Es war einmal...(23)

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Lokales Bruchsal vor 20 Jahren. Heute: Die Heizölband
Samstag, 26. Oktober 2013 - 4:55

Heizölband

Heizölband 1992

Wer die Heizölband nicht kennt, ist kein echter Brusler. Die 80er und 90er Jahre waren “mee wie schee”, wenn die “Heizöler” aufgetreten sind. Leider kommen sie so niemals mehr zusammen, denn vor etwas über einem Jahr hat sie ihren letzten Auftritt absolviert, die “Akademikerband” mit Diplomkaufmann Reinhold “Little” Klein, Apotheker Thomas Ries, Prof. Dr. Rainer Zimmermann, Herzspezialist, Lehrer Peter Haßmann und Ingenieur Uwe Gretenkord.Im nachfolgenden Videobeitrag 1992, ein echtes Schmankerl, war als einzige Frau auch Helga Groh dabei, Gesang, Flöte und Schlagzeug.

Ihre Auftritte waren legendär, insbesondere die an Fasching in der ASV-Halle. Wo sie auftraten, waren die Hallen überfüllt und das Publikum tobte, wenn die Musiker in waschechter Brusler Mundart ihre Werke vortrugen.

Besonders die “Liebeserklärung an Bruchsal” - “Heit mache mir ä Faia, bis die Saalbach brennt zwische oins unn halwa drei” riß das Publikum zu Begeisterungsstürmen hin und war schlechthin der Markensong und die Erkennungsmelodie der Band, ein Lied, so Reinhold “Litttle” Klein, “vunn Brusl, wie ma lewe, wie ma feiere, vunn allem was ma gern henn, vunn allem, was ma esse unn trinke, vunn allene Feschdle, wo ma no gehn...” Unn wenn ganz Brusl brennd, dann spield die “Haizeelbänd”.

Aber auch andere Titel wie der Song vom VW (“Was mach i bloß mit mei’m VW”), von der “Bild und Funk” und “I wer grad verrickt” rissen die Leute von den Sitzen. S'war halt mee wie schee. Und nun viel Spaß beim Auftritt der Heizölband bei der Bruchsalwoche 1992 auf dem ehemaligen Meßplatz, da, wo heute die Bahnstadt-West entstehen soll:


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