Der Sommertagszug und seine Geschichte

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Datum: 
Sonntag, 6. April 2014 - 11:00

Gelebtes Bruchsaler Brauchtum

Vortrag von Christa Braun am 6. April um 11 Uhr im Barockschloss

Bruchsal (tam). Schon im mittelalterlichen Minnelied ist davon die Rede, wie Kinder mit buntgeschmückten Stecken den Winter austreiben und das Frühjahr begrüßen. Dieser volkstümliche Brauch wurde vor über hundert Jahren in Bruchsal wiederbelebt: Alljährlich bewegt sich ein fröhlicher Frühlingszug mit bis zu 2000 jungen Teilnehmern aus zahlreichen Schulen, Kindergärten und Vereinen durch die Straßen der Stadt. Mit buntem Papier umwickelte Stecken, Brezeln und Eier sind die obligatorischen Symbole, die schon seit ältesten Zeiten den Sieg des Sommers über die Kälte des Winters versinnbildlichen. Auf einem Pferdegespann wird ein Schneemann mitgeführt und zum Abschluss im Schlosshof verbrannt. Auf keinen Fall fehlen darf das traditionelle Lied: "Strih, Strah, Stroh/ Der Sommerdag isch do."

Über die Geschichte des Bruchsaler Sommertagszuges spricht am Sonntag, 6. April, die stellvertretende Vorsitzende des Sommertagszug-Komitees, Christa Braun, im Rahmen der monatlichen Stammtische des Fördervereins Deutsches Musikautomaten-Museum (DMM). Unter dem Titel „Gelebtes Brauchtum“ beleuchtet Braun ab 11 Uhr in der Historischen Wirtschaft im 2. Obergeschoss des Barockschlosses die Tradition dieses Umzuges. Prof. Dr. Johann J. Beichel wird den Vortrag am Klavier musikalisch begleiten. Auch interessierte Gäste sind herzlich eingeladen. Es wird lediglich der reguläre Eintritt in Schloss Bruchsal erhoben, die Veranstaltung selbst ist unentgeltlich.

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