A. Brändle: "Drei Mädchen auf einer Spur" - 11. Kapitel

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Die Verabredung
Mittwoch, 18. Juni 2014 - 20:24

Jetzt nimmt Alexander Brändles Kinderroman so richtig Fahrt auf. Alexander Brändle lässt seine Tochter Marlene aufgeregt ihren Freunden von einem Geheimgang erzählen, den sie meint gefunden zu haben. Star-Regisseur Steven Spielberg war mit seiner Indiana Jones-Trilogie nicht der Erste der wusste, dass unterirdische Abenteuer mit Geheimgängen, listigen Fallen, gruseligen Geräuschen und krabbelndem Getier bei Zuschauer oder Leser zumeist einen doch recht angenehmen Nervenkitzel auslösen.

"Alles, was recht ist, Struppi, du hast Phantasie! Du musst nach dem Abitur zur Kriminalpolizei gehen“, wird später in diesem 11. Kapitel Michaela zu Marlene sagen, der Tochter von Alexander Brändle. Wie Recht sie doch rückwirkend gesehen hatte. Marlene "Struppi" Brändle ging tatsächlich nach dem Ende ihrer Schulzeit zur Kriminalpolizei. Gewusst konnte ihr Vater dies zu dem Zeitpunkt, als er seinen Kinderroman schrieb, nicht haben. War Marlene doch erst zwischen zwölf und vierzehn Jahre alt, als Alexander Brändle Michaela diese nahezu prophetischen Worte aussprechen ließ.

 

11. Kapitel: Die Verabredung

Monika und Marlene fingen gleich nach dem Essen mit einem Eifer zu lernen an, dass ihre Mütter staunten.

Was hast du vor?“ wurde Marlene gefragt. „Dein Fleiß ist verdächtig.“

N-nichts, Mama, ich möchte nur mit Michaela und Monika in die Stadt.“ „Was wollt ihr da?“

Spa-spazierengehen.“ Aber Marlene konnte unter dem forschenden Blick der Mutter nicht lügen. Sie fügte kleinlaut hinzu: „Mama — wir wollen nach Spuren des Einbrechers suchen — du weißt doch ...“

Ja, ich hab's gelesen. Aber ihr seid junge Mädchen. Das schickt sich nicht und ist zu gefährlich.“

Mama, wir bleiben im Stadtgarten, da ist es doch nicht gefährlich! Bitte, bitte! Wir laufen bestimmt nicht in die Felder hinaus!“

Marlenes Mutter war alles andere als begeistert.

Was wird Papa dazu sagen? — Ich habe ein ungutes Gefühl ...“

Es ist wirklich nichts dabei, Mama! Darf ich gehen?“

Ich weiß nicht, ich weiß nicht ... Aber — du hast die Wahrheit gesagt, das will ich anerkennen. Also gut — sei pünktlich zurück!“

Mit strapazierfähigen Blue Jeans bekleidet, lief Marlene die Treppen hinunter. Sie war pünktlich am Goldfischbecken und die beiden Kameradinnen auch. Der Strahl des Brunnens mit seinen Tausenden glitzernder Wassertropfen spendete erfrischende Kühle. Es war um diese Zeit sehr still im Stadtgarten. Die Erwachsenen waren an ihren Arbeitsplätzen, die Kinder lärmten im Schwimmbad.

Michaela sagte:

Die Schwester Oberin hat mich misstrauisch angesehen, als ich um Erlaubnis bat. Ich dürfte aber nichts anstellen, sonst sei meine Freizeit künftig sehr beschnitten, sagte sie.“

Monika erzählte:

Bei mir war's auch nicht leicht. Ich musste lange um Erlaubnis bitten.“

Hast du nicht gesagt, warum wir uns treffen?“ fragte Marlene.

Nein! Meine Mutter ist streng. Sie hat immer Angst, es könnte mir etwas zustoßen.“

Ich habe Mutter gesagt, was ich vorhabe.“ Marlene war mit sich selbst zufrieden. „Jetzt habe ich ein ruhiges Gewissen.“

Hör mal, ich auch!“ sagte Michaela nachdrücklich.

Weiß ich“, winkte Marlene lachend ab. „Jetzt will ich euch auch etwas beichten!“

Du hast den Zigaretten-Automaten ausgeraubt“, rief Monika mit todernstem Gesicht, „und die Beute nahe der Schule versteckt.“

Logisch, aber falsch!“ erwiderte Michaela. „Und du beichtest jetzt, Marlene, sonst schlage ich hier vor Langeweile Wurzeln. Ich hätte daheim bleiben sollen.“

Nicht so ungeduldig!“ wehrte Marlene ab und fügte entschuldigend hinzu:

Schon seit einigen Tagen wollte ich euch von einer Entdeckung erzählen und euch einladen, mit mir auf Abenteuer auszugehen. Durch das rätselhafte Verschwinden des Zigarettendiebes hat meine Entdeckung besondere Bedeutung bekommen.“

Struppi, sprich nicht so schwülstig!“ rief Monika. „Du redest ja wie ein Ober-Amtsschimmeläpfel-Sammler!“

Kommt mit!“

Marlene sprang die Freitreppe hinauf und lief durch das Belvedere. Einige Meter vor dem Gymnasium blieb sie stehen. Monika und Michaela standen neugierig neben ihr.

Marlene blickte über das Gelände und fragte: „Wo im Umkreis von fünfundzwanzig Metern würdet ihr ein Versteck vermuten?“ Michaela sah sich stirnrunzelnd um. Monika schimpfte:

Was soll die unsinnige Frage? Hier gibt es kein Versteck. Jeden Tag gehen wir hier zur Schule. In den Pausen rennen wir hier auf dem Kastanienplatz herum und kennen vom Versteckspiel her jeden Winkel. Du aber willst behaupten ...“

Michaela warf ein:

Struppi hat nichts behauptet, sondern etwas gefragt. Aber sie wird schon Gründe dafür haben. — Marlene, ich stelle dir zwei Gegenfragen. Du sagst nur: kalt oder heiß, ja?“

Ja.“

Das Versteck liegt zwischen den Bäumen!“

Kalt.“

Das Versteck liegt — unter der Erde!“

Heiß!“

Du bist verrückt, Struppi!“ Monika sprang in die Luft. „Hier ist Sandboden, da findest du nicht einmal ein Mauseloch.“

Was meinst du, Mischa?“

Michaela fragte:

Meinst du im Ernst, unter der Erde sei ein Versteck? — Eine Höhle?“

Nein.“

Du musst uns weiterhelfen. Könnten wir das Versteck finden, wenn wir emsig suchen?“

Dann müsste euch schon der Zufall behilflich sein und euch den gleichen phantastischen Gedanken eingeben wie mir.“

Du musst uns alles sagen, Struppi. Viel Zeit zum Suchen haben wir heute Mittag nicht.“

Na gut, ich seh's ja ein. Also setzt euch mit mir auf die Mauer, los!“

Sie sprangen alle drei hinauf, Marlene setzte sich in die Mitte. Etwa drei Meter von ihnen entfernt hing das schmiedeeiserne Tor zum Schulhof in neuen Angeln. Marlene sah sich ernst um, ob niemand sie belauschen konnte, und sagte dann:

Wir sehen jetzt geradeaus zur Rosenanlage hinauf, ganz gleich, was ich euch erzähle.“

Warum?“ forschte Monika, ohne den Kopf zu wenden.

Denke an den verschwundenen Einbrecher. Vielleicht kennt auch er dieses Versteck. Vielleicht ist er in der Nähe und beobachtet uns.“

Alles, was recht ist, Struppi, du hast Phantasie!“ sagte Michaela. „Du musst nach dem Abitur zur Kriminalpolizei gehen.“

Bis dahin fließt noch viel Wasser den Saalbach hinunter. Also nichts anmerken lassen! Wir sind Mädchen, die sich die Zeit vertreiben. Blickt auf keinen Fall nach der Stelle, von der ich gleich spreche.“

Los schon, erzähle!“ zischte Monika und schlenkerte die Beine, dass die Sandalen an die Mauer schlugen.

Rechts hinter uns steht der Musikpavillon...“

Monika kicherte:

Ein kahler Betonboden, ein beschädigtes Dach — seit vielen Jahren haben keine Musiker mehr darin gesessen.“

Musikpavillon

Links vorne der Musikpavillon beim Schönborn-Gymnasium.

Unterbrich mich nicht! Der Musikpavillon soll abgerissen werden. Er passt nicht mehr in unsere Zeit. — Jetzt nicht mucksen, bitte: Unter dem Pavillon gibt es Geheimgänge!“

Monika vergaß zu strampeln. Michaela sagte: „Erzähle weiter!“

Beim Versteckspiel wollte ich einmal durch die Tür an der Rückwand auf das Podium springen und mich dort verstecken. Dabei stieß ich mit den Schuhen unten an die Wand. Es klang so hohl — aber darüber habe ich mir erst am Abend vor dem Einschlafen Gedanken gemacht. Ich hatte einen Kriminalfilm im Fernsehen angeschaut und ...“

Deine üppige Phantasie!“ lachte Michaela. „Kleine Mädchen sollten keine Krimis ansehen. Sie schlafen dann schlecht.“

Weiter, Struppi, weiter!“ forderte Monika ungeduldig.

Am nächsten Tag radelte ich herauf und schlich mich hinter den Pavillon. Ich trat noch einmal gegen die Wand, und es tönte wieder so hohl, dass ich mich in meiner Vermutung bestärkt fühlte. Es mussten dort Hohlräume sein. — Ihr wisst selbst, dass der Pavillon frei im Stadtgarten steht und von einer Kellertür nichts zu sehen ist. Damit mich niemand beobachten konnte, legte ich mich auf den Boden und betrachtete die Wand genau. Dabei fand ich Einschnitte im Verputz, als sei ein Teil der Wand nicht aus Steinen, sondern aus großen Platten gefertigt. Aus der Platte, vor der ich kauerte, ragte ein abgebrochenes, verrostetes Eisen. Als ich es, ohne mir viel dabei zu denken, aus der Wand zu ziehen versuchte, erlebte ich eine Überraschung. Die Betonplatte klappte auf, und ich sah ein dunkles Kellerloch, einen schräg abfallenden Schacht und an dessen Ende eine Eisenleiter. Mehr konnte ich nicht erkennen, denn das Tageslicht drang nicht weit hinein. Ich war auch so sehr erschrocken, dass ich die Platte gleich wieder zurückstieß. Ich sage euch, das ist ein ganz raffiniertes Versteck! Was meint ihr — ob der Zigarettendieb sich darin verborgen hat, bis die Luft sauber war?“

Toll, Struppi, einfach toll!“ sagte Monika und schlug mit den Füßen an die Mauer.

Michaela fragte:

Warum hast du das der Polizei nicht gemeldet?“

Na, hör mal, soll ich mein aufregendes Geheimnis etwa wegen des Gauners preisgeben? Es ist doch sehr fraglich, ob der Automatendieb sich dort versteckt hatte. Aber vielleicht ist dort unten ein Schatz zu finden. Wenn die Polizei davon erfährt, lässt sie die Wand zumauern und bringt uns dadurch um das tollste Abenteuer unseres Lebens. Wer würde wohl glauben, dass es in einer kleinen Stadt wie der unseren so etwas zu erleben gibt?“

Was zu erleben?“ fragte Michaela. „Wie denkst du dir denn das Abenteuer?“

Wir dringen da unten ein und sehen uns um!“

Du hast Mut!“ sagte Michaela. „Oder sollte man es nicht Leichtsinn nennen?“

Nein!“ entgegnete Marlene. „Ich glaube nicht, dass der Einbrecher das Versteck kennt.“

Monika sprang von der Mauer und drängte:

Wann gehen wir hinein — gleich?“

Habt ihr keine Angst, wir könnten dabei überrascht werden?“ fragte Michaela.

Marlene erwiderte:

Auch wenn das Kellerloch dem Zigarettenräuber als Unterschlupf gedient hat, wird er jetzt nicht mehr da sein. Ich kann mir nicht denken, dass sich da unter der Erde lange jemand aufhält.“

Aber — es laufen Menschen durch den Stadtgarten!“ wandte Michaela ein.

Ja, sie dürfen uns nicht sehen.“ Marlene redete eindringlich. „Niemand darf uns sehen. Wir müssen uns in den Büschen verbergen.“

Halt!“ rief Michaela. „Wir dürfen nicht vergessen, dass es dort unten dunkel ist. Struppi, hast du eine Taschenlampe mitgenommen?“

Ich habe sie vergessen.“

Dann geht es nicht, ohne Licht kämen wir nicht weit. Ich bin für das Unternehmen auch nicht vernünftig gekleidet.“ Michaela sprang ebenfalls von der Mauer.

Dann morgen?“ fragte Monika. „Ich bringe eine Taschenlampe mit.“

Das geht nicht.“ Marlene schüttelte den Kopf. „Ich kann nicht gleich wieder einen Nachmittag umher strolchen. Das erlaubt mir auch Papa nicht.“

Das ist wahr. Ich dürfte es auch nicht“, seufzte Monika. Ihre frohe Erregung ließ merklich nach. „Geht es übermorgen?“

Michaela streckte die Glieder.

Ich denke, es kommt auf einen Tag nicht an. Schlafen wir erst einige Nächte darüber.“

Ja, das ist wohl vernünftiger“, nickte Marlene. „Aber ich bin doch sehr gespannt, was wir in dem geheimnisvoll versteckten Gewölbe vorfinden. Ich habe anscheinend eine abenteuerliche Ader.“

Nicht weinen, Struppi!“ neckte Monika. „Dir bleibt auf jeden Fall der Entdeckerruhm!“

Ich schlage vor, wir lassen diese Woche verstreichen und richten uns auf den Montag ein. Wäre das recht?“

Monika und Marlene nickten. Gleich darauf liefen sie über den Kastanienplatz. Sie lachten wieder, freuten sich ihres jungen Lebens und strebten der Andreasstaffel zu. Über ihre Stufen konnten sie rasch in die tiefer gelegene Stadtmitte gelangen.

Den Mann, der vom Schloss her in den Stadtgarten kam und so merkwürdig oft nach dem Pavillon spähte, sahen sie nicht mehr.

 

Im Verlauf der Woche hatten die drei Mädchen eigenartigerweise unabhängig voneinander Einfälle, die zu merkwürdig gleichartigen Gesprächen führten.

Marlene traf im Schwimmbad den Klassenprimus, druckste ein bisschen herum und fragte plötzlich:

Kannst du ein Geheimnis bewahren, wenn ich es dir anvertraue?“

Rede schon. Ich bin doch kein Mädchen!“

Aber eingebildet wie alle Jungen. — Gib mir die Hand darauf!“

Ulrich schlug ein.

Aber es darf nur eine gute Sache sein, Marlene! Für einen Ulk oder etwas Böses bin ich nicht zu haben.“

Das Mädchen setzte sich mit ihm weit von dem umlärmten Schwimmbecken auf den Rasen und erzählte von ihrer Entdeckung und ihrem Vorhaben.

Was soll ich dabei tun?“ fragte er und ließ sich seine Überraschung nicht anmerken.

Du sollst in der Nähe sein, wenn wir in das unbekannte Gewölbe steigen. Wir sind Mädchen. Ehrlich gesagt, ich fürchte mich, auch wenn du jetzt lachst.“

Ich lache nicht. Gut, es wird sich einrichten lassen. Es soll doch bestimmt so sein, dass ihr Mädchen das Abenteuer besteht, als wäret ihr wirklich allein. Ich bleibe verborgen in der Nähe, ich schleiche euch mit Abstand nach, so dass Monika und Michaela nichts merken. Sollte etwas Unvorhergesehenes geschehen, kann ich zu Hilfe eilen oder Erwachsene herbeirufen. Ist es so in Ordnung?“

Danke, Ulli. Du bist ein prima Kamerad. Jetzt ist mir leichter. Ich wollte Mone und Mischa nicht ohne Schutz wissen. Du schweigst wie ein Grab, bis ich dir zu reden erlaube, nicht wahr?“

Na, auch ich würde mich doch freuen, wenn ich etwas Rätselhaftes entdeckt hätte. Ich werde dir den Spaß nicht verderben. Du kannst dich auf mich verlassen. Ich freue mich, dass ich mitmachen darf.“

Mit einem Händedruck trennten sie sich.

 

Monika hatte am Mittwoch mit Klaus-Peter ein ernstes Gespräch. Am Ende gelobten sie einander, zu schweigen. Klaus-Peter ging sehr befriedigt nach Hause, denn ihm war eine großartige Aufgabe gestellt worden. Nein, er würde zu niemandem ein Sterbenswörtchen darüber sagen, das war Ehrensache!

Michaela trug sich mit ähnlichen Sorgen wie Monika und Marlene, fand aber keinen Weg aus dem Haus. Erst am Samstagnachmittag traf sie zufällig auf Thomas Kurali, der mit dem Rad vorbeigefahren kam. Sie fegte gerade die Straße.

Die beiden flüsterten im Hinterhof miteinander. Thomas versprach, über ihre Sicherheit zu wachen, und sauste pfeifend ab.

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Kommentare

"Also setzt euch mit mir auf die Mauer"...

...spätestens an dieser Stelle wußte ich, daß es um den Hohlraum unter dem Pavillon ging. Saß ich doch als Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule oft auf eben dieser Mauer, an der eine Holzbank angebracht war und die sich direkt hinter dem Musik-Pavillon befand, rechtwinklig zu diesem und daran angemauert. Hinter der Mauer standen hohe Nadelbäume und dichtes Gebüsch und Gestrüpp, welches sich auch am Sockel des Pavillons entlang zog. Drang man durch dieses Gebüsch, fand man eine ca. 80x80 cm große Eisentür vor, die den Eingang quasi zum "Keller" des Pavillons bildete. Es war aber kein Keller, sondern nur der Hohlraum zwischen den Fundamentmauern und dem Holzboden des Pavillons. So etwas blieb uns "Rabauken" nach dem Krieg (Anfang 50er Jahre) natürlich nicht verborgen, und oft saßen wir in diesem "Loch" und qualmten unsere "Zigaretten" (hohle Holunderästchen), gefüllt mit "Tabak" der Marke "Bahndamm Nord", wobei es so manch einem hinterher speiübel wurde (das waren dann die späteren Nichtraucher, zu denen auch ich gehörte - alles hat zwei Seiten). Ich erinnere mich noch an (für mich) langweilige Sonntagskonzerte, zu denen ich meine Eltern hinauf über die Andreasstaffel (wir wohnten in der Huttenstraße) begleiten mußte. Das einzig Interessante für einen Erst- bzw. Zweitklässler war, daß das Belvedere zu diesen Anlässen ebenfalls offen war und man von den beiden Türmchen eine weite Aussicht über die Stadt und die Rheinebene hatte, da die Sicht noch nicht durch hohe Bäume eingegrenzt war. Heute bedauere ich, daß dieser Pavillon abgerissen wurde, bot er doch ein schönes Bild und eine tolle Akkustik. Es ist schon interessant, auf welche Kindheitserinnerungen (s. auch Pfander-Kiesgrube) man durch solch einen Jugendroman gestoßen wird. Ich bin gespannt, wie es weiter geht :-)

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