Café Europa: GEORG BÜCHNER

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DIE POLITISCHEN VERHÄLTNISSE KÖNNTEN MICH RASEND MACHEN
Freitag, 11. Oktober 2013 - 11:36

Unsere beliebte Café-Europa-Reihe wird auch in der Spielzeit 2013.2014 fortgesetzt. Unter dem Motto Was uns bewegt wird es an je einem Sonntag in den Monaten Oktober 2013 bis Mai 2014 wieder szenische Lesungen geben.

Am Sonntag, 13. Oktober 2013, 11.00 Uhr beschäftigen wir uns mit Georg Büchner. Er gilt trotz seines schmalen Werks - er starb mit nur 23 Jahren - als einer der bedeutendsten deutschen Dramatiker. Sein Revolutionsdrama Dantons Tod ist stark von Büchners eigenem Kampf gegen die politischen Zustände geprägt.

Früh setzte sich der 1813 geborene Georg Büchner für politische Freiheiten ein. Mit 21 Jahren gründete er die „Gesellschaft der Menschenrechte“ und rief zur Revolution auf, weshalb er nach Straßburg flüchten musste. Dort verfasste er in wenigen Tagen sein erstes Drama Dantons Tod, welches die Möglichkeiten und Grenzen einer Revolution verhandelt. Wenn auch seine späteren Stücke wie Leonce und Lena oder das Fragment Woyzeck weniger politisch sind als sein erstes Drama, so lässt sich Büchners Grundhaltung, dass der Mensch durch die Gesellschaft und seine soziale Stellung determiniert wird, in all seinen Texten erkennen. 1837 erkrankte Büchner an Typhus und starb am 19. Februar mit nur 23 Jahren.

CAFÉ EUROPA am Sonntag, 13. Oktober, in der Probenfabrik (Wilderichstraße 31) um 11.00 Uhr.

http://www.dieblb.de/spielplan/detail.php?nr=18197&rubric=BLB+Extra&

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