Dämmen nur die Dummen?

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Fassadendämmung im Zwielicht
Freitag, 18. Mai 2012 - 23:41

Man muss in der Tat etwas blättern, wenn man kritische Nachfragen zum Thema Fassadendämmung sucht. Die ersten Seiten bei Google sind unter den gängigen Suchbegriffen jedenfalls belegt von eher wohlwollenden Inhalten zu einem Thema, das mehr und mehr zwiespältig gesehen wird. Böse, wer Böses dabei denkt.

Da sich seit Ende 2011 die rechtliche Lage für Besitzer von Mehrfamilienhäuser dahingehend geändert hat, dass nach Maßgabe des Erneuerbare Energien Wärme Gesetzes (EEWärmeG) und der Energie-Einsparverordnung (EnEV) gewisse Isolierzwänge bestehen - die genaueren rechtlichen Grundlagen mögen andere darstellen - ist es wohl sinnvoll sich aus der Nähe anzuschauen, was man sich ggf. für teures Geld an die Hauswände pappt. Schnell wird klar, dass das ganze ein Riesengeschäft ist sowohl für die Hersteller der Dämmmaterialien wie auch für die Handwerker, die die Häuser dämmwilliger Zeitgenossen in dieselben packen. Das alleine ist selbstverständlich mitnichten Grundlage von Skepsis. Weniger klar ist leider, wie die Gesamtbilanz solcher Projekte ausssieht, finanziell, ökologisch und nicht zuletzt sicherheitstechnisch. Die folgenden Links sollen einen Einstieg in die Materie erleichtern, der Plusminus-Videobeitrag soll eine knappe Zusammenfassung bieten. Wer positivere Meinungen zu den Plastikkorsetten sucht, wird wie eingangs gesagt schnell in den Suchmaschinen fündig.

Weiterführende Links:

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Kommentare

Schluss mit dem Dämmwahn!

Neuerdings aber spricht der bundesdeutsche Mensch von Öko-Diktatur. Neuerdings fühlt er sich überwacht und gegängelt – und nicht zuletzt die Dämmstoffindustrie ist daran schuld. Sie profitiert am meisten von den Auf- und Umrüstungsplänen der Bundesregierung. Zum Weiterlesen in der ZEIT:

http://www.zeit.de/2010/44/Architektur-Gebaeude-Daemmung

Erderwärmung?

Eine Erderwärmung von 0,8°C in den letzten 100 Jahren ist schuld an einer Menge Unsinn, mit dem der Gesetzgeber die Bürger überzieht. Für mich war es schon immer ein Rätsel, wie man eine so geringe Änderung des Temperaturmittelwertes auf der ganzen Erde feststellen kann.

Abgesehen davon, dass sich mit Sicherheit Messpunkte in Anzahl und Präzison seit 100 Jahren geändert haben, gibt es auch natürliche Langzeitschwankungen nach unten und nach oben, s.a. "Kleine Eiszeit" im 16. und 17. Jahrhundert. http://de.wikipedia.org/wiki/Kleine_Eiszeit

Was nun von dem angeblichen Temperaturanstieg von 0,8°C "menschengemacht" ist, darüber streiten sich die Klimaexperten.

Was aber auffällt, sind die sich scheinbar häufenden Naturkatastrophen. Nur, ist das wirklich so, oder nur gefühlt? Gefühlt, weil die Berichterstattung eine deutlich andere ist, als noch vor 50 Jahren?

Es gibt weder mehr Erdbeben, noch mehr Tsunamis, noch mehr Vulkanausbrüche als früher, und trotzden haben wir den Eindruck einer Zunahme. Diese Ereignisse sind jedoch nicht von der sogenannten Erderwärmung verursacht.

Natürlich gibt es Anzeichen, dass sich das Weltklima ändert. Rückgang des Polareises, Rückzug der Gletscher, Versteppung am Äquator. Aber was sind die Ursachen dafür? Ist es nicht eine Zunahme der Weltbevölkerung mit allen dadurch entstehenden Problemen wie Massentierhaltung, Monokulturen, Abholzung von Wäldern, erhöhter Energiebedarf?

Noch ein Flugplatz, noch mehr Flugzeuge, die ihre Abgase hoch in die Atmosphäre tragen? Noch mehr Handel quer durch Europa, damit die Lastwagen ohne Lücke dazwischen auf den Autobahnen ihrer Wege ziehen?

Und das soll wett gemacht werden durch Styropor an den Hauswänden? Allein die Energie, die benötigt wird, um das Dämmmaterial herzustellen und an den Mann (besser an die Wand) zu bringen, frisst schon einen Teil des Spar-Effekts auf. Der Kauf eines neuen energiesparenderen Kühlschranks? Spart er so viele Energie ein, wie zur Herstellung benötigt wird? Wie lange kann ich 20% mehr Stromkosten für die Kühlung aufwenden, bis ich den neuen Kühlschrank bezahlt habe?

Natürlich kann man sagen, ja, es ist eben die Verantwortung, die jeder Einzelne für die Welt hat. Die werde ich gerne tragen und ertragen, wenn wir (Deutschland) keine Panzer mehr bauen und keine U-Boote und keine Waffen mehr exportieren. Aber dann werde ich mich bereits ökologisch zur Ruhe begeben haben.

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