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Axel E. Fischer bei den Badischen Neuesten Nachrichten im Interview
Dienstag, 20. April 2010 - 19:19

Axel E. Fischer

Axel E. Fischer

 

bruchsal.org hat bereits schon mehrfach über einen der angesehensten bundesdeutschen Politiker, Axel E. Fischer, berichtet. Nun konnte es sich Herr Fischer nicht verkneifen, den Badischen Neuesten Nachrichten ein Exklusiv-Interview zu geben (abgedruckt heute, 20. April 2010). Da bleibt nur zu sagen: O si taccuisses!

Der Ex-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss hat in seinem Tauss-Gezwitscher die Aussagen des Axel E. Fischer nach allen Regeln der Kunst seziert und auch ein klein wenig die Vita des Herrn Fischer beleuchtet:

Axel wer? Neue Folge...

Hier der Originalartikel aus der BNN:

Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein

 

Zum Weiterlesen auf bruchsal.org:

Politik(er)verdrossenheit

Axel E. Fischer kommt selbst zu Wort

 

Oder hier bei Jens Scholz reinlesen:

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Kommentare

Hanebüchen!

Was dieser Herr, der immerhin gewähltes Mitglied des Bundestages ist, so alles von sich gibt, ist wirklich hanebüchen. Er ist der VORSITZENDE der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“!

Ich zitiere aus den BNN:

"Wenn extensive Nutzung des Internets alleinige Voraussetzung für die Besetzung der “Kommission wäre, dürften im Rechtsausschuss nur noch Schwerverbrecher sitzen."

Diese Aussage spricht -wie unzählige andere dieses Herren auch- wahrlich Bände.

Armes Deutschland!
Oder wie sagte Graf Joseph Marie de Maistre:

"Jedes Volk hat die Regierung die es verdient"

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Einspruch, Herr Graf!

DES hamma net verdient!

Darf ich aus dieser Aussage

Darf ich aus dieser Aussage demnach schlussfolgern, das ich als "exzessiver Internetnutzer" gleich Schwerverbrecher bin?

Und das alles ohne Verhandlung oder Gerichtsverfahren.

Wann und wo muss ich mich melden um meine Strafe ab zu sitzen? Und ... gibt es da auch Internetanschluss?

Lächerlich

Soso, man will sich den Fragen der Twitterer stellen. Müssen die dann, wie bei Fragen an den Herrn Fischer, vorher ihre komplette Adresse twittern, um angehört zu werden? Und bevor Herr Fischer twittert, sollte er mal lieber die Fragen bei Abgeordnetenwatch beantworten. Das tut er aber nicht, weil sonst seine himmelschreiende Inkompetenz zu Tage gefördert werden würde.

Und was soll man mit dieser Aussagen eigentlich anfangen?

"Wenn extensive Nutzung des Internets alleinige Voraussetzung für die Besetzung der “Kommission wäre, dürften im Rechtsausschuss nur noch Schwerverbrecher sitzen."

Dass so jemand in den Bundestag gewählt wurde und nun noch Vorsitzender einer nicht ganz unwichtigen Kommission ist, kann einem nur den Angstschweiß auf die Stirn treiben...

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