20 Jahre Zweckverband der Musik- und Kunstschule Bruchsal

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Verbandsversammlung am Gründungsort im Bruchsaler Rathaus
Freitag, 16. Dezember 2011 - 14:45

Bruchsal (pa.). Der Sitzungssaal des Bruchsaler Rathauses war in diesem Jahr erstmals der Tagungsraum für die Verbandsversammlung des Zweckverbandes der Musik- und Kunstschule. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahrzehnten wurde in diesem Raum von den damaligen Bürgermeistern der Mitgliedsstädte Kraichtal, Ubstadt-Weiher, Forst, Oberhausen-Rheinhausen, Karlsdorf-Neuthard und Bernd Doll, dem früheren Oberbürgermeister aus Bruchsal sowie dem Förderverein Musik- und Kunstschule Bruchsal e. V. die Gründungssatzung für den Zweckverband unterzeichnet.

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Vor 20 Jahren wurde im Bruchsaler Rathaus die Gründungssatzung für den Zweckverband der heutigen Musik- und Kunstschule unterzeichnet. (v.l.n.r.) Bürgermeister Horst Kochendörfer (Kraichtal), Bürgermeister Helmut Kritzer (Ubstadt-Weiher), Bürgermeister Alex Huber (Forst), Oberbürgermeister Bernd Doll (Bruchsal), Bürgermeister Klaus-Dieter Heller (Oberhausen-Rheinhausen), Bürgermeister Egon Klefenz (Karlsdorf-Neuthard) und Hans-Peter Schittenhelm (Vorsitzender Förderverein Musik- und Kunstschule Bruchsal e.V.) Foto: Musik- und Kunstschule Bruchsal e.V.

In ihrer rückblickenden Ansprache auf dieses Jubiläum wies Oberbürgermeisterin Petzold-Schick als Verbandsvorsitzende auf die Bedeutung der damaligen Entscheidung für den Verband hin. Der Wechsel von der Struktur des Vereins „Jugendmusikschule Bruchsal e. V.“ zu einer Verbandsregelung war nach Einschätzung der Vorsitzenden ein Meilenstein für die Musik- und Kunstschule und eine zukunftsweisende Entscheidung, die für die Schule Planungs- und Entwicklungssicherheit bedeutete. „Die Musik- und Kunstschule Bruchsal zählt heute zu den größten Musik- und Kunstschulen in Baden-Württemberg. Hinter der MuKs verbirgt sich ein Kulturträger - keine kulturelle Eintagsfliege, keine bloße Freizeiteinrichtung und kein elitäres Angebot“, so die Oberbürgermeisterin. Die Musik- und Kunstschule habe sich zu einem kulturellen Kompetenzzentrum in der Region für alle Altersgruppen entwickelt. Diese zeige sich auch an einigen Zahlenbeispielen: So ist die Schülerzahl der Musikschule ist von ursprünglich 1.850 auf nunmehr 2.659 Schülerinnen und Schüler angewachsen. Beeindruckend ist - im Bereich Kunst - der exorbitante Ausbau der Schülerzahlen bei den Projektkursen. Diese sind in den vergangenen beiden Jahrzehnten aus dem Nichts auf über 2.200 Schülerinnen und Schülern angewachsen. Und dies bei einer gleichbleibenden Anzahl der festen Lehrkräfte von 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dennoch müsse verstärkt auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden.

Oberbürgermeisterin Petzold-Schick dankte allen, die in diesen 20 Jahren sowohl hauptamtlich oder ehrenamtlich einen Beitrag für diese Entwicklung geleitet haben, namentlich Ulrike Redecker als Leiterin der Musik- und Kunstschule, Tom Naumann für den Bereich Kunstschule und dem Förderverein für die Unterstützung. Inhalt der weiteren Tagesordnung der Versammlung waren die Feststellung des Jahresabschlusses 2010 und die Verabschiedung des Haushaltsplanes der Musik- und Kunstschule für das kommende Jahr.

Zweckverband

20 Jahre danach: Die Vertreter der Mitgliedsgemeinden und des Fördervereins der Musik- und Kunstschule Bruchsal bei der diesjährigen Verbandsver-sammlung am Ort der Gründung im Sitzungssaal des Rathauses. (v.l.n.r.) 2. Bürgermeisterstellvertreter Rolf Becker (Kraichtal), Bürgermeister Tony Löffler (Ubstadt-Weiher), Bürgermeister Reinhold Gsell (Forst), Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick, Bürgermeister Sven Weigt, Kommissarischer Zweig-stellenleiter Frank Bollheimer (Oberhausen-Rheinhausen) und Harald Ott (Vorsitzender Förderverein Musik- und Kunstschule Bruchsal e.V.). Foto: Martin Stock

 

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