir bescheid, damit ich das Fenster öffne und Sie es in meine Wohnung werfen können... bis dahin... stellen Sie bitte nicht alle auf eine Stufe.

Nanu?

"Für sie gibt es 3 Kategorien... und keine davon macht es richtig". Im Gegenteil, ich schrieb von vier Spezies und zwei davon machen es richtig, wobei das immer noch keine mengenmäßige Wertung ist. Ich stelle niemand unter Generalverdacht. Ich lobe explizit diejenigen, die den Haufen entfernen und diejenigen, die ihren Hund erzogen haben, das geht nämlich auch.  Sie müssen schon sehr frustriert sein, wenn Sie den Text so frei interpretieren als hätte ich alle über einen Kamm geschoren.

Im Übrigen, zu Ihrer Beruhigung, in unserer Gegend liegen keine Döner herum und es werden keine Tauben gefüttert. Hundehaufen dagegen gibt es zur Genüge. Allerdings auch Ratten, aber die sollen ja häufiger sein als Menschen.

Die meisten Hundebesitzer entlocken mir nur ein leises Schmunzel. Sie reden mit dem Hund in ganzen Sätzen, als ob er der Sprache mächtig wäre: "Komm zum Papa, ja komm zum Papa" ist nur eine der lustigen Formulierungen.  Wie der Papa wohl den Hund gezeugt hat? :-)

Befähigungsnachweis?

Um während seiner Freizeit zumeist "erfolglos" am Wasser zu sitzen bedarf es neben der Erlaubnis des jeweiligen Inhabers des Fischereirechts auch einer amtlichen Erlaubnis (Fischereischein). Ich erinnere mich vage, dass man diese erst gegen Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses und eines Sachkundenachweises (Fischerprüfung) erhält.

Selbst wer Hunde in Kälbergröße zum Defäkieren in öffentliche Anlagen oder private Obstwiesen und Felder ausführt, benötigt weder Sachkundenachweis noch eine Genehmigung zum Halten von Tieren.

Warum eigentlich?

Ich hab selber

keinen Hund mehr, wollte nur mal den Blick schärfen und an Zeiten erinnern, wo es wichtigeres gab als Hundekacke. Wenn ich schon sehe, dass einer an vor seinem Grundstück einen Hundehaufen wegschaufelt und dies unter lautem Geschrei der ganzen Nachbarschaft kundtut und auch noch andere Hundebesitzer die gerade vorbeilaufen unter Generalverdacht stellt..... Das ist nicht die feine Art. Einen Haufen kann man auch mal wegschaufeln, ist da meine Meinung.

Ich habe meine Hunde früher auch so erzogen, dass sie erst in Feld und Wald scheissen, was sie aber nach neuester Regelung schon gar nicht mehr sollen - der Hundehalter heute hat es schwer.

Vor längerem schon, liess einer seinen Hund in meinen Vorgarten scheissen, ich rauchte gerade und beobachtete dies, als der Hundebesitzer mich erblickte und sofort ans Werk ging "den wollte ich gerade wegmachen" - das war ein herrliches Gesicht von ihm, als ich ihm sagte, ich hab früher auch nicht jeden Haufen weggemacht.....sowad passiert...

Ich finde manches heute übertrieben, dabei bleibe ich!

Oder dieser Herr

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