Bruchsal-Untergrombach: Dehnfugenbrand hält Feuerwehr auf Trab

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Freitag, 11. März 2011 - 20:50

Brand Untergrombach

Bruchsal/Untergrombach (old). Mit der Meldung „verdächtiger Rauch" wurde am Freitag kurz nach 14 Uhr die Feuerwehr Bruchsal mit den Abteilungen Untergrombach, Büchenau und Bruchsal in die Joß-Fritz-Straße im Bruchsaler Stadtteil Untergrombach alarmiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte ein verrauchtes Zimmer im Dachgeschoss vor, aber kein Feuer. Die Floriansjünger machten sich mit der Wärmebildkamera auf die Suche nach der Ursache für den Rauch. Parallel wurde mit der Drehleiter das Dach des Reihenhauses abgefahren, aus dem ebenfalls Rauch drang. Nach einer intensiven Suche fanden die Einsatzkräfte schnell die Ursache des Rauches, der sich bereits im ganzen Dachstuhl ausgebreitet hatte. Bei Abdichtarbeiten der Terrasse mit Teermatten ist Isoliermaterial der Außenfassade unbemerkt in Brand geraten.

Brand Untergrombach

Der Schwellbrand breitet sich in der Dehnfuge zwischen zwei Reihenhäusern aus und verursachte den vielen Rauch. Um den Brand bekämpfen zu können wurden Teile der Außenwand im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss mit schwerem Werkzeug entfernt. Anschließend kamen Löschlanzen zum Einsatz, die den Brand eindämmten. Da sich das Feuer aber bereits weit in Richtung Hausmitte vorgearbeitet hatte, entschied der Einsatzleiter Feuerwehrkommandant Bernd Molitor längere Löschlanzen von der Berufsfeuerwehr Karlsruhe nachzufordern. Diese brachten dann den gewünschten Löscherfolg.

Brand Untergrombach

 

Mit einem Drucklüfter machte die Feuerwehr das Haus wieder rauchfrei. Die Feuerwehr Bruchsal war mit insgesamt sechs Fahrzeugen und rund 30 Mann fast vier Stunden im Einsatz. Zur Absicherung der Einsatzkräfte war der Rettungsdienst unter ihrem Organisatorischen Leiter Alexander Höß mit einem Rettungswagen, einem Notarzt und der DRK-Bereitschaft Untergrombach vor Ort in Bereitschaft. Zur Schadenshöhe können momentan noch keine Angaben gemacht werden. Verletzt wurde bei dem Brand niemand.

 

 

Bericht und Bilder:

Thomas Heinold Pressesprecher der Feuerwehr Bruchsal

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