Gedanken aus einem eingeschneiten Bergdorf

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Wenn Gott sich in einem Hotel eintragen müsste, er wüsste wahrscheinlich gar nicht, was er unter "Konfession" schreiben sollte. Hanns Dieter Hüsch (1925 - 2005), deutscher Kabarettist
Montag, 27. Dezember 2010 - 14:13

Bruchsal_neu

 

Als Bergdorfbewohner, i. e. Bürger der Stadt Obergrombach, hat man es schon schwer. Sobald es ein wenig schneit und dieser Schnee sogar liegen bleibt, ist es für den Grombachus superior communis so gut wie unmöglich, sich aus dem Bergdorf rauszubewegen, hinab in die Ebene, beispielsweise dorthin, wo der Grombachus inferior communis (Untergrombacher) gemeinhin siedelt.

Der Obergrombacher Alexander Schlitz hat diese Tage des Eingeschneits- und von dem Rest der Welt Abgeschnittenseins genutzt und sich Gedanken zur Rechtfertigung Gottes (Theodizee) gemacht - auch unter Zuhilfenahme einer Veröffentlichung der Bruchsaler Rundschau vom 24. Dezember d. J.

Und wie es bei so einem Thema wohl sein muss, kam postwendend eine Replik, die von Alexander Schlitz nicht unbeantwortet blieb.

Hier der Artikel: Oh weh, Theodizee

Und hier die kommentierte Replik: Theodizee zum Zweiten ... oder: Das war zu erwarten

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Kommentare

Grombachus inferior = Untergrombacher

Das passt - erinnert doch irgendwie an - ja, Inferno und so... sehr zutreffend (ich denke da gerade an die letzten Feuerwehrhaus-DRK-Ortschaftsrat-Müller-Nichtdiskussionen).
Könnten wir uns Brusel-intern nicht auf die Bezeichnung "Grombachus infernior" einigen?
Im Übrigen interessante Diskussion!

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