Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und Sozialer Ausgrenzung

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Preisverleihung 57. Europäischer Wettbewerb 2010
Mittwoch, 2. Juni 2010 - 11:59

Europäischer Wettbewerb

Bürgermeister Ulli Hockenberger und Lehrerin Heiderose Fischer mit den Landespreisträgern von der Johann-Peter-Hebel-Schule.

Bruchsal (pa.). (KW). Motto des diesjährigen Europäischen Wettbewerbs, ausgeschrieben durch das Zentrum für europäische Bildung, war das „Europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und Sozialer Ausgrenzung".

Bürgermeister Ulli Hockenberger überreichte die Preise an die Bruchsaler Preisträgerinnen und Preisträger.
Mit Ortspreisen wurden Jenny Gisy und Gina Zimmermann aus der zwölften Klasse des Schönborn Gymnasiums ausgezeichnet, die unter Betreuung ihres Lehrers Günter Wagner das Brettspiel „Mut tut gut" zur Förderung sozialer Kompetenzen entwickelt hatten. Weitere Preise erhielten Theresa Schweikert, Lilli Heil und Jonas Gantner aus der ersten Klasse der Johann-Peter-Hebel-Schule. Sie hatten unter Anleitung ihrer Lehrerin Heiderose Fischer Bilder zum Thema Integration gemalt, die zeigen, wie Kinder aus verschiedenen Kulturen aufeinander zugehen können.

Die SchülerInnen der vierten Klasse im Unterrichtsfach katholische Religion der Johann-Peter-Hebel-Schule durften sich in diesem Jahr sogar über einen Landespreis freuen: Das farbenfrohe Plakat ihrer Gemeinschaftsarbeit, die ebenfalls von Frau Fischer betreut wurde, trägt den Titel „Alles, was uns stark macht und zusammenschweißt". Den Rahmen bilden europäische Flaggen. Auf blauem Untergrund leuchten die Sterne Europas und in der Mitte eine gelbe Sonne. Originalabdrücke der Hände und Arme bilden die Strahlen. Dies steht für das praktische „Zupacken", um selbst aktiv etwas zu verändern. Es blieb dann auch nicht bei der künstlerisch-kreativen Gestaltung des Plakats, sondern die darauf vermittelten Werte wurden von den Kindern direkt in die Praxis umgesetzt.

So spendeten sie einen Teil ihres Kommuniongeldes für Kinder im SOS-Kinderdorf. Als Sternsinger sammelten sie Geld für Kinder im Senegal und vor Ostern waren die SchülerInnen bei der Misereor Fastenaktion dabei, wo ebenfalls Geld für wohltätige Zwecke gesammelt wurde.

Ein halbes Jahr lang hatten sie so unter der Leitung ihrer Lehrerin, die bereits seit 18 Jahren mit Schulklassen beim europäischen Wettbewerb teilnimmt an diesem aufwändigen Sozialprojekt mitgearbeitet. Ein Projekt, das symbolisch für das idealistische und engagierte Konzept gesehen werden kann, das Frau Fischer seit jeher in ihrem Unterricht verwirklichen will: Stets hat hier die Förderung von Gemeinschaft einen hohen Stellenwert. Bereits in jungen Jahren möchte Sie das Einfühlungsvermögen für die Mitmenschen, sowie tatkräftige Hilfe und Unterstützung fördern. „Ich möchte mit meiner Arbeit dazu beitragen, dass die Welt ein kleines bisschen besser wird".

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