Freies Schnüffeln

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Der 1000. Abendspaziergang mit meinem Hund
Montag, 15. August 2011 - 1:05

Pfirsiche im Abendlicht

Pfirsichbaum auf der "Spiegelplatte"

Seit nahezu 3 Jahren nun habe ich meinen Hund, bzw. Hündin. Sie stammt aus Griechenland, lebte dort 3 Jahre auf der Straße, bevor ich sie im Tierheim fand. Zunächst wollte ich sie nur auf Probe über ein Wochenende zu mir nehmen, habe sie dann jedoch nicht mehr abgegeben. Sie hat 5 Schrotkugeln unter der Haut, zwei gebrochene, ungleich zusammengewachsene Rippen (Tritt?) und verschiedene Narben. Lange hat es gedauert (nahezu 2 Jahre), bis sie ihre Scheu überwand und zu einem anhänglichen, selbstbewußten Hund wurde. Allerdings macht sie einen großen Bogen um Gebäude wie Bahnhöfe und Flughäfen, und in Häuser oder Wohnungen von Bekannten, die sie nicht kennt, mußte ich sie bisvor Kurzem hineintragen. Weiße Kastenwagen mit Dieselantrieb verbellt sie, offensichtlich gab es mal Transportprobleme. Inzwischen habe ich viel erlebt mit ihr und könnte ein ganzes Buch damit füllen. Was ich von Anfang an gemacht habe, waren Spaziergänge (bei Wind und Wetter) in die Natur, die ihr völlig unbekannt war. Wenn es im Gebüsch raschelte, zuckte sie zusammen, wenn sie einen Vogel hörte, setzte sie sich ängstlich und schaute mißtrauisch in die Bäume. Inzwischen hat sie aber diese Spaziergänge, vor allen Dingen abends kurz vor der Dämmerung, sehr zu schätzen gelernt, denn dann darf sie bestimmen, wo es lang geht. Da sie den ganzen Tag auf mich hören muß, gönne ich ihr diesen Freiraum, sie darf nach Lust und Laune schnüffeln wohin sie will und wie lange sie will, ich beobachte sie dabei und freue mich. Den Weg bestimmt sie, ich folge ihr dann, egal wohin.

Nelly

Sie kennnt alle Wege, folgt ihnen jedoch nicht immer und trabt dann querfeldein über Wiesen und durch Streuobstgärten, immer dem Geruchssinn nach. Das ist manchmal anstrengend, geht sie doch Steigungen hoch, über Böschungen, Geröllhalden, durch Gebüsch - halt mitten durch die Natur, durch schöne, kleinräumige Landschaften in den Hügeln um Bruchsal. Sie hat eine innere Uhr. Wenn es Zeit wird abends, im Sommer gegen 20.30 Uhr, erinnert sie mich dezent daran, daß sie nun aber ihren Spaziergang unternehmen möchte. Sie setzt sich dann vor mich hin und schaut mich etwas verschüchtert an, bis ich Zeichen zum Aufbruch gebe. So war es auch in der letzten Woche, ein schöner, sonniger Abend und dazu noch ein Jubiläum: Es sollte der 1000. Spaziergang werden mit der üblichen Dauer von 1 bis 1 1/2 Stunden. Es ging zur Spiegelplatte hinter der Landesfeuerwehrschule, und zur Feier des Jubiläums filmte ich diesen Spaziergang. Es war schon interessant, wo mein Hund mich überall hinführte. Ich habe mir mal ausgerechnet, wieviele Kilometer wir in den fast drei Jahren während der Abendstunden gelaufen sind: Nimmt man an, daß man im Gelände nur 3 km pro Stunde vorankommt, so wären das zwischen 3000 und 4500 km gewesen. Sicherlich auch für die Gesundheit ein guter Nebeneffekt. Wer interessiert daran ist, wie sich ein Hund durch die Landschaft bewegt, kann ja mal ins nachfolgende Video klicken:

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Kommentare

Hund

Dass mir mein Hund das Liebste sei, sagst du, oh Mensch, sei Sünde,
mein Hund ist mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.
Franz von Assisi.

Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht.
Heinz Rühmann.

Diesen Freund muss man sich in Bruchsal leisten können

Ich kann das sehr gut nachempfinden, einen treuen Hund zur Seite zu haben, aber in Bruchsal muss man sich den Freund leisten können.

Ich glaube, man will die Hundesteuer auf 90 Euro anheben oder sogar darüber?! Zum Vergleich der aktuelle Skandal in Günzburg: Die Hundesteuer soll auf sage und schreibe 50 Euro angehoben werden und das ist in Bayrisch Schwaben schon ein Spitzenpreis.

Aber irgendwer muss das dolle Haushaltsloch ja stopfen....

Hundesteuer

Die Hundesteuer soll um fast 30% - von 75.- auf 95.- EU für den Ersthund angehoben werden. Jeder weitere Hund kostet 190.- EU (vorher 150.- EU). Diese Maßnahme empfinden viele, gerade ältere und alleinstehende Menchen mit geringem Einkommen als unsozial - bringt der Stadt aber immerhin ca. 30.000.- EU Mehreinnahmen, dafür darf der Hundehalter dann auch den Haufen selbst entsorgen...

Hundekacke!

30%, ja!

Aber über welchen Zeitraum?

Ergibt dann p.a.?

Also bitte nicht übertreiben!

Muss man auch mal die OB und den GR in Schutz nehmen!

 

Zeitraum für Hundesteuer

Die Hundesteuer ist jährlich zu entrichten. Und 30% sind sind 30%. Ich möchte mal den Aufschrei hören, wenn andere Steuerarten oder Gebühren oder Preise um diesen Prozentsatz heraufgesetzt würden - also bitte! Und es gibt immer noch Menschen, für die 95.- EU im Jahr viel Geld sind, gerade unter den Älteren, Älleinstehenden, für die ein Hund vielleicht der einzige Bezugspunkt ist.

NO-NO-NO

Also bitte:

Freut mich ja, dass Waldemar.Z. aktiv ist und man sich mit ihm streiten kann!

Aber über andere Steuern hat Bruchsal (leider) ja gar keine Hohheit!

Die-nicht-büz-betretungs-verlust-and freude-steuer?

Das zu ändern liegt aber schon eher an UNSEREN Abgeordneten Heiler und Gutting.

Beide hat man über Jahre gehört: den Föderalismus eindämmen!

Nun? Na ja, Sommerloch. Der erste muss mit Subventionen von Wirsol umgehen, die er selbst beschlossen hat, der zweite wundert sich was wird, wenn Waghäusel 40001 Einwohner haben sollte.

Steuerhoheit

Wenn ich mich nicht sehr irre - wirklich sehr irre - kann Bruchsal als Gemeinde zumindest auch über die Höhe der Gewerbe- und Grundsteuer entscheiden.
Mit Bruchsal meine ich den Gemeinderat, nicht die Oberbürgermeisterin.
Und der Gemeindrat könnte hier sogar selbst die Initiative ergreifen - er braucht nicht auf "die Verwaltung" zu warten.
Das wäre doch mal was, Herr Holoch?
Ach ja - ich weiß - dann wandert die SEW nach Frankreich aus. Und der Lorenz Sigel auch.
Und Siemens...
Und Holoch...
Und Kistenberger...
Und...
Und...
Schade.

Stuerhoheit der Gemeinde

Es geht nicht darum...

über welche Steuern Bruchsal die Hoheit hat, sondern darum, daß 30% Erhöhung relativ gesehen schlicht und einfach zu viel sind, egal ob es sich um Bundes-, Landes- oder Gemeindesteuern, Abgaben, Beiträge etc. handelt. Man stelle sich vor, der Bund würde die Kfz-Jahressteuer pauschal um 30% erhöhen. Der Autofahrer und die Kfz-Lobby würden aufjaulen, bei der Hundesteuer jault höchstens der Hund, denn Hundehalter haben eben keine Lobby. Da kann man immer noch was rausquetschen.

was sind schon 30%?

Lieber Herr Waldemar.Z
als erstes mal großes Lob für Ihre Berichte und Filme. Ich freu' mich jedesmal darüber. Aber jetzt zu Ihrem letzten Kommentar:" ...der Bund würde die Kfz-Jahressteuer pauschal um 30% erhöhen. Der Autofahrer und die Kfz-Lobby würden aufjaulen..."
Ich hab' da mal nachgesehen. Mein Corolla Bj 1989 kostete
1996 Kfz-Steuer 171 DM
1997 Kfz-Steuer 431 DM
das entspricht 252 % oder einer Erhöhung von rund 150 %. Was sind da schon läppische 30 %. :-;

150 Prozent?

Ist ja unglaublich. Ich fuhr damals einen VW Passat und hatte keinerlei Erhöhung registriert! Sowas.

Hunde

Soviel Pech Nelly in ihrem "ersten" Leben hatte, soviel Glück hat sie in ihrem zweiten. :-)

Macht richtig Spaß, zuzusehen...

Zur Hundesteuer: Obwohl ich keinen Hund habe finde ich sie nicht nachvollziehbar. Zumal sie von vielen Besitzern als Freifahrtschein gesehen wird, die Hinterlassenschaften liegenzulassen. Mir wäre es lieber, man würde (zumindest im Wohngebiet) die etlichen "Häufchensünder" zur Rechenschaft ziehen.

Hätte mehrere Vorteile:

Der vorbildliche Hundehalter bliebe unbehelligt.

Manch ein Hundehalter, der bisher gehfaul war ,würde eventuell mit dem Hund doch eher nach außerhalb fahren.

Eine Hundesteuer würde, wenn überhaupt, nur ab dem zweiten  oder gar dritten Hund Sinn machen (auch im Sinne des Tierschutzes), aber weshalb sollte man Menschen generell ein Haustier verleiden? Solange das Tier ordentlich gehalten wird ist doch alles in Ordnung, ob nun Hund, Katze oder Wellensittich. Ich finde es nicht in Ordnung, soetwas zu besteuern, weil es der Gesellschaft keine Kosten verursacht.

 

Keine Kosten?

@Morticia
40 Tonnen Hundekot verunreinigen täglich Berlins Straßen, Plätze und Grünflächen. 1998 wurden von der BSR 13 spezielle Maschinen zur Beseitigung des Hundekots angeschafft.
Maschinell werden monatlich rund 80 Tonnen Hundekot beseitigt. Die Maschinen sind wochentags im 2 -Schichtbetrieb im Einsatz und fahren 91 Touren pro Woche.
Insgesamt werden rund 730 km öffentliches Straßenland gereinigt.
Eingesammelt werden 19.200 Hundehaufen pro Tag, das sind pro Monat durchschnittlich 380.000 Haufen.
Schwerpunktbereiche sind Kreuzberg, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Neukölln, Lichtenberg und Charlottenburg.
Sicher gibt es schlimmere Beeinträchtigungen der Umwelt, als die durch Hundekot.

Nur ein Beispiel. Nicht alle gehen in die "Natur" mit ihrem Hund. Selbst auf dem Dorf muß man auf den Gehwegen den Scheißhaufen ausweichen.

Ich erinnere mich noch genau ....

@Waldemar.Z

Da sieht man wieder einmal, wie wenig drastische Steuererhöhungen im Gedächtnis bleiben. Aber 1997 ist auch schon lange her.......
Gut, es hat nicht alle gleich stark getroffen. Aber es ging ja um die Frage, ob 30% Erhöhung die Autofahrer aufheulen lassen :-))

de.wikipedia.org/wiki/Kraftfahrzeugsteuer

"....1997 führte man sechs Schadstoffklassen ein. Daneben gab es Steuerbefreiungen für besonders schadstoffarme Fahrzeuge. Grundlage für die Anhebung der Kraftfahrzeugsteuer seit dem 1. Juli 1997 ist das schadstoffbezogene Kraftfahrzeugsteuergesetz 1997 vom 18. April 1997 (BGBl I S. 805; BStBl 1997 I S. 805)....."

So drastisch kann...

...die Reform der Kfz-Steuer 1997 nicht gewesen sein, schließlich war sie abgestuft und nicht wenige hatten sogar Vorteile davon, sie wurde dem Volk auch vernünftig erklärt. Das war vor 14 Jahren. Eine Erhöhung um 30% heute, einfach so, ohne triftigen Grund außer dem, daß man dringend Geld bräuchte, um den Haushalt zu sanieren, ich glaube schon, daß da ein Aufschrei erfolgen würde. Und zu Berlin: Eine vernünftige Verwendung der Hundesteuer - für etwas anderes, nehme ich an, ist sie auch nicht gedacht.

.

.

@Filou

Ist alles richtig, was sie schreiben. Diese Kosten entstehen, weil diverse Hundehalter ihrer Pflicht, die Haufen zu beseitigen, nicht nachkommen.

Und da ist die Hundesteuer, meines Erachtens, Teil des Problems, weil sie eben von sehr vielen Haltern als Ausgleich für den Hundedreck verstanden wird. Man zahlt ja schließlich dafür, daß die Stadt den Dreck beseitigt. Das ist nicht so, wird aber von der Mehrheit so verstanden. Gerade in eher ländlichen Gegenden existiert unter den Hundehaltern überhaupt kein Unrechtsbewusstsein diesbezüglich, es wird aber auch seitens der Gemeinden zu wenig unternommen ( zB durch das Aufstellen entsprechender Schilder an innerörtlichen Spazierwegen ). Ich kann da ein Lied davon singen, weil ich an solch einer Stelle einen Garten habe... Und auch mich ekelt der Hundekot.

Interessant ist auch, daß einige europ. Länder offenbar recht gut (zumindest auch nicht schlechter) ohne Hundesteuer auskommen (zB Dänemark, Frankreich).

Für mich ist in Deutschland da einiges unverständlich und ungerecht. Das Kampfhundethema mag man ja fast schon nichtmehr erwähnen, aber warum ist zB ein Hund dieser Rassen generell höher zu besteuern, auch wenn er sich mittels Wesenstest (den ich übrigens ausdrücklich befürworte, aber eben für ALLE Hunde einer bestimmten Größe) als friedlich erweist. Kann ich schwer nachvollziehen und macht es den Tierheimen bestimmt nicht leichter, solche Hunde zu vermitteln...

 

Hundesteuererhebung

Hallo Zusammen,

ich habe heute meine Hundesteuerfestlegung für 2012 erhalten und bin aus allen Wolken gefallen. Die Stadt will für meine 2 Hunde € 288,- Steuer, das sind € 63,- mehr als im Vorjahr! Ist das rechtens, dass die Steuer so hoch erhöht werden darf bzw. warum erhöht die Stadt auf einen Schlag so hoch?

Hundesteuer

Habe heute ebenfalls meinen Hundesteuerbescheid erhalten. Die Stadt braucht Geld. Sie wissen ja: Kleinvieh macht auch Mist... Bleibt zu hoffen, daß unser glorreiches Gemeindeparlament in Ermangelung eines Sparwillens im nächsten Jahr nicht nochmals die Hundesteuer erhöht...

Hundesteuer

Zum Thema Hundesteuer:

Gebt mal bei Google " Herrchen kämpft gegen Hundesteuer " ein.

Viel Erfolg

Nun ja...

Besser die paar unwichtigen Hundebesitzer geschröpft und damit 30.000 Mehreinnahmen im Jahr, als die Leute, welche sich die Parkgebühren sparen und die Fußgängerzone als Parkzone verwenden. Dass man damit den gleichen Betrag wohl locker in 1-2 Monaten reinholen könnte oder gar die regulären Einnahmen an den Parkuhren verbessern, sollte man möglichst missachten

Man könnte ja den "verarmten" Einzelhandel treffen.

Ich hasse es, wenn ich mit dem hundsteuerzahlenden Vierbeiner in der Fußgängerzone Slalom laufen muss, mich von Radfahrern anpöbeln lassen muß und dabei noch auf die Laute achten soll, die "nur mal eben schnell ein scheibchen Käse" brauchen und dafür "fast" über die Fußgänger fahren.

Bruchsal... wohl weltweit einzige Fußgängerzone mit Halteverbotsschildern.

Aber... wir müssen dringen die Hundesteuer erhöhen um die Einnahmen zu verbessern, damit die Bahnstadt geplant und alle anderen "Baustellen" weiterhin offen gehalten werden können. Nur nix in angriff nehmen, was irgendwen "verärgern" könnte... denn wer lässt schon seinen Hund wegen 20 Euro einschläfern und das wäre wohl die einzige "Alternative" zum zahlen.

Ach ja... wer zahlt den eigentlich die Veranstaltung zur Einführung des neuen "Ehrenbürgers"? Sollte man nicht sicherheitshalber die Hundesteuer um 5,00 Euro anheben?

Zur Hundesteuer: Google mal :

Zur Hundesteuer:
Google mal : Herrchen kämpft gegen Hundesteuer.

Hund einschläfern?

Aber nicht doch!
Einfach mal abmelden - und abwarten. Einen städtischen Hundehaltungskontrolleur gibt es nicht und die "Ortssheriffs" kommen ja offensichtlich mit der Parksünderjagd kaum zu Rande, da werden sie wohl nicht noch Jagd auf illegale Hunde machen.
Und wollen schon überhaupt nicht.
Oder?

Übersetzung

Bedeutet: Unehrlichkeit wird wieder einmal gefördert und belohnt?

Ja, ich weiss... meine Moralvorstellungen sind komplett veraltet und nicht mehr Zeitgemäß. Zeitgemäß wäre es gewesen, den Hund gar nicht erst an zu melden.

Das ist eine meiner größten Schwächen... ich glaube immer, das Regeln für alle gelten und nicht nur für diejenigen, welche sich daran freiwillig halten oder zufällig erwischt werden.

"Nichtern for President"!

Dann wäre Herr Nichtern bald ernüchtert.

Warum?

Weil man dort "lügen" und "betrügen" muss?

Danke für den Hinweiss... aber in der Realität bin ich schon seit einigen Jahren angekommen. Bedeutet dies aber, das es so sein muss und man es hinnehmen muss?

Und... Präsident eines Volkes, dessen einiges bestreben es ist, andere zu übervorteilen, zu betrügen usw. möchte ich nicht mal im Ansatz sein. Wenn ein Volk wirklich die Regierung bekommt, die zu ihm passt, dann kann ich nur sagen: Armes Deutschland!

Wenn 200 Menschen mit dem Kopf gegen die Wand rennen, dann sollte man es wohl auch tun, denn dann muss es ja wohl richtig sein.

Ohne einen gewissen "Idealismus" gäbe es diese Seite nicht und damit auch nicht diese Diskussion. Ich bleibe lieber "Idealist" und "Mensch", als Lügner und Betrüger zu werden. Was wohl einer der Hauptgründe ist, warum ich keiner Partei angehöre.

Peanuts

Nein, Herr Nichtern - nicht weil Sie zu der (falschen) Erkenntnis kämen, dass man "dort lügen und betrügen muss" - sondern weil Sie schnell merken würden, dass die Hundesteuer im allgemeinen und die Erhöhung derselben in Bruchsal eine in der Gesamtschau der Probleme der Republik und auch Bruchsals zu vernachlässigende Kleinigkeit darstellen - auch wenn der einzelne Mitbürger sich momentan darüber sehr ärgern wird.
Aber derartige Diskussionen über die berühmten "Erdnüsse" wünschen sich unsere leiten Kommunalpolitiker und einige deren mitleitender Mitarbeiter - dadurch wird von den wirklich großen Problemen abgelenkt.
Also - zurück zum eigentlichen Thema. Nämlich der Tatsache, dass Bruchsal in einigen Jahren pleite sein und unter Zwangsverwaltung stehen wird.

Nicht glauben

Lieber Gast, sie werden es vielleicht nicht glauben, aber auch für mich zählt eine Erhöhung der Hundesteuer eher zu den "Erdnüssen"... mein Hund dürfte pro Monat weit mehr Kosten verursachen, als diese 20 Euro pro Jahr.

Nicht hingegen die Begründungen welche dafür herangezogen werden. Man verspricht sich Mehreinnahmen von sage und schreiben 30.000 Euro... ein eher lächerlicher Betrag, wenn man sich anschaut welche Summen auf der anderen Seite verpulvert und verschwendet werden. Noch schlimmer die Gelder, welche man einfach dadurch "vergeudet", dass man diese nicht eintreibt.

Aber natürlich haben sie Recht... wir sollten die "Kleinigkeiten" ignorieren und uns lieber den "großen" Dingen zuwenden, welche nur dadurch entstanden sind, dass man permanent die Kleinigkeiten ignoriert hat.

Sämtliche Problem in Bruchsal sind erst durch eine permanente Aneinanderreihung von "kleinen" Problemen entstanden. Also Zeit, dies auch weiterhin so zu halten. Geben wir uns weiterhin den "Visionen" hin und ignorieren die Gegebenheiten.

Im übrigen ging die Diskussion darum, dass man "Betrügen" sollte, in dem man seinen Hund nicht meldet... also Zeit das Thema zu wechseln... am besten in dem man dem Gegenüber erklärt, dass dieser es einfach von der falschen Warte aus sieht...

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