Über 200 Fußballfans randalieren am Rasthof Forst

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Diebstähle und Sachschäden
Donnerstag, 30. August 2012 - 12:44

Bruchsal / BAB 5: Durchreisende Schweizer Fußballanhänger beschäftigten Polizei

Nach Belgien durchreisende Anhänger des FC Luzern beschäftigten bei einem Zwischenstopp auf der Tank- und Rastanlage der A5 bei Bruchsal Polizeieinheiten aus Karlsruhe und Umgebung.

 

Fußball

Mehr als 200 Fans machten auf der Fahrt nach Genk mit insgesamt vier Reisebussen gegen 04.15 Uhr an der Autobahnraststätte Halt. Nachdem die Reisegruppe bereits bei einem Stopp auf der A5 bei Freiburg durch Diebstahls- und Sachbeschädigungsdelikte auffällig wurde, sorgte die Polizei mit zusammengezogenen starken Kräften aus den Polizeipräsidien Karlsruhe und Mannheim sowie den Polizeidirektionen Heidelberg und Rastatt-Baden-Baden für einen geordneten Pausenablauf. Bei dem Stopp kam es bis auf das Abbrennen eines pyrotechnischen Gegenstandes zu keinen weiteren Störungen. Insgesamt waren 50 Polizeibeamte im Einsatz.

Pressemitteilung zum Vandalismus der Fußballfans im Freiburger Raum:

BAB 5 zwischen Bad Krozingen und Freiburg-Süd – Schweizer Fußballanhänger randalieren - Hoher Sachschaden – Autobahnpolizei Umkirch ermittelt – Polizeieinsatz auch im Bereich Karlsruhe

Sogenannte Fußballfans aus der Schweiz, ganz offensichtlich Anhänger des FC Luzern, beschäftigten in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag die Polizei im Raum Freiburg und im Raum Karlsruhe.

Schweizer „Fußballfans“ auf der Durchreise

Die Insassen zweier Schweizer „Fanbusse“ fielen am Donnerstagmorgen, um 2:00 Uhr, über eine Tankstelle zwischen den Autobahnanschlussstellen Bad Krozingen und Freiburg-Süd her. Die in Fahrtrichtung Richtung Karlsruhe gelegene Tankstelle wurde vom Auftreten der „Fans“ völlig überrascht. Die Randalierer richteten dabei einen Diebstahls- und Sachschaden in Höhe von geschätzten 10.000 EUR an. Wie festgestellt, waren „Fanbusse“ auf den Weg von Luzern nach Genk / Belgien. Dort findet heute Abend das Rückspiel der Europa League zwischen den Mannschaften des KRC Genk und dem FC Luzern statt.

Erhebliche Sachbeschädigungen und Vermüllung

Am Gebäude der Tankstelle und an einem weiteren Gebäude wurden schätzungsweise 200 – 300 fantypische Aufkleber angebracht. Außerdem kam es zu Farbschmierereien. Der Vorplatz der betroffenen Tankstelle war mit leeren Bierflaschen und Bierdosen und sonstigen Unrat stark „vermüllt“. Im Außenbereich der Tankstelle war auchunerlaubterweise Pyrotechnik gezündet worden. Die Randalierer aus der Schweiz bedienten sich auch unerlaubt an den Auslagen der Tankstelle. Die Höhe des Diebstahlsschadens ist noch nicht bekannt.

Vor dem Eintreffen der alarmierten Polizeistreifen waren die beiden Busse bereits in Richtung Norden aufgebrochen.

Überwachung im Bereich des Polizeipräsidiums Karlsruhe

Alarmierte Polizeikräfte im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Karlsruheüberwachten wenig später mit starken Polizeikräften auf einer Tank- und Raststätte im nordbadischen Bereich die betreffenden Fußballfans.

Autobahnpolizeirevier Umkirch führt die notwenigen Ermittlungen

Zur Stunde sind Ermittler des Autobahnpolizeireviers Umkirch damit beschäftigt, den genauen Sachverhalt und die Schadenshöhen festzustellen. Die Polizisten sind im engen Austausch mit den nordbadischen Polizeikollegen. Die Polizei in Baden-Württemberg bereitet sich unterdessen auf die Rückreise der Schweizer „Fußballfans“ vor.

Die Ermittler des Autobahnpolizeireviers Umkirch sind unter der Telefonnummer 0761/882-1310 rund um die Uhr zu erreichen. Zeugen wenden sich bitte an das zuständige Autobahnpolizeirevier in Umkirch.

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Kommentare

Weshalb noch eine Rückreise?

Statt einer Weiterreise hätte man die Randalierer nach Feststellung der Personalien mit Polizeieskorte zurück über die Schweizer Grenze geleiten sollen. Für derartige "FAN"s habe ich kein Verständnis.

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