Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes

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Erhebung aller Einzelhandelsbetriebe
Freitag, 5. September 2014 - 9:16

Bruchsal (pa) | Die Stadt Bruchsal hat mit den Vorbereitungen zur Fortschreibung des Einzelhandelskonzeptes begonnen. Mit der Bearbeitung wurde das Büro Dr. Acocella, Stadt- und Regionalentwicklung, aus Lörrach/ Dortmund beauftragt.

Die Mitarbeiter/-innen des Büros müssen dafür vor Ort die derzeitige städtebauliche und funktionale Situation der Stadt Bruchsal aufnehmen und bewerten. Nur auf dieser Grundlage kann der künftige Entwicklungsbedarf des Einzelhandels in Bruchsal ermittelt und Vorschläge zur räumlichen Einzelhandelsentwicklung formuliert werden. Neben der Erarbeitung von Maßnahmenvorschlägen zur Einzelhandelsentwicklung werden unter anderem auch die Bereiche Städtebau, Gastronomie und Verkehr in die Analyse und konzeptionellen Überlegungen einbezogen.

Das Gutachten dient der Stadtverwaltung als Grundlage für zukünftige planungsrechtliche Entscheidungen zur Ansiedlung neuer beziehungsweise zur Stärkung vorhandener Einzelhandelsbetriebe.

Die Erhebung aller Einzelhandelsbetriebe beginnt am Montag, 15. September und wird im gesamten Stadtgebiet- einschließlich der Stadtteile - durchgeführt. Im Zuge der Erhebungen werden räumliche Lage, Größe und Sortimente der Betriebe aufgenommen. Sämtliche erhobenen Daten werden sehr sensibel behandelt und ausschließlich vom beauftragten Büro Dr. Acocella bearbeitet. Selbst die Verwaltung als Auftraggeberin erhält diese lediglich in neutraler Form.

Um der Untersuchung eine fundierte Datengrundlage zu geben, bittet Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick um die freundliche Unterstützung durch die Einzelhändler.

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Kommentare

Cui bono?

Wem soll ein solches Gutachten nützen?

Kann die Stadt Einfluss nehmen auf die Mietverträge?
Kann die Stadt sagen: "Noch einen Friseur, noch ein Handy-Laden und noch ein Optiker brauchen wir nicht!"?
Ein Gutachten, vor einigen Jahren von einem Herrn aus Bayern erstellt, weist städtebauliche Todsünden aus, z.B. die "Sackgasse" am Kübel/Holzmarkt bzw. Oppenheimer-Platz.
Es ist doch völlig schnuppe, ob an dieser Stelle eine Metzgerei unattraktiv liegt oder ein Geschäft für Haushaltsgeräte oder sonst irgendwas.

Lasst uns doch erst einmal die Stadt als solche, die Fußgängerzone mit Bäumen, Schatten, Sitzgelegenheiten und die Württemberger Straße als direkt erreichbare Szene- und Ausgehmeile attraktiv gestalten, dann kommt der fehlende Einzelhandel ganz von alleine.
Und er ist dann auch bereit, höhere Mieten zu bezahlen.

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