Baudenkmale in Bruchsal - Teil 1

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Eine Bestandsaufnahme von Dr. Claudia Dutzi
Freitag, 20. Juni 2014 - 20:44

Vor nunmehr 12 Jahren, im Juni 2002, veröffentlichte der Landesverein Badische Heimat e.V. in der gleichnamigen Zeitschriftenreihe "Badische Heimat - MEIN HEIMATLAND - Zeitschrift für Landes- und Volkskunde Natur-, Umwelt- und Denkmalschutz" ein Themenheft Bruchsal, in dem auch der nachstehend veröffentlichte Beitrag der im Denkmalschutz tätigen Bruchsalerin Dr. Claudia Dutzi erschien. Dieser Beitrag hat nichts von seiner Aktualität verloren, ja, der aufmerksame Leser wird sogar leider feststellen müssen, dass einige der Denkmäler, die die Autorin als erhaltens- und schützenswert erachtet, nicht mehr bzw. nicht mehr in der gleichen Qualität zu finden sind. 

In dieser Abhandlung fehlt das unter Denkmalschutz stehende Alte Bruchsaler Wasserwerk, über das bei bruchsal.org bereits zweimal ausführlich berichtet wurde (Das alte Wasserwerk von Bruchsal - wie ein Industriedenkmal verfällt ebenso wie Wir lassen in Bruchsal weiter Gebäude vergammeln - Gedanken zum Alten Wasserwerk bei der Hochstraße). Ob Frau Dr. Dutzi beim Wissen über diesen wohl willentlich herbeigeführten katastrophalen Zustand dieses Gebäudes auch geurteilt hätte, es stünde nicht so schlimm um Baudenkmale in Bruchsal?

In Bezug auf die Nachkriegs-Baugeschichte Bruchsals weist die Autorin beispielhaft auf vier Baudenkmäler hin, die am 1. März 1945 glücklicherweise nicht dem Bombardement, dafür aber vor noch gar nicht so langer Zeit der "Stadtentwicklung" zum  Opfer fielen: Der mittelalterliche Torturm in der Württemberger Straße 47 (Ecke Badstraße), das barocke Aquädukt bei der Steighohle, das Verwaltungsgebäude der Maschinenfabrik Bruchsal AG (später Siemens) von 1902 und die Psycha an der Seilersbahn. Frau Dutzi resümiert: "Auch die weitere Stadtentwicklung des 20. Jahrhunderts forderte ihren Tribut bei Bauten, die man heute wohl erhalten wollte."

Der Beitrag aus dem Jahre 2002 ist immer noch lesenswert und hat nichts von seiner Aktualität verloren.

Die Veröffentlichung dieser Abhandlung bei bruchsal.org erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch Frau Dr. Claudia Dutzi sowie den Landesverein Badische Heimat e.V.

 

Denkmale in Bruchsal

von Dr. Claudia Dutzi

Teil I

Denkmale in Bruchsal (1) - bei diesem Thema ist man schnell verleitet, sich das „alte Bruchsal“ vor der Kriegszerstörung herbeizuwünschen. Damals muss es doch viel mehr Denkmale gegeben haben ...

So kann es jedenfalls demjenigen erscheinen, der den Kunstdenkmälerband von Hans Rott aufschlägt, in dem Bruchsals bedeutendste Bauten vom Mittelalter bis in die Barockzeit dargestellt sind. (2) Viele dieser Bauten existieren nicht mehr, selbst die entsprechenden Straßen sind manchmal verschwunden. Dass es um Denkmale in Bruchsal trotzdem nicht so schlimm steht, soll dieser Beitrag aufzeigen. (3)

 

ALTES BRUCHSAL - NEUES BRUCHSAL

Das von Hans Rott verfasste Buch „Die Kunstdenkmäler des Amtsbezirks Bruchsal“ erschien 1913, also zwei Jahre nach einem Erlass aus dem Jahre 1911, der die Erstellung von Denkmallisten für das Großherzogtum Baden bestimmte. (4) Alle Objekte dieser Liste, ausgenommen das Gasthaus zum Krokodil, werden in diesem Buch von Rott dargestellt, darüber hinaus verweist der Autor auf Bauten, die damals bereits abgängig waren, zum Beispiel das Kapuzinerkloster, den Rollingischen Hof, die Steinbrücke mit Katharinenkapelle am Holzmarkt usw.

Das entsprechende Denkmalverzeichnis der Stadt Bruchsal listet 52 Objekte auf (die Schlossanlage mit Damianstor als ein Eintrag gezählt). Davon sind - das Schloss wiederum ausgenommen - inzwischen 30 Objekte nicht mehr vorhanden, also etwa die Hälfte dessen, was damals eintragungswürdig schien. Alle diese Verluste hängen mittelbar oder unmittelbar mit der Kriegszerstörung zusammen.

Würde Hans Rott heute aufgefordert werden, eine Neuauflage seines Buches zu schreiben, müsste er zunächst ein trauriges Fazit ziehen: Wesentliche Bauten und Strukturen der Stadt sind durch Krieg, Abbrüche und Umbauten verloren gegangen, so dass wir aus mittelalterlicher Zeit - den Bergfried und die Stadtmauern ausgenommen - keine erhaltenen Bauten haben. Besser sieht es mit den baulichen Zeugnissen des 18. Jahrhunderts aus, wie beispielsweise der Peterskirche, dem Belvedere und verschiedenen Wohnhäusern vor allem in der Württemberger Straße und der Huttenstraße. Doch bei dieser Feststellung würde er nicht stehen bleiben, und auch die Stadt Bruchsal würde heute, 100 Jahre später, sich nicht auf diese Auswahl beschränken, selbst wenn die Kriegszerstörungen von 1945 nicht zu beklagen wären.

Denn die Geschichte der Stadt und ihrer Bauten endet nicht mit der Ära der Fürstbischöfe, die für die damalige Denkmalliste und das Kunstdenkmäler- verzeichnis noch als „natürlicher“ Schlusspunkt erschien. Schließlich haben auch das 19. und 20. Jahrhundert Neues und Bedeutendes zum heutigen Bruchsal beigetragen.

Außerdem hat sich der Begriff des historischen Baudokuments gewandelt, weshalb man heute ein vielfältigeres Bild von Bruchsals Bauten zeichnen würde. Nicht, dass Hans Rott nur die hohe Kunst, beispielsweise Kirchen und das Schloss, beschrieben hätte - die Stadtanlage und die Stadtbefestigung waren ihm ebenso eine Darstellung wert wie einige besonders auffallende Wohnhäuser. Insgesamt liegt jedoch ein deutlicher Schwerpunkt bei kunstgeschichtlichen Objekten.

Aus diesen Überlegungen ergeben sich die Leitfragen des Textes: Welche „Verluste und Gewinne“ sind seit Erscheinen des Kunstdenkmälerbandes zu verzeichnen? Wie sieht also die Bilanz der vergangenen hundert Jahre aus? Was ist insgesamt aus heutiger Sicht nachzutragen, zu ergänzen?

 

WAS VOM ALTEN BRUCHSAL VERLOREN GING

Das Bombardement der Stadt Bruchsal am 1. März 1945 und die anschließenden Aufräum- und Abbrucharbeiten brachten den endgültigen und vollständigen Verlust folgender bedeutender, im alten Denkmalverzeichnis aufgelisteter Gebäude mit sich:

Das alte Schloss (nur der Bergfried ist erhalten), die alte barocke Pauluskirche in der Durlacher Straße, das alte Rathaus und die Rathausscheuer, der Hohenegger Herrenhof am Hoheneggerplatz, der Venningische Hof in der Friedrichstraße, der Münzhof in der Kaiserstraße, die Alte Dechanei am Marktplatz, der „Tempel“ in der Blumenstraße, die Tabakfabrik (Alte Kaserne) in der Wilderichstraße, die Saline an der Durlacher Straße, die Gasthäuser zum Rappen, zum Krokodil, zum Ritter, zu den drei Königen, das Stadtpfarrhaus am Marktplatz und etliche im Denkmalverzeichnis aufgelistete Bürgerhäuser.

Nicht alle Gebäude waren so stark zerstört, dass man sie nach Kriegsende abtrug. So gibt es eine Gruppe von Bauten, die man trotz erheblicher Schäden wieder aufbaute. Allen voran ist hier das Schloss zu nennen, aber auch so prominente Gebäude wie die Stadtkirche, der St. Peterspfarrhof in der Friedhofstraße, die fürstbischöfliche Kaserne in der Huttenstraße (Teilwiederaufbau). Sicherlich spielte hier die historische Bedeutung der Anlagen eine wichtige Rolle.

Pulverturm

Pulverturm um 1910. Foto: Stadtarchiv Bruchsal

Bei anderen Bauten fiel die Entscheidung gegen den Wiederaufbau: Der Pulverturm hinter der Lutherkirche stand über Jahre teilzerstört da, bevor er schließlich abgetragen wurde. Der Spatzenturm in der Viktoriastraße scheint das gleiche Schicksal erlitten zu haben. (5) Aus heutiger Sicht ist dies ein großer Verlust. Bedauerlich ist natürlich auch, dass die barocke Pauluskirche in der Durlacher Straße nicht wie die Stadtkirche der Nachwelt überliefert wurde, sondern nach provisorischer Reparatur und vorübergehender Nutzung schließlich 1963 abgebrochen wurde.

Dieser Überblick deutet bereits an, dass die Kriegszerstörungen die meisten Verluste an historischer Bausubstanz mit sich brachten. Selbstverständlich bedeutet auch Stadtentwicklung eine Zerstörung von Bausubstanz, nicht nur einen Zuwachs. Mit dieser Tatsache sah sich bereits Hans Rott konfrontiert, als er den gerade vollzogenen Abriss des barocken Markttores und der mittelalterlichen Steinbrücke am Holzmarkt beklagte. So konnte er beide nicht mehr darstellen. Das Kapuzinerkloster in der Huttenstraße beschrieb er, obwohl es bereits im Jahre 1880 zugunsten eines Neubaus des städtischen Versorgungsheims abgerissen worden war, wie er selbst betonte.

Torturm

Ehemaliger Torturm in der Württemberger Straße 47. Aufnahme von 1972. Foto: LDA B.-W. Außenstelle Karlsruhe

Auch die weitere Stadtentwicklung des 20. Jahrhunderts forderte ihren Tribut bei Bauten, die man heute wohl erhalten wollte. Die Beispiele reichen vom mittelalterlichen Torturm in der Württemberger Str. 47 (Ecke Badstraße), über das barocke Aquädukt bei der Steighohle bis hin zum Verwaltungsgebäude der Maschinenfabrik Bruchsal AG von 1902 (heute Firma Siemens) und der Psycha an der Seilersbahn (1903). (6)

Vorerst muss diese Aufzählung von bedeutenden, aber nicht mehr vorhandenen Gebäuden des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts ausschnitthaft bleiben, da die Stadtbaugeschichte des 19. Jahrhunderts bislang nicht systematisch erforscht ist.

weg

Torbogen in der Steighohle um 1930 (Aquädukt). Foto: Stadtarchiv Bruchsal

 

WAS WIR HEUTE MEHR WISSEN UND WAS WIR HEUTE HÖHER SCHÄTZEN

Nachträge und Ergänzungen

Der Kunstdenkmälerband beschreibt die Bauten aus der Zeit vor 1800. Nur zu wenigen der beschriebenen Objekte wissen wir heute mehr als damals bekannt war. Über punktuelle archäologische Ausgrabungen erhielten wir Erkenntnisse zum Alten Schloss, zur Katharinenkapelle bei der „Steinbrücke“ beim Holzmarkt (heute Große Brücke) und zum Kapuzinerkloster, das jedoch damals schon nicht mehr bestand. (7)

Manches aus der Zeit vor 1800 erscheint heute wichtiger als früher, teilweise auch wegen der kriegsbedingten Seltenheit überlieferter Gebäude dieses Alters. (8) Dazu gehören vor allem die bürgerlichen Wohnbauten des 18. Jahrhunderts, die gerade auch mit dem Bau der neuen Residenz entstanden sind. In der Huttenstraße, Württemberger Straße und der Klostergasse kann man das heute an einigen Stellen noch sehen, auch wenn dort bis in die Gegenwart hinein mehrere alte Anwesen abgebrochen wurden. Zu den schönsten Beispielen gehören die beiden modellhausartigen Doppelgehöfte in der Klosterstraße 22-26, die gerade in ihrer Gleichheit der Anlage und der Fassaden den Ordnungswillen der Barockzeit und das Bedürfnis nach Regelmäßigkeit so deutlich illustrieren.

Petersgasse 4

Petersgasse 4. Foto: privat

Während diese beiden Gehöfte mit ihren zweigeschossigen massiven Wohnhäusern und den rückwärtigen Ökonomiegebäuden schon von bescheidenem bäuerlichen Wohlstand zeugen, ist das Anwesen Petersgasse 4 einer weniger begüterten Schicht zuzuordnen. Es könnte einem Handwerker gehört haben, der in diesem kleinen eingeschossigen Haus wohnte und im Hof eine Werkstatt oder zumindest einen Lagerplatz hatte. Bei genauerem Hinsehen entdeckt man die zeittypischen Gemeinsamkeiten beider Beispiele: Die Vordergebäude sind - zumindest an der Straßenseite und in den Grenzwänden - massiv gebaut, also weniger brandgefährlich als die gängigen Fachwerkbauten. Außerdem gehören sie dem damals neuen Haustyp des Torfahrthauses an. Das heißt, sie nehmen die ganze Grundstücksbreite ein und stehen mit der Traufseite zur Straße, weshalb die Durchfahrt zum Hof durch Tore im Gebäude ermöglicht werden musste.

Derartige Modellhäuser stellen ein Charakteristikum absolutistischer Stadtentwicklung dar und dürften ganze Straßenzüge in Bruchsal geprägt haben. Dass das Torfahrthaus in Bruchsal und auch anderswo zu einem beliebten Haustyp wurde, zeigen verschiedene Anwesen in der Württemberger Straße und Huttenstraße, die den barocken Typ in Formen des 19. Jahrhunderts tradieren. Ihre Entstehungszeit im 19. Jahrhundert bleibt dem Betrachter dennoch nicht verborgen, sie zeigt sich an kantigeren Steinrahmungen an Tor- und Fensteröffnungen, zierlicheren Traufprofilen und steileren Fensterformaten. (9) Mit diesen Beispielen ist zugleich die Gruppe der anonymen Architektur angesprochen, also derjenigen „Gebrauchsbauten“, die ohne große Namen auskommen müssen - kein Architektenname, kein berühmter Auftraggeber, keine hervorgehobene Funktion verbindet sich mit ihnen.

Das nächste Beispiel für einen Nachtrag erscheint ähnlich unspektakulär und bezieht seine Bedeutung aus einer ganz anderen Richtung. Gemeint ist die Überbauung des Angelbachs im Quartier zwischen Huttenstraße und Pfeilergasse, ein wichtiges Dokument der Stadtentwicklung. Sie entstand während des 18. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Bebauung der Huttenstraße, also dem barocken Ausbau der Stadt als Residenz. Der Angelbach diente damals als unverzichtbarer Entwässerungsgraben und musste deshalb von den Grundstückseigentümern aufwendig überwölbt werden. Im Grunde aber ist er ein Relikt des wehrhaften Grabensystems um die mittelalterliche Stadt und das Alte Schloss. (10) Da ein großer Abschnitt des Angelbachgrabens bei der Bombardierung Bruchsals zerstört wurde, kann man den Graben und seine Überwölbung nur noch im Bereich Pfeilerstraße 11 bis zur Einfahrt des Straßentunnels sehen.

Nepomuk

Brückenheiliger Nepomuk. Foto: privat

In diesen Zusammenhang gehören auch die beiden barocken Steinbrücken im Zuge der Klosterstraße, wichtige Zeugen des Stadtausbaus zur Residenz im 18. Jahrhundert. Sie zeigen, dass die Straßenverbindung zwischen Kapuzinerkloster und Heidelsheimer Vorstadt bzw. Peterskirche einen hohen Stellenwert besaß. Auf einer der Brücken, der Saalbachbrücke, steht eine hochwertige Skulptur des Brückenheiligen Nepomuk, die bereits von Hans Rott in ihrem Rang als Kunstwerk gewürdigt wurde. Heute würde man den Zusammenhang zwischen der originalen Brücke und der Figur zusätzlich betonen.

 

Anmerkungen

(1) In diesem Text soll es um Bau- und Kunstdenkmale gehen, nicht um archäologische Denkmale. Es werden bewusst nur erhaltene Beispiele behandelt. Für die Bauten Bruchsals vor seiner Zerstörung 1945 vergleiche den Kunstdenkmälerband von Hans Rott (siehe Anmerkung 2).

(2) Hans Rott. Die Kunstdenkmäler des Amtsbezirks Bruchsal. Tübingen: 1913 (Die Kunstdenkmäler des Großherzogtums Baden. Band 9. Zweite Abteilung).

(3) Jahrgenaue Altersangaben zu den einzelnen Gebäuden beruhen entweder auf Bauinschriften, auf Angaben in der Literatur oder auf Gebäudeversicherungsdaten.

(4) Dieses Verzeichnis befindet sich im Landesdenkmalamt Baden-Württemberg, Außenstelle Karlsruhe. Es handelt sich um ein Liste gemäß § 28 des Denkmalschutzgesetzes von Baden-Württemberg.

(5) Der Spatzenturm war 1721 als Wasserturm errichtet worden. Im Jahr 1955 beantragte die Stadt Bruchsal beim Landesdenkmalamt Zuschüsse für einen Wiederaufbau des teilzerstörten Baus, dessen Westwand bereits in die Stirnseite benachbarten Trafostation eingebaut war. Quelle: Akte „Spatzenturm“ des Landesdenkmalamtes.

(6) Das Verwaltungsgebäude der Maschinenfabrik Bruchsal AG wurde nach Entwürfen des bekannten Karlsruher Architekten Hermann Billing gebaut. Die Psycha war ein 1903 errichtetes Gefängnis für psychisch kranke Häftlinge. Die Baupläne sind von Oberbauinspektor Lang gezeichnet.

(7) Da diese Ausgrabungen im Vorfeld von Baumaßnahmen stattfanden, waren sie eine letzte und eingeschränkte Chance, bevor das jeweilige Gelände endgültig ausgeräumt wurde. Die Ausgrabungen zum Kapuzinerkloster, zur Katharinenkapelle und zum Alten Schloss sind leider noch nicht wissenschaftlich aufgearbeitet.

Literatur zu den jüngsten Grabungen: Dietrich Lutz: Grabungen in der Burg der Bischöfe von Speyer in Bruchsal. In: Chateau Gaillard XI (1983), S. 207-218. Walter Metzler und Otto Teschauer: Archäologische Beobachtungen zur Stadtbefestigung in Bruchsal. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg 1992. S. 367-372. (ders.), Beobachtungen zur Stadtentwicklung von Bruchsal [...]. In: Archäologische Ausgrabungen in Baden-Württemberg, 1996, S. 250-254. Zur jüngsten Grabung neben der Stadtkirche vergleiche auch den Beitrag von Uta Haßler im vorliegenden Band.

(8) Im Einzelfall kann sogar ein alter Keller einen wichtigen und letzten Hinweis auf stadtgeschichtlich bedeutsame Orte geben, wie beispielsweise auf dem ehemaligen Areal des Weißenburger Klosterhofs in der Württemberger Str. 44-46.

(9) Zum Beispiel das Haus Württemberger Str. 24.

(10) Angelbach hieß der Graben, der als Abzweig der Saalbach entlang der Nordhälfte der Stadtmauer herumgeführt wurde und der auch den Wehrgraben des Schlosses speiste.

 

© Dr. Claudia Dutzi

Wird fortgesetzt

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Kommentare

Bei den fürstbischöflichen Kasernen...

in der Huttenstraße spielte beim Teilwiederaufbau die historische Bedeutung der Anlage keine wichtige Rolle, vielmehr stand die Wohnraumbeschaffung nach dem Krieg im Vordergrund. Die beiden Häuser Huttenstraße 20a und 20b dienten als Wohnraum für Beamte (Lehrer, Finanzbeamte, Justizvollzugsbeamte) und wurden im Jahre 1950 bezugsfertig. Ich selbst habe darin lange Jahre meiner Kindheit gewohnt...

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