Currywurst

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zweierlei Maß
Mittwoch, 24. August 2011 - 19:24

Tja, es ist halt mehr Wert, wenn man eine Currywurst im Sitzen verzehren kann als im Stehen. Also sagt das Finanzamt: Mehr Wert = mehr Mehrwertsteuer (19%). Currywurst im Stehen ist weniger Wert, also weniger Mehrwertsteuer (7%).

Dieses aktuelle Beispiel zeigt mal wieder, wie verkompliziert das Steuerrecht ist. Da frage ich mich: Wenn ich das Frühstück im Hotel das nächste Mal im Stehen verzehre, kann ich dann auch mit 7 % rechnen?

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Kommentare

Völlig krank!

Ein solches Steuerrecht ist einfach nur noch krank. Wenn der Staat am Mehrwert, also der Wertdifferenz zwischen eingekaufter und verkaufter Ware partizipieren möchte, dann kann es ihm doch sche!ssegal sein, ob ein stehender Gast oder ein sitzender Gast den Preis für eine Currywurst bezahlt!

Ich habe auch nie verstanden, weshalb eine Fressbude, die keine Alkoholika ausschenkt, kein Klo haben muss!

Schwitzen die Gäste sich die Fanta durch die Rippen?

(Nach)denken hilft

Vielleicht deswegen, weil Otto Normalbürger sich zwar gerne mal ein, zwei, drei Flaschen Bier aber nicht die gleiche Menge Fanta hinter die Binde kippt.
Ich bin übrigens sicher, Monsieur le Fay, dass Sie dies schon lange erkannt hätten, wenn Sie sich mal die richtigen Gedanken an der richtigen Stelle gemacht oder die richtigen Leute gefragt hätten.
Einverstanden?

Im Gegenteil

Nein, ich bin nicht einverstanden. Ich glaube sogar, dass das Gegenteil zutrifft und man eher von einem halben Liter Apfelschorle oder Eistee "mal muss", als wenn man einen "Kurzen" zu sich nimmt.

Aber das ist eigentlich auch nicht Thema dieses Threads. Es ist lediglich ein weiteres Beispiel für frag- und merkwürdigen Bürokratismus.

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