Der Rohrbach bei Bruchsal

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Ein unscheinbarer Bachlauf mit besonderen Reizen
Mittwoch, 17. Februar 2010 - 3:04

Der Rohrbach im gleichnamigen Tal ist zwar, gegenüber dem Saalbach, ein Rinnsal, aber er hat auch seine Reize. Er beginnt im oberen Rohrbachtal und schlängelt sich ca. 2.5 km bis hin zur Schwabenbrücke, wo er in den Saalbach mündet. Er wird nicht nur von einer Quelle gespeist, sondern von mehreren, die in alten Brunnenhäuschen gefaßt sind und deren Wasser nicht mehr benötigt wird. Der Bach führt eigentlich immer Wasser, es kommt ganz selten vor, daß er, in besonders heißen und langen Sommern, einmal austrocknet. Sein Lauf ist leicht an den Baumreihen und am Schilfbestand zu erkennen. Er dient als Tränke für die vielen Wildtiere, die das Tal und den umgebenden "Gekelter-Wald" bewohnen (Rehe, Hasen, Füchse, Marder, Dachse, Igel, Eichhörnchen, Vögel, besonders Raubvögel und Fasanen). Im oberen Gekelter Wald wachsen sogar um die 30 amerikanische Mammutbäume, die dort vor über 100 Jahren versuchsweise angepflanzt wurden. Sie sind jetzt schon riesig groß. Im Tal wird auch Landwirtschaft betrieben, Getreide und Mais wird angebaut und auch Heu "gemacht". Ich habe den Bachlauf vom Fanfarenheim bis zur ersten Brunnenstube gefilmt, einen Abschnitt von ungefähr 200 m Länge. Der Bach verläuft an dieser Stelle am rechten Talrand ungefähr zwischen 50 und 100 m vom Weg entfernt. Wenn man nicht hingeht, merkt man gar nicht, wie reizvoll dieses Bächlein sein kann:

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