Baudenkmale in Bruchsal - Teil 2

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Eine Bestandsaufnahme von Dr. Claudia Dutzi
Dienstag, 24. Juni 2014 - 19:13

Im zweiten Teil ihrer Bestandsaufnahme von Baudenkmalen in Bruchsal aus dem Jahr 2002 weist Dr. Claudia Dutzi unter anderem auf zwei beindruckenden Ingenieurbauten hin:

"Die Eisenbahnbrücke im Zuge der Karlsruher Straße, gebaut in einer Eisenvollwandträgerkonstruktion, die mittlerweile Seltenheitswert besitzt (errichtet 1903). Bemerkenswert ist die Brücke auch deswegen, weil die Ikonographie der traditionellen Steinbogenbrücken bewusst beibehalten wurde, obwohl die Eisenkonstruktion durchaus einfachere Formen ermöglicht hätte" sowie "das nächste, wegen seiner Seltenheit fast schon spektakuläre Beispiel [...], die Sägewerkshalle der Holzindustrie Bruchsal, errichtet 1928 mit einem Dachstuhl in Zollingerkonstruktion, einer Holzsparbauweise, mit der man nur kurze Holzabschnitte benötigte, um große Flächen stützenfrei überdachen zu können (Ernst-Blickle-Straße 21-25)."

Beide kulturhistorisch und denkmalschützerisch äußerst wertvollen Baudenkmale wurden mittlerweile "platt" gemacht, die Eisenbahnbrücke wurde erst vor sechs Jahren, im Jahr 2008, abgerissen. Dies wiederum zwei weitere Beispiele unter nicht wenigen für den manchmal grob fahrlässigen Umgang mit dem, was unsere Vorfahren an wertvollem Kulturgut geschaffen und uns anvertraut haben.



Denkmale in Bruchsal

von Dr. Claudia Dutzi

Teil II

 

PLÄDOYER FÜR DAS BRUCHSAL DER BADISCHEN ZEIT

Den wichtigsten Komplex der Nachträge bilden die 200 Jahre Stadtbaugeschichte, die zwischen dem Betrachtungszeitraum des Kunstdenkmälerbandes und heute liegen. Hier soll es - wiederum unter dem Blickwinkel des heutigen Denkmalbegriffs - um den Zeitraum von etwa 1800 bis 1950 gehen.

Jedem Bruchsaler ist anschaulich, dass das 1839/40 im Auftrag der Brüder Hetterich gebaute Gasthaus zum Bären ein wichtiges Gebäude darstellt, einerseits als bedeutendster spätklassizistischer Bau der Stadt und andererseits wegen seines Bezugs zur Badischen Revolution. Von Hans Rott wurde der Bären nicht genannt, da er noch zu „jung“ war.

Das zeitgenössische Pendant zum Bären bilden die einfacheren Ackerbürger- häuser, die im vorhergehenden Abschnitt schon im Zusammenhang mit der Modellhaus-Tradition angesprochen wurden.

Es gibt aus dem 19. Jahrhundert noch einige andere Bauten zu nennen, die Hans Rott zwar schon kannte, die er aber wegen ihres geringen Alters nicht in seinen Blick nahm. Dazu gehören viele öffentliche Bauten, wie sie für das 19. und beginnende 20. Jahrhundert so typisch sind. Man gestaltete gerade diese Gebäude mit dem damaligen Stolz und Fortschrittsglauben der bürgerlichen Industrie- gesellschaft. Die Chronologie der erhaltenen Beispiele beginnt mit dem Männerzuchthaus, heute Justizvollzugsanstalt, das 1841-48 nach Plänen von Heinrich Hübsch errichtet wurde. Mit dieser Anlage entstand in Bruchsal ein Reformgefängnis von europäischem Rang.

Postamt

Anderen repräsentativen Gebäuden kommt hauptsächlich lokale Bedeutung zu, zum Beispiel dem Reichspostamt von 1907 (Luisenstraße 10) und der Reichsbank von 1905 (Amalienstraße 2). (11) Beide Gebäude wurden nach Kriegs- beschädigung vereinfacht wieder aufgebaut, weshalb man Anspruch und Qualität dieser Bauten nur noch partiell erahnt, vor allem an den Werksteinpartien der Reichsbank und am dazugehörigen Brunnen. Als Staatsbau entstand um die gleiche Zeit. ein weiterer stadtbildprägender Baukomplex der Kaiserzeit, die Dragonerkaserne in der Kasernenstraße (1905 bezogen). Das repräsentative Empfangsgebäude des Bruchsaler Bahnhofs wäre hier auch zu nennen, wenn es nicht 1945 zerstört worden wäre.

So wie sich die Entstehungszeit der erhaltenen Reichs- und Staatsbauten um die Jahrhundertwende konzentriert, verhielt es sich auch mit kommunalen Bauprojekten, etwa dem Schulhausbau auf der Reserve, heute Schönborn- gymnasium (Belvedere 6). Um 1880 hatte die Stadt zu diesem Zweck das fürstbischöfliche Lusthaus auf dem Wasserreservoir umbauen und aufstocken lassen. (12) Etliche Jahre später kaufte die Stadtgemeinde - quasi folgerichtig - das benachbarte ehemalige fürstbischöfliche Schießhaus hinzu, renovierte es und baute es zu einer Parkarchitektur um (1902). Schulhaus und Schießhaus bildeten die Grundlage für die zeitgleiche Anlage des Bruchsaler Stadtgartens, eines weiteren kommunalen Projekts dieser Zeit. Das bereits vorhandene neogotische Weinberghaus des Andreas Rössler am oberen Ende der Andreasstaffel fügte sich wie selbstverständlich in diese Szenerie ein und vervollständigte die Neugestaltung des beliebten Bruchsaler Ausflugsziels. Seitdem bietet sich das Stadtpanorama vom Schießhaus/Belvedere und vom neuen Aussichtspunkt oberhalb der Andreasstaffel einzigartig dar (1901). (13)

Stolz war man nicht nur auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt, sondern auch auf die Errungenschaften der damaligen Zeit. Dazu gehören Bildungseinrichtungen wie die genannte Schule, die um 1880 selbstbewusst in fürstbischöflich-barocken Formen auf das Lusthaus des 18. Jahrhunderts gebaut wurde. Ebenso wichtig schienen auch öffentliche Einrichtungen, die bisher nicht als repräsentativ galten. So wurde 1905/6 in der Gutleutstraße ein großes neues Krankenhaus gebaut, dessen Modernität schon äußerlich an seiner Ausstattung mit einer Gartenanlage ersichtlich war. (14)

Krankenhaus

Diese neue Haltung wird am Beispiel des städtischen Schlachthofs noch deutlicher. Im Jahre 1908 wurde diese durchdachte, moderne Anlage eröffnet, deren Äußeres ganz im Geiste der Zeit mit schmückenden Architekturdetails aufgewertet wurde – in ihren neoromanischen Formen quasi als Kathedrale der Hygiene dargestellt (Württemberger Straße 115-119). Nach und nach bildete sich die moderne Infrastruktur der Stadt heraus, wie auch das 1928/29 in der Schnabel-Henning-Straße errichtete Umspannwerk bezeugt, dessen Ensemble aus Betriebshalle und Wohn- und Verwaltungsbau in zeitgemäßen Bauformen sorgfältig durchgestaltet wurde.

Marx

Dass sich der Repräsentationswille nicht nur bei öffentlichen, sondern auch bei privaten Zweckbauten zeigte, sieht man heute noch am ehemaligen Fabrikgebäude der Malzfabrik Marx in der Kaiserstraße 27, um 1890 inmitten der Geschäftshausbebauung errichtet und mit den damals hochaktuellen Architekturdetails der Neorenaissance versehen.

Auch die Wohnhäuser aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und der Jahrhundertwende halten Schritt mit der Entwicklung der Architekturgeschichte. Die frühen historistischen Stadthäuser entsprechen noch dem barocken zweigeschossigen Torfahrthaustyp, wie man an den Häusern Franz-Bläsi-Straße 9 und Huttenstraße 24 gut sehen kann. Es beginnt auch die Zeit des villenartigen Vorstadthauses, das in Bruchsal nur noch (?) selten zu finden ist, etwa in der Schönbornstraße 21, unweit des bereits erwähnten Gasthauses Bären (etwa um 1880 errichtet). Das Kennzeichen solcher Anwesen ist die freistehende Bauweise in großen Gartengrundstücken, die zur Straßenseite hin dekorativ eingefriedet sind. Oft gibt es noch Nebengebäude wie Gartenpavillons oder - wie im vorliegenden Beispiel - eine Remise.

Bieringerstraße

Gegen die Jahrhundertwende werden derartige Häuser Landhäuser genannt und in asymmetrischen Formen mit reich gegliederten Dachlandschaften errichtet, wie etwa die Häuser Adolf-Bieringer-Straße 18 und 24, am Rande des neuen Stadtgartens in den Jahren 1904 bzw. 1900 entstanden, etwas jünger das Haus Am Stadtgarten 3, etwa 1913 gebaut.

Mit der Industrialisierung und Verstädterung bilden sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts weitere neue Haustypen heraus, die die Städte bis heute prägen: Das Wohn- und Geschäftshaus und das Mietwohnhaus. Die Häuser in der Franz-Bläsi-Straße 13 und in der Württemberger Straße 2 entsprechen dem Typus des Wohn- und Geschäftshauses, der gerade an Eckgrundstücken häufig zu finden ist. Das Neue an diesen Häusern ist ein Ladengeschäft im Erdgeschoss mit separatem Eingang und seitlichen Schaufenstern, darüber Mietwohnungen in mehreren Geschossen, im Hof meist ein Seitenbau mit Lager-, Werkstatt- und Büroräumen, der über eine Durchfahrt oder Zufahrt erschlossen wird. Als Sonderform hierzu könnte man auch die Hotel- und Gaststättenbauten dieser Zeit auffassen, die sich in ihren repräsentativen Fassaden und großen Fensteröffnungen im Erdgeschoss mehr als bisher von der Wohnhausbebauung unterscheiden. Eines der schönsten Beispiele in Bruchsal findet sich im ehemaligen Hotel Friedrichshof gegen über dem Bahnhof, erbaut um 1908 (Bahnhofsplatz 9).

Das Mehrfamilienmietwohnhaus entspricht bis auf das Ladengeschäft dem Typ des Wohn- und Geschäftshauses und verfügte oft gleichermaßen über eine Durchfahrt zum Hof, da auch hier meist Rückgebäude für einen Gewerbebetrieb gebaut wurden. Beispielhaft ist die Wohnhausbebauung an der Karlsruher Straße zwischen Kasernenstraße und Prinz-Wilhelm-Straße und im Kreuzungsbereich Heidelberger Straße/Robert-Koch-Straße. Die geschilderten Haustypen zeichnen sich durch eine repräsentative Gestaltung aus, die gleichermaßen Immobilienkäufer wie auch Geschäftskunden und Mieter ansprechen sollte.

Um die Jahrhundertwende war der Gedanke der Stadtplanung und Stadtgestaltung Allgemeingut geworden. Bereits in der Anlage des Bruchsaler Stadtgartens um diese Zeit zeigt sich im Handeln der Stadtverwaltung eine Konzeption, die - ähnlich den landesherrlichen Maßnahmen des 18. Jahrhunderts - auf durchgängige, stadtgestalterische Veränderungen abzielte. Dieses Phänomen wird bald darauf auch bei scheinbar belanglosen Bauten spürbar, nämlich den Brücken über den Saalbach. Die meisten wurden zwischen ca. 1910 und 1925 in durchgängigem Erscheinungsbild errichtet bzw. überformt (mit Ausnahme der beiden barocken Brücken in der Klosterstraße). (15) Die seitlichen Brüstungen wurden aus grobkörnigem Kunststein gegossen und steinmetzmäßig überarbeitet, die Ansichtsseite teilweise mit Felderungen und Reliefs gegliedert. Besonders bedeutende Brücken wie die Friedensbrücke und die Brücke in der Moltkestraße erhielten dekorative Aufsätze aus Kunststein. (16) Damit wurden klassische Ingenieurbauten bewusst zur Stadtgestaltung eingesetzt, so dass ihre Bedeutung über die rein technische Bewältigung der Bauaufgabe hinausgeht.

Wurden mit manchen der vorangegangenen Beispiele bereits Randbereiche des Denkmalbegriffs der Jahrhundertwende berührt (17), führt die nächste Gruppe der Beispiele wohl endgültig darüber hinaus. Gemeint sind die „reinen“ Ingenieur- bauten, die mit der Industrialisierung rapide an Bedeutung gewannen. Das älteste erhaltene Beispiel dürfte der Friedhofstunnel sein, der für die Bahnlinie Bruchsal-Bretten 1852/53 erbaut wurde und zu den ältesten Tunnelbauwerken Deutschlands zählt. (18) Bezeichnenderweise steht auch das zweite Beispiel im Zusammenhang mit dem „Jahrhundertprojekt'“ Eisenbahnbau: Die Eisenbahnbrücke im Zuge der Karlsruher Straße, gebaut in einer Eisenvollwandträgerkonstruktion, die mittlerweile Seltenheitswert besitzt (errichtet 1903). Bemerkenswert ist die Brücke auch deswegen, weil die Ikonographie der traditionellen Steinbogenbrücken bewusst beibehalten wurde, obwohl die Eisenkonstruktion durchaus einfachere Formen ermöglicht hätte.

Sägewerkshalle

Das nächste, wegen seiner Seltenheit fast schon spektakuläre Beispiel leitet über in die Zwischen- kriegszeit, eine Zeit des wirtschaftlichen Mangels und damit auch der Sparbau- weisen. Es handelt sich um die Sägewerkshalle der Holzindustrie Bruchsal, errichtet 1928 mit einem Dachstuhl in Zollinger- konstruktion, einer Holzsparbauweise, mit der man nur kurze Holzabschnitte benötigte, um große Flächen stützenfrei überdachen zu können (Ernst-Blickle-Straße 21-25). (19)

Ritterstraße

Aus den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts gibt es in Bruchsal nur wenige Großbauten. Hier wie allgemein im deutschen Reich verlagerte sich der Schwerpunkt der Bauproduktion in den (sozialen) Wohnungsbau, wie beispielsweise den städtischen Wohnblock in der Ritterstraße 5-9, der mit seiner Eckausbildung ein expressionistisches, städtebaulich wirksames Architekturmotiv aufweist. Da im Erscheinungsbild des Baus insgesamt die konservative Architektursprache überwiegt, ordnet er sich letztlich dem Stadtbild des ehemaligen barocken Residenzstädtchens unter (errichtet 1923). Das Pendant zum Massenwohnungsbau bilden Villen der Industriellen und allgemein der wohlhabenden Bürgerschaft. Solche Bauten waren in der Kleinstadt Bruchsal natürlich rar gesät, zumal in der Zwischenkriegszeit. Dennoch lassen sich Beispiele finden, die die damalige Architekturentwicklung aufzeigen: Das Wohnhaus Reserveallee 2/2a wurde 1926 in expressionistischer Architekturauffassung erbaut, wie man an den gelängten Fensterformaten und den kantigen, schräg geschnittenen Detailformen sieht. Der so genannten Klassischen Moderne ist das Wohnhaus Augsteiner 13 verpflichtet: Ein schlichter Kubus mit Flachdach, in seinen strengen Horizontalen und in seiner Materialbeschränkung auf Putzoberflächen asketisch wirkend (erbaut 1929).

In der Zwischenkriegszeit entstanden, wie gesagt, auch in Bruchsal nur wenige, aber durchaus ambitionierte Großbauten: Das St. Paulusheim in der Huttenstraße (20) und die Lutherkirche in der Luisenstraße 3-5, beide in Sichtmauerwerk aus dem ortstypischen Kalkstein gebaut, beide auch die Materialwirkung grob behauenen Kalksteins zur Ausdruckssteigerung nutzend. In ihrer Zeitstellung gehört auch die bereits erwähnte Anlage des städtischen Umspannwerks von 1928/29 hierher.

Paulusheim

Der Baukomplex des Paulusheims stellt als Bauaufgabe einen Sonderfall zwischen Internatsschule und Ordenssitz dar. Seit seiner Erbauung in den Jahren 1921-23 gehört das Paulusheim zu den wichtigsten stadtbild- prägenden Gebäuden Bruchsals und erscheint städtebaulich als Pendant zur barocken Peterskirche. Der Entwurf stammt von Hans Herkommer, einem wichtigen süddeutschen Architekten des Expressionismus, auf den etliche Sakralbauten zurückgehen.

Knapp 15 Jahre später entstand mit der evangelischen Lutherkirche eine weitere städtebauliche Dominante, nachdem Jahrhunderte lang der Bergfried, die Stadtkirche und der Hofkirchenturm sowie das Damianstor die beherrschenden Turmbauten in der Innenstadt waren. Die Entwürfe für diese Anlage mit Kirche und Gemeindehaus stammten vom Pforzheimer Architekten C. F. W. Gerstung und wurden von Paul Schultze-Naumburg überarbeitet, dem prominenten Vertreter der deutschen konservativen Architektur. (21) Das Jahr der Einweihung - 1936 - weist exemplarisch darauf hin, dass im Deutschen Reich noch nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten etliche christliche Kirchenbauten entstanden sind.

Anmerkungen

(11) Entwürfe zur Reichsbank vom bekannten Karlsruher Architekturbüro Curjel & Moser.

(12) Am 2. Mai 1876 ersteigerte die Stadt das Lusthaus, die Umbaupläne datieren vom 22. Februar 1879. Generallandesarchiv Karlsruhe 391/6378. Die Jahresangaben in der Literatur weichen unverständlicherweise davon ab, z. B. Rott S. 70 gibt das Jahr1888 an.

(13) Auf dem Stadtplan von 1907 ist der Aussichtspunkt eingetragen. Das genaue Entstehungsdatum konnte nicht ermittelt werden. Stadtplan im Generallandesarchiv H/ B Bruchsal Nr. 17.

(14) Das Krankenhaus wurde nach Plänen von Fritz Hirsch errichtet.

(15) Diese Maßnahme erstreckte sich auch auf bestehende Anlagen, wie beispielsweise die Brücke in der Neutorstraße, deren älteres Eisengeländer anstelle einer Armierung eingegossen wurde (Hinweis von Herrn Kley, städtisches Tiefbauamt Bruchsal).

(16) Die Große Brücke am Kübelmarkt gehört auch zu dieser Gruppe, sie wurde inzwischen leider umgestaltet. Die Erneuerung der Großen Brücke 1929 stellt ihrerseits eine Veränderung eines bedeutenden älteren Bauwerks dar. Ob diese damals rein gestalterisch motiviert war, wäre noch zu klären.

(17) Zum Beispiel die Saalbachbrücken, die Angelbachüberbauung, einfache Anwesen des 18. und 19. Jahrhunderts.

(18) Werner Greder: Bruchsal und die Eisenbahn. S. 73-79. Bruchsal 1983.

(19) Das Verfahren wurde 1903 entwickelt. Inzwischen gibt es kaum noch erhaltene Beispiele für derartige Dachwerke.

(20) Vergleiche den Textbeitrag zum Paulusheim in diesem Band. Das Paulusheim war Provinzialat der Pallotiner, Missionshaus und Internatsschule.

(21) Auch die Lutherkirche erlitt Kriegsschäden und musste in Teilen wiederaufgebaut werden.

© Dr. Claudia Dutzi

Wird fortgesetzt

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