Das Bruchsaler Taharahaus als Gedenkstätte ...

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... oder ein Großdenkmal auf einem öffentlichen Platz?
Sonntag, 3. November 2013 - 15:06

Taharahaus

 

Das Taharahaus, auch Leichen- oder Trauerhalle,  steht etwas abseits vom israelitischen Friedhof hinter der Peterskirche. Wenn man nicht gezielt nach ihr sucht oder zufälligerweise dort parkt, bekommt man sie nicht zu sehen. Der schlichte, unverputzte Bau, gemauert aus einheimischen Steinen, steht doch recht versteckt am oberen Ende des Bruchsaler Friedhofes, seitlich von der Aussegnungshalle.

Taharahaus

Taharahaus auf dem israelitischen Teil des Bruchsaler Friedhofs. Foto: Rolf Schmitt

Aus der Geschichte des Bruchsaler Taharahauses

Nachdem die Bruchsaler jüdische Bevölkerung immer mehr wuchs war es dieser wichtig, ihre Toten in der Nähe zu bestatten, um nicht mehr den weiten Weg zu der alten Begräbnisstätte auf dem Eichelberg nehmen zu müssen. Die Entscheidung, ihren Friedhof in die direkte Nachbarschaft des städtischen zu legen, ist als deutlicher Hinweis dafür zu sehen, dass die israelitische Gemeinde immer stärker in die städtische Gemeinschaft hineinwuchs. Im Jahre 1879 konnte der jüdische Friedhof durch den Bezirksrabbiner Joseph Eschelbacher eingeweiht werden. Ein Zeichen für das problemlose Nebeneinander der verschiedenen Glaubens- gemeinschaften zu jener Zeit ist, dass der jüdische Friedhof nicht nur direkt neben den städtischen gelegt wurde, sondern lediglich durch eine Heckenreihe von diesem getrennt ist.

Allerdings fehlte noch eine Leichenhalle, in der die rituellen Handlungen des Judentums durchgeführt werden konnten. Im Judentum sprechen die Angehörigen des Toten Gebete, danach wird der Verstorbene gewaschen und in ein weißes, leinenes Totenhemd gekleidet. Diese spirituellen Verrichtungen mussten in Bruchsal, da es auf dem israelitischen Friedhof noch keine Leichenhalle gab, zu Hause bei den Angehörigen durchgeführt werden.

Leopold Nöther stiftet ein Taharahaus

Nöther

Gedenktafel für Leopold Nöther im Inneren der Halle. Foto: Rolf Schmitt

Der in Mannheim lebende, gebürtige Bruchsaler Leopold Nöther (1827 Bruchsal – 1887 Mannheim), machte dann jedoch den Bau eines Taharahauses (Tahara wird als Bezeich- nung für die in Tahara-häusern durchgeführten Leichenwaschungen verwendet) durch eine großzügige Stiftung möglich. Der ebenfalls in Mannheim lebende Bruchsaler Ernst Wertheimer (1825 - 1890) überwachte im Auftrag der israelitischen Gemeinde die Bauarbeiten. Ernst Wertheimer verstarb kurz vor Fertigstellung des Taharahauses am 17. März 1890 und wurde dann auch als erster in der nahezu vollständig fertig gestellten Leichenhalle aufgebahrt; die öffentliche Einweihung des Taharahauses im Spätjahr des Jahres 1890 konnte er nicht mehr miterleben.

Die israelitische Leichenhalle überstand ebenso wie der daneben liegende israelitische Friedhof das Dritte Reich weitgehend unbeschadet. Die Bruchsaler Ruhestätte war zwar verwachsen, aber wenigstens nicht geschändet. Dies ganz im Gegensatz zum jüdischen Friedhof auf dem Eichelberg, der durch die Zerstörungen im Dritten Reich ein verheerendes Bild bot.

Friedhof

Der israelitische Bruchsaler Friedhof. Foto: Rolf Schmitt

Das Taharahaus heute ...

Die letzte Bestattung auf dem Bruchsaler israelitischen Friedhof fand im Jahre 2003 statt. Dabei konnte das Taharahaus wohl nicht zur Vorbereitung der Beerdigung genutzt werden.

Taharahaus

Im Innern des Taharahauses, Blick nach Norden. Foto: Rolf Schmitt

Taharahaus

Im Innern des Taharahauses, Blick gen Süden. Foto: Rolf Schmitt

Über die Jahre geriet die Trauerhalle bei der Stadtverwaltung weit gehend in Vergessenheit. Das Dach wurde undicht, eindringendes Wasser drohte, die Leichenhalle zu ruinieren. Erst durch eine großzügige Spende wurde es vor einigen Jahren möglich, das sanierungsbedürftige Dach des denkmalgeschützten Gebäudes neu zu decken. Bis noch vor wenigen Wochen wurde die israelitischen Leichenhalle als Geräteschuppen für die Friedhofsverwaltung genutzt. Mittlerweile ist das Taharahaus leer geräumt. Die bisher dort gelagerten Gartengeräte wurden zwischenzeitlich in neu aufgestellten Garagen untergebracht.

... und in der Zukunft?

Jetzt stünde die Renovierung des Inneren des Taharahauses an. Vor der Renovation müsste jedoch geklärt werden, welche Funktion diese Leichenhalle zukünftig haben soll.

Decke

Deckendetail Taharahalle Bruchsal. Foto: Rolf Schmitt

Schon seit langem wird in Teilen der Bruchsaler Bevölkerung über eine sinnvolle Nutzung des Taharahauses nachgedacht. Bereits vor einigen Jahren wurde durch den früheren Bruchsaler Gemeinderat Gerhard Holler beim damaligen Oberbürgermei- ster Doll angeregt, die jüdische Leichenhalle zu einem Gedenkort für die Bruchsaler jüdischen Opfer des Holocaust einzurichten. Doch nichts geschah. Das Thema kam nicht auf die Tagesordnung des Gemeinderates.

Das Taharahaus als Gedenkstätte ...

Eine bestechende Idee des Alt-Gemeinderates Gerhard Holler, wobei zu deren Umsetzung wohl einiges in die Wege geleitet und beachtet werden müsste. Bei Umbauarbeiten müsste berücksichtigt werden, dass das Gebäude unter Denkmalschutz steht. Gerade aber eine behutsame Umwandlung zu einer Gedenkstätte, also ohne gravierende Eingriffe in die Bausubstanz, dürfte den Denkmalschützern eher weniger Probleme bereiten.

Tor Taharahaus

Tor zum Taharahaus auf Parkplatzseite. Foto: Frank C. Müller

Teilweise kursieren Informationen darüber, die Eigentumsrechte an der Leichenhalle seien nicht geklärt. Allerdings schreibt die Stadt Bruchsal unzweideutig auf ihrer Homepage, dass Friedhof und Leichenhalle „im Besitz der Israelitischen Religionsgemeinde in Baden sind“. Der Unterhalt von israelitischem Friedhof und Taharahaus obliege hingegen der Stadt Bruchsal. Ungeachtet der Eigentumsverhältnisse wäre unbedingt der Oberrat der zuständigen jüdischen Gemeinde, hier wohl die Jüdische Kultusgemeinde in Karlsruhe, in jegliche Überlegungen von vornherein einzubeziehen. Bei dem direkt neben dem Taharahaus liegenden Friedhof handelt es sich um das Heiligste im Judentum. Dies gilt jedoch nicht für die Taharahalle.

oder ein Großdenkmal auf einem öffentlichen Platz?

In einem Beitrag des Bruchsaler Wochenblattes DER KURIER zum Thema Stolpersteine von Ende August, der später auch bei bruchsal.org veröffentlicht wurde: Stolpersteine bringen die Namen an den Ort zurück, wo die ermordeten Menschen zuletzt freiwillig lebten, wies der Kulturbeauftragte der Stadt Bruchsal, Thomas Adam, darauf hin, „Eine andere Form [des Gedenkens] wäre […] anstatt oder zusätzlich zu dezentralen Stolpersteinen die Schaffung eines zentralen Mahnmals auf einem öffentlichen Platz“:

Hier stellt sich die Frage, ob die sicher nicht unbeträchtlichen Investitionskosten in ein zentrales Mahnmal auf einem öffentlichen Platz nicht eher verwendet werden sollten für die Renovierung des Taharahauses? Als Vergleich an dieser Stelle die Kosten für die Kunstwerke des Friedrichsplatzes: Ohne die Ausgaben für die Platzgestaltung oder für die Technik der Brunnenanlage betrugen diese ausweislich öffentlich zugänglicher Quellen 190.000 Euro.

Die Kosten für eine Sanierung der israelitischen Trauerhalle dürften sich grob überschlägig auf 50.000 bis 100.000 Euro belaufen. Durch Ausgabe von beispielsweise „Spenden-Bausteinen“ an Unternehmen und Privatpersonen könnte zumindest ein Teil des Kapitalaufwandes finanziert werden.

Vorbilder für Bruchsal? Taharahäuser in Fürth und Bad Kreuznach

Taharahaus in Fürth:

Deutschlandweit gibt es einige israelitische Trauerhallen, die zu Gedenkstätten umgebaut wurden. So zum Beispiel im mittelfränkischen Fürth. Allerdings ist die Fürther Leichenhalle wesentlich größer als das Bruchsaler Taharahaus:

Friedhofshalle

Friedhofshalle Fürth. Foto: Jürgen Hanke

Fürth

Gedenktafeln in der Fürther israelitischen Friedhofshalle für die durch das Nazi-Regime Ermordeten. Foto: Jürgen Hanke.

Stadt Fürth: Jüdische Friedhofshalle saniert


Taharahaus in Bad Kreuznach:

Ein anderes Beispiel für einer geglückten Entwidmung eines Taharahauses in eine Gedenkstätte findet sich im rheinland-pfälzischen Bad Kreuznach, das in etwa so groß ist wie Bruchsal. Die unter Denkmalschutz stehende Friedhofshalle wurde 1987 restauriert. Am Eingang der Trauerhalle befindet sich eine Gedenktafel für die in der Nazizeit deportierten und ermordeten Kreuznacher Juden.

Bad Kreuznach

Eingangsbereich der jüdischen Leichenhalle von Bad Kreuznach. Foto: Dr. Joachim Hahn

Bad Kreuznach

Innenraum des Bad Kreuznacher Taharahauses nach der Sanierung. Foto: Dr. Joachim Hahn

Israelitischer Friedhof in Bad Kreuznach

Vorschlag zur Einrichtung des Bruchsaler Taharahauses

Die schlichte Ausstattung der Bad Kreuznacher Gedenkstätte mit der Möglichkeit, diese zu bestuhlen, könnte als Vorbild für den Ausbau des Bruchsaler Taharahauses dienen. Als besonderes Element der Ausgestaltung in der Fürther Gedenkstätte sind die Tafeln mit den Namen der Opfer des Nationalsozialismus zu nennen, die an den Wänden der Gedenkstätte angebracht sind. Eine ähnliche Idee ist im Mémorial de la Shoah (Shoah-Mahnmal) in Paris verwirklicht. In einem Raum dieser Gedenkstätte werden Fotos von Holocaust-Opfern wandhoch gezeigt. Es muss eine bedrückende Erfahrung sein, wenn man sich in diesem Raum befindet, angesichts all dieser ermordeten Menschen.

Memorial

Im Pariser Shoah-Mahnmal. Foto: privat

Auch in Bruchsal bestünde wie in Bad Kreuznach die Möglichkeit, durch eine schlichte Einrichtung und der Option zur Bestuhlung das Taharahaus für Gedenkveranstaltungen und ähnliche feierliche Anlässe zu nutzen. Das Gedenken an Vertreibung und Holocaust am Bruchsaler Feuerwehrhaus, dem früheren Standort der Synagoge, ist zwar örtlich nicht unbedingt inkorrekt, aber eine feierliche Atmosphäre wird dort nie entstehen können. Allein schon wegen der störenden Umgebungsgeräusche oder dem ständigen Fahren und Rennen auf Straße und Gehsteig.

Eine Möglichkeit der würdigen Ausgestaltung der Taharahalle zum Andenken an die Bruchsaler Opfer des Holocaust wäre beispielsweise, in Anlehnung an die "Halle der Namen" in Yad Vashem, durch Fotos der Toten und derer Biografien dieser zu gedenken, diesen wieder ein Gesicht und eine Geschichte zu geben.

yad vashem

"Halle der Namen" in Yad Vashem. Foto: privat

Wie die momentan diskutierten Stolpersteine könnte auch die hier vorgeschlagene Ausgestaltung der Trauerhalle als sukzessiv zu realisierendes Projekt umgesetzt werden. Nicht von heute auf morgen, sondern als Vorhaben, das sich im Zeitenlauf entwickelt. Vielleicht auch unter Einbeziehung von Schulen, an denen im Rahmen des Unterrichts die Biografien der Umgekommenen erarbeitet und für ein in der Taharahalle angebrachtes Gedenkblatt umgesetzt werden.

Ein Resümee und Fragen

Bruchsal braucht kein Großdenkmal. Bruchsal braucht einen würdigen Ort, an dem der Toten des Nationalsozialismus gedacht werden kann. Was wäre hier angemessener als das Taharahaus?

Immer häufiger finden Nachfahren früherer jüdischer Mitbürger den Weg nach Bruchsal. Welcher Ort in Bruchsal wäre für diese geeigneter, um ihrer Ahnen zu gedenken? Vor dem Feuerwehrhaus, dem früheren Standort der Synagoge? An einem Großdenkmal beim Bürgerzentrum, der Fußgängerzone oder einem anderen öffentlichen Ort? Oder doch eher in dem zur Gedenkstätte entwidmeten Taharahaus beim jüdischen Friedhof?

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Kommentare

Gedenkstätte am Friedhof

Ein prinzipiell sehr guter Vorschlag, der konsensfähig sein könnte.
Für ein Gedenken an einer noch bestehenden, historisch gewachsenen Stätte.
Eingebettet in Bruchsals schönem Friedhof, einem ausgezeichneten Platz der Besinnung und Einkehr.
Bis heute sind manche Gräber des Friedhofs stumme Zeugen der Widersprüche der deutschen Geschichte und der Greueltaten der Nazidiktatur.
Vielleicht gerade auch deshalb wäre eine Gedenkstätte dort recht geeignet!

Danke für diesen gelungenen

Danke für diesen gelungenen und informativen Beitrag. Auch wenn ich kein "Bruchsaler" bin (und das Haus trotzdem schon kannte - allerdings nur von außen): Bruchsal und der Region wäre zu wünschen, dass man Wege und Mittel findet, diesen Vorschlag umzusetzen.

Dieses Gebäude

...in seiner schlichten Schönheit wäre ein würdiger, nein, der einzig verbleibende würdige Ort in Bruchsal für einen solchen Zweck. Wie oft bin ich schon vorbei gegangen und habe bedauert, daß man keine andere Verwendung für dieses bauliche Kleinod findet als einen Geräteschuppen - ein Armutszeugnis für die Stadt. Übrigens: Zwar in keinem Zusammenhang mit dem Thema, aber das alte Wasserwerk gammelt ebenfalls vor sich hin...

Taharahaus Bruchsal

Auch von mir ein Danke fuer den informativen Beitrag und dem Vorschlag statt eines Mahnmals auf einem oeffentlichen Platz in Bruchsal die Renovierung des existierenden Taharahauses und desses Nutzung als Mahnmal.Den Vorschlag einer Instandsetzung aehnlich des Taharahauses in Bad Kreuznach finde ich sehr gut.Der Vorschlag hat zwei Pluspunkte gegeneueber einem Denk/Mahnmal auf einem oeffentlichen Platz (1.Geld gespart und 2. Wirdggf. tatsaechlich genutzt ). Auch den Vorschlag Baussteinspende anstatt Stolpersteinspende (120Euro)finde ich ok.

Taharahaus Bruchsal 2

Die Internetverbindung zu meinem bereits geschriebenen Kommentar wurde unterbrochen so das ich nicht sicher bin ob er angekommen ist und daher ein neuer Versuch.Auch von mir Danke fuer diesen informativen Beitrag.Es waere wirklich schade wennn dieses Denkmalgeschuetzte Bauwerk weiterhin verkommt.Der Vorschlag das bestehende Taharahus zu renovieren ,aehnlich dem Taharahaus in Bad Kreuznach ,anstelle eines Mahnmals an einem oeffentlichen Platz in Bruchsal zu verwenden, hat aus meiner Sicht zwei Vorteile;1.Eine Ersparniss von ca 90000 Euro gegenueber einem neu zu errichtenden Mahnmal ;2. Erhaltung eines Denkmalgeschuetzen Gebauedes und die Moeglichkeit der ,bei Bedarf/im Trauerfall ,Nutzung durch juedische Mitbuerger.Zu Ueberdenken ist auch der Vorschlag :Baussteinspende Taharahaus anstelle Stolpersteinspende(120Euro) bzw. wuerde ich persoenlich das Taharahaus den Stolpersteinen vorziehen, obwohl dies auch eine Gute Sache ist um geschehenes Unrecht nicht zu vergessen.

Richtigstellung zu Kommentar Taharahaus Bruchsal 2

Um Missverstaendnissen vorzubeugen ,hier die Berichtigung :Die Einsparung von 90000 Euro bezieht sich auf die Kosten gegenueber Kunst (Skulptur) am Friedrichsplatz ohne Technik und Platzgestaltung.

@ Frank R. - Missverständnis

Ich habe mich vielleicht doch nicht ganz verständlich ausgedrückt. Das Gedenken an die Bruchsaler Shoah-Opfer durch Porträts/Bilder und Biografien im Taharahaus soll die Stolpersteine nicht ersetzen sondern ergänzen: Stolperstein am letzten frei gewählten Wohnort, Gedenktafel im Taharahaus.

Damit wäre auch der Kritik an Stolpersteinen Genüge getan, "nur" ein Stolperstein sei zu wenig. So kann der Vorschlag, zusätzlich zum jeweiligen Stolperstein eine Gedenktafel anzubringen, realisiert werden, denn zum Verlegen von Stolpersteinen muss lediglich die Stadtverwaltung zustimmen da öffentliches Gelände, zum Anbringen einer Gedenktafel wird die Genehmigung des jeweiligen Hauseigentümers erforderlich.

Zentrale Gedenkstätte - was da auch fehlt

grundsätzlich bin ich für die Einrichtung zentraler Gedenkstätten, da mit ihnen ein tagtägliches Erinnern verbunden ist - "Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung" ... Erinnerung an das, was Menschen anderen Menschen antun können. Menschen, die gequält, erniedrigt wurden, denen Schutz und Sicherheit verwehrt wurde, die grausam litten und deren Not nur schwer vorstellbar ist. Wer sich einen ersten Eindruck von dem verschaffen will, was in Bruchsal geschah, soll einfach im Band "Bruchsal 1945 - Ende und Anfang" den Beitrag von Klaus Stecher lesen. Oder sind die etwa 600 von französischen Besatzungstruppen vergewaltigte Frauen und Mädchen in den Ostertagen 1945 keine Gedenkstätte wert? Und hinsichtlich der Finanzierung könnte man ja einfach mal in Frankreich anfragen - getreu nach dem Motto: "Das Geheimnis der Erlösung heißt Erinnerung"

Das waren doch Marokkaner...

... keine Franzosen! Also Vorsicht.

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