Gefährliche Radwege

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Bruchsals katastrophale Verkehrsführungen
Mittwoch, 4. November 2009 - 1:07

In diesem Beitrag: http://www.bruchsal.org/story/fahren-wir-zukunft-so-durch-bruchsal#comment-461 wird ordentlich in den Kommentaren über die Verkehrsplanung gewettert. Dabei ging es im eigentlichen Beitrag lediglich um eine technische Spielerei zur Fortbewegung. Verkehrsplanung und Durchführung scheint also etwas zu sein, was in Bruchsal auch anderen im Magen liegt. Drum  will ich meinen Mageninhalt hier auch mal zum Besten geben. Schließlich war das ein Grund, warum ich mich hier als Autor überhaupt angemeldet habe:

Ich komme aus Hannover und wohne nun seit drei Jahren in Bruchsal, plus einem halben Jahr in Stutensee.

Hannover hat ca. 500.000 Einwohner (zum Vergleich: Karlsruhe hat ca. 285.000, Heidelberg ca. 150.000, Bruchsal ca. 43.000 Einwohner).

Hannover ist zwar gemessen an anderen Städten noch überschaubar, aber für unmittelbare Verhältnisse ganz schön groß.

Als Ex-Großstädter schaue ich einerseits den hiesigen Verkehrssituationen gelassen entgegen, andererseits bin ich doch immer wieder fassungslos, wieso eine Kleinstadt sinnvolle verkehrsplanerische Konzepte bedingungslos über den Haufen werfen kann. Ich denke, es liegt daran, dass noch nichts wirklich Schlimmes passiert ist.

Als Radfahrer in Bruchsal kann es nicht schaden, wenn man Großstadterfahrung hat! Den Autoverkehr kurzerhand ignorierend, weil das Risiko beim vorschriftsmäßigen Durchfahren des Stadttores zu riskant ist – Fußgänger, die direkt vom Schloss kommen, können auch leicht übersehen werden – kurzes Handzeichen, schneller Blick nach hinten – passt. Der Autofahrer hinter mir wird vermutlich ordentlich fluchen, weil er die Geschwindigkeit beim Durchfahren des Stadttores rausnehmen muss, da ich ihm den Weg versperre. Zum Ausgleich trete ich etwas heftiger in die Pedalen und überlege, ob ich den mit dem dicken weißen Strich auf der Fahrbahn abgetrennten Bereich kurz benutzen sollte, um dann bei den natürlichen und unerklärlichen Engpässen in der Schloßstraße wieder halsbrecherisch auf die Fahrbahn zu wechseln oder bleibe ich heute mal die ganze Strecke gleich auf der Fahrbahn?

Die Verkehrsführung beim Rendezvous habe ich tatsächlich noch nie begriffen! Manchmal stehe ich sogar versehentlich mitten auf der Straße und habe keine Ahnung, wieso eigentlich! Ich mache aber das, was ich an dieser Stelle immer mache: ich tue so, als sei ich im Recht und gehe grimmig irgendwie über den Platz. Bislang haben alle auch immer brav angehalten…
Warum hier ein Huckel ist, der seit meinen drei Jahren als Bruchsaler so aussieht, als würde morgen hier eine neue Baustelle eröffnet, habe ich auch noch nicht in Erfahrung bringen können – ich glaube ich bin schon wieder auf dem Fußweg. Eigentlich ist das falsch – aber ich muss da irgendwie lang.
Die Straße, die am Bahnhof vorbei führt (ich weiß natürlich mal wieder nicht, wie sie heißt), meide ich, wenn möglich. Sie ist unschön zu befahren. Selbst Großstädtern befällt bei mancher Gefahrensituation ein verdammt ungutes Gefühl. Besonders wenn auf dieser Straße ein Bus von hinten kommt…

Ich freue mich insgeheim schon wieder auf die Rückfahrt – wenn ich auf dem viel zu schmalen Fußweg, der am Gefängnis vorbeiführt, die Omas an der Bushaltestelle wieder erschrecken kann. Andererseits bin ich immer heilfroh, dass niemand aus den Hofeinfahrten herauskommt. Das gleiche Problem ist auch, wenn man die Balthasar-Neumann-Straße entlangfährt. Wobei da, wie nahezu überall in Bruchsal, die Straßendecke von Felgenfressenden Löchern durchsiebt ist.
Zu Fuß ist aber auch nicht viel besser. Jetzt muss man nämlich auf die Kollegen mit den Fahrrädern aufpassen. Außerdem hat Bruchsal eine echte Großstadtampelanlage vor dem Krankenhaus postiert, welches eine reine Fußgängerschikane darstellt. Allerdings für Autofahrer auch keine echte Freude ist. Wer direkt vom Krankenhaus kommt und auf die B3 will, sollte sich ein Butterbrot mitnehmen – das könnte etwas dauern...
Bei der Kreuzung B3 / Forster Straße kann man sogar ein gemütliches Picknick veranstalten. Achtet man allerdings ein wenig auf den Verkehr und weiß, dass es bei Linksabbiegern in die Forster Straße nicht automatisch auch Linksabbieger in die Heidelberger Straße geben kann, kann man einige Ampeln ganz gemütlich überqueren, obwohl sie natürlich rot sind. Selbiges gilt natürlich auch für die anderen Richtungen.
Dabei kann man sowas heutzutage ganz gemütlich per Computer schalten. Erfodert aber etwas Planung…

Interessant ist auch immer wieder die Tunnelanlage in der Pfeilerstraße (inzwischen habe ich mal in den Stadtplan geschaut). Kommt man vom Stadtturm sieht man eigentlich erst, wenn es zu spät ist, dass man da gar nicht durchfahren darf.
Nun werden die Bruchsaler sagen, dass das doch jeder weiß – aber ich bin ja noch gar kein richtiger Bruchsaler.
Für Fahrräder ist diese Stadt nicht gebaut. Da aber erkennbar ist, dass einige Verkehrswege und Planungen neueren Datums sind, frage ich mich natürlich, ob die Stadtoberen eigentlich wissen, was Fahrräder sind?

Spaß, Bruchsal radelnd zu erkunden, macht das jedenfalls nicht!

Vielleicht müssen aber  erst ein paar Kinder, ältere Menschen oder du und ich zu Tode kommen, bevor endlich was getan wird!

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Kommentare

Fahrradunfreundliches Bruchsal

Im Tunnel sind bloß Fußgänger verboten. Fahrräder sollten damit erlaubt sein.

In Bruchsal gibt es eine

In Bruchsal gibt es eine "Verkehrsplanung"?

Sind sie da sicher?

Die "Hügel" vor dem Rendezvous "waren" mal Sperren um nur den Bussen die Durchfahrt zu erlauben und PKW auszusperren... damit war der Teil davor "Sackgasse"...

Gott sei dank hat man die "Hügel" geschaffen um den gesamten Verkehr nicht komplett zu sperren.

Nicht, das man so was nicht schon vorher hätte wissen können... ein Straßenplan und nachdenken hätte genügt.. Genauso wie das Nachdenken über eine Bushaltestelle an der Apotheke, ca. 50- max 75 m vor dem Rendezvous-Platz, an dem der Bus dann wieder hält.

Erklären sie mal einem "Auswärtigen", wie er mit dem Auto zum Rathaus kommt, wenn er auf der Kaiserstraße steht, womöglich noch "Siemskreisel" kommend... die arme S....

Den schönsten Verkehrsstau habe ich gerade gestern Abend wiedermal in der Fußgängerzone am Holzmarkt erlebt... der Platz selbst zugestellt mit Autos, die "Nachzügler nicht mal in der Lage das Auto zu wenden und von hinten drängen bereits Andere nach... wie gesagt... eigentlich sind wir in der FUSSGÄNGERZONE

"Verkehrssachverständige" oder "Immer diese Radfahrer"

Radfahren IST in der "Tunnelanlage in der Pfeilerstraße" SEIT JAHREN erlaubt - obwohl die Planer und Erbauer der seinerzeitigen B 3-Verlegung den Tunnel MIT ZUSTIMMUNG DES DAMALIGEN GEMEINDERATES AUF VORSCHLAG DES DAMALIGEN OBERBÜRGERMEISTERS so schmal gebaut haben, dass darin mehrspurige Fahrzeuge aus Sicherheitsgründen eigentlich kein langsames einspuriges Fahrzeug (= z. B. Radfahrer) überholen sollten (meinten die "Bedenkenträger" - she. oben!).
Und dies angesichts der bereits erkannten Tatsache, dass spätestens mit dem Bau des Bürgerzentrums und des "Bürgerparks" die sich in der Stadtmitte kreuzenden schon mehr als mäßigen Verbindungen für Radfahrer ge- bzw. zerstört würden.
Das war BEREITS DAMALS für die Gemeinderatsmehrheit kein Problem und daran hat sich in den folgenden Jahrzehnten nichts geändert.
Es gibt halt, trotz aller gegenteiligen Behauptungen, einfach zu wenig RadfahrerInnen unter unseren Gemeinderäten.
Oder: Den Kernstadt-Bruchsalern fehlt ein Ortschaftsrat!

Übrigens - um mit einem auch in gewissen kommunalpolitischen Verkehrssachverständigenkreisen weit verbreiteten Irrtum aufzuräumen: Funtionierende, sichere RADWEGE sind in der Regel aus Sicherheits und Bequemlichkeitsgründen BAULICH anzulegen - und nicht (lediglich) durch das Aufstellen von bunten Blechschildern.

Im übrigen empfehle ich dem Verfasser einen Besuch beim Verkehrsplaner der Stadtverwaltung, Herrn Bernt, Rathaus am Holzmarkt, Zimmer C 035, Telefon 79-345 - mit dem kann er dann mal die für ihn unerklärlichen Bruchsaler Besonderheiten der Verkehrsplanung und des Straßenbaus diskutieren - vom "Huckel" beim Rendezvous ("Udo-Sieg-Gedächtnisschanze") bis zu der für ihn undurchschaubaren Ampelanlage beim "Weißen Kreuz" - das ist die an der "Kreuzung" (= sprich Einmündung) Heidelberger Straße - Forster Landstraße.
Insbesondere hier wird er dann staunen, wie viele Computers dort schon rechnen und wie schwierig das für die kleinen Kerlchen ist, weil doch der blöde Max-Bus (oder Eberhardt-Bus oder...), also der Stadtbus sich da immer wieder dazwischendrängelt und ganz egoistisch nach "seinem" GRÜN schreit.

Vorher sollte sich unser Ex-Großstädter aber mal anhand des ihm offensichtlich vorliegenden Stadtplanes über die Namen der von ihm so geliebten Örtlichkeiten vergewissern. Das erleichtert die Ortsfindung. Und nach drei Jahren in Bruchsal sollte selbst ein Hannoveraner eigentlich...

PS: Und das "Stadttor" ist wohl das Damianstor und der "Stadtturm" heißt Bergfried - bitte, bitte! - nach dem 1. April - äh, 1. März 1945 haben uns die Allierten so wenig übrig gelassen - mit dem Rest wollen wir doch etwas sorgfältiger umgehen...

Verkehrsplanung

Herr Nichtern, ich weiß ja nicht, was für eine Berufsausbildung Sie haben bzw. was Sie für eine Tätigkeit ausüben - aber von Verkehrsplanung verstehen Sie wirklich nicht die Bohne und von der politisch - nicht fachlich - beeinflussten Entwicklung dieser Bereiche haben Sie offensichtlich auch nicht die geringste Ahnung.
Sie würden es sich wohl auch verbieten, wenn ahnungslose Dritte Ihre Tätigkeit so pauschal kritiseren würden, wie Sie das hier tun - bitte etwas mehr Respekt im Umgang mit den Beteiligten, die sich, wie Sie wissen könnten, nicht wehren dürfen.
Wenn Ihnen bestimmte Dinge seltsam und unerklärlich vorkommen, stellen Sie dazu Fragen, möglichst an der richtigen Stelle und unterlassen Sie bitte Schlussfolgerungen, die Sie und diese Einrichtung nur in Misskredit bringen.
Das hier ist bruchsal.org und nicht bruchsal.bild!

Herr Ihle, ja, sie haben

Herr Ihle,
ja, sie haben recht... sie kennen weder meine Berufsausbildung, noch mein Wissensstand.

Die "Sieg-Gedächtnissschanze" habe ich also falsch dagestellt?
Sie wurde nicht geschaffen um "ursprünglich" dort, nur dem Busverkehr das durchkommen zu ermöglichen? Es gab dort keine Schilder "Sackgasse" und "Druchfahrt Verboten"?

Die Busshaltestelle 50 m vor dem Rendezvous-Platz gibt es auch nicht? Bzw. ist an dieser Stelle nicht komplett überflüssig, weil es ja den Fussgängern die 50m erspart?

Zum Rathaus kommt man "Problemlos", derzeitig Baustellen mal aussen vor?

Der Holzmarkt ist NICHT zur Privatparkzone für ansässige Hotels und Gaststätten "verkommen? Selbstverständlich kenne ich die "politischen Gründe" dafür nicht... muss ich ja auch nicht... den ich gehöre nicht zur Stadtverwaltung, die entsprechende Schilder aufstellen, die wohl nicht "politisch" durchdacht waren.

Der Kübelmarkt, war dann wohl auch sicherlich zu dem Zeitpunkt, als meine Firma dort noch einen Computerladen hatte nicht erst vom Parkplatz zur Fussgängerzone und wieder zurück umgebaut worden?

Sie haben recht! Meine Schulbildung reicht einfach nicht aus, um Massnahmen beurteilen zu können, die bei reiner Betrachtung als komplett unsinnig erscheinen... vielleicht versucht die Stadtverwaltung ja mal, die Bürger über die Gründe aufzuklären, statt auf deren mangelnden "Sachverstand" zu schieben...

Ich mag tatsächlich keinen Hochschulabschluss haben und eine gewisse Rechtschreibschwäche... DENKEN kann ich dennoch...

Wenn das alles "politische" oder gar verkehrstechnische "Gründe" hat... wäre es dann nicht an den "Vertretern" dieser Messnamen diese zu Begründen, statt einfach anderen die Kompetenz ab zu sprechen?

Vielleicht bin ich ja "verständiger" als sie glauben, wenn man es mir erklärt.

Ach so... ne... mit fehlt ja die fachliche "Kompetenz" und politisch korrekte Einstellung/Ansicht...

Wohlegepriesene Worte

Hallo Herr Ihle,

mir gefallen Menschen, die ihre eigene Meinung haben und diese auch fundiert kund tun können - was ich aber nicht verstehe und mir auch schon bei anderen Kommentaren von Ihnen aufgefallen ist, dass Sie stets auch noch den einen oder anderen Hieb unter der Gürtellinie versuchen mitzugeben. Das finde ich schade und erschwert eine sachliche Diskussion ungemein.

Versuchen Sie doch mal, sich nicht in Rage zu schreiben (oder was auch immer der Grund dafür ist) und bleiben Sie bei der sachlichen Auseinandersetzung.

Mir täts gefallen. Dann können wir uns auch viel besser inhaltlich auseinadersetzen ;)

 

Axel

Vorschlag

wie wäre es den damit, mal 1 Woche oder 1 Monat lang von all diesen Dingen, die nach Ansicht der Leser hier zu den "Verkehrsplanugsfehlern" oder "Gefahrenstellen" gehören Fotos zu machen und diese einzusenden?

Vielleicht schaffen wir es ja anschliessend,

>Wenn Ihnen bestimmte Dinge seltsam und unerklärlich vorkommen, stellen Sie >dazu Fragen, möglichst an der richtigen Stelle....

der richtigen Stelle diese Fotos zukommen zu lassen und mehr zu erreichen als ein hilflosses Schulterzucken.

Ich stelle sogar gerne die technischen Dinge und eine entsprechende Webseite zur Verfügung...

Vielleicht lernen wir dabei ja alle etwas dazu, statt auf unserem "Bild-ungsstand" zu verbleiben....

Gute Idee!

wie wäre es den damit, mal 1 Woche oder 1 Monat lang von all diesen Dingen, die nach Ansicht der Leser hier zu den "Verkehrsplanugsfehlern" oder "Gefahrenstellen" gehören Fotos zu machen und diese einzusenden?

Eine sehr gute Idee, ich fang gleich mal an (und bitte dabei ausdrücklich zu beachten, dass es mir nicht um Schuldzuweisungen geht sondern nur um eine Auflistung von Punkten, an denen Verbesserungsbedarf herrscht. In wessen Aufgabenbereich (Stadt/Land/Bund) das fällt und wer ggf. daran "schuld" ist soll hier keine Rolle spielen, Hauptsache es passiert etwas.)

1.) Kreuzung B3/B35 (Karlsruher/Durlacher Str., Grabener Str.): Rechtsabbieger aus Richtung Bahnbrücke nach Untergrombach haben rot, obwohl der Geradeausverkehr (nach Heidelsheim) grün hat und der parallel verlaufende Fußgängerüberweg ebenfalls rot. Dadurch entsteht überflüssige Wartezeit. Sicher, das ist nur ein kleiner Fehler, dafür aber auch einer der sich durch Änderung der Schaltung mit wenig Aufwand beheben ließe. Noch besser wäre es, die Ampel für Rechtsabbieger komplett abzuschaffen und durch ein Stoppschild zu ersetzen, da besonders in den Abend- und Nachtstunden oft überhaupt kein Querverkehr stattfindet.

2.) Ausfahrt Krankenhaus ("Gutleutstraße") auf B3:
Hier gehört eindeutig ein "grüner Pfeil" montiert, zumal die Ampel eine extrem lange Rotphase hat. Wieder muss der Autofahrer völlig überflüssigerweise an der roten Ampel herumstehen und darauf warten dass niemand vorbeifährt.

3.) "Media-Markt-Kreuzung": Diese Kreuzung ist eine planerische Katastrophe ersten Ranges und nicht von ungefähr daher auch Unfallschwerpunkt Nr. 1, zudem bilden sich nach wie vor Staus zu Stoßzeiten. Richtig wäre es gewesen, gleich eine vierspurige Brücke für die B35 (Hauptverkehrsrichtung) zu bauen und darunter einen zweispurigen Kreisel; rechnet man die Kosten für den Bau einschließlich der aufwändigen Ampelanlage sowie die Ausgaben für die bislang erforderlichen Nachrüstungen (die das Problem nur suboptimal gelöst haben) zusammen, wäre das vermutlich sogar die billigere Variante gewesen, denn die Ampeln verursachen auch nicht unbeträchtliche Betriebskosten. In diesem Zusammenhang ist anekdotisch zu berichten, dass diese Ampelanlage vor einiger Zeit ja mal für ein paar Tage komplett ausgefallen ist (wenn ich mich recht erinnere war das, weil sie jemand umgefahren hatte) - was zu einem spürbar verbesserten Verkehrsfluss führte. Leider hat man sie anschließend wieder aufgebaut...

4. Ampelanlage Kreuzung Untergrombach: Hier sind lange Rückstaus auf der B3 in beiden Richtungen eher die Regel als die Ausnahme. Auf Dauer hilft hier wohl nur eine komplette Umgehung für die B3 mit entsprechenden Kosten. Schade ist nur, dass man für die untaugliche Lösung seinerzeit den halben Ortskern abgerissen hat...

5. Kreuzung B35 mit Schnabel-Hennig-Straße ("Lidl-Kreuzung") sowie Einmündung Güterbahnhofstr.: Hier wurde eine im Prinzip gute Idee (nämlich die vorhandene Bahnbrückenunterführung heranzuziehen um die Anzahl der höhengleich kreuzenden Verkehrsströme zu verringern) durch eine sehr eigenwillige und halbherzige Umsetzung konterkariert, so dass im Endeffekt zwei Ampelanlagen anstatt vorher einer den Verkehrsfluß auf der B35 ausbremsen.

6. Kreuzung B35 alt/B35 neu (nach Forst und zur Autobahn): Es ist völlig unverständlich, wieso der Hauptverkehrsstrom zwischen Bruchsal/Mediamarktkreuzung und Autobahn hier auf einer nicht bevorrechtigen, dafür aber zweispurig ausgebauten Linksabbiegerspur geführt wird, während der eindeutig nachrangige Abzweig von Forst nach Bruchsal Dauergrün hat. Hier wurde wiederum nur ein halbes Kleeblatt gebaut und die dadurch entstehenden Kreuzungsströme mit Ampeln kompensiert, die bei von vorneherein richtiger Anlage verzichtbar gewesen wären (warum fehlt das "Ohr" in Fahrtrichtung Forst auf der rechten Seite, wo doch der wirklich teure Teil (die Brücke) bereits vorhanden ist? Fragen über Fragen...)

Generell vermittelt die Situation der beiden Bundesstraßen in Bezug auf den Durchgangsverkehr den Eindruck einer gewissen Planlosigkeit, vor allem im Zuge der B35. Gleich mehrere der angesprochenen Probleme würden stark verringert, würde man nur endlich den Ostast der B35neu nach Heidelsheim bauen. Dafür scheint aber auf absehbare Zeit kein Geld vorhanden zu sein, stattdessen laviert man sich irgendwie durch und baut an der Heidelsheimer Steigung für teures Geld sogar noch eine extra Kriechspur - die wiederum völlig überflüssig wird, wenn es den erwähnten Ostast eines Tages doch gibt. Auf der anderen Seite hätte man, wenn man diesen Ostast nun gar nicht will, nicht so viel Geld in den westlichen Teil der dann niemals wirklich entlastenden Nordumgehung stecken müssen (der relativ aufwändig komplett höhenfrei ausgebaut wurde) sondern stattdessen lieber die B35 auf ihrer alten Trasse durchgehend vierspurig ausbauen und mit Überführungsbauwerken an den neuralgischen Punkten (Kreuzung mit B3, Schnabel-Henning-Str. und Mediamarktkreuzung) versehen können. So aber sieht es eher so aus, als hätte man sich da nicht so recht entscheiden können, und von beidem ein bißchen gemacht. Dadurch entstehen aber hohe Kosten und die Probleme bestehen munter weiter...

Ampel unnötig rot?

"... Kreuzung B3/B35 (Karlsruher/Durlacher Str., Grabener Str.): Rechtsabbieger aus Richtung Bahnbrücke nach Untergrombach haben rot, obwohl der Geradeausverkehr (nach Heidelsheim) grün hat und der parallel verlaufende Fußgängerüberweg ebenfalls rot. Dadurch entsteht überflüssige Wartezeit. Sicher, das ist nur ein kleiner Fehler..." - schreibt c.
Habe Ampel heute, Samstag, gegen 18.00 Uhr längere Zeit beobachtet - schaltet auf Grün kurz nachdem Kasernenstraße losfährt. Ansonsten immer Quer- oder Abbiegeverkehr.
Scheint demnach zumindest nicht immer der Fall zu sein - oder?

Kreuzung B35 alt/B35 neu

Bei diesem Punkt muss ich Ihnen zustimmen. Ich passiere diese Stelle jeden Morgen gegen 6.00 Uhr. Und ich dachte mir schon öffters, "Des muss en Färschter gwese sei, der die Ampel eigstellt hat" Sobald in Forst ein Auto aus dem Ort fährt, schaltet diese Ampel auf Grün, damit die Förster Bürger freie Fahrt haben.

 

Umgehungsstraße als Lösung für Kreuzung Ortsmitte Untergrombach

Wo würde denn Ihrer Meinung nach diese Umgehungsstrecke verlaufen? Südlich von Untergrombach über die Bahn Richtung Autobahn und Baugebiet Sand II? Und dann nördlich vom Baggersee über die Bahn zur B 3? Immer feste durch alle Feuchtgebiete und Wälder? Was meinen Sie - wann ist der Plan dafür rechtskräftig festgestellt?

natürliche... Engpässe in der Schoßstraße?

"um dann bei den natürlichen und unerklärlichen Engpässen in der Schloßstraße"

Was meint Axel T. damit?

"um dann bei den natürlichen

"um dann bei den natürlichen und unerklärlichen Engpässen in der Schloßstraße"

Der eine dieser "Engpäasse" wird für den Fußgängerberweg benutzt, der andere hat zwar keinen Fußgängerüberweg müpndet aber im Finanzamt (wenn ich es richtig in Erinnerung habe). Durch die "Verbreiterung" des Fugängerüberwegs fällt einerseits Parkfläche weg und andereseits ein - nicht vorhandener - Fahrradweg. Den Radweg hätte man durch eine durchgängige weißte Linie, die bereits vorhanden ist, aber eben an diesen "Engpässen" jeweils endet/unterbrochen ist, hervorragend schaffen können. So aber kommt noch erschwerend hinzu, dass man als Radfahrer (ich mache es zumindest so) zwischenzeitlich rechts der weißen Linie fährt, um dann wieder in die eigentliche Fahrbahn zu wechseln - was nicht ungefährlich ist.

Theoretisch darf man, glaube ich, zwar auf dem Fußweg fahren, aber da ja das Schloß gern von Touristen angesteuert wird, ist das phasenweise unmöglich.

 

Axel

Die "Schloßstraße"

ist die Schönbornstraße.
Die Schlossstraße führt, wenn Sie so wollen, südlich auf den "Huckel" zu. Und die Engpässe sind weder natürlich noch unerklärlich.

Stimmt - Schönbornstr.

Ich habe mich in Hannover fast 10 Jahre als Berufskraftfahrer, davon mehrere Jahre als Taxifahrer und Funker, verdingt. Nach einem halben Jahr nicht mehr berufsbedingten Fahrens habe ich kaum noch eine Straße gekannt.
Als Neu-Bruchsaler schaffe ich es noch nicht einmal, mir die Straßen in unmittelbarer Umgebung zu merken, obwohl ich mich durchaus mittlerweile auskenne. Aber Straßennamen erscheinen mir irgendwie unwichtig. Gibt so viel anderes, dass ich mir merken muss und möchte.
So möge man mir bitte meine Unkenntnis diesbezüglich verzeihen.

Es mag gut sein, dass die "Engpässe" einen Sinn haben. Fakt bleibt aber für mich, dass, bei sinnvoller Planung, genügend Platz für einen vernünftigen Radweg vorhanden gewesen wäre. So aber unnötige Riskiken für Radfahrer geschaffen worden.

Desgleichen bei der restlichen Schönbornstr. Der Teil am Gefängnis vorbei. Der Fußweg dort ist extrem schmal. Aber auf der gegenüberliegenden Seite wäre genügend Platz. Allerdings gibt es keinen sinnvollen Übergang, wenn man aus der Styrumstrasse kommt. Das sind aus meiner Sicht unnötige Gefahrenstellen und schlechte bis gar keine Verkehrsplanung.

Die Stelle ist schon als Fußgänger nicht ganz ohne, da viele Autofahrer dort Gas geben können, sofern sie rechts herum fahren wollen. Also aus der Styrumstr. in Richtung Krankenhaus. Da schauen manche nicht sehr genau...

 

Man möge mich bitte nicht falsch verstehen - ich fühle mich ausgesprochen wohl im schönen Bruchsal. Mag Menschen und Stadt und will hier beileibe nicht an allem möglichen "rumkritisieren". Und schon gar nicht den Großstädter raushängen lassen.

Aber sagen, was nicht in Ordnung ist, sollte möglich sein.

 

Axel

Schwierige Aufgabe

Dass das aufgrund der Topographie nicht so ganz einfach ist, ist mir auch klar - aber nur weil ein Problem schwierig ist, heisst das ja nicht dass man sich gar nicht um eine Lösung bemühen sollte...

Ich gebe Ihnen Recht dass es grober Unfug wäre, nördlich von Untergrombach parallel zur Autobahn zu verschwenken, dann wieder südlich zurück auf die alte Trasse zu gehen und am Ende noch ein paar km weiter wieder zurück zur Autobahn zu fahren (wie in den Umgehungsplänen für Weingarten vorgesehen).

Besser wäre da eine ganz große Lösung: Nördlich von Bruchsal ausgehend auf der B35a und B35 bis zum Abzweig mit der L558 fahren (das ist die Kreuzung vor der "Lidl-Kreuzung", am SEW-Parkhaus), dann über die L558 bis kurz vor der Brücke nach Büchenau (hier könnte/sollte eine neue Autobahnauffahrt entstehen, das spart auch den LKW von/in Richtung Industriegebiet den Weg über die Mediamarktkreuzung); ab dort könnte neben der A5 trassiert werden, und zwar nicht nur bis Untergrombach sondern gleich bis zur Überführung A5/L556 (das ist die Straße zwischen Weingarten und Blankenloch) - auch dort wäre eine Anschlußstelle zu schaffen, dann hätte man auch gleich eine gute Umleitungsstrecke falls auf der A5 mal wieder Stau ist. Südlich von Weingarten könnte man entweder zurück auf die alte Trasse gehen, oder aber (besser) die Umgehung noch weiter parallel zur A5 weiterführen und zwar bis zur Anschlußstelle KA-Nord bzw. der L604 ("Herdtweg"), das hätte den Vorteil dass es da schon ein halbes Kleeblatt gibt (nämlich das zur alten B10-Trasse/Umgehung Durlach). Diese Lösung (auch wenn sie zugegebenermassen etwas aufwändiger ist) hätte den Vorteil, dass man gleich mehrere Orte umgeht, eine Ausweichstrecke für die A5 schafft und nicht zuletzt auch die Problematik der Umgehung Weingarten entschärft. Während man für die Neutrassierung zwar auch ein wenig Wald opfern müsste (das ist in einem stark bewaldeten Gebiet auch kaum vermeidbar), wäre das insgesamt trotzdem ein bedeutend geringerer Eingriff in die Natur, da die parallele A5 ja bereits besteht, also keine neuen Einschnitte geschaffen würden (zum Ausgleich könnte man eine Grünbrücke irgendwo zwischen Untergrombach und Weingarten bauen, das würde dann sogar einen bestehenden Einschnitt beseitigen). Gleichzeitig wäre diese Lösung sehr anwohnerfreundlich, da keine neue Lärmbelastung geschaffen wird und auf der östlichen Seite der A5 sowieso noch keine Lärmschutzwälle o.ä. gebaut wurden, die könnte man dann im Zuge der Baumaßnahme oder später ergänzen.

Eine andere Alternative wäre ein Tunnel ähnlich wie in Grötzingen oder Gernsbach, wobei dazu zu sagen ist dass der Gesamtnutzen dieses Tunnels sehr viel kleiner wäre als der der oben skizzierten Lösung und selbst innerhalb Untergrombachs immer noch relativ viel Verkehr bliebe (es sei denn man verlegt die komplette Kreuzung unter die Erde, was aber extrem aufwändig und kaum zu bezahlen wäre).

Sie haben Recht, gestern

Sie haben Recht, gestern abend auf der Heimfahrt konnte ich genau dasselbe erleben: Geradeausrichtung und Rechtsabbieger bekommen (fast) gleichzeitig grün...

Wenn das jetzt tatsächlich immer so sein sollte, hat sich der Punkt natürlich erledigt.

Ampelschaltung "Prinz Max"

Aha.
Ja, wer hat denn da dran gedreht?!
Ich nicht - ehrlich.
Oder hatte c. nicht richtig geguckt???

"Schwierige" Aufgabe?

Oder so nicht zu lösen?
Wie lange, mal ganz ehrlich, glauben Sie denn, würde es dauern, bis die angeblichen oder tatsächlichen Probleme in Untergrombachs Ortsmitte so gelöst wären?
10, 20, 30 Jahre?
Da mache ich Ihnen einen anderen Vorschlag - sozusagen als Übergangslösung: Ampel in der Ortsmitte weg und dafür einen Kreisel gebaut. Hilft todsicher.

Platz ist - ausnahmsweise - genug da, nachdem man ja, wie Sie richtig feststellten, seinerzeit die Ortsmitte (die soo nett auch nicht war) platt gemacht hat (übrigens geschah dies alles mit Zustimmung des seinerzeitigen Ortschaftsrates von Untergrombach).

Was meinen Sie? Und natürlich die Untergrombacher (dazu)?

Wobei ich mal ganz kühn davon ausgehe, dass bruchsal.org auch in "Bruchsal wildem Süden" zur Kenntnis genommen wird - zumindest mal stirnrunzelnd...

Ihre "Übergangslösung" in

Ihre "Übergangslösung" in allen Ehren, meine Stimme dafür hätten Sie, aber ob der auch wirklich passt? So ein ordentlicher Kreisel hat gut und gerne einen Durchmesser von 20-25 Metern, schließlich ist die B3 eine Bundesstraße und die muss auch für LKW durchgängig bleiben. Und der Durchsatz eines Kreisels hängt ziemlich direkt von seinem Durchmesser ab...

Mit einem kurzen Blick aus der Google-Maps-Vogelperspektive würde ich spontan sagen, dass das etwas eng wird, aber wenn man das ganz genau wissen will, müsste man wohl jemanden fragen, der sich nicht nur zum Zeitvertreib an einem grauen Novembernachmittag mit solchen Themen beschäftigt.

Was meinen anderen Vorschlag angeht, adressiert der ja nun nicht nur (und nicht mal vorwiegend) Untergrombach, sondern löst noch ein paar andere Problemchen gleich mit. Dass man das nicht morgen früh schon fertig haben kann, ist dabei völlig klar, andererseits sind 15 bis 20 Jahre im Straßenbau nun ja fast gar nichts, denken Sie mal daran wie lange man noch ein wenig weiter südlich schon an der Nordtangente herumdoktert (und das einstweilen immer noch so ziemlich ganz ohne irgendein vorzeigbares Ergebnis).

Übergangslösung

Ein Kreisel ist keine Allzweckwaffe und die Größe richtet sich nach den Verkehrsströmen und der Verkehrsbelastung, insbesondere ist hier auch noch eine Autobahnumleitungsstrecke betroffen. Ein Durchmesser von 36-40m dürfte hier das Minimum sein. Realistisch wären wohl eher 45-50m.
Nur zum besseren Verständnis über Kreiselgrößen.

reinhard spiegler

Kreisel Untergrombach "geht"

Schauen Sie sich mal die Kreisel im Verlauf der Ernst-Blickle-Straße an - die kriegen Sie jederzeit dort rein.
Und die haben wochenlang den B 35-Umleitungsverkehr verkraftet - als Abbiegeverkehr samt Zuflüssen aus Richtung Karlsdorf und Büchenau.
Ich wette, da gibt es auch schon einen Plan.

Mein Gott, Herr Nichtern -

wann habe ich denn behauptet, Sie hätten die "Sieg-Gedächtnisschanze" falsch dargestellt? Natürlich wurde diese Passage (nicht die jetzige "Schanze" oder der "Huckel") gebaut, um nur den Bus passieren zu lassen.
Aber Sie wissen nicht, WARUM dies getan wurde und Sie wissen nicht, warum die "Schanze" seit Jahren doch die Pkws ins Rendezvous einfahren lässt - und Sie kennen offensichtlich die daraus entstehenden durchaus negativen Folgen nicht.
Sie behaupten nur, dies und das wäre Unfug - anstatt erst mal zu fragen, warum das so ist.
Und so machen Sie das bei vielen Punkten, die Sie kritisieren.
Das stört mich an Ihnen.
Glauben Sie mir endlich, es reicht nicht aus "bei reiner Betrachtung" - wie Sie schreiben -" Maßnahmen beurteilen zu können."
Und wenn Sie wirklich glauben, die Bruchsaler wären so doof, eine zusätzliche Bushaltestelle 50m vor dem Rendezvous einzurichten, wenn die Busse doch dort halten könnten - na ja, dann hilft alles Diskutieren nichts mehr.
Falls Sie übrigens mal wieder jemand fragt, wie er zum Rathaus kommt - schicken Sie ihn (oder sie) einfach in die Parkgarage am Bergfried.

Mein Gott, Herr Nichtern

- jetzt habe ich den Kommentar auch noch versehentlich "anonym" verschickt...

"Wie komme ich zum Rathaus?"

PS.: Falls das aber z. B. ein Mann in einem gaaanz großen Auto fragt - z. B. so einem Betonmischer - dann tun Sie das bitte nicht!

Kreisel "Ernst-Blickle-Str."

Dort ist weder eine Bundesstrasse noch eine BAB-Umleitung vorhanden.

reinhard spiegler

@Anonymous: Die Kreisel in

@Anonymous:
Die Kreisel in der Ernst-Blickle-Str. haben einen Durchmesser von ca. 40m (inklusive Fußgängerweg), das können Sie leicht im Geoportal der Stadt Bruchsal nachmessen, da gibt es sogar extra eine Funktion dafür (sehr hübsch übrigens, diese Anwendung, wenn auch ein wenig träge).

In Untergrombach gäbe es aber nur Platz für ca. 30m, selbst wenn man den kleinen Platz vor dem "Café am Markt" noch mit hinzunimmt. Selbst ein relativ kleiner Kreisel wie in der Ernst-Blicke-Str. passt da also schon nicht hin, geschweige denn einer in der Größe, wie er für die Verkehrslast auf der B3 erforderlich wäre.

@Hubert Ihle:
Ohne mich in Ihr privates Zwiegespräch mit Herrn Nichtern einmischen zu wollen: Wenn Sie nähere Informationen zur Geschichte der "Schanze" und der Bushaltestelle haben, warum schreiben Sie die nicht einfach hier hinein? Ich gebe Ihnen ja durchaus recht, dass sich Entscheidungen ganz anders darstellen können, wenn man alle relevanten Informationen kennt, allerdings lässt sich das darin schlummernde Potential zur Erleuchtung Unwissender nur dann so richtig ausschöpfen, wenn die fehlenden Informationen anschließend bekannt gemacht werden. Eine Aussage der Art "die Verwaltung macht schon alles richtig, und das würde auch jeder einsehen, der die Hintergründe kennt" ist zwar streng logisch nicht widerlegbar, vermag aber auch für sich allein auch nur sehr eingeschränkt zu überzeugen.

Hmmm...

Hallole Her Ihle,
ich möchte das hier nicht zu einer Schlacht ausarten lassen, deswegen auch nur kurz:
Wenn sie meinen 1. Beitrag nochmals lesen, dann erkennen sie bestimmt, das sich meine Aussage zur "Schanze" erst mal auf die davor gestellt Frage bezog, wie das Dingen den entstanden ist. Erst danach dann die Frage, warum man das Dingen den überhaupt gebaut hat...

Wenn die "Planer" es so gut durchdacht haben, dann frage ich mich, warum es dann in diese Art verändert wurde. Das es so wie es jetzt ist, auch keine vernünftige Lösung ist, darüber "scheinen" wir einig zu sein.

Die Bushaltestelle... nun gut... ich werde mal darüber nachdenken, warum man einen recht gossen Busbahnhof baut, wenn dort bestimmte Linien die daran vorbeifahren MÜSSEN, nicht dort halten, sondern 50m davor.

Auf meine restlichen Aussagen sind sie ja nun leider überhaupt nicht eingegangen... wohl weil es dann zu "politisch" wird für den unwissenden Bürger.

Ansonsten schließe ich mich "c" an...

Übrigens.. ich wusste nicht, das die Bürger, welche durch die Stadt vertreten werden, deren Gründe für eine Entscheidung nicht wissen sollen...

Ich bezweifle nicht einmal, dass die Leute bei der Stadtplanung sich wirklich Gedanken machen und versuchen das Beste aus dem zu machen, was ihnen Vorgegeben wird... nur wenn die Vorgaben nicht stimmen, stimmt auch die Planung nicht... und dann kann man mit Recht fragen: Plant da wirklich wer?

Zumindest nicht diejenigen, welche die Vorgaben machen.

Ampel ROT oder nicht, c.?

Ja, was ist nun, c. - Ampel unnötig ROT oder nicht?

Gürtellinie

Hallo, Herr Tüting,
Sie schrieben hier unlängst:
"... dass Sie stets auch noch den einen oder anderen Hieb unter der Gürtellinie versuchen mitzugeben..."
Nennen Sie mir doch bitte mal Beispiele dafür!
Aber denken Sie bitte daran: Im Recht zu sein und das auch noch (deutlich) zu sagen heißt noch nicht, sich unfair zu verhalten.

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