Große Resonanz bei Wanderung zur Ungeheuerklamm

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Exkursion des Untergrombacher Naturschutzvereins
Dienstag, 20. Mai 2014 - 9:36

Bruchsal-Untergrombach (tam). „Willkommen zum Untergrombacher Volkswandertag!“ Augenzwinkernd die Begrüßung für die Teilnehmer der Wanderung zur Ungeheuerklamm, die der örtliche Verein für Umwelt- und Naturschutz angeboten hatte. Und die Ausschreibung war auf offenkundig fruchtbaren Boden gefallen: Nicht weniger als 170 Interessierte sind ihr gefolgt, um auf einem rund dreistündigen Rundweg die größte und tiefste Waldschlucht der Region kennenzulernen.

Unter Leitung des Biologen Peter Treiber und des Vereinsvorsitzenden Thomas Adam ging es durch den Untergrombacher Bergwald und vorbei am „Dreiländerdeck“, der Grenze zwischen Weingarten sowie Unter- und Obergrombach zur Klamm. Themen wie frühere Waldnutzung, Sagen und Legenden, allgemeine Naturschutzaspekte sowie floristische Besonderheiten standen an den einzelnen Stationen im Mittelpunkt. Ebenso die Frage, warum die Schlucht eigentlich „Ungeheuerklamm“ heißt. Sicher, so die Antwort, spiele ihre besondere Größe dabei eine Rolle, andererseits sei auch ein dunkler und schauriger Anklang nicht unwahrscheinlich. Schließlich stand früher am vordereren Ende unweit der Landstraße der Galgen von Weingarten, wo Delinquenten hingerichtet und verscharrt wurden; ganz geheuer, so mussten Zeitgenossen also empfinden, werde es in diesem Bereich nicht zugegangen sein.

Ungeheuerklamm 01

170 Teilnehmer bei der Exkursion des Untergrombacher Naturschutzvereins. Foto: Regine Carl

Ungeheuerklamm 02

Exkursionsteilnehmer fast bis zum Horizont. Foto: Regine Carl

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