Bürgerempfang der Oberbürgermeisterin am 20. Februar 2011

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Hand in Hand - Vom Geben und Nehmen
Freitag, 11. Februar 2011 - 18:50

Bruchsal (pa.). Ein Empfang eigens für die Bruchsalerinnen und Bruchsaler: Am Sonntag, den 20. Februar 2011, um 18 Uhr findet der diesjährige Bürgerempfang von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick statt. Das Motto der diesjährigen Veranstaltung lautet „Hand in Hand - Vom Geben und Nehmen" und fokussiert in Zeiten schwieriger Kommunalfinanzen auf das Miteinander von Bürgerschaft, Gemeinderat und Stadtverwaltung.

Die Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf, die Arbeitslosenquote ist die geringste seit der Wiedervereinigung und gleichzeitig sind die Kommunen vor enorme finanzielle Herausforderungen gestellt. Vor diesem Hintergrund müssen auch in Bruchsal bestehende Strukturen überprüft werden. Den Bürgerempfang wird die Oberbürgermeisterin nutzen, um die nächsten Schritte für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt aufzuzeigen.

Geben und Nehmen - Im Rahmen des Bürgerempfangs wird insbesondere auch die Arbeit von Bruchsaler Stiftungen und Fördervereinen, die sich für das Gemeinwohl einsetzen, in den Fokus gerückt.

Der zweite Bürgerempfang des Stadtoberhauptes soll wieder allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch geben. Bereits nach kurzer Zeit waren die von der Stadtverteilung ausgegebenen Einlasskarten vergriffen. Das Bürgerzentrum wird mit 900 Besuchern voll besetzt sein. Aufgrund der hohen Besucherzahl wird eine pünktliche Anreise empfohlen. Einlass ist ab 17 Uhr.

 

 

Programm des Bürgerempfangs

Begrüßung

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Handharmonikaclub Untergrombach e. V.

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Ansprache

Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick

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Trio d'Anges (Musik- und Kunstschule Bruchsal)

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Talkrunde: Vom Geben und Nehmen

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Aliena Händel (Musik- und Kunstschule Bruchsal)

Klavier: Stefan Fuchs

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Sängerbund Liederkranz Heidelsheim (G'sang for fun)

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Vor und nach dem offiziellen Programm präsentieren sich im Foyer

und im Ehrenbergsaal zahlreiche Bruchsaler Fördervereine und Stiftungen.

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Kommentare

Ich glaube nicht, dass aufmerksame Leser von bruchsal.org

... mich unziemlicher Freundschaft mit unserem Ehrenbürger im Wartestand zeihen können.

Aber unter seiner Ägide war der Neujahrsempfang, dessen Nachfolgeveranstaltung hier propagiert wird, jedenfalls nominell noch der "der Stadt Bruchsal". Der Sache nach gilt dies auch dann noch, wenn das Kind jetzt den neuen Namen "Bürgerempfang" bekommen hat.

Ich kann nur schwer glauben, dass mir als einzigem die offenbar auch in Bruchsal um sich greifende Heidiklumisierung  - nun, auffällt. Und mir Anlass ist, der OBin zu wünschen, es möge sie niemand ausdrücklich daran erinnern müssen, dass sie nach den Hoffnungen der Menschen für andere Qualifikationen als solche der Selbstdarstellung ins Amt gewählt worden ist.

Tolle Wortschöpfung

Nein, ist nicht nur Ihnen aufgefallen, Herr Bühler. Die "Heidiklumisierung" trifft aber auch auf das Äußere zu: Klicken sie mal auf das Einführungsvideo der neuen Bruchsaler Internetseite...Schick!

http://www.bruchsal.de/servlet/PB/menu/1367324_l1/index.html

Mädels, Mädels...

... um stilgerecht zu bleiben - so weit bin ich nicht gekommen.
Als ich "... von der Stadtverteilung ausgegebenen Einlasskarten..." las musste ich erst mal eine längere Pause einlegen.
Es ist immer wieder erstaunlich, mit welcher Sorgfalt Pressemeldungen von dieser Stadtvert... - äh - Stadtverwaltung ausgeteilt - äh - herausgegeben werden.
Das macht auf die Empfänger und die Öffentlichkeit einen tollen Eindruck! Zeugt von Sorgfalt und Präzision. Und vom souveränen Umgang mit der neuesten Office-Software, insbesondere dem Rechtschreib-Korrekturprogramm.

Lernen vom Friedrich

Friedrich der II. (der Große) sagte: "„Der Herrscher ist der erste Diener des Staates”. Übersetzt auf Bruchsal bedeutet dies, "die Oberbürgermeisterin ist die erste Dienerin der Stadt Bruchsal". Seit wann laden Diener zum Empfang ein?

"La ville, c'est moi!"

"Die Stadt bin ich!" - Nach ähnlichem Motto regierte mal ein französischer König sein Reich, von Gottes Gnaden.
Unser letzter Lokalpotentat pflegt ganz in diesem Stil auf- aber wesentlich geräuschloser abzutreten.
Demzufolge ist hier diesbezüglich ein lückenloser Übergang festzustellen.
Aber hoffentlich irre ich mich ja doch.

Immer wieder interessant

was die Leute so beschäftigt. Der wievielte Diener/in soll denn künftig einladen? Der Fünfte (ein Amtsleiter), der Elfte (eine Abteilungsleiterin) oder der 74. (ein Sachbearbeiter)?
Viel interessanter wäre eine Diskussion über die großen historischen Wandmalereien, die im Treppenhaus des Rathauses hinter roten Wänden verschwunden sind. Oder war der Bericht im "Kurier" nur eine Zeitungsente?

Was ist los mit bruchsal.org?

In der Antrittsform hätte man - wie sonst bislang gewohnt - von bruchsal.org wohl erwarten können, dass innerhalb von ein paar Tagen nach dem Großereignis das Redemanuskript der OBine hier zu lesen sein würde. Schließlich war es ja als Befreiungswurf einer Zauderin angekündigt - und es ist einfach bei allem Bedauern so, dass nicht alle Leser von bruchsal.org ins Bürgerzentrum passen.

Oder sollte es gar nicht an bruchsal.org liegen? Sollte - kaum vorstellbar vor dem selbst angemahnten Transparenzmaßstab der Gastgeberin - eine zweifelhafte Quellenlage ursächlich sein?

Sollte - noch ferner liegend - erst in mühevoller Nacharbeit die authentische Version zwischen vorliegendem Manuskript und in Begeisterung am eigenem Wortschwall tatsächlich absolviertem Vortrag herauspräpariert werden müssen?

Sollte - nicht auszudenken - Interesse bestehen, nicht mehr an schriftlichem aus der Hand zu geben, als an Bonmots und Büttenversatzstücken zitatweise an anderer Stelle zu lesen war?

Nein, kann ich mir nicht vorstellen.

Sie etwa?

Inzwischen schon

Leider.

Rede der Oberbürgermeisterin

Die Rede unserer Oberbürgermeisterin beim Bürgerempfang vergangenen Sonntag wurde von bruchsal.org erbeten. Leider kann das Redemanuskript nicht zur Verfügung gestellt werden, da, so die offizielle Auskunft aus dem Rathaus, "die Abweichungen vom Text doch sehr umfangreich waren" und "die Inhalte ... medial durchaus treffend aufbereitet worden" sind.

Schade. Obwohl selbst vor Ort, hätte ich gerne noch die eine oder andere Passage nachgelesen. Die "medial durchaus treffend" aufbereiteten Inhalte entsprechen leider nicht in allen Punkten dem, was ich persönlich aus dem Vortrag heraus gehört habe.

Verzeihung,

wo soll etwas veröffentlicht worden sein?

Duplizität der Ereignisse

Schon tückisch, solche Werke. Der eine merkt beim Überfliegen übers Wochenende, dass ihm "an der einen oder anderen Stelle der Überblick" abhanden gekommen ist und der anderen fällt beim erstmaligen - unglückseligerweise öffentlichen - Ablesen der Rede auf, dass da nicht alles drin ist, was in der der Situation des Augenblicks noch gesagt werden könnte um nur ja keine politische Korrektheit oder Schlagwortplatitüde entsprechend auszulassen, denn irgendwie muss ja auch die Sendezeit voll werden und der Lokalredakteur hat ja auch schon von Schicksalsworten einer Zauderin gesprochen und und und und...

Ratschlag von Aramis: Rede selber schreiben. Wenn man's mit dem ENTSPRECHEND gesammelten Geist tut, kriegt man unter Umständen alles Bedeutende rein und muß nicht befürchten, beim Vortrag von bekannt verhängnisvollen Improvisationsattacken befallen zu werden, die am Ende wegen der Diskrepanz zwischen gedichtetem und absolviertem Wortlaut die Manuskriptveröffentlichung verhindern.

Aufbereitung

Es ist ärgerlich wenn mir als Bürgerin dieser Stadt vorenthalten wird, wie sich unsere oberbürgermeisterin die Gestaltung der Zukunft vorstellt. Ich möchte wissen was die oberbürgemeisterin gesagt hat und nicht was irgendjemand "medial durchaus treffend aufbereitet" hat. Aufbereitet! Aufbereitet wie und nach welchen Kriterien? Was wurde weg gelassen und warum? Was wurde in den Vortrag hinein interpretiert und warum? Transparenz ist anderst!

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