Bei Karlsdorf-Neuthard: Todesopfer bei Verkehrsunfall

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Montag, 4. Juni 2012 - 10:47

Ein Unfall auf der Bundesstraße 35 bei Karlsdorf-Neuthard hat am frühen Montagmorgen ein Todesopfer gefordert.

Nach den Feststellungen der Bruchsaler Verkehrspolizei war ein 55 Jahre alter Pkw-Lenker gegen 05.00 Uhr in Richtung Bruchsal unterwegs gewesen und hatte kurz nach Passieren der Kreisstraße 3529 einen Lkw überholen wollen. In der Folge kam es zum seitlich versetzten Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw, der durch die Wucht des Zusammenpralls nach rechts von der Fahrbahn geschleudert wurde und sich an einer Böschung überschlug. In dem Wagen wurde der 63 Jahre alte Fahrer aus Bruchsal eingeklemmt und derart schwer verletzt, dass der Notarzt letztlich nur noch seinen Tod feststellen konnte.  

Der leicht verletzte Verursacher kam mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus. Nach einem Alkotest von 0,9 Promille musste sich der 55-Jährige dort auch einer Blutentnahme unterziehen und seinen Führerschein abgeben.

Bis zum Abschluss der Protokollaufnahme und Reinigung der Fahrbahn war die Bundesstraße 35 im Abschnitt zwischen B 36 und Ortsausgang Karlsdorf bis gegen 08.20 Uhr voll gesperrt. Auf der durch die Polizei eingerichteten örtlichen Umleitung hielten sich die Behinderungen in Grenzen.

Zur Befreiung des Eingeklemmten war an der Unfallstelle die Freiwillige Feuerwehr Karlsdorf-Neuthard im Einsatz.

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Kommentare

Der leichtverletzte Unfallverursacher...

Es ist immer das Gleiche... Die, die verantwortlich für den Tod anderer sind, kommen davon... Der Teu... soll ihn holen... 0,0 Promille und nichts anderes! Wer trinkt fährt nicht oder verliert für immer seinen Führerschein - das wär's doch, oder? Übrigens, 0,0 Promille gilt bei Piloten (Berufs- wie Privatpiloten) schon immer - und funktioniert!

Keine Macht den Drogen!

Solange unser Staat den Konsum von Drogen legalisiert (und ganz schön dran verdient) wird's so was immer geben. Vor Jahren gabs mal eine Aktion "Keine Macht den Drogen!". Bis heute sind die abhängig machenden Drogen Nikotin und Alkohol nicht verboten.

Kam

nicht mal ein Bericht im TV, wonach Piloten der British Airways nach durchzechter Nacht in angetrunkenem Zustand geflogen sind, einige sogar mit Hilfe von Aufputschmitteln? Ich denke solange es die Eigenverantwortung im Umgang mit Verkehrsmitteln für die jeweiligen Führer-oder Flugscheininhaber gibt, wird es solche Fälle geben.

Solange kein für die Sicherheit von anderen Verkehrsteilnehmer idiotensicheres System erfunden wird, wonach alkoholisierten oder teils noch schlimmer sich im Kater- oder Entzugszustand befindende oder akut kranken und unter Medikamenteneinfluss stehenden Verkehrsteilnehmern die Fahrt verweigert wird - solange wird es solche tragischen Fälle geben. Und wenn es solche System gäbe, morgen wäre eine Software auf dem Markt, mit der man das System austricksen kann.

Das ist durchaus bedauerlich, dass in unserem Land eine solche my Fortbewegungsmittel is my gun (castle) - Mentalität herrscht. Aber passiert ja immer nur den anderen. Hier sind die Autobauer, bzw. andere gesetzliche Organe gefragt.....

Wollen wir aber nicht allzusehr den Zeigefinger heben - die meisten Unfälle passieren auch ohne dass hierbei Alkohol oder Drogen im Spiel sind, mit teils banalen Ursachen - "war zu spät dran", "wollte nur noch den einen überholen"..... Soll sich jeder mal an die Nase fassen, ob das dann so sein muss....

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