Bruchsal: Überforderte Behörden und ein Familienproblem

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Freitag, 8. Juli 2011 - 11:30

Heute werde ich aufgrund von Zwangs durch das Familiengericht erneut der Person gegenüber treten müssen und unser Kind aushändigen müssen, die mich am 4. Dezember 2010 vormittags mit seinem Auto angefahren hat, nachdem er meine Hand zerquetscht, mir ins Gesicht geschlagen hat, während er unsere Tochter, die weinte und zu mir wollte, auf dem Arm hielt.

Dieser Vorfall war nur der Höhepunkt einer langen Zeit der Beleidigungen, Verleumdungen, übler Nachrede und Stalkings durch diese Person. Wie zu vermuten ist, wird dies nun auch nicht enden, da er keinerlei Sanktionen für sein Handeln erlebt, sondern vielmehr dabei unterstützt wird. Dies mit der Hilfe des Jugendamts, der Polizei und der Staatsanwaltschaft und zuletzt des Familiengerichts.

Man mag vermuten, eine Frau, der von keiner der genannten Stellen Glauben geschenkt bekommt, trägt tatsächlich auch die Schuld an den Vorfällen. Dazu möchte ich allerdings schildern, dass es für den Vorfall am 4. Dezember 2010 am Schlosspark in Bruchsal einen Zeugen gab. Dieser Zeuge wurde von der Polizei nach dem Vorfall lediglich kurz angerufen. Er konnte bestätigen, dass ich mit dem Auto angefahren worden bin und der Autofahrer mit dem Auto weiterfuhr, während ich auf der Motorhaube lag und mich festzuhalten versuchte, damit ich nicht während der Fahrt abrutschte. Die spätere Variante, die der Täter schilderte, war, dass ich auf sein Auto gesprungen sei. Jedoch würde man meinen, dass ein Autofahrer, dem eine Person auf das Auto springt, sofort anhält, um Weiteres zu verhindern. Ich hätte bei dem damaligen Glatteis abrutschen und unter das Auto fallen können. Er aber fuhr weiter. Trotz Aufforderung durch den Zeugen wollte er auch nicht anhalten, sondern forderte den Zeugen dazu auf wegzugehen, weil dieser nicht wisse, was zuvor passiert sei. Erst nach mehrmaliger Aufforderung durch den Zeugen entschied sich der Autofahrer, sein Auto anzuhalten.

Ich begab mich sofort unter Schock zur Polizei und schilderte den Fall dort und gab auch den Zeugen an. Aber wie sich nun herausgestellt hat, wurde der Zeuge nicht ausreichend angehört. Er wurde nie von der Polizei geladen. Die Staatsanwaltschaft hat lediglich wegen Körperverletzung ermittelt und das Verfahren wegen geringer Schuld und mangelndem öffentlichen Interesses eingestellt. Wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr wurde offensichtlich nicht ermittelt.

Offenbar scheint kein Interesse daran zu bestehen, diese schwerwiegende Straftat überhaupt aufzuklären. Stattdessen wurde ich nun dazu verurteilt, gegen meinen Willen weiterhin dem Mann gegenüber zu treten. Auf Schutz durch die Polizei werde ich wohl nicht mehr hoffen können. Mein Fall wird bei der Polizei Bruchsal wohl nur noch als erfolgreich aufgeklärt in der Jahresstatistik erscheinen.

Ich möchte, dass die Öffentlichkeit diesen Vorfall kennt, da ich davon ausgehen muss, dass der Vorfall am 4. Dezember 2010 nicht die letzte Tat der Person gegenüber mir sein wird, der ich heute gegenüber treten muss, weil Jugendamt und Familiengericht mich dazu zwingen, nachdem die Ermittlungsarbeiten von Polizei Bruchsal und Staatsanwaltschaft Karlsruhe vernachlässigt und unter den Teppich gekehrt wurden.

Ich möchte nicht, dass später gesagt wird, es habe keiner gewusst, was in Bruchsal vorgefallen ist, wenn nächstes Mal vielleicht Schlimmeres passiert. Ich persönlich trete dem Mann nur noch mit Angst gegenüber, weil ich seit bereits drei Jahren Zeuge einer Vielzahl seiner Taten gegenüber mir bin und kein Ende in Sicht haben kann. Ich bin wegen seines Stalkings bereits 500km weggezogen, was mir heute als Umgangsverweigerungsabsicht ausgelegt wird, obwohl der Vater die Möglichkeit hat, regelmäßig in Wiesloch zu arbeiten und so weiterhin regelmäßig trotz Entfernung den Umgang ohne zusätzlichen Kostenaufwand wahrnehmen kann - wenn er nur will. Den Umgang aber vernachlässigte er bereits am alten Wohnort, weshalb die Wahrnehmung des Umgangs offenbar nicht sein größtes Problem im Bezug auf mich darstellt. Aus meiner Sicht wurde ihm lediglich die Möglichkeit, mich vor Ort immer wieder am und im Haus zu stalken, was er nun per Stalking über das Internet kompensiert, aber wenigstens einen geringeren Schaden mit sich bringt. Es wurde ihm die Möglichkeit genommen, an beliebigen Tagen meinen Briefkasten nach Briefen, die er zum Lesen öffnen kann, zu durchsuchen, um irgendetwas zu finden, was er gegen mich verwenden kann. Stattdessen muss ich mich aber mit Falschdarstellungen meiner Person abfinden, die er sich ausdenkt, weil er nichts findet, was er gegen mich benutzen kann. Aktuell werde ich zum Beispiel als "vermutlich alkoholabhängig" beim Familiengericht dargestellt. Wenn ich mich dagegen wehre, werde ich als hysterisch eingestuft.

Ein Umgangspfleger wäre wahrscheinlich in unserem Fall die beste Lösung gewesen, da ein Umgangspfleger Schutz für alle Beteiligten hätte bieten können, jedoch wird jegliche Begleitung durch das Familiengericht und Jugendamt abgelehnt. Das Jugendamt beruft sich darauf, dass es keine Zeit und keine Räume dafür habe, sich um unseren Fall intensiver zu kümmern. Da der Umgangspfleger außerdem für den gutverdienenden Vater ein zusätzlicher Kostenaufwand gewesen wäre, wird das Risiko weiterer Eskalationen in Kauf genommen.

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Kommentare

Man sollte...

immer zwei Seiten hören. Ich kann mir kaum vorstellen, daß alle genannten Behörden derart versagen, wie es in dem Bericht dargestellt wird. Oft ist es so, daß Vätern von den Müttern willkürlich das Umgangsrecht vorenthalten wird (s. auch Verein "Väteraufbruch für Kinder") und manche Väter dann durchdrehen. Man kennt die Hintergründe nicht. Sollte es aber tatsächlich so sein wie geschildert, wäre das ein trauriger Fall.

Bruchsal: Überforderte Behörden und ein Familienproblem

Hallo, Waldemar !

Diese Antwort kann nur von einem Mann kommen. Wie weltfremd muss man sein, um zu glauben, dass mehere Behörden nicht versagen können. Wieviele Kindestode, Morde, Misshandlungen mit Todesfolge gab es schon, nur weil die Behörden versagt haben (auch mehrere versch. Behörden) ??? Nur weil die Verantwortlichen unfähig, überfordert, voreingenommen oder einfach nur ignorant sind. Hinterher will dann keine Behörde die Verantwortung übernehmen und weist anderen die Schuld des Versagens zu.

Selbst wenn einem Vater das Umgangsrecht vorenthalten werden würde, hat er noch lange nicht das Recht, sich so zu verhalten und erst recht nicht vor dem Kind ! Hier scheint es sich um einen Vater zu handeln, der nicht akzeptieren kann oder will, dass die Mutter des Kindes nicht mehr mit ihm zusammen sein will und dies auf dieser Ebene austragen will. Es gibt auch Fälle, wo es umgekeht ist - aber beides ist sehr schlimm.

Aus meiner beruflichen Laufbahn kann ich die Verzweiflung der Mutter nur zu gut verstehen und nachvollziehen und wünsche ihr viel Kraft und Ausdauer.

Möge es hier ein gutes Ende nehmen!!!!!

Weltfremd

Ich urteile nur, wenn ich alle Fakten kenne. Die Darstellung des Mannes kenne ich nicht. Warum sollte ein Mann seine Kinder nicht genau so lieben und diese gerne um sich haben wie eine Frau? Es ist doch so, das ist bekannt, daß sich eine große Mehrheit der Frauen durch Kindesentzug an ihren Männern rächen wollen, es ihnen heimzahlen, wenn dann einer durchdreht, brauchen sie sich doch nicht zu wundern. Wer weiß, wie es im vorliegenden Fall aussieht? Vielleicht ist der Mann auch verzweifelt und wußte sich nicht anders zu helfen? Das entschuldigt sein Verhalten natürlich nicht. Aber das sind nur Spekulationen, und hält man die Schilderung der Frau für absolut wahr, dann muß sie einem natürlich leid tun. Im Übrigen: Daß Behörden versagen können, ist mir nicht fremd. Aber gleich drei gleichzeitig? Da muß man doch einiges hinterfragen.

Ich bin die Autorin des

Ich bin die Autorin des Artikels und möchte noch einmal Stellung zu dem Fall nehmen. Der Umgang fand heute erfolgreich statt. Der Vater hatte seine Partnerin dabei. Ich hatte eine Freundin mit Kind dabei. Wären seine Partnerin und meine Freundin nicht dabei gewesen, wäre es wahrscheinlich wieder eskaliert, aber insbesondere meine Freundin konnte heute gut vermitteln, weshalb auch seine Partnerin dann aufgetaut ist.

Der Umgang alleine zwischen dem Vater und mir funktioniert allerdings weiterhin nicht. Ich kann also nur dafür sorgen, dass ich nicht mehr alleine auf den Vater treffe.

Ein Ärgernis für mich ist nun auch wieder, dass der Vater im August erneut den Umgang nicht wie beschlossen wahrnehmen möchte. Er sagt schlichtweg, er habe keine Zeit. Würde ich ihm nicht wieder entgegenkommen, dann würde deshalb der Umgang erst nach zwei Monaten wieder stattfinden, nur weil er meint, er habe keine Zeit.

Genau DAS ist der wesentliche Punkt, weshalb ich zuvor wegen des Umgangs Stress verursacht habe. Er schiebt sein Kind herum, als ob es ein Spielzeug wäre. Seine Termine sind ihm offenbar alle wichtiger als der regelmäßige Umgang mit seinem Kind. Wenn es sich tatsächlich um einen verantwortungsbewussten Vater hielte, dann würde er den Umgang wahrnehmen, wie er vom Gericht beschlossen wurde - koste es, was es wolle.

Was aber geschieht? ICH werde sanktioniert, wenn der Umgang nicht wie beschlossen stattfindet. Im Zweifel werde ich auch noch körperlich misshandelt, wenn nicht alles läuft, wie es ihm passt. ER aber kann den Umgang sausen lassen, wie es ihm gefällt, und niemanden interessiert es.

Er führt die Wichtigkeit seines Vaterseins selbst ad absurdum, indem er den Umgang nicht regelmäßig und konsequent wahrnimmt. Ich kann nur hoffen, dass irgendwann auch von den Behörden erkannt wird, wer betreffs des Umgangs das eigentliche Problem ist.

Ginge es nach seiner Partnerin, würde er wohl auch im August den Umgang wie beschlossen wahrnehmen. Sie versuchte, dies zu klären. Scheinbar gäbe es wohl zeitlichen Spielraum für ihn. Aber er lehnte schlicht ab.

Für mich stellt sich dann die Frage, wie wichtig ihm dieser hart umkämpfte Umgang tatsächlich ist und wieviel wichtiger es ihm vielleicht ist, Unruhe zu stiften.

Das sind doch Petitessen

Wenn der ehemalige Partner mal keine Zeit hat, na und? Dann fällt halt der Umgang für das eine mal aus. Man neigt dazu, dem ehemaligen Partner, besonders wenn man sich nicht im Guten getrennt hat, Bösartigkeit zu unterstellen. Wenn er Sie nur damit ärgern will, das Besuchsrecht willkürlich wahrzunehmen, dann ist das tatsächlich eine armselige Einstellung. Aber vielleicht hat er auch wirklich keine Zeit, denken Sie auch mal darüber nach. Denn es ist doch widersinnig, zuerst das Besuchsrecht zu erstreiten und es dann nur wahrzunehmen, um Sie zu ärgern - das ist die typische Sicht einer sehr emotionalisierten Frau.

Ich glaube, Sie sprechen da

Ich glaube, Sie sprechen da einfach aus eigener schlechter Erfahrung. Ich habe nicht gesagt, dass er den Umgang wahrnimmt, um mich zu ärgern. Aber offensichtlich sah seine Partnerin, die seine Termine kennt, eine zeitlich flexible Handhabe betreffs des Umgangs, während er einfach absagte. Wie wichtig seine Termine sind, weshalb er keinen Umgang wahrnehmen möchte, stellt sich dann die Frage.

Aus meiner Sicht bestand VOR den Umgangsverfahren gar kein Klagebedarf. Der entstand erst während der Prozesse, weil sich die Situation durch die Prozesse verhärtete und das Taktieren seinerseits mit dem Umgang begann.

Wie wichtig dabei unser Kind tatsächlich ist, werden wir ja nun sehen. Er selbst scheint sich jedenfalls nicht für wichtig für das Kind zu halten, wenn er den gerichtlich beschlossenen Umgang absagt und damit in Kauf nimmt, dass zwei Monate am Stück kein Umgang stattfindet.

Ich würde ja nichts über seine Absage sagen, wenn das eine einmalige Angelegenheit wäre. Aber so habe ich ihn bereits vor langer Zeit kennen gelernt, und ich gehe davon aus, dass sich sein Verhalten nun nur fortsetzen wird. Wenn dann eines Tages alle Gerichtsverfahren geschlossen sind und keiner mehr auf das blickt, was er macht, wird er sich vor seinen wichtigen Terminen, die Umgangsabsagen bedürfen, vielleicht kaum noch retten können.

Ich muss es leider so polemisch sagen, weil mein Frust im Grunde daraus erwachsen ist, dass er den Umgang immer wieder hat schleifen lassen. Der Widerspruch zwischen seinem Verhalten betreffs Umgang und seinem Prozessverhalten dreht mir einfach den Magen um. Aber die Kürze der Gerichtsverhandlungen lässt es eben auch nicht zu, einen plakativen Eindruck des tatsächlichen Geschehens darzustellen, sodass er für jeden offensichtlich wird. Manchmal braucht es Jahre, bis Erkenntnis erwächst.

Aber vielleicht hat unser Kind wenigstens für wenige Stunden seinen Spaß, auch wenn die Regelmäßigkeit nicht dafür gegeben sein wird, die es bedarf, um eine enge Bindung zum Vater aufzubauen, die er angeblich erreichen möchte.

Warum?

Weshalb, frage ich mich – und wahrscheinlich auch einige andere LeserInnen diese Forums – warum muss diese Geschichte hier öffentlich ausgebreitet werden? In einer Form und Diktion, die sehr, sehr nachdenklich macht und ohne dass dem Beschuldigten Partner Gelegenheit gegeben wird, sich dazu zu äußern?

Das...

Das frage ich mich ehrlich gesagt auch. Die Geschichte liest sich tragisch und wenn sie so stimmt, dann tun mir sowohl Mutter als auch Kind leid (das Kind sowieso, egal, obs nun so stimmt). Es ist aber so, daß keiner hier diese Geschichte auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen kann. Möglicherweise fühlt sich der Mann seinerseits ungerecht behandelt und bestreitet die Vorwürfe. Ich persönlich mag mir da kein Urteil erlauben...

Den Grund der

Den Grund der Veröffentlichung habe ich bereits genannt. Die betreffenden Behörden kennen diesen Fall und werden ihn anhand der Daten erkennen. Insofern besteht die Möglichkeit, sich zu diesem Fall zu äußern, wenn sich jemand ungerecht behandelt fühlt.

Ich sehe keine andere Möglichkeit mehr, mich zu schützen, als mich an die Öffentlichkeit zu wenden, weil ich nirgends Unterstützung erhalte, sondern stattdessen sanktioniert werde. Es scheint mir, dass Widerspruch durch mich unerwünscht ist, weil ich dadurch unbequem wirke.

Am Samstag wurde der Vater unseres Kindes im Beisein von zwei Zeugen erneut gegen 15 Uhr auf der Straße aggressiv gegen mich. Er leidet offensichtlich an Kontrollwahn. Wären wir alleine gewesen, hätte ich vielleicht mal wieder eine auf offener Straße eingefangen, weil der Mann sich nicht im Griff hat. Er funktioniert zwar gut bei Behörden, aber da ich von Richter, Jugendamt, Polizei und Staatsanwaltschaft zum abschussfreien Freiwild erklärt worden bin, meint er, er kann sich jetzt gegenüber mir erlauben, was er will. Es passiert ihm nichts, sondern er wird dabei noch unterstützt.

Meine Zeugen interessieren dabei niemanden. Ich könnte dort wahrscheinlich 100 Zeugen stehen haben, und deren Aussage würde ebenfalls niemanden interessieren.

Die Lösung des Jugendamts scheint bereits vorgefertigt zu sein, wenn ich nicht schweige und mich nicht von dem Vater weiter terrorisieren lasse. Unsere Sachbearbeiterin Frau A. sagte im März im Gespräch zu mir wortwörtlich: "Wenn 2 sich streiten, freut sich der 3., und dann sackt das Jugendamt ihr Kind ein."

Hilfe

Die Veröffentlichung Ihrer Geschichte halte ich für höchst problematisch.
Keine Behörde wird sich auf diesem Wege dazu äußern.
Und der Betroffene wird, wenn er davon überhaupt Kenntnis hat, wohl aus gutem Grunde genau so handeln.
Deshalb ist Ihr Vorgehen zwar verständlich, aber nicht hilfreich. Im Gegenteil.
Ich werte Ihre Veröffentlichung als verzweifelten Hilferuf - und Hilfe werden Sie nicht hier finden, sondern bei Profis.
Und die finden Sie zum Beispiel hier:

http://www.eheberatung-bruchsal.de/

Nehmen Sie Kontakt auf - es wird sich für Sie lohnen. Und für Ihr Kind!

Gewaltschutz

 

Gewalt

Gewaltschutzgesetz

Man kann es ja kaum glauben: Gleich vier Institutionen sollen Sie zu "abschußfreiem Freiwild" erklärt haben! Und nach dem Gewaltschutzgesetz haben Sie es noch nicht versucht?

 

Nein, nach dem

Nein, nach dem Gewaltschutzgesetz habe ich es nicht versucht. Die Überlegung war durchaus da, und handelsübliche umgangsboykottierende Elternteile lassen sich gerne schnell mal eine einstweilige Verfügung gegen den Ex ausstellen. Wahrscheinlich hätte ich auch eine bekommen. Ich wollte den Umgang aber über diesen Weg nicht ausschließen, sondern hoffte auf sinnvollere Hilfe durch Jugendamt und Gericht, die einen Umgang weiter zulässt.

Nächstes Mal werde ich aber nicht lange überlegen, was ich nun tun soll. Die Chance, dass ich jetzt noch eine Verfügung bekomme, liegt bei Null, weil der Vorfall zu lange zurückliegt.

Gefühlssache

Ich kann mich langsam des Gefühls nicht erwehren, dass Midknight gar keine Hilfe will, sondern ziemlich dickköpfig eine bisher erfolglose Strategie beibehält - nach dem Motto: "Seht nur, wie übel der Mann, der der Vater meines Kindes ist, mit mir umgeht und wie mich die bösen Behörden mit ihren unfähigen MitarbeiterInnen behandeln!"
Dabei bleibt natürlich zuerst mal das Kind auf der Strecke - es ist Mittel zum Zweck.
Sehr geehrte Dame Midknight, gehen Sie in sich und befolgen Sie den Rat von "Gast" oben:
http://www.eheberatung-bruchsal.de/

Was will ich mit einer

Was will ich mit einer Eheberatung? Der Kindesvater lacht mich aus, wenn ich zu einer Eheberatung gehe, nachdem wir nicht einmal eine Beziehung hatten. Außerdem war ich bereits bei etlichen Beratungsstellen. Wenig hilfreich, wenn der Aggressor nicht daran teilnehmen möchte.

Aber ich gebe es auf, den Fall hier zu debattieren. Ich habe hier niedergeschrieben, was ich zur Kenntnis geben wollte. Der Umgang zwischen Kind und Vater wird stattfinden. Der Vater - der mich übrigens widersprüchlicherweise seinen Stalker nennt - wünscht unbedingt bei der Übergabe, mir gegenüber stehen zu dürfen, weshalb er selbst den Umgangspfleger und eine Begleitung durch das Jugendamt ablehnte und auch keine alleinige Übergabe durch seine Partnerin - mit der ich mich gut verstehen könnte - wünscht. Dem werde ich Folge leisten, wie Jugendamt und Gericht dies wünschen.

Sollte es wieder eskalieren und Sie einen vergleichbaren Fall in den Medien lesen, dann könnte es unser Fall gewesen sein.

Ansonsten bin ich gerne offen für Personen, die sich freiwillig anbieten, mich während den Übergaben zu begleiten. Meine Freunde können nicht immer für mich da sein.

Sorry

Sorry, Midknight, auch auf die Gefahr hin, Ihnen Unrecht zu tun, Ihre Äußerungen hier sind (oder wirken auf mich) ausgesprochen wirr.

Um das Kindeswohl scheint es auch Ihnen nicht sonderlich zu gehen, oder warum suchen sie keine Beratung?

Warum diese Wortklauberei? Egal, was sie nun mit dem Kindsvater hatten , es gibt mit Sicherheit Stellen, die helfen könnten. Warum reagieren sie so abweisend?

So drängt sich der Eindruck auf, daß hier um Mitleid gebuhlt wird, es aber weniger um eine kindgerechte Lösung geht, das wäre in der Tat traurig. Kein Mensch mag hier lesen, wer nun angeblich wen stalkt und wie sehr man doch von den Behörden verarscht wird ( die ja nie eingreifen, wenn eine Frau mit Kind bedroht wird, schon klar).

Ich weiß nicht, wie alt sie sind, denken Sie doch aber mal an das Kind (ich meine hiermit beide Parteien), sie beide sind dafür verantwortlich, ganz egal, wie es entstanden ist. Ist es für erwachsene Menschen wirklich nicht möglich, da eine Lösung zu finden?

Offenbar war ihr Fall sogar vor Gericht? Auch da ungerecht?

Kann ich mir ehrlich gesagt so kaum vorstellen...

 

 

 

Für unser Kind wurde bereits

Für unser Kind wurde bereits eine Lösung ausgeurteilt. Das soll auch dem Kindeswohl entsprechen. Insofern vertraue ich Jugendamt und Gericht. Ich beabsichtige auch nicht, dem noch länger zu widersprechen. Das erscheint mir inzwischen völlig zwecklos.

Auch für den Vater wurde eine Lösung gefunden. Er hat bisher alles bekommen, was er wollte, und er hat das nicht bekommen, was er nicht wollte.

Ich habe bereits etliche Beratungsstellen in Anspruch genommen. Dass das Gericht nicht einmal mehr in Betracht zieht, die Parteien an einen Tisch zu setzen (obwohl in Bruchsal angeblich der "Karlsruher Weg" stattfindet), sagt wohl alles über die eingeschätzten Erfolgsaussichten. Das Jugendamt Bruchsal beruft sich auf Zeitmangel, weshalb Vermittlung nicht in Betracht gezogen wird.

Es ist jetzt auch mehrere Male in Bruchsal dokumentiert worden, dass der Vater sich nicht mit mir einigen will, weil er meint, man könne sich nicht mit mir einigen. Natürlich bin ich laut seiner Aussage dabei das einzige Problem, obwohl ich ihm immer wieder entgegenkomme.

Ich bin mittlerweile so weit, dass ich mich vor Gericht schon einseitig selbst für verpflichtet erklärt habe, damit überhaupt eine Regelung möglich war, ohne über jeden Kleinkram ein Urteil zu sprechen.

Wenn ein Mensch pauschal behauptet, er könne sich nicht mit jemandem einigen, was soll man dagegen noch sagen und machen? Er hat sich komplett verschlossen, da wächst schlichtweg kein Gras mehr.

Ich kann auch noch 100 Beratungsstellen in Anspruch nehmen. Die lösen für mich die Mauer auch nicht auf, die er um sich aufgebaut hat. Und irgendwo muss ich dann auch den Schlussstrich ziehen, was den Zeitaufwand für dieses Problem angeht. Ich habe keine Zeit mehr dafür, mich mit einem Menschen intensiver zu beschäftigen, bei dem kein Durchdringen möglich ist. Ich muss mich um mein Studium kümmern, das kurz vor dem Abschluss steht.

Ich werde jetzt das ausgeurteilte Programm fahren - und fertig.

Wenn, dann müsste beiderseits der Wille für eine Annäherung vorhanden sein, aber das sehe ich bei ihm überhaupt nicht. Jede Freundlichkeit meinerseits wird mit einem Schlag ins Gesicht beantwortet. Ich denke, da müssen auch noch Jahre ins Land gehen. Wahrscheinlich muss auf seiner Seite irgendwas Schlimmes passieren, damit er einmal wieder zu sich kommt und nachdenkt. Im Moment befindet er sich scheinbar in einem Wahn, in dem er sich einredet, dass ich sein Erzfeind bin. Er ist sich dabei nicht einmal zu schade, Dinge über mich zu sagen, die ich mit Leichtigkeit widerlegen kann - zum Beispiel, dass man nur vermuten könne, dass ich Alkoholikerin bin.

Ich werde versuchen, mit seiner Partnerin eine gute Kommunikation aufzubauen, damit in seiner eigenen Welt vielleicht zwischendurch irgendwas ankommt. Sie scheint nicht vollkommen verbohrt zu sein.

Ansonsten werde ich mich wieder an eine Beraterin wenden, bei der ich mich letztes Jahr einmal gut aufgehoben gefühlt habe. Sie wird zwar das Problem nicht einseitig lösen können, aber wenigstens auffangen können, mit welchen Vorwürfen gegen mich ich derzeit leben muss, bis vielleicht gutachterlich geklärt ist, was Wahrheit und Wahn ist.

Vielleicht

Vielleicht wäre das wirklich nicht falsch, wenn ein Gutachter klärt, was Wahn und was Wirklichkeit ist ( im Sinne beider Parteien).

Es blickt hier sowieso niemand durch.

Dem Kind das Allerbeste!

 

Man muss nur hinschauen, wenn

Man muss nur hinschauen, wenn man durchblicken möchte. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Vielleicht würde sich ein Gutachter die Zeit dafür nehmen, die andere meinen nicht zu haben.

Den Alptraum musste ich auch

Den Alptraum musste ich auch erleben. Er behauptete, ich würde mich prostituieren. Er ist ein agressiver Alkoholiker, mit etlichen Verurteilungen (aber immer zur Bewährung). Als er meine Tochter, damals 7 Monate alt) uns zusammengeschlagen hatte, die Wände mit Blut verspritzt waren, das Telefon herausgerissen war, er total betrunken mit dem Baby Auto gefahren war u.s.w. erklärte ein Polizist voller Mitleid mit ihm, bei Übergabe meiner Tochter, er hätte geweint. Das ist Kaiserslautern!

Das gleiche Problem mit Justiz Bruchsal

Hallo,
Ich habe vor 2 Jahren eine Frau kennen gelernt mit zwei Kindern (6,7 Jahre alt) die nicht mehr aus dem Haus ging aus Angst vor Ihrem Ex Mann.Ich war anfänglich total neutral eingestellt da ich selber so eine Situation nicht kannte aber das hat sich komplett umgewandelt die 2 Jahre wo ich jetzt alles selbst mitbekommen habe.
Sie klagte vor Gericht da Ihre Kinder und sie selbst Gewalt von ihren Mann in 8 Jahren ehe mitbekam.das Jugendamt Mannheim (rheinau), eine verfahrensbeistand aus Karlsruhe und ein Richter aus Bruchsal entschieden selbst gegen der Willen der Kinder das der EX Mann alle 2 Wochen die Kinder über Nacht bekommt.so fing die ganze Geschichte an.heute noch haben die Kinder massiv Angst vor ihrem Vater.nach jedem Besuchswochenende mit ihm lutschen sie an den Fingern und machen kontinuierlich ins Bett.der jetzt 8 jährige schreckt sogar nachts hoch.
Versuche meinerseits die Situation wenigstens zu bessern scheiterten kläglich.ich habe das Gespräch mit dem Vater gesucht und wurde nur abgeblockt.sein Satz diesbezüglich:"ich werde meiner Exfrau das leben zur Hölle machen", war ich sehr geschockt.versuche die Kinder neutral dazu zu bekommen das sie keine Angst haben müssen sind auch gescheitert da der Exmann immer wieder was drauf lag.
Jetzt warten wir seit insgesamt 2 1/2 Jahre auf die Unterhaltskosten die er auch nicht nach kommt.aber Bruchsal verschob den Termin bis heute das dritte mal.somit wird es jetzt wieder 2013 und das ganze läuft so weiter.
Ich möchte das öffentlich machen! Werde auch Namen der Richter,Jugendamt und Justiz im Netz hinterlassen da dies Tatsachen entspricht und diese endlich Stellung dazu nehmen sollten!

Als ich von der Frau lass hier die mit Angst,Gewalt und der Justiz die nicht in der Lage ist dies zu unterbinden oder unsere Kinder zu beschützen davor würde ich bitten sich bei mir zu melden damit wir gemeinsam gegen die Justiz Vorgehen können.
Gerne unter beyhan [dot] mordecai [at] gmx [dot] de diese ist aktiv bis Ende des Jahres.

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