Bruchsaler Schlossweihnacht wird weiter ausgebaut

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Eintrittsgeld gilt gleichzeitig auch für Eislaufbahn und als Verzehrgutschein
Mittwoch, 17. November 2010 - 15:54

Bruchsal (pa.). Zum zweiten Mal wird in diesem Winter das märchenhafte Barockschloss von Bruchsal Kulisse für den Lichtertraum der „Schlossweihnacht". Von Freitag, 17. bis Montag, 20. Dezember stimmen weihnachtliche Dekorationen und beeindruckende Feuer- und Lichtinstallationen auf das Weihnachtsfest ein. Der Duft von Winterwaffeln, frisch gebackenem Stockbrot, leckeren Zimtsternen, heißem Glühwein und einem beleuchtetem Schloss als Kulisse, lässt Weihnachtsherzen höher schlagen. Umrahmt wird der winterliche Spaziergang über die nostalgische Schlossweihnacht von einem bunten Programm für Groß und Klein. Musiker sorgen mit besinnlichen Klängen für festliche Stimmung.

Offene Feuerstellen schaffen besondere Effekte, über Rebholzglut werden zahlreiche Spezialitäten aus der Region zubereitet. In beleuchteten Pagodenzelten bieten Kunsthandwerker handgefertigte Kunstwerke aus Keramik, Filz und Leder, sowie Naturschmuck und Naturseifen an. Ideal, um für das Weihnachtsfest für die Liebsten noch ein individuelles Geschenke zu finden. Dem Bäcker am Holzofen kann über die Schulter geschaut werden, es gibt Doppelkruste als „Mitbringsel" für zu Hause. Ein Konditor fertigt in Handarbeit köstliche Leckereien rund um das Thema "Schloss und die Region".

Der Veranstalter, der Festemacher Ulrich Müller, verleiht mit großer Detailverantwortung und Aufmerksamkeit der Schlossweihnacht in Bruchsal einen einzigartigen Charakter der seinesgleichen sucht. Beispielsweise sind alle Lebensmittel von Anbietern der Region und die kulturellen Beiträge stammen von Bruchsaler Bürgerinnen und Bürgern sowie überregionalen Künstler. Dazu kommt noch die aufwändige Schlossillumination, die im vergangenen Jahr besonders gut angekommen ist.

Wunschbaum

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Initiative „Wunschbaum". An einem Weihnachtbaum hängen Wunschsterne von bedürftigen Kindern. Jeder Stern steht für ein Kind mit einem Wunsch und kann für zehn Euro pro Stück erworben werden. Der Erlös kommt der Aktion „Schwester Stefanie, Kinder in Not" zugute. Alle Besucher die sich an dieser Aktion beteiligen wollen sind doppelt willkommen. Eine gute Tat in der vorweihnachtlichen Zeit, die dankbare und leuchtende Kinderaugen garantiert.

Eintritt zur Schlossweihnacht

Für Kinder bis 14 Jahren ist der Eintritt zur Schlossweihnacht frei. Für Jugendliche und Erwachsene beträgt der Eintritt für die gesamten vier Tage einmalig fünf Euro. Darin enthalten ist ein Gutschein für einen Glühwein oder einen Kinderpunsch, sowie einen einmaligen Eintritt zur Eisbahn.

Die Schlossräume, das Musikautomatenmuseum und das Museum der Stadt Bruchsal stehen für Besichtigungen zur Verfügung.

Die Öffnungszeiten Freitag von 10 bis 17 Uhr, Samstag von 10 bis 20 Uhr, Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Montag - Ruhetag.

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Kommentare

4 Tages Ticket

Ich finde es ersteinmal schön, dass ein Eintrittsticket für 4 Tage gültig ist.
Zu dumm nur, dass der 4. Tag, der Montag, gemäß dieser Pressemeldung RUHETAG ist!
Also dann doch 5 EUR für 3 Tage statt für 4 wie per Pressemitteilung verkündet...
Fällt sowas eigentlich ausser mir noch jemandem auf?

Ein Weihnachtsmarkt mit Eintritt?

ich glaube auch damit dürfte Bruchsal einmalig sein, wenn man in Zukunft für den Weihnachtsmarkt (wenn auch nur für den am Schloß) Eintritt bezahlen muß. Warum nicht auch für das Sepa Center? Ich verstehe, daß die Beleuchtung usw. Geld kostet, aber ob ein Eintrittsgeld da die richtige Variante ist? Die Idee, daß die Karte mehrere Tage gültig ist, dürfte wohl auch nicht der Bringer sein- oder wer geht dann tatsächlich jeden Tag dorthin?

Mal wieder ein Kopfschüttler mehr in dieser Stadt.

Toll - zwei Weihnachtsmärkte in Bruchsal - mein Senf dazu

Das erlebt man selten, dass die offizielle städtische Pressestelle für einen kommerziellen "Festemacher" auch noch Werbung betreibt.

Der Text scheint vorgegeben - so schwärmerisch wie er daher kommt.

"Ideal, um für das Weihnachtsfest für die Liebsten noch ein individuelles Geschenke zu finden. Dem Bäcker am Holzofen kann über die Schulter geschaut werden, es gibt Doppelkruste als „Mitbringsel" für zu Hause. Ein Konditor fertigt in Handarbeit köstliche Leckereien rund um das Thema "Schloss und die Region"." Wow, Wahnsinn!

Bekommen bei diesem Eintritt die auftretenden Künstler, Künstlerinnen, Bürger, Bürgerinnen und die Musiker mit ihren "besinnlichen Klängen für festliche Stimmung" wenigstens ein ordentliches Honorar?

Süßer die Kassen nicht klingeln, ach du besinnliche Weihnachtszeit.

 

 

Ich finds positiv

Na klar - es gibt immer was zu meckern. Hintergrund ist sicher der unentwegt geschwungene Doll-Weihrauchschwängel, ob was passierte oder nicht. Fakt ist, dass der- von Doll immer mit Hurra eingeweihte - Bruchsaler WM die Massen aus der Region nicht anzieht, weil provinziell, und das unter anderem dem Macher des Schloss-WM mißfiel. Der ist ein Privatmann und kann nicht in öffentliche Kassen greifen. 2009 hat jener soviel in den Schloß-WM gebuttert, dass er sich für 2010 Kostendeckung vorgenommen hat. Kann ich durchaus verstehen. Man könnte es auch 2010 kostenlos machen: Freiwillige vor.

Ich finde den Schloß-WM auch schön, aber...

ein Brusler muss natürlich immer meckern, wie Herr Schmitt oben schon feststellte. Wenn ich auch den Doll-Weihrauchschwängel hier in keinster Weise verstehe.

Fakt ist, daß wir zwei Weihnachtsmärkte haben:

  • einen am Kübelmarkt (dessen Attraktivität überschaubar ist)
  • einen am Schloß, der einfach eine andere Stimmung hinbekommt (speziell letztes Jahr durch den Schnee- 's war meh wie schee)

Dadurch versammeln wir zwei einmalige Dinge (wohl Deutschland weit):

  • einen uninteressanten Weihnachtsmarkt
  • einen eintrittspflichtigen Weihnachtsmarkt

Warum nicht stattdessen einen guten und größeren Weihnachtsmarkt (ohne Eintritt) am Schloß? Die Kosten, über eine Standmiete abdecken und gut ist?

Achso, dann jammert natürlich wieder unsere Innenstadt, weil das ja sooo weit weg ist, ja da brauchen wir natürlich die Stadtbahn mit Haltestelle SEPA und Schloß (aber natürlich mit der Sonderbedingung bitte in den Schloßgarten abbiegen).

Ist es denn jetzt soviel besser: Weihnachtsmarkt am Kübelmarkt und Eisbahn am Schloß?

Nur, weil man am (zugegebermaßen störenden) Finanzamt noch vorbeilaufen muss?

Sorry, ich kann es nicht nachvollziehen!

Alles neu macht der Mai (nicht immer sofort)

Es ist ja schon (öffentlich von mir) angedacht, dass der WM in der Innenstadt um die Stadtkirche herum in attraktiver Form stattfinden sollte. Das hat für 2010 nicht mehr geklappt, weil die Plätze (Babette Ihle und ??)noch nicht fertiggestellt sind. 2011 muss in der Tat eine völlig neue Konzeption her - da bin ich einverstanden. Dieses Jahr ging leider nichts anderes mehr

Toll - zwei Weihnachtsmärkte

In der Tat - das gibt es nur in Bruchsal. Warum aber kann man im Vorfeld nicht die Sache zwischen einem Privatmann und dem öffentlichen Anliegen
einen Weihnachtsmarkt zu haben abstimmen? Gemeinsam ist man stärker
und wenn man schon ein sogenanntes Zentrum einweiht - wieso ist dann
eigentlich nicht wie in jeder Stadt die ich kenne, der Weihnachtsmarkt im Zentrum? Gut dann muss halt der Mittwoch -und Samstageinkauf auf dem Holz- und Kübelmarkt stattfinden (sprich Wochenmarkt). So schlimm ist das nun auch nicht. Es muß halt koordiniert und jetzt kommt das "Zauberwort "marketingtechnisch" begleitet werden. Eine Eisbahn mitten in der Stadt mit Buden außen herum, auch in den Seitenstrassen wenn es notwendig wäre, hätte schon etwas Besonderes.
Am Schloss könnte man sich das auch vorstellen (siehe Gondelsheim). Das Wichtige aber - es sollte alles konzentriert sein. Wäre doch eine Aufgabe
für das Jahr 2011. Oder?

@ Jürgen Schmitt

Das sollten Sie als Gemeinderat aber wissen:

?? = Otto-Oppenheimer-Platz oder Oppenheimer-Platz.

wo ist das Konzept für den "neuen"-WM

wenn das schon öffentlich angedacht wurde (merkwürdige Formulierung, aber seis drum). Wo kann man das nachlesen?

Nichtsdestotrotz finde ich, kann unsere Innenstadt mit dem Konsumtempel SEPA dem Schloß an Flair in keinster Weise das Wasser reichen. Die Stimmung, die um das Schloß möglich ist (und auch schon fast alleine entsteht) ist nunmal einmalig.

Aber ich lasse mich gerne von einem neuen Konzept überraschen.

Schlossweihnacht

Eintritt pro Erwachsener 5 Euro, dafür einen Kopfweh-Glühwein und eine Freifahrt auf der Eisbahn - das finde ich unschlagbar. Schade, dass der Festemacher so seine Besucher verärgert...........

Ich...

...nehme mal an, dass sich die Öffnungszeiten nur auf das Schloss und seine Museen beziehen. Und Museen haben montags nun mal geschlossen.

Weihnachtsmarkt in Bruchsal kaum sehenswert

Objektiv betrachtet muß man feststellen, daß der Weihnachtsmarkt am Kübelmarkt alles andere als schön oder gar als Attraktion zu bezeichnen wäre.
Selbst der Brettener Weihnachtsmarkt hat da inzwischen mehr zu bieten, von Märkten wie z.B. dem "Altdeutschen Weihnachtsmarkt" in Bad Wimpfen oder dem "Barock-Weihnachtsmarkt" in Ludwigsburg mal ganz abgesehen.

Den Schlossweihnachtsmarkt kenne ich noch nicht, halte es aber legitim, wenn ein privater Ausrichter Eintritt verlangt. Zumal man ja noch etwas bekommt für den Obulus.

Diese "Diskussion" um die 5

Diese "Diskussion" um die 5 Euro verstehe ich nicht so ganz...

Entweder ist es mit dieses Geld wert, dann bezahle ich dieses... oder es ist mir den Betrag eben nicht wert und gut ist's.

Einen Weihnachtsmarkt am Schloss "fordern" aber kosten darf es nichts.

Jeder kann zum Weihnachtsmarkt am Kübelmarkt und dort "kostenlos" entscheiden, ob er nun nen Glühwein trinken will oder nicht. Wem es dort, so wie es ist, nicht "gefällt", der muss eben für die "Schönheit" bezahlen.

ob er das wert ist oder nicht,

weiß man leider erst, wenn man die 5,- € bezahlt hat.

Ich für meinen Fall habe mittlerweile das Interesse am Kübelmarkt-Weihnachtsmarkt verloren.

Den Weihnachtsmarkt am Schloss letztes Jahr fand ich dagegen klasse und habe dort auch die Stände unterstützt (sprich das ein oder andere gegessen/getrunken).

Aber nur um die Stände anschauen zu dürfen Eintritt zu bezahlen halte ich schlicht und ergreifend für fragwürdig. Wo liegt das Problem der Finanzierung über Standmieten? Oder müssen die sowieso auch zahlen?

Meines Erachtens wird damit das Interesse direkt am Eingang schon massiv (und unnötig) verkleinert. Ich wette, daß es einige gibt die direkt umkehren werden!

Gibt es eigentlich irgendwo in Deutschland noch einen Weihnachtsmarkt mit Eintritt?

Besonders wenn ich mir den Fall von Familien anschaue (oder gar Hartz-4 Empfängern) werden diese den Weihnachtsmarkt gar nicht besuchen können, da nach dem Eintritt kein Geld mehr für zumindest ein Crepes oder was auch immer bleibt.

 

Sicherlich

gibt es attraktivere Weihnachtsmärkte als den Bruchsaler, aber momentan haben wir nun mal keinen anderen. (Schloss Neuschwanstein ist auch attraktiver als Schloss Bruchsal, aber dennoch muss man ja das Bruchsaler Schloss nicht schlechtreden.)

Für die Zukunft: WM am Schloss ist natürlich sehr attraktiv, kostet allerdings Eintritt (davon wird das Land als Schloss(garten)besitzer sicherlich auch seinen Teil verlangen) und liegt leider etwas weg vom Schuss. In der Mittagspause schnell was essen und einen Glühwein trinken, ist dann nicht so einfach.Dafür vielleicht mehr Leute, die extra wegen seiner Attraktivität nach Bruchsal kommen.
Oder WM rund um die Stadtkirche/Rathausgalerie. Zwar nicht so romantisch, dafür aber mitten in der Stadt. Man könnte noch schauen, wieviele Rathausfenster auf der Marktplatzseite geblieben sind, da könnte man dann einen Adventskalender machen (Fenster=Türchen) so wie in Gengenbach.
Bleibt ja noch ein Jahr Zeit zum Überlegen.

Man könnte vieles tun... aber

Man könnte vieles tun... aber man darf ja die Dinge, die Negative sind nicht erwähnen, sondern nur die "schönen".

Wie sich allerdings etwas ändern soll, wenn ich solche Dinge in schillernden Farben beschreiben "muss" um das ansehen von Bruchsal zu steigern entzieht sich meinem Verständnis.

Also: Der Weihnachtsmarkt am Kübelmarkt ist perfekt und die Deko so fantastisch, dass ich erstaunt bin wieso die Massen nicht per Bus nach Bruchsal strömen.

Und die ganzen neuen Geschäfte, die das "Ambiente" erst richtig zu Geltung bringen und mit ihrem großzügigen Angebot erst den Weihnachtsmarkt so richtig in den Vordergrund stellen.

Besser so?

Stimmt zwar nicht... klingt aber gut.

Weihnachtsmarkt

Ich möchte mal das Argument von Herrn Ertel aufgreifen (bezüglich ärmeren Familien).

Grundsätzlich ist es ja gut, daß Kinder freien Eintritt haben. Diese kleineren Kinder kommen aber meist nur mit ihren Eltern und die müssen dann schonmal 10 Euro für zwei Erwachsene bezahlen. (was einige wenige schonmal abhalten wird). Ginge ja alles noch, wenn es dafür einen normalen Gutschein geben würde, aber nur für Glühwein oder "Kinderpunsch" (welches Kind will beim Weihnachtsmarkt schon Kinderpunsch?) ? Find ich eigentlich nicht ok.

Und die Weihnachtsmärkte sind doch grade für Kinder besonders reizvoll, also sollte auch an sie besonders gedacht werden, indem die Eltern dann das investierte Geld auch wirklich für die Wünsche ihrer Kinder einsetzen können.

Eintritt?

Für einen Weihnachtsmarkt Eintritt zahlen?, das ist mir neu, oder gibts das irgendwo in Deutschland auch?

Im übrigen könnte man ja auch überlegen, den Kommunikationsmittelpunkt Bruchsals, den Wochenmarkt auch mit Eintritt zu belegen, eventuell gibt s dann dazu noch einen Gutschein für einen Knoblauch. Wer keinen Knoblauch mag, hat halt Pech gehabt.

Für die klamme Stadtkasse wäre auch ein Eintrittsgeld für die Fußgängerzone zu überlegen.

Oder noch besser, eine Sonderabgabe für die Benutzung der Tiefgaragen und Parkhäuser( 5 € zzgl der Parkgebühr, mit 1€ Gutschein für eine ermäßigte Eieruhr), sozusagen als Beitrag zur Finanzierung des hübsch gemachten Wohnzimmers Bruchsal.

Wie sagte schon Heinrich Heine: "Süß ists, zur rechten Zeit den Narr´n zu spielen"

Brusl Ahoi

Gewerbliche Events kosten in der Regel Geld

Ich kann beim besten Willen das Gejammere über das Eintrittsgeld beim Weihnachtsmarkt am Schloss nicht nachvollziehen.

Wer sich mal unter http://www.schloesserweihnacht.de schlau macht, erkennt, daß es sich bei diesem Weihnachtsmarkt um keine Veranstaltung der Stadt, sondern um einen professionellen gewerblichen Veranstalter handelt.

Insofern lässt sich damit auch erklären, weshalb der Markt Eintritt kostet. Ich kenne keine gewerblichen bzw. kommerziellen Veranstaltungen angefangen von Fossilien- und Mineralienbörsen bis hin zu Mittelaltermärkten (das Bruchsaler Spectaculum bildet da noch eine Ausnahme), die keinen Eintritt kosten.

Wer keinen Eintritt zahlen will, muss es auch nicht und kann den Weihnachtsmarkt am Kübelmarkt oder auch sonstwo einen kommunal veranstalteten Weihnachtsmarkt besuchen, der dann im Allgemeinen keinen Eintritt kostet. Neben den bereits von mir genannten Märkten, soll z.B. auch der Weihnachtsmarkt in Sternenfels recht schön sein, der am Wochenende des ersten Advent stattfindet und keinen Eintritt kostet.

Warum macht dann Stadt Bruchsal Werbung?

Wenn dies ein gewerbliches Event ist frage ich mich, warum die Stadt Bruchsal Werbung dafür macht. Oder sind die Pressemitteilungen der Stadt Bruchsal in Zukunft nur als Werbeträger zu verstehen?

Ich verstehe ja, daß ein Weihnachtsmarkt in den seltensten Fällen rein ehrenamtlich ist. Trotzdem bin ich weiterhin der Meinung, daß man die Art der Finanzierung glücklicher hätte lösen können als mit Eintrittsgeldern (z.B. per Standmieten).

Warum soll die Stadt keine Werbung machen?

Warum soll die Stadt keine Werbung machen bzw. darauf hinweisen wo was geboten ist? Jedes Event bringt Menschen nach Bruchsal, auch wenn Diese von privaten Investoren veranstaltet werden.

Ich sehe das nicht so verbohrt. Immerhin kann man dann sagen "In Bruchsal ist was los"..... !

 

 

Pressemitteilungen als Werbeträger?

@ Marco Ertel:

Wenn ich jetzt z.B. als gewerblicher Veranstalter ein Theaterfestival in der Art des "Tete-a-tete" so wie es in Rastatt veranstaltet wird, nach Bruchsal bringen würde, dann wäre das für Bruchsal ein Event, das viele Menschen nach Bruchsal bringen würde. Und davon profitiert ja auch die Stadt selbst.

Ich sehe also nichts Verwerfliches daran, wenn die Stadt über eine Pressemeldung auf solche Ereignisse bzw. Veranstaltungen hinweist.

Anders würde es sich verhalten, wenn die Stadt z.B. Anzeigen auf ihre Kosten schalten oder Plakate für die Veranstaltung Plakate kleben lassen würde.

Wie gesagt - wo ist die Trennlinie?

Das "téte-á-tète" in Rastatt ist eine Veranstaltung der Stadt Rastatt, wird also subventioniert von der Stadt bzw. den Steuerzahlern. Privatwirtschaftlich wäre dieses wunderbare Festival gar nicht zu finanzieren. Ettliche Programmpunkte z.B. kann man sich bei freiem Eintritt anschauen.

Der Vergleich, lieber Herr Antemann, hinkt also. Sollte die Stadt Bruchsal den Schlossweihnachtsmarkt subventionieren, wäre die PM im Amtsblatt ok. Ist das aber nicht der Fall, ist die Frage gestattet, ob hier ein gewerblicher Betrieb einseitig in Form von städtischen Pressemitteilungen unterstützt wird.  

   

Schlossweihnacht 2010

Ich glaube auch damit dürfte Bruchsal einmalig sein, wenn man in Zukunft für den Weihnachtsmarkt (wenn auch nur für den am Schloß) Eintritt bezahlen muß. Aber nur um die Stände anschauen zu dürfen und etwas zu essen und zu trinken Eintritt zu bezahlen halte ich schlicht und ergreifend für fragwürdig. Gibt es eigentlich irgendwo in Deutschland noch einen Weihnachtsmarkt mit Eintritt? Ich glaube nicht. Warum nicht auch für das Sepa Center? Ich verstehe, daß die Beleuchtung usw. Geld kostet, aber ob ein Eintrittsgeld da die richtige Variante ist? Die Idee, daß die Karte mehrere Tage gültig ist, dürfte wohl auch nicht der Bringer sein- oder wer geht dann tatsächlich jeden Tag dorthin?
In der Tat - das gibt es nur in Bruchsal.
Schade, dass der Festemacher so seine Besucher verärgert...........
Für mich als nicht Bruchsaler ein Grund schon nicht hin zugehen.!!!

Frechheit! Gewerbetreibender will Geld

Lieber Herr Wallisch, daß das "Tete-a-tete" eine Veranstaltung der Stadt Rastatt ist, weiß ich auch, zähle ich doch zu den regelmäßigen Besuchern dieser Veranstaltung.
Ich habe auch von einer Veranstaltung in der Art des "Tete-a-tete" gersprochen, will sagen, ich meinte damit, wenn ich als gewerblicher Veranstalter ein Theaterfestival organisieren würde.

Ich würde natürlich nicht darauf bauen, daß die Stadt Werbung dafür macht, aber eine Pressemeldung, die die Stadt darüber hinaus eigentlich nichts kostet, würde mich als Veranstalter sicher freuen. Und wenn die Veranstaltung Leute in die Stadt bringt, ist dies wohl auch kaum zum Schaden der Stadt.

Ist das aber nicht der Fall, ist die Frage gestattet, ob hier ein gewerblicher Betrieb einseitig in Form von städtischen Pressemitteilungen unterstützt wird.

Tja, dann sollte Frau Petzold-Schick es wohl auch in Zukunft besser unterlassen, bei irgendwelchen Geschäftseröffnungen aufzutauchen so wie sie es in der Vergangenheit getan hat.

Schade, dass der Festemacher so seine Besucher verärgert...........
Für mich als nicht Bruchsaler ein Grund schon nicht hin zugehen.!!!

***Sarkasmus an***
Unverschämtheit! Ein kommerzieller Veranstalter will für seine Veranstaltung Eintritt verlangen. Das gibt es nur in BruchsaL Ein unfassbarer Vorgang!***Sarkasmus aus***

Die Empörung, die manch ein Kommentator hier an den Tag legt, halte ich für überzogen. Ich denke, Bruchsal hat weiß Gott andere Probleme und auch Skandale als einen kommerziell ausgerichteten Schlossweihnachtsmarkt mit Eintrittsgeld, für den die Stadt "ungeheuerlicherweise" auch noch über eine Pressemmitteilung Werbung gemacht hat.

Im Übrigen hat der "Festemacher" seine Besucher wohl kaum verärgert, denn wer verärgert ist, wird einfach nicht hingehen und somit erst gar nicht ein Besucher werden. Letztlich ist es jedem seine eigene Sache, ob er 5 EUR Eintritt zahlen will oder nicht. Das muss niemand tun.

Zumindestens für mich ist damit der "Schlossweihnachtsmarkt" als Thema abgehakt.

Problem falsch verstanden

Ich glaube Herr Antemann, sie haben zumindest manches anders verstanden als es (zumindest von mir) gemeint war.

Natürlich soll und muß ein Gewerbetreibender Geld verdienen (ansonsten wäre es Liebhaberei- das Finanzamt lässt grüssen)

Ich finde nur zwei Punkte verbesserungswürdig:

  1. Eintritt zu einem Weihnachtsmarkt ist sozial ungerecht (ja ich weiß, jetzt kann man natürlich darüber diskutieren was wieviel kosten darf und landet irgendwann in der sozialen Marktwirtschaft- das ist nicht mein Ziel). Ich finde es nur schade, wenn eine Familie einen wunderschönen Weihnachtsmarkt (so war es zumindest letztes Jahr) nicht besuchen kann, da er Eintritt kostet- oder den Markt besucht und dann aber dort nichts konsumieren kann, da das Geld bereits für den Eintritt verbraucht wurde (daher auch mein Vorschlag der Finanzierung über die Standmieten)
  2. Angenommen ich hätte ein Geschäft und würde ein spezielles Sonderangebot anbieten. Macht dann auch die Stadt Bruchsal in ihren Pressemitteilungen darauf aufmerksam? Muß ich dann keine Anzeige mehr in der BNN, Wobla, ... schalten und kann mir dieses Geld sparen? Oder passiert dies nur beim Weihnachtsmarkt? Oder gar nur bei bestimmten Anbietern? Was sind die Grenzen? Oder die Vorraussetzungen? Vielleicht käme meine Werbeanzeige in die Pressemitteilungen, wenn ich einen gewissen Anteil für einen guten Zweck spende?

Ich hoffe, damit sind meine Punkte etwas klarer geworden.

Eintritt "unsozial"? Sorry,

Eintritt "unsozial"?

Sorry, das ist eine 4 Tage Veranstaltung. Zu gleichen Zeit gibt es einen "kostenlosen" Weihnachtsmarkt in der Innenstadt. Für den im übrigen auch von der Stadt Werbung gemacht wird, obwohl die Werbegemeinschaft und nicht die Stadt der Veranstalter ist.

Statt "Eintritt" höhere Standmieten... jo... und wer "zahlt" diese? Der Besucher über höhere Preise für das was er dort kauft. Also: derjenige, der die Schlossweihnacht besucht und dort Konsumiert, bezahlt die Kosten für diejenigen, die sich nur mal "umschauen" wollen...

Man zahlt nicht für den Weihnachtsmarkt! Der ist kostenlos! Man zahlt für das Event "Schlossweihnacht"!

Also möchte man im Grunde kostenlos ein Event besuchen. Ein Weihnachtsmarkt dauert in der Regel 4 Wochen, nicht 4 Tage.

Ob das Konzept mit den Eintrittpreisen stimmt, entscheiden die Besucher. Wenn deswegen keiner hingeht, haben wir die Diskussion im nächsten Jahr nicht mehr... klappt es, haben wir diese "Diskussion" im nächsten Jahr wohl wieder.

Eintrittspreis

Wir sind heute mit unseren beiden Teenagern von Karlsruhe aus zum Weihnachtsmarkt am bruchsaler Schloß gefahren.Dort wollte man von uns unglaubliche 20 Euro Eintritt für den Besuch ...
ganz ehrlich soetwas ist unglaublich,dies war unser letzter Ausflug auf einen Weihnachtsmarkt in Bruchsal

Tolle Werbung...

... für ALLE Bruchsaler Weihnachtsmärkte.

Weihnachtsmarkt Stadtkirche - die 99.

@ Jürgen Schmitt vom 18.11.2010:

Da werden sich die obere Kaiserstraße und der Kübel-/Holzmarkt aber freuen.

Na ja, wenigstens kann dann dort wieder geparkt werden - auch gut für's Geschäft (Stichwort: "Parkkonzept 2011 vom Gemeinderat beschlossen")

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