Es war einmal...(8)

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Lokales Bruchsal vor 20 Jahren. Heute: Grablege der Fürstbischöfe von Speyer
Freitag, 25. Januar 2013 - 2:17

Peterskirche Bruchsal - Google

Heute werfen wir nochmals einen Blick auf bzw. in die Peterskirche. Nachdem wir deren Türme schon bestiegen haben, geht es nun in die andere Richtung, nämlich hinunter in die Grablege der Fürstbischöfe von Speyer, die in Bruchsal residierten.

Die Gruft wird sehr selten für die Öffentlichkeit freigegeben, um die letzte Ruhe der hier Bestatteten nicht allzu sehr zu stören. Meines Erachtens fand die letzte Besichtigung Ostern 1992 aus Anlaß des 250. Jahrestages der Grundsteinlegung der Peterskirche statt. Einen Teil der Feierlichkeiten sehen wir ebenfalls im Video unten.

Der damalige Dekan Diewald führte uns in die Gruft der Peterskirche und erläuterte, wer hier seit wann bestattet liegt.

Es sind dies die Fürstbischöfe Damian Hugo von Schönborn, Franz Christoph von Hutten und Wilderich von Walderdorf. Vom vorletzten Fürstbischof, August von Limburg-Styrum, befindet sich nur dessen Herz in einem silbernen Behälter in der Gruft.

Diese wurde nach der Beisetzung des letzten Fürstbischofs Wilderich von Walderdorf im Jahre 1810 zugemauert, der Treppenaufgang zugeschüttet und das Ganze im Kirchenboden mit Platten abgedeckt, so dass man fast 100 Jahre lang nicht genau wußte, wo  sich die Gruft der Peterskirche befand.

Erst der Regierungsbaumeister Dr. Fritz Hirsch hat aufgrund eines alten Planes die Lage der Gruft unter der Kuppel feststellen können, so dass diese 1907 ausgegraben und wieder zugänglich gemacht werden konnte. Werfen Sie nun einen Blick hinein in die letzte Ruhestätte der Fürstbischöfe von Speyer:

Und wie immer: Zur besseren Wiedergabe nach dem Start des Videos auf das Zahnradsymbol klicken, dann auf 1080 oder 720p, je nachdem was Ihr Computer oder Ihre Internetverbindung hergeben.

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